Die Online-Quartierzeitung für Zürich 3.

Bauen & Wohnen

Stadtspital Triemli: Investitionen in eine neue Geburtshilfe und Instandhaltung des Sockelgebäudes

7. April 2020 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen
Die Instandhaltung des alten Sockelgebäudes des Stadtspitals Triemli steht an. Der Stadtrat hat für die Teilinstandsetzung der Sockelgeschosse gebundene Ausgaben von 31,2 Millionen Franken bewilligt. Weiter beantragt er dem Gemeinderat für die Verlegung der Geburtshilfe der Frauenklinik und weitere Massnahmen einen Objektkredit von 18,7 Millionen Franken.

Das Gesamtkonzept für das Stadtspital Triemli aus dem Jahr 2003 sieht die abgestimmte Nutzung der drei Gebäude Turm, Behandlungstrakt und Neubau Bettenhaus vor. Die Instandhaltung und Teilinstandsetzung des Turms erfolgt in drei Etappen. Den Objektkredit der zweiten Etappe (Instandhaltung Turm) hat der Stadtrat im Frühling 2018 bewilligt (Medienmitteilung vom 18. April 2018). Diese Etappe soll Ende 2021 abgeschlossen sein.

Für die dritte Etappe sind die Fertigstellung der Sockelgeschosse, die Verlegung der Geburtshilfe der Frauenklinik und weitere bauliche Massnahmen geplant. Für die Teilinstandsetzung der Sockelgeschosse bewilligt der Stadtrat gebundene Ausgaben von 31,2 Millionen Franken. Für die Verlegung der Geburtshilfe der Frauenklinik und den Neubau eines Logistikbahnhofs beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Objektkredit von 18,7 Millionen Franken. Der Baubeginn ist auf das erste Quartal 2021, der Bezug im zweiten Quartal 2023 vorgesehen.



Stadtrat überweist Teilrevision Nutzungsplanung Friesenberg

8. Dezember 2019 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen
Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, die Teilrevision der Nutzungsplanung für das Quartier Friesenberg festzusetzen. Sie beinhaltet eine Zonenplanänderung und den Ergänzungsplan Städtebau. Diese ermöglichen eine qualitätsvolle Weiterentwicklung des von den Siedlungen der Familienheim-Genossenschaft Zürich geprägten Wohnquartiers.

Die vom Stadtrat verabschiedete Teilrevision der Nutzungsplanung Friesenberg umfasst zwei Massnahmen: Einerseits eine Änderung des Zonenplans, die in bestimmten Gebieten anstatt zwei Vollgeschossen neu drei oder vier Vollgeschosse zulässt. Andererseits den «Ergänzungsplan Städtebau Quartier Friesenberg». Dieser enthält besondere Bauvorschriften – beispielsweise zu Bebauungsstruktur, baulicher Dichte, Strassenraumgestaltung, Erschliessung, Grünraumgestaltung und Baumschutz – und soll neu in die Bauordnung aufgenommen werden. Die Teilrevision Nutzungsplanung Friesenberg ist notwendig, um übergeordnete Richtplanungen und gesetzliche Vorgaben bezüglich Siedlungsqualität und massvoller Verdichtung innerhalb bestehender Siedlungsgebiete umzusetzen. Die Nutzungsplanung fördert gemeinnützigen Wohnraum und schafft die Voraussetzungen für ein massvolles Bevölkerungswachstum bei gleichzeitiger Sicherung der städtebaulichen Qualitäten des Quartiers Friesenberg. Die Teilrevision Nutzungsplanung Friesenberg lag von Oktober bis Dezember 2018 öffentlich auf. Zeitgleich erfolgte eine Vorprüfung der Nutzungsplanung durch die kantonale Baudirektion, die eine Genehmigung in Aussicht stellte.

Masterplan FGZ

Die Teilrevision Nutzungsplanung Friesenberg basiert auf dem «Masterplan FGZ» (STRB Nr. 249/2016), dem der Stadtrat im März 2016 zugestimmt hat. Der Masterplan war im Rahmen eines kooperativen Planungsprozesses von der Familienheim-Genossenschaft Zürich (FGZ) und der Stadt Zürich zwischen 2012 und 2016 erarbeitet worden. Auslöser dafür war die langfristige Erneuerungsstrategie der FGZ, die Sanierungen und Ersatzneubauten vorsieht. Mit der Teilrevision soll ermöglicht werden, dass bis etwa zum Jahr 2050 zusätzliche 500 bis 700 Wohnungen entstehen (inklusive Ersatz von Etappe 1 und 2, siehe unten). Schrittweise soll so gemeinnütziger Wohnraum für 1400 bis 1900 zusätzliche Personen im Quartier geschaffen werden. Wann und für welche Siedlungen im Anschluss an die Teilrevision ein konkretes Projekt gestartet wird, obliegt der FGZ.

Massnahmen Denkmalpflege

Bereits 2016 hat der Stadtrat zudem gestützt auf die Gesamtschau im «Masterplan FGZ» denkmalpflegerische Massnahmen beschlossen und drei Siedlungen der Gartenstadt Friesenberg ins Inventar aufgenommen. Gegen den Verzicht einer Inventaraufnahme und Unterschutzstellung der beiden ältesten Etappen der FGZ (STRB Nr. 1027/2016) wurden Rechtsmittel ergriffen. Das Verfahren ist derzeit pendent vor Bundesgericht. Der Ausgang des hängigen Verfahrens hat keinen unmittelbaren Einfluss auf die übrigen Festlegungen, weshalb diese umgesetzt werden sollen, um die angestrebte Entwicklung des Gebiets in den restlichen Bereichen zu ermöglichen. Über das weitere Vorgehen bei den beiden ältesten Etappen wird im Anschluss an den Bundesgerichtsentscheid befunden.



Rückbau von Gebäuden am Wydäckerring

8. Dezember 2019 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Die ehemaligen Personalwohnungen des Triemlispitals am Wydäckerring 61a, 65a und 65b sind in schlechtem baulichem Zustand und werden rückgebaut. Das Grundstück wird in Zukunft Platz bieten für zusätzlichen Schulraum. Der Stadtrat genehmigt für den Rückbau gebundene Ausgaben von 1,98 Millionen Franken.

Die städtischen Wohnliegenschaften am Wydäckerring 61a, 65a und 65b sind Teil einer Gesamtüberbauung, die sich grösstenteils in Privatbesitz befindet. Sämtliche Gebäude sind in einem schlechten baulichen Zustand und werden abgebrochen. Die privaten Eigentümervertretungen werden ihre Liegenschaften durch Neubauten ersetzen, das frei werdende städtische Grundstück wird für zusätzlichen Schulraum genutzt. Zukünftig wird es der Erweiterung der angrenzenden Schulanlage Letzi dienen, die auf zusätzliche Fläche angewiesen ist.

Die städtischen Liegenschaften sind baulich eng mit den von den privaten Projekten betroffenen Gebäuden verbunden. Ihr Erhalt wäre deshalb mit unverhältnismässigem Aufwand verbunden. Vom Rückbau betroffen sind 93 Einzimmerwohnungen, die 1973 als Personalwohnungen des Triemlispitals erstellt wurden, heute jedoch nicht mehr als solche genutzt werden. Der überwiegende Teil ist zurzeit befristet an das Jugendwohnnetz vermietet. Die 20 noch bestehenden unbefristeten Mietverträge wurden per Ende August 2020 gekündigt. Für den Rückbau hat der Stadtrat gebundene Ausgaben von 1,98 Millionen Franken bewilligt. Die Ausführung ist für die Jahre 2020/21 vorgesehen.



Schul-Pavillon auf der Küngenmatt

31. Mai 2019 | von | Kategorie: Baubewilligungen, Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat 3,288 Millionen Franken für die Erstellung eines zusätzlichen Schul-Pavillon auf der Schulanlage Küngenmatt bewilligt. Der Züri-Modular-Pavillon (ZM)  ist auf der östlichen Seite des Rasenspielfelds parallel neben dem dort bestehenden ZM vorgesehen und soll unter anderem drei Klassenzimmer und drei Betreuungsräume beinhalten. Der Pavillon auf der Schulanlage Küngenmatt soll im Herbst 2020 bezugsbereit sein.

Küngenmatt

Medienmitteilung der Stadt Zürich



Eröffnung der Alterswohnsiedlung Erikastrasse

22. April 2019 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Am 25. März hat die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich ihre erste Siedlung in Wiedikon eröffnet. Sie bietet 56 günstige Wohnungen für Menschen ab sechzig. Im Rahmen eines Pilotversuchs wird jedem Haushalt ein Tablet mit vorinstallierter App zur Verfügung gestellt.

Erikastrasse

Visualisierung Siedlung Erikastrasse: © Zita Cotti Architekten AG, Zürich

Grosszügige Wohnungen, schwellenlose Zugänge und bei Bedarf ein breites Dienstleistungsangebot erwarten die Mieterinnen und Mieter der neuen Siedlung der Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich SAW in Wiedikon. Stadtzentrum und Einkaufsmöglichkeiten sind zu Fuss oder mit Tram und Bus gut erreichbar. Für grössere Ausflüge befinden sich der Bahnhof Wiedikon und die Postauto-Station ganz in der Nähe.

Durch einen Landabtausch mit der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich (ABZ) erhielt die Stiftung Alterswohnungen die Möglichkeit, ihre erste Neubausiedlung in Zürich-Wiedikon zu realisieren. 56 helle 1,5- bis 3,5-Zimmer-Wohnungen stehen seit dem 1. April 2019 zum Bezug bereit. Das hufeisenförmige Gebäude umschliesst einen grünen Innenhof und ist im Erdgeschoss durchgängig als Gemeinschaftszone erschlossen. Neben zwei Veranstaltungsräumen und einer Küche ist eine Leseecke mit Bibliothek eingerichtet, ein Fitness-Corner offeriert altersgerechte Trainingsmöglichkeiten und der Waschsalon lädt auch zum Bügeln und Plaudern mit den Nachbarn ein. Gewerberäume mit einem vielfältigen Angebot schaffen die Verbindung zum umliegenden Quartier.

Digitalisierung als Bereicherung

Erstmals wird in einer SAW-Siedlung zu jeder Wohnung leihweise ein Tablet abgegeben. Auf jedem Tablet ist eine App installiert, welche die Vernetzung der Mieterinnen und Mieter untereinander ermöglicht. Über die App ist auch das soziokulturelle Veranstaltungsprogramm der Stiftung Alterswohnungen verfügbar. Hauswartung und Spitex nehmen auf elektronischem Weg Nachrichten entgegen. Sogar die Waschmaschinen können via Tablet reserviert werden. In den ersten Wochen und Monaten organisiert die SAW zahlreiche Veranstaltungen, um Informationen zu vermitteln und das Kennenlernen zu fördern. So sollen Wohlbefinden und Sicherheit in der Siedlung erhöht werden.



Bauarbeiten in der Manessestrasse

1. Februar 2019 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat für Aufwertungs- und Lärmschutzmassnahmen in der Manessestrasse zwischen dem Manesseplatz und der Zurlindenstrasse einen Objektkredit von 1,171 Millionen Franken und gebundene Ausgaben in der Höhe von 8,324 Millionen Franken bewilligt.

Der Mischabwasserkanal in der Manessestrasse zwischen Manesseplatz und Zurlindenstrasse ist in einem schlechten Zustand. Im Rahmen des koordinierten Bauens werden auch zahlreiche andere Erneuerungen und Anpassungen an der öffentlichen Infrastruktur vorgenommen. Entsorgung + Recycling Zürich ersetzt den Mischabwasserkanal und optimiert verschiedene Schachteinbauten, um die Abflussverhältnisse zu verbessern. Ebenso saniert das Tiefbauamt (TAZ) im gesamten Projektgebiet den Strassenoberbau oder den Belag. Diverse Anpassungen an der Oberfläche sollen zu einer Verbesserung der Querungsmöglichkeiten beitragen.

Stadtauswärts wird der bestehende Velostreifen von der Wuhrstrasse bis zur neuen Haltestelle «Manesseplatz» verlängert und stadteinwärts wird ein neuer Velostreifen markiert. Zwischen Wuhr- und Zelgstrasse müssen für die Velomassnahme die Strasse verbreitert und mehrere Bäume gefällt werden. Im Kreuzungsbereich mit der Zurlindenstrasse werden zur sicheren Querung des Verkehrsknotens zwei Velofurten gebaut.

Im Hinblick auf den Fahrplanwechsel 2019 − wenn die Linie 72 neu über die Zurlindenstrasse geführt wird − ordnet das TAZ die Trolleybushaltestellen teilweise neu an. Die bestehende Haltestelle in der Steinstrasse und die neue Haltestelle auf Höhe der Manessestrasse 85 werden mit einer Wartehalle ausgerüstet.

Im Rahmen der Strassenlärmsanierung wurden im Projektperimeter als Massnahmen an der Quelle Tempo 30 und lärmarme Beläge geprüft. Diese wurden aber als nicht verhältnismässig beziehungsweise unzweckmässig beurteilt und verworfen. Nun soll der Einbau von Lärmschutzfenster zur Anwendung kommen.

Für die Umsetzung all dieser Massnahmen müssen von den bestehenden 22 Bäumen 10 Bäume gefällt werden. 9 davon werden ersetzt und 4 neu gepflanzt. Die Baumbilanz beträgt folglich plus 3.

Der Baubeginn ist für Herbst 2019 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Herbst 2020.



Mit kommunaler Richtplanung das Wachstum steuern

21. September 2018 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Mit der erstmaligen Erarbeitung des kommunalen Richtplans Siedlung, Landschaft, öffentliche Bauten und Anlagen und der Revision des kommunalen Richtplans Verkehr stellt die Stadt wichtige Weichen für eine qualitätsvolle räumliche Entwicklung – auch in Zukunft. Vom 24. September bis am 22. November 2018 liegen die Planungswerkzeuge zur öffentlichen Mitwirkung auf.

Richtplan

Bis 2040 könnten Szenarien zufolge etwa 520 000 Personen in Zürich wohnen – rund 100 000 mehr als heute. Auch die Zahl der Arbeitsplätze wird zunehmen. Die Stadt Zürich versteht dieses Wachstum als Rahmenbedingung und Chance.

Obwohl in der Bau- und Zonenordnung (BZO) umfangreiche Reserven vorhanden sind, grosse Flächen, die neu überbaut oder umgenutzt werden können, gibt es kaum mehr. Die Herausforderung besteht darin, das Wachstum innerhalb der bestehenden Quartiere zu ermöglichen. Diese «Entwicklung nach innen» wird auch von Bund und Kanton gefordert. Mit der kommunalen Richtplanung werden entsprechende Festsetzungen aus dem kantonalen und dem regionalen Richtplan konkretisiert und die vielfältigen Ansprüche an das in der wachsenden Stadt knappe Gut «Fläche» koordiniert. (Medienmitteilung Stadt Zürich)

Am 24. September, 1. Oktober und 19. November 2018 finden drei öffentliche Podien zur kommunalen Richtplanung statt.

Richtplanung im Kreis 3

(Auszug aus dem Richtplantext)

 Siedlungsentwicklung

In der Richtplankarte werden diejenigen Gebiete festgelegt, für die eine bauliche Verdichtung über die BZO 2016 hinaus ermöglicht werden soll.

lucy

Entwicklungsziele Quartier Friesenberg:

  • Dichte-Kategorie: «hohe Dichte»
  • Stadtstruktur-Kategorie: «grüne Wohnstadt»
  • Nutzung: Im Bereich des Quartierzentrums Friesenberg sollen in den Erdgeschossen publikumsorientierte Nutzungen erhalten und gefördert werden

Quartierzentren und Stadtachsen

  • Giesshübelstrasse / Brunau / Sihlcity
  • Zentrum Friesenberg
  • Haldenstrasse / S-Bahn-Haltestelle Binz
  • Manesseplatz
  • Bahnhof Wiedikon
  • Birmensdorferstrasse / Goldbrunnenplatz

Entwicklungsziele:

  • Quartierbezogene Nutzungen (insbesondere Erdgeschossnutzungen) erhalten und fördern
  • Private Aussenräume und öffentlichen Raum abstimmen und funktionsfähig gestalten

Freiraumentwicklung

Ziele

  • Gute Freiraumversorgung gewährleisten
  • Multifunktionale öffentliche Freiräume bereitstellen
  • Zweckgebundene Freiräume für weitere Nutzungsgruppen öffnen
  • Freiräume am Siedlungsrand sichern und entwickeln
  • Vernetzen und Verbinden
  • Öffentliche Nutzbarkeit des privaten Freiraums fördern
  • Freiräume für die Erholung mit hohem Wert für die Stadtnatur und das
  • Stadtklima

Beispiele:

  • Sportanlage Allmend Brunau: Flächenerweiterung, Funktion/Entwicklungsziel: offene Sport-und Freizeitanlage
  • Überdeckung Gleiseinschnitt entlang Seebahnstrasse, Parkanlage 59‘000 m2

Volksschule

Ziel: Bestehende Anlagen ausbauen und erweitern, neue Anlagen schaffen

Beispiel: neue Schulanlage (Allmend)



Quartierzentrum Friesenberg eröffnet

4. Dezember 2017 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der erste Teil des Quartierzentrums an der Schweighofstrasse ist fertig gestellt. Am 9. Dezember fand der Eröffnungstag statt.

«Wir erhalten mit dem Friesenbergplatz weit mehr als eine neue Adresse. Die FGZ schenkt diesen Platz dem ganzen Quartier», schreibt FGZ-Präsidentin Karin Schulte zur Eröffnung des Quartierzentrums Friesenberg. Es sei ein öffentlicher Platz, der mit seinen Zugängen von allen Seiten zum Treffpunkt werden. soll. Im November waren die ersten Wohnungsmieter eingezogen. Für Leben sorgen auch der Coop-Supermarkt, das Restaurant «La Piazza» und gemeinschaftlich nutzbare Räume. Im Gesundheitshaus des Quartierzentrums vereint sind zwei Pflegewohngruppen von Almacasa, die Ärztepraxisgruppe MediX und weitere Gesundheitsangebote.



Tiefbauarbeiten in der Binz

4. Oktober 2017 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat für Kanal-, Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten in der Binzstrasse, Abschnitt Gruben- bis Haldenstrasse, sowie die behindertengerechte Ausgestaltung und Anpassung der Infrastruktur der Bushaltestelle «Räffelstrasse» gebundene Ausgaben in der Höhe von 2,015 Millionen Franken bewilligt.

Die Binzstrasse ist im Abschnitt Gruben- bis Haldenstrasse in schlechtem Zustand und muss erneuert werden. Die dortige Bushaltestelle «Räffelstrasse» (Linie 76, stadteinwärts) wird im Rahmen des koordinierten Bauens behindertengerecht ausgestaltet. Die Verkehrsbetriebe ersetzen teilweise die Infrastruktur der Bushaltestelle und passen sie an die neuen Gegebenheiten an. Gleichzeitig ersetzt die Wasserversorgung die zunehmend bruchgefährdete Wasserverteilleitung in der Binzstrasse, Abschnitt Haus Nr. 35 bis Grubenstrasse. Zur Verbesserung des Brandschutzes werden die vorhandenen Unterflurhydranten durch zwei Überflurhydranten ersetzt.

Der Baubeginn ist für Herbst 2017 geplant. Die Arbeiten dauern bis Ende 2017. Der definitive Deckbelag wird je nach Witterungsverhältnissen im Verlauf des Jahres 2018 eingebaut.



Wohn- und Geschäftshaus in Zürich-Wiedikon wird instand gesetzt

4. Oktober 2017 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

An der Birmensdorferstrasse 299 wird eine Liegenschaft mit neun Wohnungen und einem Ladengeschäft instand gesetzt. Der Stadtrat hat Ausgaben von 3,44 Millionen Franken bewilligt, von denen 2,73 Millionen Franken gebunden sind. Zudem erhält jede Wohnung einen Balkon und es wird eine Zentralheizung eingebaut, was neue Ausgaben von 0,71 Millionen Franken nötig macht.

Der Ausbaustandard des fünfgeschossigen Gebäudes (Baujahr 1898) an der Birmensdorferstrasse 299 ist tief, der Zustand schlecht. Nun soll mit verschiedenen Massnahmen sichergestellt werden, dass dieses auch für die nächsten dreissig Jahre gebrauchstauglich ist. So wird etwa die Hoffassade neu gedämmt, es werden strassenseitig Schallschutzfenster eingebaut und Küchengeräte sowie Sanitärapparate erneuert. Dafür und für weitere Arbeiten hat der Stadtrat gebundene Ausgaben von 2,73 Millionen Franken bewilligt. Dazu kommen 0,71 Millionen Franken an neuen Ausgaben für den Anbau von Balkonen und für den Ersatz der Einzelöfen durch eine Zentralheizung. Die Wärme für Heizung und Wasser wird durch zwei Erdsonden und eine Wärmepumpe erzeugt. Ausserdem wird die Einliegerwohnung im Laden im Erdgeschoss aufgehoben und die Ladenfläche entsprechend vergrössert. Insgesamt betragen die vom Stadtrat bewilligten Aufwendungen 3,44 Millionen Franken.

Die Instandsetzung hat höhere Mieten für die neun Wohnungen (eine 1-Zimmer-, vier 2-Zimmer und vier 3-Zimmer-Wohnungen) zur Folge. Kostete zum Beispiel eine 3-Zimmer-Wohnung bisher netto 789 Franken, wird die neue Miete gemäss heutigen Berechnungen 1267 Franken betragen.

Der Baubeginn ist für den Winter 2017/2018 geplant, die Bauzeit dürfte rund ein Jahr betragen. Da die Liegenschaft unbewohnt sein muss, wenn die Arbeiten ausgeführt werden, hat die Liegenschaftenverwaltung die Wohnungen in den letzten Jahren nur noch befristet vermietet. Der einzigen verbliebenen Mietpartei mit einem unbefristeten Mietvertrag wird sie nach Möglichkeit eine Ersatzwohnung anbieten.