Die Online-Quartierzeitung für Zürich 3.

Beiträge getaggt mit ‘ Allmend Brunau ’

Inbetriebnahme Freestyle-Park Allmend

21. November 2012 | von | Kategorie: Aktuell

Ab Mittwoch, 28. November 2012, kann der Freestyle-Park Allmend offiziell befahren werden. Der Park mit einer Fläche von 8000 m² ist täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet.

Der Freestyle-Park in der Allmend ist ab dem 28. November 2012 offiziell geöffnet. Damit bietet Zürich eine grosszügige Infrastruktur für verschiedene Freestylesportarten wie Skaten, Inlineskaten und BMX. Die Anlage auf einer Fläche von 8000 m² umfasst einen Streetbereich mit strassenähnlichen Elementen (Rampen, Treppen, Mauern) sowie einen Poolbereich. Der Freestyle-Park Allmend ist öffentlich und gratis zugänglich, die Öffnungszeiten sind täglich von 8 bis 21 Uhr. Bei Nässe, Schnee und Eis darf die Anlage aus Sicherheitsgründen nicht befahren werden, es gibt keinen Winterdienst. Der neue Treffpunkt für Sportlerinnen und Sportler ist mit VBZ und SZU sehr gut erreichbar (Haltestelle Saalsporthalle), der Eingang ist auf der Seite der Saalsporthalle.

Die feierliche Eröffnung findet gemeinsam mit dem Bike-Park Allmend am 25. Mai 2013 statt.



«Tamboureneiche» im Albisgüetli wegen Umsturzgefahr gefällt

26. Juli 2012 | von | Kategorie: Aktuell, Natur und Landschaft

Die 20 Meter hohe Stieleiche über der Allmend Brunau war gestern auseinandergebrochen. Eine Expertise hatte heute ergeben, dass die sogenannte «Tamboureneiche» so instabil war, dass sie umzustürzen drohte. Zur Sicherheit von Passantinnen und Passanten wurde der Baum heute um 13 Uhr gefällt.

120724_mm_tamboureneiche1Am vergangenen Montag war die «Tamboureneiche» auseinandergebrochen. Dabei wurde niemand verletzt. Eine Expertise der Baumpflegerin hatte ergeben, dass die Stammansätze durch Ermüdungsrisse schon so stark beeinträchtigt waren, dass die Eiche nicht mehr stabil stand. Auch ein starker Rückschnitt hätte die Eiche nicht ausreichend stabilisiert, was ein zu grosses Restrisiko bedeutet hätte. Darum wurde sie heute gefällt.

An der gleichen Stelle wird im kommenden Jahr eine neue Eiche gepflanzt.

Um die «Tamboureneiche» genannte Stieleiche (Quercus robur) ranken sich verschiedene Gerüchte und Geschichten. Die eine besagt, dass unter dem Baum früher Gericht gesprochen worden sei. Einer anderen zufolge haben die Tambouren hoch über dem Exerzierplatz Allmend Brunau früher hier geübt, woher die Eiche ihren Namen haben soll. Das Alter des Baums ist nicht genau bekannt, es liegt irgendwo zwischen zwei- und vierhundert Jahren. Fest steht aber, dass es sich mit einem Umfang von über sechs Metern und einer Höhe von etwa zwanzig Metern um die mächtigste Eiche weit und breit handelte.



Freie Fahrt für den Skatepark auf der Allmend-Brunau

20. September 2010 | von | Kategorie: Aktuell, Freizeit & Sport

Freestyle-AnlageDer Skatepark auf der Allmend Brunau geht 2012 in Betrieb. Das schreibt der Tages-Anzeiger in der Ausgabe vom 20. September. Gemäss Grün Stadt Zürich seien keine Einsprachen gegen das Bauprojekt eingegangen. Die Bewilligung durch die Bausektion des Stadtrates sei reine Formsache. Das 4,5-Millionen-Franken-Projekt umfasst 8’000 Quadratmeter mit Rampen, Treppen, Mauern und Betonwannen für Skateboarder, Inlineskater und BMX-Fahrer. Im Zentrum der 8’000 Quadratmeter grossen Fläche steht ein Pavillon mit Toiletten, Garderoben und Lagerflächen. Der Skatepark ist von Frühling bis Herbst zwischen 8 und 21 Uhr geöffnet. Gemäss Tages-Anzeiger soll der Spatenstich voraussichtlich im Sommer 2011 erfolgen.



Volksinitiative „Freie Allmend“

5. Juni 2010 | von | Kategorie: Abstimmungen & Wahlen, Politik
Bild: Stadt Zürich

Bild: Stadt Zürich

Die gesamte Allmend Brunau, mit Ausnahme der Saalsporthalle, ist der Freihaltezone zuzuweisen. Dies verlangt die Volksinitiative „Freie Allmend“, die von der Partei für Zürich (PFZ) eingereicht wurde. Ihre Begründung:  „Mit der Allmend Brunau besitzt die Stadt Zürich einen Erholungsraum, der in seiner Art einmalig ist. Eine zusammenhängende und frei zugängliche Fläche dieser Grösse, in unmittelbarer Stadtnähe, hat heute Seltenheitswert. Die komplette Allmend Brunau soll auch künftig als Grün-Erholungsraum genutzt und nicht anderweitig verwendet werden. Auf jegliche Bauten und Möblierung soll verzichtet werden. Der alte Baumbestand soll erhalten bleiben.“
Dem hält der Stadtrat entgegen, dass sich 90% der Allmend Brunau bereits in der Freihaltezone befinden. Bei den 10%, die anders eingezont sind, handelt es sich um das Albisgütli, die Saalsporthalle sowie die Sportanlagen bei der Saalsporthalle. Die von der PFZ verlangte Umzonung würde vor allem die Sportanlagen bei der Saalsporthalle betreffen. Erst im April 2009 trat jedoch eine Umzonung in Kraft, um die seit 1910 bestehende Sportanlagen endlich in die korrekte Zone zu legen. Die neue, nun gültige Zonierung ermöglicht auch den Bau der seit 2004 vom Gemeinderat beschlossenen Freestyle-Anlage zwischen den Fussballplätzen und der Allmendstrasse. Deshalb beantragen der Stadtrat und der Gemeinderat die Ablehnung der Initiative.
Abstimmungszeitung



Wiedereröffnung der Allmend I

7. Mai 2010 | von | Kategorie: Aktuell, Natur und Landschaft

Mit der Allmend Brunau verfügt die Stadt Zürich über einen einmaligen Naherholungsraum vor den Toren der Stadt, der nach 15 Jahren wieder zugänglich ist.

Bild: Grün Stadt Zürich

Im Jahr 2009 gingen Nutzung und Unterhalt der Allmend I wieder an die Stadt Zürich über. Im Winterhalbjahr hat Grün Stadt Zürich nach den Plänen der Landschaftsarchitekten raderschallpartner ag die Allmend I neu gestaltet.

Die Neugestaltung der Allmend I
Das Konzept der Neugestaltung der Allmend I bis III trägt der traditionell intensiven Nutzung Rechnung, die sich von der Flussaue und Weideland über einen militärischen Exerzierplatz zum Erholungsort entwickelte. Der Wandel der von der Sihl geformten Landschaft und die veränderten Bedürfnisse der Nutzer haben die Gestaltung beeinflusst.
Da wegen der Hochwasser-Gefahrenkartierung des Kantons und wegen des Rekurses des Heimatschutzes die Teilprojekte Sihlrenaturierung und Gestaltung Allmend I bis III derzeit blockiert sind, hat Grün Stadt Zürich jene Massnahmen umgesetzt, die losgelöst vom Gesamtprojekt Allmend I bis III realisiert werden konnten.

Bild: Grün Stadt Zürich

Bild: Grün Stadt Zürich

Hundefreie Zone, Picknickplätze und Aufsichtsdienst
Ein Parkwald, der Fluss, die leere Ebene und die Tiefe des Raumes bilden die Landschaftselemente der Allmend I. Baumgruppen, sogenannte Clumps, mit auentypischen Baumarten wie Silberpappeln, Zitterpappeln, Silberweiden, Eschen, Ulmen und Erlen sowie einzeln stehende Eichen gliedern die Wiesen und betonen die Weite der Landschaft. Dazwischen platzierten Forstmitarbeitende des Waldreviers Uetliberg sechs Picknickplätze mit je einem Tisch und zwei Sitzbänken aus massivem Eichenholz, einer davon ist mit einem Grill ausgerüstet. Der «Haupteingang» zur Allmend I beim Restaurant Casa Bonita (ehemals Kantine) an der Allmendstrasse wird markiert durch einen kleinen Platz mit Kopfweiden, einem Trinkbrunnen und einer Sitzbank.
Die Allmend I ist als Spiel- und Naturwiese gestaltet und speziell auf die Bedürfnisse von Familien und Kindern ausgerichtet. Von Beginn an soll deshalb die im Nutzungskonzept festgelegte Entflechtung der Nutzungen stattfinden, indem Hunde von den Spiel- und Naturwiesen nach Möglichkeit ferngehalten werden. Aus diesem Grund wurde diese Fläche mit einem 1,3 Meter hohen Zaun umfasst. Auf der übrigen Allmend können sich Hunde weiterhin frei bewegen, die Auslaufmöglichkeiten bleiben im bisherigen Umfang erhalten. Das Rangerteam des von Grün Stadt Zürich initiierten «Aufsichts- und Informationsdiensts Allmend» (AIDA) wird darauf achten, dass die Naturschutzgebiete und das Hundeverbot in der Allmend I respektiert werden und Auskunft erteilen zur Naturförderung und Geschichte der Allmend Brunau.

Übrige Teilprojekte immer noch blockiert
Das Gesamtprojekt zur Neugestaltung der Allmend I bis III sieht neben der Neugestaltung der Sihl vor, die Hochwassersicherheit auf der ganzen Strecke zwischen Eiswehr und SZU-Brücke zu verbessern. Die Wehre sollen abgebrochen und das Gefälle reduziert werden. Die Sihl erhielte damit ein etwa ein doppelt so breites Bett wie heute sowie naturnah gestaltete Uferpartien. Gleichzeitig würden die Allmendflächen aufgewertet.
Diese Massnahmen sind seit 2006 durch einen Rekurs des städtischen Heimatschutzes
blockiert. Der Rekurs richtet sich gegen den Abbruch der Wehre, die Entfernung der Militärbrücke und der Militärküche beim Restaurant Kantine sowie gegen die Fällung der Kastanienreihe an der Gfellstrasse. Das Projekt Sihlrenaturierung ist vom Regierungsrat noch nicht festgesetzt. Weil der Kanton gleichzeitig die Gefahrenkartierung Hochwasser überarbeitete, wurde das Projekt durch das AWEL vorläufig zurückgestellt. Wann das Projekt wieder aufgenommen wird, ist noch unklar.
Der hängige Rekurs des städtischen Heimatschutzes betrifft auch den Bau des geplanten neuen Stegs über die Allmend I und die neue Brücke über die Sihl. Dieses Projekt sowie der Neubau des Kiosks in der Allmend II kann nur gemeinsam mit dem Projekt der Renaturierung der Sihl realisiert werden.

Grün Stadt Zürich