Die Online-Quartierzeitung für Zürich 3.

Aktuell

Mehrheitliche Rückkehr zum Normalfahrplan

4. Mai 2020 | von | Kategorie: Aktuell

Die Verkehrsmittel der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU kehren mehrheitlich ab dem 4. Mai 2020 wieder zum Normalfahrplan zurück.

Aufgrund der ausserordentlichen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus galt im öffentlichen Verkehr seit Ende März ein reduzierter Fahrplan. Im Rahmen der Lockerungen der Massnahmen durch den Bundesrat wird der Fahrplan im ZVV-Gebiet Schritt für Schritt wieder verdichtet. Dabei hat der Schutz der Gesundheit von Passagieren und Mitarbeitenden weiter-hin oberste Priorität.

Für die Verkehrsmittel der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU bzw. die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF bedeutet das:

  •  Die Sihltalbahn S4 verkehrt ab Montag, 4. Mai 2020 wieder nach normalem Fahrplan.
  • Die Uetlibergbahn S10 verkehrt ab Montag, 4. Mai 2020 wieder nach normalem Fahrplan, jedoch bis auf weiteres ohne Teilstrecke Ringlikon–Uetliberg).
  • Das Nachtangebot SN 4 bleibt bis auf weiteres eingestellt.
  • Der Betrieb der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF bleibt voraussichtlich bis mindestens 8. Juni 2020 eingestellt. Der Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Betriebes hängt von übergeordneten Entscheiden des Bundesrates ab.

 Vorerst nur öffentlicher Verkehr mit Erschliessungsfunktion

Auf Anordnung des Bundes sollen vorerst nur öffentliche Verkehrsmittel, die eine Erschliessungsfunktion erfüllen, den Betrieb wieder aufnehmen. Deshalb bleiben die Teilstrecke der Uetlibergbahn S10 zwischen Ringlikon und Uetliberg, die Nachtangebote SN4, N26 und N27, die Buslinien zur Hochschule (129) und zum Sihlwald (137) sowie die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF bis auf weiteres eingestellt.

Online-Fahrplan wird laufend aktualisiert

Sämtliche Änderungen des öV-Angebots werden laufend im ZVV-Online-Fahrplan abgebildet. Den Fahrgästen wird empfohlen, diesen vor jeder Reise zu konsultieren. Für die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel braucht es auch weiterhin ein gültiges Ticket. Die Kunden werden gebeten, ihre Tickets möglichst elektronisch zu lösen (ZVV-Online-Ticketshop oder ZVV-Ticket-App). Bei allen Änderungen gilt stets der Vorbehalt, dass aufgrund von Personalmangel der Fahrplan kurzfristig an-gepasst werden muss.

 

Infos und Fahrplan auf www.zvv.ch und www.szu.ch



Präsenzunterricht unter Einhaltung der Schutzmassnahmen

30. April 2020 | von | Kategorie: Aktuell, Bildung & Forschung
Ab 11. Mai 2020 nimmt die Stadtzürcher Volksschule den Präsenzunterricht wieder auf. Die Zürcher Schulpflege hat heute die Rahmenbedingungen gemäss Vorgaben von Bund und Kanton für die Umsetzung definiert. Oberste Priorität hat der Schutz der Schülerinnen und Schüler sowie des Schulpersonals und der Eltern.

Nach acht Wochen Fernunterricht können die Stadtzürcher Kinder ab 11. Mai 2020 wieder in die Schule gehen. Unterrichtet wird in Gruppen von höchstens 15 Kindern und einem um die Hälfte reduzierten Stundenplan in den obligatorischen Fächern gemäss Lehrplan 21. Die verkleinerte Klassengrösse bedeutet in der Regel, dass durchschnittlich nur die Hälfte der üblichen obligatorischen Lektionen erteilt werden können. Je nach Stufe erhalten die Schülerinnen und Schüler 10 (Kindergarten) bis 18 (Sekundarschule) Lektionen. Therapiestunden, Sport- und Musikunterricht werden ebenfalls wieder durchgeführt. Die Notfallbetreuung soll erweitert werden, da der Bedarf an Betreuung mit der Lockerung der Pandemiemassnahmen steigen wird. Es gilt weiterhin das Prinzip, Kinder möglichst zu Hause beziehungsweise privat zu betreuen.

Oberste Priorität hat der Schutz der Kinder, des Schulpersonals und der Eltern. Die Kindergruppen sollen daher möglichst stabil sein und sich nicht mit anderen mischen. Abstands- und Hygieneregeln in den Räumen müssen eingehalten werden können. Gehören Eltern, Kinder oder Mitarbeitende in den Schulen zu der Gruppe der vulnerablen Personen, werden individuelle Lösungen gesucht.

Die Vorbereitung auf den 11. Mai ist für die Schulen und Kreisschulbehörden eine grosse Herausforderung. Einerseits müssen sie den Personaleinsatz koordinieren und andererseits ein lokales Konzept zur sicheren Einhaltung der Schutzmassnahmen gemäss Vorgaben von Bund und Kanton erarbeiten. Dies erfordert ein hohes Mass an Flexibilität und Kreativität bei der Organisation des Schulbetriebs.



Zusätzliche Plätze in städtischen Gesundheitseinrichtungen

7. April 2020 | von | Kategorie: Aktuell, Gesundheit & Soziales

Das Stadtspital Waid und Triemli und die Pflegezentren haben ihre Kapazitäten erhöht und den Betrieb teilweise umgestellt. Zudem sind sie dabei, zusätzliches Personal zu rekrutieren. Damit haben sich die Gesundheitseinrichtungen der Stadt auf eine Zunahme der Covid-19-Fälle vorbereitet.

Die städtischen Gesundheitseinrichtungen, also die Stadtspital-Standorte Waid und Triemli, die acht Pflegezentren und zwölf Pflegewohngruppen sowie die 23 Alterszentren, haben bereits Anfang Februar begonnen, ihre bestehenden Notfallplanungen auf eine mögliche Sars-Cov2-Pandemie auszurichten. Mit der Zunahme der Verdachts- und später der bestätigten Covid-19-Fälle wurden betriebliche Anpassungen vorgenommen und die Kapazitäten in der Intensivbehandlung sowie der Covid-19-Isolationsstation erhöht.

Alle stationären Patientinnen und Patienten mit Covid-19 werden derzeit standardmässig im Triemli behandelt.

  • Die Zahl der Betten auf den Isolierstationen im Stadtspital Triemli konnte sukzessive auf 100 erhöht werden. Sie stehen grundsätzlich für Patientinnen und Patienten zur Verfügung, die wegen der Schwere ihrer Erkrankung auf Spitalpflege angewiesen sind, aber nicht künstlich beatmet werden müssen.
  • Die Intensivbehandlungs-Plätze konnten von ursprünglich 18 auf 34 aufgestockt werden, 22 davon sind für Covid-19-Fälle vorgesehen. Zusätzliche Betten mit Beatmungsgeräten können in einigen Tagen in Betrieb genommen werden, sofern dies nötig wird.
  • Der Aufbau des dafür nötigen Personal-Pools ist in Gang.
  • 17 Patientinnen und Patienten sind derzeit mit Covid-19 auf der IPS, 35 Personen mit bestätigter oder noch unbestätigter Corona-Infektion auf der Isolationsabteilung. 43 Covid-19-Patientinnen und -Patienten konnten wieder aus dem Spital entlassen werden (Stand 2. April 2020, 10.00 Uhr).

Das Notfallzentrum Waid testet seinerseits auf Sars-Cov2 und hat eine 24/7-Isolierzone für Verdachtsfälle eingerichtet, Patientinnen und Patienten können dort verbleiben, bis ein Testresultat vorliegt. Ausserdem wurden gewisse Behandlungen von Nicht-Covid-19-Fällen, etwa aufgrund von Unfällen und zur Intensivbehandlung, vom Triemli ins Waid verschoben.

Spitäler weiterhin für alle Patientinnen und Patienten in Betrieb

Beide Standorte, Triemli und Waid, führen aber weiterhin alle dringlichen Diagnosen und Behandlungen durch. Dies betrifft insbesondere Patientinnen und Patienten mit Tumor- sowie Herz- und Gefässerkrankungen, ausserdem Unfälle, Blutvergiftungen und Hirnschläge. Die Wege von Verdachtsfällen und bestätigten COVID-Fällen sind räumlich komplett von anderen Patientinnen und Patienten getrennt, so dass zu keiner Zeit ein Ansteckungsrisiko besteht.

Pflegezentren entlasten Krankenhäuser

Eine wichtige Funktion kommt derzeit den städtischen Pflegezentren zu – sie entlasten auch die Spitäler. Bewohnerinnen und Bewohner, die an Covid-19 erkranken, verbleiben in den Pflegezentren, sofern aufgrund ihres Zustandes keine Verlegung ins Spital angezeigt ist oder sie sich für eine palliative Behandlung entschieden haben.

Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegezentren sind in besonderem Ausmass gefährdet. Sie haben in aller Regel bereits mehrere Erkrankungen und befinden sich in hohem Alter. Sie gehören damit zur Gruppe mit dem höchsten Risiko.

Bereits vor Beginn der Pandemie erhöhten die Pflegezentren die Anzahl Betten um 60, davon werden bereits 50 betrieben. Weitere 100 Pflegeplätze können bei Bedarf eröffnet werden. In zwei der acht Pflegezentren wurden Covid-19-Abteilungen geschaffen, die den Anforderungen an die Isolation genügen. Hier werden nicht nur Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegezentren aufgenommen, auch Spitäler, Notfallstationen und Alterszentren weisen direkt Patientinnen und Patienten zu, die keine Intensivpflege nötig haben, sich palliativ betreuen lassen wollen oder deren Erkrankung bereits abklingt. Eine der beiden Abteilungen ist speziell auf die Pflege von Demenzkranken ausgerichtet. Für neu eintretende Bewohnerinnen und Bewohner wurde eine 14-tägige Quarantäne in spezifisch dafür vorgesehenen Abteilungen eingerichtet.

Um die Aufnahmefähigkeit sicherzustellen, wird Mitte April das stillgelegte Pflegezentrum Irchelpark schrittweise wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Isolations- und Quarantänemassnahmen bleiben immer wieder Pflegebetten kurzfristig frei und können nicht neu belegt werden. Derzeit befinden sich in den Pflegezentren 37 Personen mit Covid-19-Diagnose oder Verdacht auf eine Infektion in Isolation. Einzelne Bewohnerinnen und Bewohner konnten in ihre ursprüngliche Wohnsituation zurückkehren.

Entlastung auch via Alterszentren

Die städtischen Alterszentren nehmen derzeit nur dringende Fälle neu auf. Auf diese Weise sind sie vorbereitet, um bei Bedarf den Spitälern und Pflegezentren leichtere Nicht-Covid-Pflegefälle abzunehmen. Auch in den Alterszentren werden bereits Bewohnerinnen und Bewohner mit positivem Covid-19 Test in Isolation gepflegt oder Personen zur Beobachtung in 14-tägige Quarantäne genommen. Aufgrund der Einschränkungen, namentlich dem Besuchsverbot und dem Besuch von Läden, Poststellen usw., haben die Alterszentren die Betreuung ausgebaut.

Risikopatienten bei Spitex Zürich

Spitex Zürich betreut weiterhin jeden Monat rund 5000 Menschen, die alle der Risikogruppe angehören. Auf diese Weise unterstützt sie Pflegezentren und Spitäler, die dadurch nicht zusätzlich belastet werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spitex pflegen auch Personen, die nach Abklingen der Symptome von Sars-Cov2 aus dem Spital entlassen werden. Positiv getestete Personen werden von speziell ausgebildeten Coronateams betreut.



Coronavirus: Angebotsreduktion bei der SZU

19. März 2020 | von | Kategorie: Aktuell

Aufgrund der verbindlichen Anweisung des Bundesamtes für Verkehr und der Systemführer des öffentlichen Verkehrs (SBB und Postauto) wird auch im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) das öffentliche Verkehrsangebot schrittweise reduziert.

Ein Grundangebot soll sicherstellen, dass die Fahrgäste auch in dieser ausserordentlichen Lage auf funktionierende Reiseketten zählen können. Gleichzeitig bleibt der Schutz der Fahrgäste und der Mitarbeitenden ein vordringliches Ziel. Der Übergangsfahrplan gilt bis mindestens 26. April 2020. Der ZVV-Online-Fahrplan wird laufend aktualisiert.

Auswirkungen im Kreis 3

Die Verkehrsmittel der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU bzw. die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF sind wie folgt betroffen:

  • Die Uetlibergbahn S10 verkehrt seit Donnerstag, 19. März 2020, nur noch bis Ringlikon (siehe separater Abschnitt).
  • Die S10 verkehrt ab Montag, 23. März 2020, ganztags im Halbstunden-Takt zwischen Zürich HB und Ringlikon. In den Hauptverkehrszeiten verkehren zudem zweimal pro Stunde Züge zwischen Zürich HB und Triemli.
  • Die Sihltalbahn S4 verkehrt ab Montag, 23. März 2020, ganztags im 20-Minuten-Takt. Das Nachtangebot SN4 fällt per sofort ersatzlos aus.

Uetliberg nicht mehr per Bahn erreichbar08c_uetliberg

Die Teilstrecke der Uetlibergbahn S10 zwischen Ringlikon und der Station Uetliberg hat keine Erschliessungsfunktion. Um die Weiterverbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat der Bund am vergangenen Freitag zum gegenseitigen Abstandhalten aufgerufen. Da die Uetlibergbahn S10 seither jedoch weiterhin stark mit Ausflugsverkehr frequentiert wurde und somit das verordnete Abstandhalten in den Zügen nicht möglich ist, hat die SZU den Betrieb der S10 auf dem Abschnitt Ringlikon–Uetliberg heute Donnerstagmorgen eingestellt und wendet die Züge in Ringlikon. Um Menschenansammlungen in den Zügen zu vermeiden, bittet die SZU die Bevölkerung auf Ausflugsreisen auf den Uetliberg generell zu verzichten.

Die Einzelheiten sind im ZVV-Online-Fahrplan ersichtlich.

 

Quelle: Medienmitteilung der SZU



Corona-Krise: Nachbarshilfe im Kreis 3

17. März 2020 | von | Kategorie: Aktuell

corona

In den letzten Tagen haben sich diverse zivilgesellschaftliche Initiativen gebildet, die in Zeiten des Corona-Virus Unterstützung anbieten, unter anderem auch Nachbarschaftshilfen in der Stadt Zürich.

Die Gruppe zur Nachbarschaftshilfe im Kreis 3 bietet Unterstützung für Leute, die aufgrund der Ansteckungsgefahr oder aufgrund der angeordneten Massnahmen Hilfe benötigen, z. B. zum Einkaufen.

Brauchen Sie Hilfe?

Dann melden Sie sich via Telefon oder E-Mail:

Alternativen:

Das Angebot ist kostenlos, es beruht gänzlich auf freiwilligem Engagement.

Downloads:

COVID-19 Hilfe K3 DE_neu

COVID-19 Hilfe K3 EN_new



Neue Züge für die Uetlibergbahn

8. Dezember 2019 | von | Kategorie: Aktuell

Die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU beschafft fünf neue Triebzüge für die Uetlibergbahn. Der Verwaltungsrat hat den Auftrag an Stadler vergeben. Die neuen Triebzüge Be570 sind baugleich wie die Zweispannungs-Triebzüge Be510, die seit dem Jahr 2014 erfolgreich im Einsatz stehen. Die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU muss die orangefarbenen Fahrzeuge Be520 und B220 der Uetlibergbahn altershalber ersetzen. 

Die mit dem Zürcher Verkehrsverbund abgestimmten, wesentlichen Eckwerte der Ausschreibung waren:

  • technisch und betrieblich optimiert für die Uetlibergbahn (Steigungen von bis zu 79 Promille)
  • behindertengerecht, unterhaltsfreundlich, infrastrukturschonend
  • ausgelegt für eine hohe Beförderungskapazität und kurze Fahrgastwechselzeiten
  • 100 % Niederflureinstiege und stehplatzoptimierte Einstiegszonen auf den Plattformen
  • voll klimatisiert
  • integriertes Fahrgastinformationssystem

 Zuschlag an Stadler

Den Zuschlag für den Bau der neuen Triebzüge erhielt Schienenfahrzeughersteller Stadler aus dem thurgauischen Bussnang. Der Vertrag wurde heute am Hauptsitz der SZU in Zürich unterzeichnet. Harald Huber, Verwaltungsratspräsident der SZU, meint dazu: «Die Beschaffung ist für die SZU ein weiterer grosser Modernisierungsschritt. Die kundenfreundlichen Triebzüge sind – zusammen mit der Umstellung des Stromsystems und den geplanten Doppelspurausbauten – ein wesentliches Element zur Verbesserung des Angebotes und der Pünktlichkeit.» «Wir freuen uns, dass die SZU weitere Züge für die Uetlibergbahn bestellt. Mit diesen Zügen für den Hausberg der Limmatstadt wird die Flotte der Stadler-Stadtbahnfahrzeuge in der Stadt Zürich weiter verstärkt», sagt Christian König, Leiter Verkauf Schweiz bei Stadler.

Beschaffungskosten von 46,7 Millionen Franken

Die Beschaffungskosten für die fünf dreiteiligen Gelenktriebzüge, die sowohl in Einzel – als auch in Doppeltraktion verkehren können, betragen 46,7 Millionen Franken. Die Be 570 sind jeweils 50 Meter lang und verfügen über 143 Sitzplätze und 187 Stehplätze.

Auslieferung ab November 2021

Nach der nun erfolgten Vertragsunterzeichnung sieht der Terminplan die Auslieferung des ersten Triebzuges im November 2021 vor. Die ersten Monate werden für Typentests, fahrdynamische Inbetriebsetzung und behördliche Abnahmen benötigt. Danach folgen die weiteren Züge. Die Betriebsaufnahme mit allen Triebzügen im fahrplanmässigen Regelbetrieb ist ab Juli 2022 vorgesehen. Die heutigen Fahrzeuge Be520 und B220 werden dann ausgemustert.



S10: Streckensperrungen Zürich HB–Zürich Binz am 2./3. und 9./10. November 2019

1. November 2019 | von | Kategorie: Aktuell

Wegen Unterhaltsarbeiten an den Bahnübergängen «Binzstrasse» und «Uetlibergstrasse» ist die Strecke der S10 auf dem Abschnitt Zürich HB–Zürich Binz (von und nach Uetliberg) an den Wochenenden vom 2./3. und 9./10. November 2019 in beiden Richtungen komplett gesperrt.

An den Bahnübergängen «Binzstrasse» und «Uetlibergstrasse» stehen Unterhaltsarbeiten an. Der Bahnschotter und die Schwellen werden altershalber ersetzt und die Schienen maschinell in die richtige Lage gebracht.

Wegen der Bautätigkeit ist die Strecke der S10 auf dem Abschnitt Zürich HB – Zürich Binz (von und nach Uetliberg) an den Wochenenden vom 2./3. und 9./10. November 2019 in beiden Richtungen komplett gesperrt.

Reisende zwischen Zürich HB und Zürich Binz reisen mit Vorteil über Zürich Wiedikon. Es ist mit verlängerten Reisezeiten zu rechnen. Die Verbindungen können im Onlinefahrplan auf www.zvv.ch abgerufen werden.



Der FC Wiedikon sucht Juniorinnen

17. September 2019 | von | Kategorie: Aktuell, Freizeit & Sport

FCW-Juniorinnen



«Mein Zürich im Alter» – Sagen Sie Ihre Meinung!

25. Juni 2019 | von | Kategorie: Aktuell, Gesundheit & Soziales

Zürichs Altersstrategie wird neu ausgerichtet: Auf www.mein-zuerich-im-alter.ch ist die Bevölkerung eingeladen ihre Vorstellungen und Ideen für eine altersfreundliche Stadt Zürich einzubringen.

Mein Zürich im AlterDie Stadt Zürich erarbeitet eine neue Altersstrategie. Nach der Mitwirkungsveranstaltung im Mai, an der rund 200 Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Genossenschaften, Organisationen der Altersarbeit, der Stadtverwaltung Zürich und aus der Bevölkerung teilgenommen haben, startet nun die zweite Partizipationsphase.

Auf www.mein-zuerich-im-alter.ch sind alle gefragt

«Nur wenn wir die Bevölkerung direkt fragen, erfahren wir mehr über ihre Bedürfnisse und Vorstellungen und können diese bei der Erarbeitung der neuen Altersstrategie berücksichtigen. Ich bin überzeugt, dass wir so langfristig die besten Lösungen finden», sagt Stadtrat Andreas Hauri. Auf www.mein-zuerich-im-alter.ch stehen verschiedene Themen zur Diskussion: «So will ich wohnen», «Unterwegs in der Stadt», «Finanzielles», «Leben im Quartier», «Miteinander und füreinander», «Was heisst schon alt» und «Übersichtliche Angebote». Interessierte können sich zu einem oder mehreren Themen äussern, eigene Ideen und Anliegen platzieren oder bestehende Beiträge kommentieren. Alle Inhalte werden am Schluss ausgewertet und fliessen in die Erarbeitung der neuen Altersstrategie ein.



Das Brunaupark-Areal wird neu gestaltet

22. April 2019 | von | Kategorie: Aktuell

Die Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) plant eine Neugestaltung des Brunaupark-Areals in Zürich Wiedikon. Auf dem heterogen bebauten Areal entsteht gemäss CS „ein wohnlicher Stadtteil mit markant mehr Wohnraum, grosszügigen Grünflächen und zeitgemässen Einkaufsmöglichkeiten.“ Gebaut wird nach neusten ökologischen Standards. Das Gebäude an der Wannerstrasse 31–49 mit 166 Wohnungen bleibt bestehen, während die anderen Gebäude ersetzt werden. Die heutigen Mietverträge wurden Ende März 2019 mit möglichst viel Vorlaufzeit gekündigt. Die Mieterinnen und Mieter werden bei der Wohnungssuche unterstützt, für ältere Personen wurde ein spezielles Beratungsangebot eingerichtet.

Brunaupark_Ansicht_Giesshuebelstrasse_1500Im Brunaupark in Zürich Wiedikon entstehen bis 2026 knapp 500 helle, moderne Wohnungen – knapp 260 mehr als heute. Bis zu 35 Meter breite Grün- und Gartenräume mit Plätzen und Wegen schaffen neue Verbindungen zum geschützten Naherholungsraum der Allmend Brunau und machen die Landschaft bis ins Quartier hinein erlebbar. Das beliebte Ladenzentrum wird komplett erneuert, das weite Dach des Ladenzentrums wird begrünt und für die Bewohnerinnen und Bewohner zugänglich sein. Die Migros bleibt mit ihrem Angebot mit Supermarkt, Restaurant und Fachmärkten vor Ort. Auf Nachhaltigkeit wird beim Neubau grossen Wert gelegt. So ersetzt zum Beispiel erneuerbare Energie – Erdwärme und Sonnenenergie aus Photovoltaik-Anlagen – weitgehend die heutigen fossilen Brennstoffe. Die Wohnungen und öffentlichen Plätze sind alle barrierefrei. Die künftigen Mietzinse bewegen sich im mittleren Preissegment.

Besonders gute Gesamtgestaltung und Verdichtung gefordert

Auf dem Brunaupark-Areal besteht heute ein grosses Ausnutzungspotenzial, das den Bau von zusätzlichen Wohnungen erlaubt. Die Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) beabsichtigte ursprünglich, zusätzliche Bauten im Areal zu erstellen. Das Stadtzürcher Baukollegium regte aufgrund der sehr heterogenen Arealbebauung eine gesamtheitliche Betrachtung an, um längerfristig eine hohe Lebensqualität und eine besonders gute städtebauliche Gestaltung sicherzustellen. Die Resultate aus dem darauffolgenden Studienwettbewerb von 2017 zeigten, dass für eine besonders gute städtebauliche Gestaltung mit zusätzlichem Wohnraum ein etappenweiser Ersatz der bestehenden Gebäude notwendig ist. Ausnahme bildet das Gebäude an der Wannerstrasse 31–49, das bestehen bleibt. Adrian Streich Architekten AG konnte die Wettbewerbsjury mit ihrem Projekt überzeugen und wurde von der Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) mit der Weiterbearbeitung beauftragt.

 Baubeginn ab 2021 geplant

Brunaupark_Ansicht_Giesshuebelstrasse_Ladenzentrum_1500

Visualisierungen: bildbau GmbH

Der neue Brunaupark entsteht in zwei Bauphasen. In der ersten Phase wird auch das Ladenzentrum erneuert. Dank einem grosszügigen Verkaufsprovisorium stehen aber jederzeit ein breites Einkaufssortiment und ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Für die Mieterinnen und Mieter der ersten Bauphase wurde die Kündigung per Ende Juni 2020 ausgesprochen. Für die übrigen 164 Wohnungen per Ende Juni 2023. Sie alle werden bei der Wohnungssuche bestmöglich unterstützt. Für Mietende über 65 Jahre wurde zusätzlich ein unabhängiges, persönliches Beratungsangebot eingerichtet.

www.brunaupark.ch