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Ermittlung gegen jugendliche Einbrecher

17. März 2010 | von | Kategorie: Unfälle & Verbrechen

Die Stadtpolizei Zürich hat ein Ermittlungsverfahren gegen fünf Jugendliche abgeschlossen, die im Herbst 2009 während rund zweieinhalb Monaten 35 Einbruchsdelikte verübt hatten. Das dabei erbeutete Deliktsgut beläuft sich auf rund 29’000 Franken. Der angerichtete Sachschaden beträgt rund 82’000 Franken. Das Ermittlungsverfahren wurde aufgrund der Festnahme von vier Jugendlichen, im November 2009 in Zürich Wiedikon, ausgelöst. Das Quartett versuchte damals in eine Apotheke einzubrechen und weckte dabei eine Anwohnerin auf. Diese alarmierte daraufhin die Stadtpolizei, welche die Gruppe vor dem Haus in flagranti festnehmen konnte. Es stellte sich heraus, dass die Verhafteten in derselben Nacht noch in zwei weitere Objekte versucht hatten einzubrechen. Während der nachfolgenden Ermittlungen zeigte sich, dass die Arretierten weitere Straftaten begangen hatten und ein fünfter Jungendlicher involviert war. So konnten die Detektive des Jugenddienstes aufgrund der Aussagen und anhand von Spurenmaterial insgesamt 35 Einbruchdiebstähle klären, welche von Ende August bis November 2009, in den Stadtkreisen 3 und 9, begangen wurden. Das Quintett im Alter zwischen 15 und 18 Jahren aus der Schweiz hatte es hauptsächlich auf Geschäftsräume, Restaurants und Apotheken abgesehen. Insgesamt erbeuteten die Burschen Bargeld von rund 29’000 Franken und richteten einen hohen Sachschaden von rund 82’000 Franken an. Im Rahmen der polizeilichen Befragungen gaben die Teenager als Motiv an, dass sie nicht genügend Taschengeld von den Eltern erhalten hätten. Ausserdem suchten sie gemäss eigenen Angaben einen „Kick“, um ihre Langeweile zu vertreiben. Die beiden Haupttäter sassen rund einen Monat in Untersuchungshaft. Alle Beschuldigten müssen sich nun vor den zuständigen Jugendanwaltschaften und in einem Fall vor der Staatsanwaltschaft Zürich verantworten.

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