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Sanierung der Uetlibergstrasse

30. September 2020 | von | Kategorie: Mobilität
Der Stadtrat hat für Strassenbau, Velomassnahmen und Bäume sowie Lärmsanierung in der Uetlibergstrasse, Abschnitt Giesshübel- bis Haldenstrasse, gebundene Ausgaben von 5,385 Millionen bewilligt.

In der Uetlibergstrasse zwischen Giesshübelstrasse und Haldenstrasse werden der Strassenoberbau ersetzt und dabei auch die Randsteine erneuert. Das Tiefbauamt verbreitert das Trottoir leicht zulasten der Fahrbahn. Die vier bestehenden Fussgängerübergänge mit Mittelinseln im Projektgebiet und die bestehende Trottoirüberfahrt bei der Bachtobelstrasse werden ebenfalls erneuert. Die bestehenden acht Bäume bleiben erhalten, und zur Umsetzung des Alleenkonzepts werden im Bereich der Uetlibergstrasse 134 fünf neue Bäume gepflanzt. Weiter werden im Bereich der Grubenstrasse zwei Bäume in der bestehenden Rabatte ergänzt.

Zwischen der Giesshübelstrasse und der Haldenstrasse markiert das Tiefbauamt beidseitig neue Radstreifen von jeweils 1,5 Meter Breite sowie eine Kernfahrbahn. Die Längsparkierung in der Uetlibergstrasse stadteinwärts wird zugunsten des neuen Radstreifens aufgehoben. Von den 10 bestehenden Parkplätzen im Bereich der Uetlibergstrasse 134 stadtauswärts bleiben 8 erhalten. Sie werden zwischen den neuen Bäumen als Gehwegparkierung angeordnet. Zudem werden 20 neue Zweiradabstellplätze errichtet. Aufgrund der Lärmimmissionen wird als Massnahme an der Quelle zwischen der Giesshübelstrasse und der Haldenstrasse Tempo 30 eingeführt.

Der Baubeginn ist für Frühjahr 2023 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Herbst 2023.

(Quelle: Stadt Zürich)



Velomassnahmen und Sanierungsarbeiten an der Manessestrasse

30. September 2020 | von | Kategorie: Mobilität
Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat für Neugestaltungs- und Tiefbauarbeiten in der Manessestrasse – Abschnitt Utobrücke bis Manessestrasse 104 – einen Objektkredit von 5,928 Millionen Franken und beschliesst gebundene Ausgaben in der Höhe von 10,907 Millionen Franken für Sanierungsmassnahmen am selben Ort.

Das Veloroutennetz im Gebiet Utobrücke bis Manesseplatz sowie die Anschlüsse des Netzes in die angrenzenden Quartiere entsprechen nicht den Vorgaben aus dem Richtplan. Sie werden im Rahmen der anstehenden Tiefbauarbeiten umgesetzt. Hauptpunkte sind eine komfortablere, direktere und sicherere Veloverbindung zwischen der Sihlcity und dem Manesseplatz sowie zwischen der Manessestrasse und dem Bahnhof Giesshübel beziehungsweise dem Quartier Alt-Wiedikon/Friesenberg.

Angepasst wird auch die verkehrliche Erschliessung des Areals Giesshübel für den motorisierten Individualverkehr (MIV). Die Haupterschliessung wird künftig über die Staffelstrasse erfolgen. Mit der Veränderung der Verkehrsregime in der Staffel-, der Eden- und der Ruhestrasse können im Knoten Giesshübel-/Manessestrasse ein durchgehendes Trottoir und im Knoten Manesse-/Staffelstrasse eine neue Fussgänger- und Veloquerung über die Manessestrasse inklusive Fussgängerschutzinsel und Velofurt erstellt werden.

Die Bushaltestelle «Sihlcity Nord» stadteinwärts wird hindernisfrei ausgebaut und die VBZ erneuert die Haltestelleninfrastruktur. Die vom Eschentriebsterben betroffenen Bäume entlang des Sihlufers werden ersetzt und die Baumreihe mit zusätzlichen Bäumen ergänzt. Im Sinne des koordinierten Bauens werden die Strassenbeläge und Teile des Strassenoberbaus, die Strassenentwässerung, der Mischwasserkanal und diverse Werkleitungen erneuert.

Koordiniert mit dem Strassenbauprojekt erfolgt für einige Liegenschaften in der Manessestrasse eine Lärmsanierung durch den Einbau von Schallschutzfenstern.

Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2022 geplant. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2023.

(Quelle: Stadt Zürich)



BZO-Teilrevision für Gestaltungsplanpflicht Brunaupark/Uetlihof wird öffentlich aufgelegt

30. September 2020 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

2019 forderte eine Motion von SP, Grüne und AL die Einführung einer Gestaltungsplanpflicht für das Areal Brunaupark/Uetlihof. Dazu ist eine Teilrevision der Bau- und Zonenordnung notwendig, die nun öffentlich aufgelegt wird.

Mit einer Motion forderten die gemeinderätlichen Fraktionen der SP, der Grünen und der AL im März 2019 eine Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO), um für das Areal der ehemaligen Lehmgrube Giesshübel beziehungsweise dem heutigen Areal Uetlihof/Brunaupark eine Gestaltungsplanpflicht einzuführen (GR Nr. 2019/90). Ziel des Gemeinderats war es, mit der Gestaltungsplanpflicht eine differenzierte bauliche Verdichtung zu ermöglichen, die gleichzeitig den Landschaftsschutz und Mindestvorgaben für preisgünstige Wohnungen berücksichtigt. Ab heute liegt die entsprechende BZO-Teilrevision öffentlich auf.

Laut kantonalem Planungs- und Baugesetz (§ 48 Abs. 3 PBG) kann einem bestimmten Gebiet eine Gestaltungsplanpflicht zugewiesen werden, wenn ein wesentliches öffentliches Interesse besteht. Dazu gehören beispielsweise Ortsbild- und Landschaftsschutz, Aussichtsschutz oder Immissionsschutz. Auch eine differenzierte bauliche Verdichtung kann ein wesentliches öffentliches Interesse darstellen.

Zweckmässigkeit und Notwendigkeit im Planungsbericht dargelegt

Die Zonenzuweisung für das Areal Uetlihof/Brunaupark ist schon vor Jahren erfolgt, weshalb bei einer nachträglichen Einführung einer Gestaltungsplanpflicht in einem beiliegenden Planungsbericht dargelegt werden muss, dass der damit verbundene Entzug der Baureife die Eigentumsgarantie nicht verletzt. Dabei kam die Stadtverwaltung aus fachlicher Sicht zum Schluss, dass keine hinreichenden Gründe für eine Gestaltungsplanpflicht nach § 48 Abs. 3

PBG an diesem Ort vorliegen. Im Gegenteil ist die Einführung einer zusätzlichen Planungsstufe zum heutigen Zeitpunkt nicht verhältnismässig und missachtet das Gebot der Planbeständigkeit. Der beiliegende Planungsbericht weicht daher in seiner fachlichen Einschätzung zur Zweckmässigkeit und Notwendigkeit der Gestaltungsplanpflicht von der in der Motion zum Ausdruck gebrachten Haltung ab.

Öffentliche Auflage gestartet

Die BZO-Teilrevision «Gestaltungsplanpflicht Brunaupark/Uetlihof» wird vom 9. September bis am 10. November 2020 im Amtshaus IV öffentlich aufgelegt und ist zudem auf der Webseite abrufbar. Während dieser Zeit kann sich die Bevölkerung zur Vorlage äussern.

Aufgrund der erhaltenen Einwendungen wird das Planungsinstrument anschliessend überarbeitet und dem Stadt- sowie schliesslich dem Gemeinderat vorgelegt.

(Quelle: Stadt Zürich)



Atlantis-Wiedereröffnung im Sommer 2021

30. August 2020 | von | Kategorie: Aktuell

Das Hotel Atlantis ist seit April geschlossen. Jetzt hat die Besitzerin Neue Hotel Atlantis AG mit der 5 Atlantis AG einen neuen Eigentümer gefunden. Gemäss htr.ch will «das  Tochterunternehmen der Luxushotelgruppe Five das «Atlantis» bereits im Sommer 2021 mit einem internationalen Gastronomie- und Lifestyle-Destinationskonzept wiederaufleben lassen. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.»

Ganzer Artikel auf htr.ch

2020_Hotel Atlantis



FC Wiedikon will den Aufstieg nachholen

12. August 2020 | von | Kategorie: Aktuell

Der FC Wiedikon war letzte Saison nur durch die Coronavirus-Pandemie zu stoppen. Jetzt ist die 1. Mannschaft heiss auf die neue Spielzeit.

Die Zielvorgabe des Vorstands für die kommende Spielzeit ist definiert: Der Aufstieg in die 2. Liga. Dafür soll die 1. Mannschaft wieder den attraktiven und erfolgreichen Fussball der letzten Vorrunde zeigen und der Trainer das Maximum aus der jungen Mannschaft herausholen. So kann der FCW wieder ganz vorne mitmischen.

2019-20_Erste Mannschaft FCW

Früher Trainingsbeginn

Dino Sabato wird wieder als Trainer an der Seitenlinie stehen. Zum verpassten Aufstieg meint er: „Es war sehr hart für uns, als die Saison 2019/20 definitiv abgebrochen wurde. Vor allem deshalb, weil wir als Leader auf dem Aufstiegsplatz standen. Das haben wir in einigen Team-Sitzungen verarbeitet, und wir fokussieren uns auf den nächsten Anlauf. Die Grundlagen dafür haben wir mit einer frühen Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs geschaffen: zuerst in kleinen Gruppen, danach mit der ganzen Mannschaft. So können wir optimal vorbereitet in die neue Saison starten.“

Punktuelle Verstärkungen

Joel Jenni, ein langjähriger Leistungsträger, unterstützt  Dino Sabato neu als Co-Trainer. Dazu meint der Trainer: “ Joel ist auch in dieser Rolle Gold wert für unser Team!“ Die 1. Mannschaft konnte punktuell verstärkt werden:

  • Fabian Schmidts (zentrales Mittelfeld, Essendon Royals (Melbourne)
  • Luca Ventura (Innenverteidiger, FC Buchs)
  • Ferhat Kahveci (zentrales Mittelfeld, Ex-FC Wiedikon)
  • Kevin Huber (Aussenverteidiger, FC Wettswil Bonstetten)
  • Salvatore Giangreco (Torhüter, FC Adliswil)

Abgänge hat der FCW nur einen zu kompensieren: Der langjährige Kapitän Christian Ansorg hat seine aktive Karriere diesen Sommer aus gesundheitlichen Gründen beendet – nach 16 Jahren in der ersten Mannschaft.

Saison-Auftakt in Hinwil

Trainer Dino Sabato meint zum Saisonbeginn: „Es ist sehr wichtig, dass wir von Anfang an fokussiert und konzentriert in die Spiele gehen, nicht zu viel nachdenken und von Spiel zu Spiel unseren Fussball auf den Rasen, beziehungsweise den Kunstrasen bringen. Dann werden wir für jeden Gegner nur sehr schwer zu schlagen sein.“ Los geht es diesen Sonntag 16.08.2020 um 11:00 Uhr mit dem Cup 1. Rundenspiel auswärts gegen den FC Hinwil 1.



Mehr Bäume und Veloabstellplätze in Wiedikon

24. Juli 2020 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen
Der Stadtrat hat für Tiefbauarbeiten in der Bühlstrasse und der Schlossgasse, Abschnitt Goldbrunnen- bis Kehlhof-/Steinstrasse sowie in der Brinerstrasse, Abschnitt Kehlhofstrasse bis Schlossgasse, gebundene Ausgaben in der Höhe von 4,444 Millionen Franken sowie einen Objektkredit von 146 000 Franken bewilligt.

Die Kanalisation im Projektgebiet ist über 100 Jahre alt und weist eine ungenügende hydraulische Kapazität auf. Die Werkleitungen der Wasserversorgung und des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich sind ebenfalls alt und schadhaft. In der Schlossgasse entsprechen die öffentliche Beleuchtung und die Strasse nicht mehr den heutigen Anforderungen und müssen erneuert werden.

Im Zuge der Strassenbausanierung verschmälert das Tiefbauamt die Fahrbahn im Kreuzungsbereich Schlossgasse/Kehlhof-/Steinstrasse sowie im Einmündungsbereich Schlossgasse/Brinerstrasse und verbreitert das Trottoir. Damit werden die Querungsdistanzen für Fussgängerinnen und Fussgänger verringert. In der Schlossgasse fallen drei Parkplätze in der Blauen Zone weg, damit der Fuss- und Veloverkehr besser queren kann. In der Brinerstrasse wird dafür ein zusätzlicher Blaue-Zone- Parkplatz markiert. Die Parkplatzbilanz beträgt somit minus zwei Parkplätze.

Zusätzlich zu den im Projektgebiet bestehenden 19 Bäumen werden zehn neue Bäume gepflanzt sowie 28 neue Zweiradabstellplätze erstellt. Die Ein- und Ausfahrt zum beziehungsweise vom Sammelparkplatz an der Schlossgasse, im Bereich Kehlhof-/Steinstrasse, erfolgt künftig über die Steinstrasse. Die Parkplatzausfahrt in die Schlossgasse wird aufgehoben.

Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2021 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2022.



EWZ-Unterwerk Binz wird erneuert

24. Juli 2020 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen
Der Stadtrat hat für die Instandsetzung des EWZ-Unterwerks Binz in Zürich-Wiedikon gebundene Ausgaben von 13,48 Millionen Franken bewilligt.

Das Unterwerk Binz wurde 1953 in Betrieb genommen. Die Anlage in Zürich-Wiedikon versorgt Teile von Zürich-Wiedikon, Albisrieden und Enge zuverlässig mit elektrischer Energie. Die Schaltanlagen müssen revidiert oder erneuert und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Komplett ausgetauscht werden die Steuerungs- und Schutzeinrichtungen, die an ihr Lebensende gekommen und störungsanfällig sind. Ausserdem wird das Unterwerk brandschutztechnisch auf den neusten Stand gebracht, erdbebensicher gemacht und mit einem Notstromdiesel ausgerüstet. Das Dach des Gebäudes ist baufällig. Es wird daher isoliert und erneuert.

Für die erforderliche Erneuerung hat der Stadtrat gebundene Ausgaben von 13,48 Millionen Franken bewilligt. Die Bauarbeiten sollen 2020 beginnen und bis Mitte 2022 dauern.



Mann im Kreis 3 verletzt

24. Juli 2020 | von | Kategorie: Unfälle & Verbrechen

Am Samstagnachmittag, 27. Juni 2020, wurde ein Mann auf der Utobrücke im Kreis 3 schwer verletzt. Eine Person wurde festgenommen.

Kurz nach 16.00 Uhr wurde an der Bederstrasse, unmittelbar auf der Utobrücke, nach einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, ein Mann mit einer Stichwaffe schwer verletzt. Der 18-jährige Mann musste durch die Sanität von Schutz & Rettung Zürich ins Spital gebracht werden. Gemäss Zeugenaussagen flüchtete der mutmassliche Täter ins angrenzende Quartier. Die Stadtpolizei Zürich konnte kurze Zeit später einen 22-jährigen Mann verhaften. Der mutmassliche Täter wurde der Staatsanwaltschaft zugeführt.

Zur Spurensicherung wurden Spezialisten des Forensischen Instituts zugezogen. Die genauen Hintergründe und der Tathergang sind unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft I für schwere Gewaltkriminalität und der Kantonspolizei Zürich.



Mehrheitliche Rückkehr zum Normalfahrplan

4. Mai 2020 | von | Kategorie: Aktuell

Die Verkehrsmittel der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU kehren mehrheitlich ab dem 4. Mai 2020 wieder zum Normalfahrplan zurück.

Aufgrund der ausserordentlichen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus galt im öffentlichen Verkehr seit Ende März ein reduzierter Fahrplan. Im Rahmen der Lockerungen der Massnahmen durch den Bundesrat wird der Fahrplan im ZVV-Gebiet Schritt für Schritt wieder verdichtet. Dabei hat der Schutz der Gesundheit von Passagieren und Mitarbeitenden weiter-hin oberste Priorität.

Für die Verkehrsmittel der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU bzw. die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF bedeutet das:

  •  Die Sihltalbahn S4 verkehrt ab Montag, 4. Mai 2020 wieder nach normalem Fahrplan.
  • Die Uetlibergbahn S10 verkehrt ab Montag, 4. Mai 2020 wieder nach normalem Fahrplan, jedoch bis auf weiteres ohne Teilstrecke Ringlikon–Uetliberg).
  • Das Nachtangebot SN 4 bleibt bis auf weiteres eingestellt.
  • Der Betrieb der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF bleibt voraussichtlich bis mindestens 8. Juni 2020 eingestellt. Der Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Betriebes hängt von übergeordneten Entscheiden des Bundesrates ab.

 Vorerst nur öffentlicher Verkehr mit Erschliessungsfunktion

Auf Anordnung des Bundes sollen vorerst nur öffentliche Verkehrsmittel, die eine Erschliessungsfunktion erfüllen, den Betrieb wieder aufnehmen. Deshalb bleiben die Teilstrecke der Uetlibergbahn S10 zwischen Ringlikon und Uetliberg, die Nachtangebote SN4, N26 und N27, die Buslinien zur Hochschule (129) und zum Sihlwald (137) sowie die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF bis auf weiteres eingestellt.

Online-Fahrplan wird laufend aktualisiert

Sämtliche Änderungen des öV-Angebots werden laufend im ZVV-Online-Fahrplan abgebildet. Den Fahrgästen wird empfohlen, diesen vor jeder Reise zu konsultieren. Für die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel braucht es auch weiterhin ein gültiges Ticket. Die Kunden werden gebeten, ihre Tickets möglichst elektronisch zu lösen (ZVV-Online-Ticketshop oder ZVV-Ticket-App). Bei allen Änderungen gilt stets der Vorbehalt, dass aufgrund von Personalmangel der Fahrplan kurzfristig an-gepasst werden muss.

 

Infos und Fahrplan auf www.zvv.ch und www.szu.ch



Präsenzunterricht unter Einhaltung der Schutzmassnahmen

30. April 2020 | von | Kategorie: Aktuell, Bildung & Forschung
Ab 11. Mai 2020 nimmt die Stadtzürcher Volksschule den Präsenzunterricht wieder auf. Die Zürcher Schulpflege hat heute die Rahmenbedingungen gemäss Vorgaben von Bund und Kanton für die Umsetzung definiert. Oberste Priorität hat der Schutz der Schülerinnen und Schüler sowie des Schulpersonals und der Eltern.

Nach acht Wochen Fernunterricht können die Stadtzürcher Kinder ab 11. Mai 2020 wieder in die Schule gehen. Unterrichtet wird in Gruppen von höchstens 15 Kindern und einem um die Hälfte reduzierten Stundenplan in den obligatorischen Fächern gemäss Lehrplan 21. Die verkleinerte Klassengrösse bedeutet in der Regel, dass durchschnittlich nur die Hälfte der üblichen obligatorischen Lektionen erteilt werden können. Je nach Stufe erhalten die Schülerinnen und Schüler 10 (Kindergarten) bis 18 (Sekundarschule) Lektionen. Therapiestunden, Sport- und Musikunterricht werden ebenfalls wieder durchgeführt. Die Notfallbetreuung soll erweitert werden, da der Bedarf an Betreuung mit der Lockerung der Pandemiemassnahmen steigen wird. Es gilt weiterhin das Prinzip, Kinder möglichst zu Hause beziehungsweise privat zu betreuen.

Oberste Priorität hat der Schutz der Kinder, des Schulpersonals und der Eltern. Die Kindergruppen sollen daher möglichst stabil sein und sich nicht mit anderen mischen. Abstands- und Hygieneregeln in den Räumen müssen eingehalten werden können. Gehören Eltern, Kinder oder Mitarbeitende in den Schulen zu der Gruppe der vulnerablen Personen, werden individuelle Lösungen gesucht.

Die Vorbereitung auf den 11. Mai ist für die Schulen und Kreisschulbehörden eine grosse Herausforderung. Einerseits müssen sie den Personaleinsatz koordinieren und andererseits ein lokales Konzept zur sicheren Einhaltung der Schutzmassnahmen gemäss Vorgaben von Bund und Kanton erarbeiten. Dies erfordert ein hohes Mass an Flexibilität und Kreativität bei der Organisation des Schulbetriebs.