Die Online-Quartierzeitung für Zürich 3.

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Sportanlagen geschlossen

29. März 2020 | von | Kategorie: Freizeit & Sport

Bis auf Weiteres bleiben alle Rasensportanlagen, Sporthallen, Leichtathletikanlagen, Kunsteisbahnen, Tennisanlagen, Beachsportanlagen, Sport-Garderoben, Zürifitanlagen, Bike- und Freestyleanlagen, Hallenbäder, Freibäder und Schulschwimmanlagen geschlossen. Termine für die Wiedereröffnung sind leider noch nicht bekannt.

Das Sportamt informiert über Neuerungen auf der Webseite und via Newsletter.

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Coronavirus: Angebotsreduktion bei der SZU

19. März 2020 | von | Kategorie: Aktuell

Aufgrund der verbindlichen Anweisung des Bundesamtes für Verkehr und der Systemführer des öffentlichen Verkehrs (SBB und Postauto) wird auch im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) das öffentliche Verkehrsangebot schrittweise reduziert.

Ein Grundangebot soll sicherstellen, dass die Fahrgäste auch in dieser ausserordentlichen Lage auf funktionierende Reiseketten zählen können. Gleichzeitig bleibt der Schutz der Fahrgäste und der Mitarbeitenden ein vordringliches Ziel. Der Übergangsfahrplan gilt bis mindestens 26. April 2020. Der ZVV-Online-Fahrplan wird laufend aktualisiert.

Auswirkungen im Kreis 3

Die Verkehrsmittel der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU bzw. die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF sind wie folgt betroffen:

  • Die Uetlibergbahn S10 verkehrt seit Donnerstag, 19. März 2020, nur noch bis Ringlikon (siehe separater Abschnitt).
  • Die S10 verkehrt ab Montag, 23. März 2020, ganztags im Halbstunden-Takt zwischen Zürich HB und Ringlikon. In den Hauptverkehrszeiten verkehren zudem zweimal pro Stunde Züge zwischen Zürich HB und Triemli.
  • Die Sihltalbahn S4 verkehrt ab Montag, 23. März 2020, ganztags im 20-Minuten-Takt. Das Nachtangebot SN4 fällt per sofort ersatzlos aus.

Uetliberg nicht mehr per Bahn erreichbar08c_uetliberg

Die Teilstrecke der Uetlibergbahn S10 zwischen Ringlikon und der Station Uetliberg hat keine Erschliessungsfunktion. Um die Weiterverbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat der Bund am vergangenen Freitag zum gegenseitigen Abstandhalten aufgerufen. Da die Uetlibergbahn S10 seither jedoch weiterhin stark mit Ausflugsverkehr frequentiert wurde und somit das verordnete Abstandhalten in den Zügen nicht möglich ist, hat die SZU den Betrieb der S10 auf dem Abschnitt Ringlikon–Uetliberg heute Donnerstagmorgen eingestellt und wendet die Züge in Ringlikon. Um Menschenansammlungen in den Zügen zu vermeiden, bittet die SZU die Bevölkerung auf Ausflugsreisen auf den Uetliberg generell zu verzichten.

Die Einzelheiten sind im ZVV-Online-Fahrplan ersichtlich.

 

Quelle: Medienmitteilung der SZU



Corona-Krise: Nachbarshilfe im Kreis 3

17. März 2020 | von | Kategorie: Aktuell

corona

In den letzten Tagen haben sich diverse zivilgesellschaftliche Initiativen gebildet, die in Zeiten des Corona-Virus Unterstützung anbieten, unter anderem auch Nachbarschaftshilfen in der Stadt Zürich.

Die Gruppe zur Nachbarschaftshilfe im Kreis 3 bietet Unterstützung für Leute, die aufgrund der Ansteckungsgefahr oder aufgrund der angeordneten Massnahmen Hilfe benötigen, z. B. zum Einkaufen.

Brauchen Sie Hilfe?

Dann melden Sie sich via Telefon oder E-Mail:

Alternativen:

Das Angebot ist kostenlos, es beruht gänzlich auf freiwilligem Engagement.

Downloads:

COVID-19 Hilfe K3 DE_neu

COVID-19 Hilfe K3 EN_new



Stadtpolizei Zürich verhaftet mutmasslichen Räuber

23. Februar 2020 | von | Kategorie: Unfälle & Verbrechen

Am Freitagmorgen, 21. Februar 2020, überfiel ein Mann einen Kiosk im Kreis 3 und erbeutete Zigaretten. Wenig später konnte der mutmassliche Täter verhaftet und das Deliktsgut sichergestellt werden.

Kurz nach 09.15 Uhr betrat ein Unbekannter mit einer Sturmhaube maskiert und bewaffnet mit einer Stichwaffe einen Kiosk an der Schweighofstrasse. Er forderte Geld vom Kioskangestellten. Als dieser nicht sofort reagierte, nahm er Zigaretten aus der Auslage und flüchtete anschliessend. Der Kioskverkäufer alarmierte unverzüglich die Stadtpolizei Zürich, die umgehend eine Nahbereichsfahndung und Ermittlungen einleitete. Fahnder der Stadtpolizei Zürich konnten den Tatverdächtigen, einen 19-Jährigen, rund vier Stunden später an seinem Wohnort, ebenfalls im Kreis 3, verhaften. Das erbeutete Deliktsgut wurde sichergestellt.

(Quelle: Stadtpolizei Zürich)



Personenrettung am Uetliberg

23. Februar 2020 | von | Kategorie: Unfälle & Verbrechen
Am Dienstagabend, 4. Februar 2020, kurz nach 19.00 Uhr, erhielten die Einsatzkräfte von Schutz & Rettung Zürich die Meldung, dass unterhalb des Uto Kulms Hilferufe zu hören seien. Die sofort ausgerückten Rettungskräfte konnten schon bald eine verletzte Person in unwegsamem Gelände orten. In einer aufwändigen Bergungsaktion wurde der junge Mann mit verschiedenen Verletzungen geborgen und hospitalisiert.

Kurz nach 19.00 Uhr wurde die Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich angerufen. Gäste des Restaurants Uto Kulm meldeten Hilferufe, die aus der Tiefe unterhalb der Aussichtsplattform zu hören seien. Die ausgerückten Rettungssanitäter und eine Patrouille der Stadtpolizei Zürich konnten den verunfallten Patienten lokalisieren, mussten zur Bergung jedoch die Berufsfeuerwehr Zürich mit Spezialisten der Höhenrettung aufbieten. Während die Rettungssanitäter den verletzten, jungen Mann medizinisch versorgten, stellte die Feuerwehr als Erstes die Ausleuchtung des Areals sicher. Gleichzeitig begannen die Höhenretter mit den Vorbereitungen für die Bergung im steilen, schneebedeckten und unwegsamen Gelände. Für die Bergung des Verunfallten wurde ein sogenannter Flaschenzug eingerichtet und ein Dreibein auf der Aussichtsplattform des Uto Kulms aufgebaut. Nach fast zwei Stunden konnte der Verletzte aus rund 100 Metern Tiefe mit einer Rettungswanne und in Begleitung eines Höhenretters geborgen und anschliessend durch den Rettungsdienst hospitalisiert werden.

Einsatz Uto Kulm

Gemäss eigenen Aussagen des jungen Mannes war er beim Spazieren auf dem verschneiten Waldweg ausgerutscht und den seitlich steilen Abhang heruntergestürzt. Im Einsatz standen mehrere Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr mit einem Höhenretter-Team und der Rettungsdienst von Schutz & Rettung Zürich sowie Patrouillen der Stadtpolizei Zürich mit einem Seilspezialisten der Interventionseinheit.

(Quelle: Schutz & Rettung Zürich)



Neue Züge für die Uetlibergbahn

8. Dezember 2019 | von | Kategorie: Aktuell

Die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU beschafft fünf neue Triebzüge für die Uetlibergbahn. Der Verwaltungsrat hat den Auftrag an Stadler vergeben. Die neuen Triebzüge Be570 sind baugleich wie die Zweispannungs-Triebzüge Be510, die seit dem Jahr 2014 erfolgreich im Einsatz stehen. Die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU muss die orangefarbenen Fahrzeuge Be520 und B220 der Uetlibergbahn altershalber ersetzen. 

Die mit dem Zürcher Verkehrsverbund abgestimmten, wesentlichen Eckwerte der Ausschreibung waren:

  • technisch und betrieblich optimiert für die Uetlibergbahn (Steigungen von bis zu 79 Promille)
  • behindertengerecht, unterhaltsfreundlich, infrastrukturschonend
  • ausgelegt für eine hohe Beförderungskapazität und kurze Fahrgastwechselzeiten
  • 100 % Niederflureinstiege und stehplatzoptimierte Einstiegszonen auf den Plattformen
  • voll klimatisiert
  • integriertes Fahrgastinformationssystem

 Zuschlag an Stadler

Den Zuschlag für den Bau der neuen Triebzüge erhielt Schienenfahrzeughersteller Stadler aus dem thurgauischen Bussnang. Der Vertrag wurde heute am Hauptsitz der SZU in Zürich unterzeichnet. Harald Huber, Verwaltungsratspräsident der SZU, meint dazu: «Die Beschaffung ist für die SZU ein weiterer grosser Modernisierungsschritt. Die kundenfreundlichen Triebzüge sind – zusammen mit der Umstellung des Stromsystems und den geplanten Doppelspurausbauten – ein wesentliches Element zur Verbesserung des Angebotes und der Pünktlichkeit.» «Wir freuen uns, dass die SZU weitere Züge für die Uetlibergbahn bestellt. Mit diesen Zügen für den Hausberg der Limmatstadt wird die Flotte der Stadler-Stadtbahnfahrzeuge in der Stadt Zürich weiter verstärkt», sagt Christian König, Leiter Verkauf Schweiz bei Stadler.

Beschaffungskosten von 46,7 Millionen Franken

Die Beschaffungskosten für die fünf dreiteiligen Gelenktriebzüge, die sowohl in Einzel – als auch in Doppeltraktion verkehren können, betragen 46,7 Millionen Franken. Die Be 570 sind jeweils 50 Meter lang und verfügen über 143 Sitzplätze und 187 Stehplätze.

Auslieferung ab November 2021

Nach der nun erfolgten Vertragsunterzeichnung sieht der Terminplan die Auslieferung des ersten Triebzuges im November 2021 vor. Die ersten Monate werden für Typentests, fahrdynamische Inbetriebsetzung und behördliche Abnahmen benötigt. Danach folgen die weiteren Züge. Die Betriebsaufnahme mit allen Triebzügen im fahrplanmässigen Regelbetrieb ist ab Juli 2022 vorgesehen. Die heutigen Fahrzeuge Be520 und B220 werden dann ausgemustert.



Stadtrat überweist Teilrevision Nutzungsplanung Friesenberg

8. Dezember 2019 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen
Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, die Teilrevision der Nutzungsplanung für das Quartier Friesenberg festzusetzen. Sie beinhaltet eine Zonenplanänderung und den Ergänzungsplan Städtebau. Diese ermöglichen eine qualitätsvolle Weiterentwicklung des von den Siedlungen der Familienheim-Genossenschaft Zürich geprägten Wohnquartiers.

Die vom Stadtrat verabschiedete Teilrevision der Nutzungsplanung Friesenberg umfasst zwei Massnahmen: Einerseits eine Änderung des Zonenplans, die in bestimmten Gebieten anstatt zwei Vollgeschossen neu drei oder vier Vollgeschosse zulässt. Andererseits den «Ergänzungsplan Städtebau Quartier Friesenberg». Dieser enthält besondere Bauvorschriften – beispielsweise zu Bebauungsstruktur, baulicher Dichte, Strassenraumgestaltung, Erschliessung, Grünraumgestaltung und Baumschutz – und soll neu in die Bauordnung aufgenommen werden. Die Teilrevision Nutzungsplanung Friesenberg ist notwendig, um übergeordnete Richtplanungen und gesetzliche Vorgaben bezüglich Siedlungsqualität und massvoller Verdichtung innerhalb bestehender Siedlungsgebiete umzusetzen. Die Nutzungsplanung fördert gemeinnützigen Wohnraum und schafft die Voraussetzungen für ein massvolles Bevölkerungswachstum bei gleichzeitiger Sicherung der städtebaulichen Qualitäten des Quartiers Friesenberg. Die Teilrevision Nutzungsplanung Friesenberg lag von Oktober bis Dezember 2018 öffentlich auf. Zeitgleich erfolgte eine Vorprüfung der Nutzungsplanung durch die kantonale Baudirektion, die eine Genehmigung in Aussicht stellte.

Masterplan FGZ

Die Teilrevision Nutzungsplanung Friesenberg basiert auf dem «Masterplan FGZ» (STRB Nr. 249/2016), dem der Stadtrat im März 2016 zugestimmt hat. Der Masterplan war im Rahmen eines kooperativen Planungsprozesses von der Familienheim-Genossenschaft Zürich (FGZ) und der Stadt Zürich zwischen 2012 und 2016 erarbeitet worden. Auslöser dafür war die langfristige Erneuerungsstrategie der FGZ, die Sanierungen und Ersatzneubauten vorsieht. Mit der Teilrevision soll ermöglicht werden, dass bis etwa zum Jahr 2050 zusätzliche 500 bis 700 Wohnungen entstehen (inklusive Ersatz von Etappe 1 und 2, siehe unten). Schrittweise soll so gemeinnütziger Wohnraum für 1400 bis 1900 zusätzliche Personen im Quartier geschaffen werden. Wann und für welche Siedlungen im Anschluss an die Teilrevision ein konkretes Projekt gestartet wird, obliegt der FGZ.

Massnahmen Denkmalpflege

Bereits 2016 hat der Stadtrat zudem gestützt auf die Gesamtschau im «Masterplan FGZ» denkmalpflegerische Massnahmen beschlossen und drei Siedlungen der Gartenstadt Friesenberg ins Inventar aufgenommen. Gegen den Verzicht einer Inventaraufnahme und Unterschutzstellung der beiden ältesten Etappen der FGZ (STRB Nr. 1027/2016) wurden Rechtsmittel ergriffen. Das Verfahren ist derzeit pendent vor Bundesgericht. Der Ausgang des hängigen Verfahrens hat keinen unmittelbaren Einfluss auf die übrigen Festlegungen, weshalb diese umgesetzt werden sollen, um die angestrebte Entwicklung des Gebiets in den restlichen Bereichen zu ermöglichen. Über das weitere Vorgehen bei den beiden ältesten Etappen wird im Anschluss an den Bundesgerichtsentscheid befunden.



Rückbau von Gebäuden am Wydäckerring

8. Dezember 2019 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Die ehemaligen Personalwohnungen des Triemlispitals am Wydäckerring 61a, 65a und 65b sind in schlechtem baulichem Zustand und werden rückgebaut. Das Grundstück wird in Zukunft Platz bieten für zusätzlichen Schulraum. Der Stadtrat genehmigt für den Rückbau gebundene Ausgaben von 1,98 Millionen Franken.

Die städtischen Wohnliegenschaften am Wydäckerring 61a, 65a und 65b sind Teil einer Gesamtüberbauung, die sich grösstenteils in Privatbesitz befindet. Sämtliche Gebäude sind in einem schlechten baulichen Zustand und werden abgebrochen. Die privaten Eigentümervertretungen werden ihre Liegenschaften durch Neubauten ersetzen, das frei werdende städtische Grundstück wird für zusätzlichen Schulraum genutzt. Zukünftig wird es der Erweiterung der angrenzenden Schulanlage Letzi dienen, die auf zusätzliche Fläche angewiesen ist.

Die städtischen Liegenschaften sind baulich eng mit den von den privaten Projekten betroffenen Gebäuden verbunden. Ihr Erhalt wäre deshalb mit unverhältnismässigem Aufwand verbunden. Vom Rückbau betroffen sind 93 Einzimmerwohnungen, die 1973 als Personalwohnungen des Triemlispitals erstellt wurden, heute jedoch nicht mehr als solche genutzt werden. Der überwiegende Teil ist zurzeit befristet an das Jugendwohnnetz vermietet. Die 20 noch bestehenden unbefristeten Mietverträge wurden per Ende August 2020 gekündigt. Für den Rückbau hat der Stadtrat gebundene Ausgaben von 1,98 Millionen Franken bewilligt. Die Ausführung ist für die Jahre 2020/21 vorgesehen.



S10: Streckensperrungen Zürich HB–Zürich Binz am 2./3. und 9./10. November 2019

1. November 2019 | von | Kategorie: Aktuell

Wegen Unterhaltsarbeiten an den Bahnübergängen «Binzstrasse» und «Uetlibergstrasse» ist die Strecke der S10 auf dem Abschnitt Zürich HB–Zürich Binz (von und nach Uetliberg) an den Wochenenden vom 2./3. und 9./10. November 2019 in beiden Richtungen komplett gesperrt.

An den Bahnübergängen «Binzstrasse» und «Uetlibergstrasse» stehen Unterhaltsarbeiten an. Der Bahnschotter und die Schwellen werden altershalber ersetzt und die Schienen maschinell in die richtige Lage gebracht.

Wegen der Bautätigkeit ist die Strecke der S10 auf dem Abschnitt Zürich HB – Zürich Binz (von und nach Uetliberg) an den Wochenenden vom 2./3. und 9./10. November 2019 in beiden Richtungen komplett gesperrt.

Reisende zwischen Zürich HB und Zürich Binz reisen mit Vorteil über Zürich Wiedikon. Es ist mit verlängerten Reisezeiten zu rechnen. Die Verbindungen können im Onlinefahrplan auf www.zvv.ch abgerufen werden.



Stadtspital Waid und Triemli: Zusammenführung schreitet voran

30. September 2019 | von | Kategorie: Gesundheit & Soziales
Das Stadtspital Waid und Triemli steht seit einem Jahr unter gemeinsamer Führung und tritt neu als ein grosses Zentrumsspital an zwei Standorten auf. Die standortübergreifende Zusammenführung der Departemente und Kliniken ist weit fortgeschritten und zeigt bereits Wirkung: Die Wirtschaftlichkeit konnte verbessert und die stationären Fallzahlen gesteigert werden – bei unverändert hoher medizinischer Qualität.

Die gemeinsame Führung, die Nutzung von Synergien und die abgestimmte Angebotsstrategie haben die Ausgangslage gemäss Stadtrat Andreas Hauri klar optimiert. Beide Standorte konnten ihre Wirtschaftlichkeit verbessern und weisen im stationären Bereich eine Zunahme aus. Gleichzeitig sind die Qualität der medizinischen Angebote und die Patientenzufriedenheit unverändert hoch. Das ist insbesondere für die Sicherung der kantonalen Leistungsaufträge 2023 von grosser Wichtigkeit. Trotz der erfreulichen Resultate bleiben Herausforderungen wie Kostendruck, neue regulatorische Anforderungen und Fachkräftemangel in spezialisierten Bereichen weiterhin bestehen.

Schrittweise Zusammenführung der Bereiche

Wie sich die Zusammenführung der beiden Spitäler in der Praxis gestaltet, erklärt Spitaldirektor André Zemp: «Uns ist wichtig, dass wir nahtlos ineinandergreifende Prozesse etablieren und Doppelspurigkeiten vermeiden. Neu führen wir alle Departemente und Abteilungen standortübergreifend – das gilt für die medizinischen wie auch nicht-medizinischen Bereiche.» Beispielsweise führt das Stadtspital Waid und Triemli heute nur noch eine Personalabteilung, die für beide Standorte verantwortlich ist. Auch Abteilungen wie Einkauf und Strategie sowie alle medizinischen und pflegerischen Bereiche sind neu standortübergreifend organisiert. Dies führt langfristig nicht nur zu einer wirtschaftlichen Optimierung, sondern auch zu einer Bündelung des Wissens – insbesondere in spezialisierten Bereichen –, attraktiveren Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeitende und eine noch bessere und individuellere Betreuung der Patientinnen und Patienten. «Durch die gemeinsame Planung sowie die Abstimmungen der verschiedenen Dienstleistungen und Angebote ist in praktisch allen Bereichen eine Effizienzsteigerung und Synergienutzung möglich», erklärt Zemp.

Grundlage für Überführung in öffentlich-rechtliche Anstalt

Um mit der Veränderungsdynamik im Gesundheitswesen auch künftig Schritt halten zu können, benötigt das Stadtspital eine höhere Reaktionsgeschwindigkeit und zusätzlichen Handlungsspielraum. Im Herbst 2017 hat sich der Stadtrat für eine Überführung der Stadtspitäler in eine öffentlich-rechtliche Anstalt ausgesprochen. Der Stadtrat hält nach wie vor an dieser Position fest. Als Eigentümerin trägt die Stadt die Verantwortung, dass das Stadtspital Waid und Triemli in der neuen Rechtsform erfolgreich und stabil fortbestehen kann. Zwingende Voraussetzungen dafür sind gesunde Finanzen, Sicherung der kantonalen Leistungsaufträge sowie eine erfolgreiche Positionierung durch Umsetzung der Angebotsstrategie. Erst danach kann eine Überführung in eine öffentlich-rechtliche Anstalt erfolgsversprechend angegangen werden, voraussichtlich ab 2023.