Die Online-Quartierzeitung für Zürich 3.

Aktuell

S10: Verspätungen und Proteste

19. September 2022 | von | Kategorie: Aktuell

Die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU sorgt weiterhin für Gesprächsstoff: Seit der Umstellung der Stromversorgung der Uetlibergbahn S10 und dem Bau des Spurwechsels «Google» am 22. August sind bei der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU noch Anpassungsarbeiten im Gange. Während der Spurwechsel jetzt funktioniert, ist das Friesenberg-Kreuzungssystem noch nicht voll funktionsfähig. Das Bauwerk sorgte für Proteste bei den Anwohnern.

Zur Verbesserung der Pünktlichkeit hat die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU die Stromversorgung der Uetlibergbahn S10 von Gleich- auf Wechselstrom umgestellt und beim Google-Gebäude einen zusätzlichen Spurwechsel eingebaut.

Bei der Wiederaufnahme des Betriebs am 22. August 2022 zeigte sich, dass insbesondere an der Ansteuerung der neuen Weichen aus dem Stellwerk sowie am Kreuzungssystem Friesenberg noch technische Anpassungen notwendig sind. Seither befahren die Züge den Bahnübergang Friesenbergstrasse langsamer und können sich beim Google-Gebäude nicht kreuzen, was oft zu Verzögerungen im Fahrplan führt.

Kreuzungssystem noch nicht voll funktionsfähig

Am Bahnübergang Friesenbergstrasse kreuzen sich die Bahn und der Trolleybus mit Fahrleitungen von neu 15’000 Volt Wechselstrom und 600 Volt Gleichstrom. Damit der Trolleybus die Bahnlinie auch zukünftig ungehindert überqueren kann, haben die Fachleute ein gemäss SZU «schweizweit einmaliges Kreuzungssystem und Bauwerk entwickelt». Die Anwohner dagegen sprechen von einem «Monstrum». Darüber berichtete gar die NZZ: Sieht aus wie ein umgekippter Kran: Ein «Monster» am Fusse des Üetlibergs ärgert die Quartierbewohner. Und der Quartierverein Wiedikon schreibt: Neuer Triumphbogen am Friesenberg.

Interview mit Projektleiter Thomas Büchel

Die Führung der Fahrleitung im Kreuzungsbereich ist noch ungenügend kalibriert und der Stromabnehmer der Züge verliert bei höheren Fahrgeschwindigkeiten manchmal für kurze Zeit den Kontakt zur Fahrleitung. Dies führte dazu, dass einzelne Teilfunktionalitäten vorübergehend abgeschaltet werden mussten. Während der Behebung der technischen Mängel müssen die Züge bei der Kreuzung die Stromabnehmer senken sowie die Fahrgeschwindigkeit verringern. Wer mit der S10 fährt bekommt das zu spüren: Die Züge verkehren häufig mit Verspätung.

Spurwechsel funktioniert

Der Spurwechsel «Google» ermöglicht die beliebige Nutzung der Doppelspur beider Bahnen (S4 und S10) zwischen Zürich HB und Giesshübel. Die Weichenansteuerung lief zu Beginn nicht erwartungsgemäss, so dass die Züge die Spur nicht wechseln konnten. Die SZU konnte die Mängel beheben und der Spurwechsel funktioniert jetzt wie geplant, womit ein wichtiger Optimierungsschritt erreicht ist.

Betrieb wieder stabiler

Die SZU rechnet damit, dass der Betrieb ab sofort wieder stabiler läuft, da der Spurwechsel «Google» jetzt genutzt werden kann. Noch fehlt aber die vollständige Funktionalität beim Kreuzungssystem Friesenberg. Die SZU arbeitet mit Hochdruck am Abschluss der Restarbeiten.

Aufwändige Bauarbeiten

Die komplexen Arbeiten zur Umstellung der Stromversorgung der Linie S10 von 1,2 kV Gleichstrom (DC) auf 15 kV Wechselstrom (AC) dauerten mehrere Monate. Sie stellten die SZU vor grosse logistische Herausforderungen: Auf einer Strecke von neun Kilometern mussten die Fahrleitung sowie zirka 350 Fahrleitungsmasten und -fundamente komplett erneuert werden. Dabei wurden rund 1’150 Kubikmeter Beton, 2’000 Laufmeter Mikropfähle, 385 Tonnen Stahl und 37,5 Kilometer Kettenwerk verbaut. Die aufwändigen Bauarbeiten konnten planmässig abgeschlossen werden. Seit dem 22. August rollen die Züge der S10 wieder.

Verschiebung der Haltestelle Friesenberg

In den nächsten Jahren will die SZU die Haltestelle Friesenberg verschieben: vom heutigen Standort auf die andere Seite der Friesenbergstrasse. Auch dieses Vorhaben sorgt für Protest bei den Anwohnern: Zoff um neue SZU-Haltestelle Friesenberg.



Cup-Spektakel auf dem Heuried

22. August 2022 | von | Kategorie: Aktuell

Der FC Wiedikon verliert das Cupspiel gegen Rapperswil-Jona unglücklich mit 1:2. Bis zur 86. Minute hatte der FCW vor 1’000 Zuschauern geführt, bevor zwei späte Penalties das Aus im Schweizer Cup besiegelten.

Es war alles angerichtet an diesem Sonntagabend für die Cup-Sensation auf dem Heuried: Sonnenschein und warme Temperaturen, Holzkohlegrill und Bierausschank, Grossleinwand und Fahnenmeer, Spielertunnel und Einlauf-Kids – und 1000 Zuschauer, die grossmehrheitlich die Heimmannschaft anfeuerten.

Frühe Führung

Die Spannung entlud sich schon in der 12. Minute, als Vinncenth Okorie auf Zuspiel von Chidi Speranza zum 1:0 traf. Diese Führung verteidigten die Wiediker bis in die Schlussminuten. Und sie hatten nach einem schnellen Gegenangriff in der 84. Minute sogar die Chance auf das 2:0. Doch Chidi Speranza’s Schuss ging knapp am Tor vorbei. So blieben die erschreckend harmlosen Gäste im Spiel. Mehr noch. Sie drehten die Partie in den letzten 10 Minuten: mit zwei Penalty-Toren in der 86. und 97. (!) Minute.

Unvergesslicher Cup-Abend

Der Frust über die verpasste Cup-Sensation war gross bei den tapferen Wiedikern. Als Trost bleibt die Gewissheit, dem Vertreter aus der Promotion League alles abverlangt zu haben – und die Erinnerung an einen unvergesslichen Cup-Abend und die elektrisierende Stimmung auf dem heimischen Heuried, inklusive Pausenkonzert mit Stereo Luchs, Ehrenrunde und Autogrammeschreiben. Wie meinte doch Marc Lüthi nach dem Spiel: «Ich habe mich gefühlt wie ein Profi.»



SZU: Streckensperrungen wegen Bauarbeiten

24. Juli 2022 | von | Kategorie: Aktuell

Die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU sperrt während den Sommerferien die Strecken Zürich HB–Saalsporthalle (27. Juli bis 8. August) und Zürich HB–Uetliberg (27. Juli bis 21. August).

Zur Verbesserung der Pünktlichkeit stellt die SZU die Stromversorgung der Uetlibergbahn S10 um, und sie baut eine zusätzliche Weichenverbindung beim Google-Gebäude. Für die Hauptarbeiten werden die Teilstrecke der Linie S4 zwischen Zürich HB und Saalsporthalle sowie die ganze Linie S10 zwischen Zürich HB und Uetliberg komplett gesperrt. Je nach Abfahrts- und Zielort bestehen alternative Reisewege. Die Fahrgäste müssen jedoch mehr Zeit für ihre Reisen einplanen.

S10: Vom Gleich- zum Wechselstrom

Die SZU stellt dieses Jahr die Uetlibergbahn S10 von Gleichstrom auf Wechselstrom. Die neuen Fundamente für die Fahrleitungsmasten wurden bereits in den letzten Wochen und Monaten erstellt. Nun beginnt die Hauptarbeit, in der die SZU und ihre beauftragten Unternehmen im Dreischichtbetrieb unter anderem die Fahrleitungsmasten montieren und die Fahrleitung austauschen. Zeitlich darauf abgestimmt wird auch die neue Weichenverbindung beim Google-Gebäude gebaut.

Streckensperrungen

Die Bautätigkeit bedingt eine 11-tägige Sperrung der Teilstrecke der Linie S4 zwischen Zürich HB und Saalsporthalle sowie eine 25-tägige Sperrung der ganzen Linie S10:

  • 27.7.–7.8.2022   S4: Zürich HB–Saalsporthalle durchgehend gesperrt
  • 27.7.–21.8.2022   S10: Zürich HB–Uetliberg durchgehend gesperrt

Um die Auswirkungen auf Fahrgäste und Anwohnende so gering wie möglich zu halten, finden die Arbeiten in den Schulferien statt.

Verbindungen im Onlinefahrplan

Die SZU bittet die Fahrgäste, die Verbindungen im Onlinefahrplan auf www.zvv.ch zu prüfen und mehr Reisezeit einzurechnen. Zwischen Zürich, Triemli und Ringlikon, Langwis sowie Ringlikon, Langwis und Uetliberg verkehren Bahnersatzbusse. Aufgrund des dichten Verkehrsaufkommens und der räumlichen Verhältnisse können im Stadtzentrum keine Bahnersatzbusse eingesetzt werden.



Motion für 2. Kunstrasen im Heuried

18. Juli 2022 | von | Kategorie: Aktuell

Die beiden FDP-Gemeinderäte Flurin Capaul und Sebastian Vogel haben beim Stadtrat eine Motion eingereicht. Der Stadtrat wird beauftragt, zügig mehr Fussballplätze zu schaffen – auch im Heuried.

Seit nunmehr sechs Jahren kämpft der Vorstand des FC Wiedikon um einen zusätzlichen Kunstrasenplatz auf dem stillgelegten Eisfeld des Sportzentrums Heuried.

Grund dafür ist der akute Platzmangel. Jedes Jahr muss der FCW rund 70 Buben und Mädchen enttäuschen. Denn sie können wegen fehlender Trainings- und Spielmöglichkeiten nicht in unserem Verein Fussball spielen. Und das Quartier wächst weiter und damit auch die Nachfrage. Deshalb braucht es nicht nur mehr Schulhäuser oder Provisorien auf Schulhauswiesen, sondern auch mehr Fussballplätze.

Der FCW freut sich über die Unterstützung der politischen Parteien. Vor der FDP-Motion hatten sich bereits Duri Beer (SP) und Walter Angst (AL) für unser Anliegen eingesetzt. Der Stadtrat hat jetzt bis im Januar 2023 Zeit, die Motion der FDP zu beantworten. Der FCW hofft, dass der zweite Kunstrasenplatz schon früher Tatsache wird.



Cupsieger!

26. Juni 2022 | von | Kategorie: Aktuell

Der Fussballclub Wiedikon gewinnt das Finalspiel im Regionalcup gegen Wiesendangen mit 1:0. Dank dem Tor von Ettore Bruni in der 95. Spielminute qualifiziert sich der FCW für den Schweizer Cup – und macht dem Verein zum 100. Geburtstag ein historisches Geschenk.

Hätte jemand ein Drehbuch geschrieben, das die Geschichte dieses Cupfinals erzählt: Er wäre von den Studiobossen als Märchenerzähler ausgelacht worden. Denn wer kann sich schon vorstellen, dass ein Einwechselspieler in der allerletzten Spielminute das Siegestor zum erstmaligen Cupsieg in der hundertjährigen Vereinsgeschichte erzielt. Genau das passierte am 25. Juni 2022, auf dem Platz 1 der Sportanlage Stighag in Kloten. Rund tausend Zuschauer erlebten den historischen Moment im Jubiläumsjahr des FC Wiedikon. Wie Ettore Bruni tief in der Nachspielzeit eine präzise Freiststossflanke von Pablo Kessler aufs gegnerische Tor köpfte, wie der Ball am Innenpfosten landete – und dann über die Linie trudelte. 1:0 für Wiedikon! Cupsieger! Denn kurz danach ertönte der Abpfiff. Und dann brachen alle Dämme: Die Wiediker Fans stürmten den Rasen und feierten mit ihren Cuphelden – auch später auf dem Heuried. Aber das ist eine andere Geschichte.

Erlösung in der Nachspielzeit

Bis zu diesem magischen Moment in der 95. Minute war es ein zäher Cupfinal gewesen. Die beiden Mannschaften schenkten sich nichts, verbissen sich geradezu ineinander, ohne dabei die Grenzen der Fairness zu überschreiten. Die Wiediker zeigten eine disziplinierte Mannschaftsleistung. Sie hatten aber Mühe, gegen die robusten Wiesendanger ihr gewohntes Passspiel aufzuziehen. Und so wurden sie nur selten gefährlich. Das änderte sich in der 63. Minute mit der Einwechslung von Pablo Kessler. Zuerst erzielte er ein Tor, das wegen Offside annulliert wurde (73. Minute). Und kurz danach landete sein Freistossball an der Latte. Damit nicht genug: In der 87. Minute rettet der Wiesendanger Torhüter mirakulös einen Kopfball von Noah Kadi ab. Und so stellten sich alle auf das Elfmeterschiessen ein – bis der erlösende und verdiente Siegestreffer fiel. Das Märchen wurde wahr.



Neubauprojekt Küngenmatt

4. Mai 2022 | von | Kategorie: Aktuell

Credit Suisse Asset Management realisiert im Auftrag eines Immobilienfonds zusätzlichen Wohnraum in der Stadt Zürich. Das Entwicklungsprojekt Küngenmatt im Kreis 3 soll bis 2028 fertiggestellt werden und Platz für 149 Wohnungen bieten, darunter rund 20 speziell für Senioren konzipierte Wohnungen. Den Wettbewerb für die Realisierung des Projekts haben Graber Pulver Architekten gewonnen.

Die Siedlung Küngenmatt besteht heute aus sechs Gebäuden. Sie wurde 1941 erstellt und ist seit damals im Besitz eines Immobilienfonds von Credit Suisse Asset Management. In den kommenden Jahren würden sehr umfassende Renovationen anstehen, unter anderem bauliche Anpassungen zur deutlichen Verbesserung der Energieeffizienz und der Zugänglichkeit für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung. Credit Suisse Asset Management hat deshalb eine Standortbestimmung vorgenommen und entschieden, die Siedlung durch einen Neubau zu ersetzen.

Potenzial für zusätzlichen Wohnraum

Die Gebäude liegen in der Wohnzone W4b. In der Zone ist Potenzial für zusätzlichen Wohnraum vorgesehen, um mit dem Boden haushälterisch umzugehen und mehr Wohnungen zu ermöglichen. Dieses Potenzial soll mit dem Projekt innerhalb der gültigen Bau- und Zonenordnung realisiert werden. Statt bisher 108 Wohnungen wird der Neubau Küngenmatt Raum für 149 Wohnungen bieten, die zwischen 1.5 und 4.5 Zimmern umfassen. Die Mietpreise werden sich in einem für den Kreis 3 marktüblichen Rahmen für Neubauten bewegen.

nightnurse.ch

Siegerprojekt als Teil eines Quartiers im Wandel

Um ein qualitativ hochstehendes Projekt zu ermöglichen, führte Credit Suisse Asset Management 2021 einen Architekturwettbewerb mit acht Büros durch. Graber Pulver Architekten und manoa Landschaftsarchitekten, die in Zürich bereits diverse Neubauten realisiert haben, gingen als Sieger hervor. Das Neubauprojekt Küngenmatt ist Teil eines Quartiers im Wandel, dessen bauliche Veränderungen entlang der Birmensdorferstrasse bereits eingesetzt haben. Das Projekt sieht zwei Neubauten mit fünf Geschossen und einem Attikageschoss vor. Die Gebäude werden in einer Hybridbauweise aus mehrheitlich Holz und Beton erstellt und lassen viel Platz für die quartiertypischen Grünräume, die ökologisch gestaltet werden. Die Entwicklung bietet zudem Raum für rund 20 speziell für Senioren konzipierte Wohnungen sowie vielfältig nutzbare Gemeinschaftsräume. Die Baueingabe für das Projekt ist für Herbst 2023, der Baustart für Frühsommer 2025 vorgesehen. Der Erstbezug der neuen Wohnungen soll ab 2028 erfolgen.

nightnurse.ch

Ökologische und soziale Überlegungen stehen im Vordergrund

Nachhaltigkeitsaspekte spielen im Projekt eine zentrale Rolle. Zum einen sind für die Entwicklung Zertifizierungen nach Minergie und greenproperty mit dem Label Gold vorgesehen. Die Wärmeerzeugung erfolgt über Erdsonden, im Sommer dient dieses System auch der Kühlung. Zum anderen werden für den Bau ökologische Materialien eingesetzt. Damit die bestehenden Mieterinnen und Mieter genügend Zeit für das Suchen und Finden einer neuen geeigneten Wohnung erhalten, wurden sie drei Jahre im Voraus über die Kündigung und den Auszug im Jahr 2025 informiert. Sie werden im Rahmen eines umfassenden Supportkonzepts mit diversen Massnahmen unterstützt. Dazu zählen unter anderem Angebote für passende Ersatzwohnungen, verkürzte Kündigungsfristen sowie der Vorrang für eine Mietwohnung im Neubau.

Weitere Informationen: küngenmatt.ch



S10: Streckensperrungen unter der Woche

23. April 2022 | von | Kategorie: Aktuell, Mobilität

Die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU stellt die Stromversorgung der Uetlibergbahn S10 um. Deshalb ist von Montag, 25. April bis Freitag, 1. Juli 2022, unter der Woche, die Teilstrecke Triemli–Uetliberg jeweils ganztags gesperrt. Von Montag, 9. Mai bis Freitag, 1. Juli 2022, unter der Woche, ist auch die Teilstrecke Binz–Triemli jeweils bis 18 Uhr gesperrt. Reisende auf Stadtgebiet benutzen die Verkehrsmittel der VBZ. Zwischen Triemli und Uetliberg verkehren Bahnersatzbusse.

Für die Umstellung der Stromversorgung der Linie S10 muss die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU entlang der Strecke zirka 350 Mastfundamente erstellen. Die Arbeiten erfolgen etappenweise und erfordern Sperrungen von Teilstrecken der S10:

  • 25.4.–1.7.2022 jeweils Montag–Freitag (ohne Feiertage), ganztags à S10: Triemli–Uetliberg gesperrt
  • 9.5.–1.7.2022 jeweils Montag–Freitag (ohne Feiertage), bis 18 Uhr à S10: Binz–Triemli gesperrt

Alternative Reisemöglichkeiten während Streckensperrungen:

Reisende Richtung Uetliberg benutzen bitte die VBZ-Tramlinie 14 zwischen Zürich, Bahnhofplatz/HB und Zürich, Triemli. Zwischen Zürich, Triemli und Ringlikon, Langwis sowie Ringlikon, Langwis und Uetliberg verkehren Bahnersatzbusse. Die SZU bittet die Fahrgäste, die Verbindungen im Onlinefahrplan auf www.zvv.ch zu prüfen und mehr Reisezeit einzurechnen.

Kein Umsteigen an Wochenenden und Feiertagen

In der aktuellen Phase werden die Arbeiten an den Wochenenden und Feiertagen unterbrochen. Damit verkehrt die Uetlibergbahn S10 jeden Samstag und Sonntag sowie an Auffahrt, 26. Mai 2022, am Freitag, 27. Mai 2022, und am Pfingstmontag, 6. Juni 2022, «normal» auf den Zürcher Hausberg.

Infos und Hintergründe auf www.szu.ch/dieszubaut.



Geschichten gesucht

21. Februar 2022 | von | Kategorie: Aktuell, Gesundheit & Soziales

Das Gemeinschaftszentrum Heuried sucht nach nach Menschen und ihren Geschichten im Zusammenhang mit der Kollerwiese.

Das Projekt «Mein Quartier – Meine Kollerwiese» findet von Februar bis Juli 2022 statt. Es zeigt den Wandel des Sozialraums am Beispiel der Kollerwiese auf.

Dafür sucht das GZ Heuried Personen zwischen 5 und 106 Jahren, die in einem Interview ihre Geschichte erzählen – und sich dabei filmen zu lassen. Aus den Interviews entsteht ein Kurzfilm, der die Erlebnisse und die Wichtigkeit der Kollerwiese widerspiegeln soll. Die Filmvorstellung mit anschliessendem Apéro bildet den Abschluss des Projekts.

Kontakt für Interessierte

Aroha Flury, aroha.flury@gz-zh.ch, Telefon (Dienst und Donnerstag): 044 202 12 02



S10: Angebot vorübergehend eingeschränkt

3. Januar 2022 | von | Kategorie: Aktuell, Mobilität

Wegen Krankheitsausfällen und Corona-bedingten Quarantänen ist bei der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU ein
Personalengpass entstanden. Aus diesem Grund sieht sich die SZU gezwungen, ihr Angebot auf der Linie S10 vom
16. Dezember 2021 bis voraussichtlich am 7. Januar 2022 einzuschränken.

Da mehrere Lokomotivführende an saisonalen Krankheiten und zum Teil am Coronavirus erkrankt sind oder wegen Covid-19 in Quarantäne gehen müssen, steht der SZU nicht genügend Fahrpersonal zur Verfügung. Die SZU muss deshalb ihr Angebot auf der Linie S10 zwischen Zürich HB und Zürich Triemli zu den Hauptverkehrszeiten reduzieren.
Der Fahrplan wird wie folgt angepasst, bis voraussichtlich am Freitag, 7. Januar 2022:

Daraus resultiert eine geringere Taktfolge auf dem Streckenabschnitt Zürich HB – Zürich Triemli. Statt im 10–10-Minuten-Takt fahren die Züge im 20–10-Minuten-Takt. Damit verkehren anstelle von sechs nur noch vier Züge pro Stund e und Richtung. Der Onlinefahrplan ist entsprechend angepasst.

Quelle: SZU



Neues Baugesuch für die Neugestaltung des Brunaupark-Areals

9. Oktober 2021 | von | Kategorie: Aktuell, Baubewilligungen, Bauen & Wohnen

Die Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) hat im September 2021 ein neues Baugesuch für die Neugestaltung des Brunaupark-Areals eingereicht. Dieses berücksichtigt die neue Rechtsprechung zum Lärmschutz und verschiedene im baurechtlichen Prozess eingebrachte Anliegen. Das äussere Erscheinungsbild der künftigen Überbauung bleibt unverändert. Die Grundrisse einiger Wohnungen entlang der Giesshübelstrasse sind angepasst, die Umgebungsgestaltung ist konkretisiert und um eine Fassadenbegrünung ergänzt. Weil das Ladenzentrum verkleinert wird, reduziert sich die Anzahl Parkplätze. Zudem wurde der Bauablauf angepasst, um die Sanierung des Ladenzentrums zu ermöglichen.

Ein zentraler Aspekt des neuen Baugesuchs, das Ende September 2021 eingereicht wurde, ist die Anpassung der Wohnungsgrundrisse. Dies war aufgrund der neuen kantonalen Rechtsprechung zum Lärmschutz notwendig geworden. Nun liegen die Wohn- und Schlafzimmer auf der ruhigeren Seite, zur Strasse hin befinden sich neu die Treppenhäuser, Küchen und Bäder. Die Anzahl Wohnungen in den Neubauten bleibt nahezu gleich.

Die Lager- und die Verkaufsfläche des Ladenzentrums wird verkleinert. Als Folge davon wurde die Anzahl Parkplätze um knapp einen Fünftel reduziert. Dadurch wird die Belastung durch den motorisierten Verkehr deutlich sinken. Weiter hat die Neugestaltung der Untergeschosse dazu geführt, dass der Grünraum freier gestaltet werden kann. Nun können mehr grosse Bäume gepflanzt werden. Zudem wurde die Umgebungsgestaltung konkretisiert und klimafreundlicher geplant: Der Anteil der unversiegelten Fläche wurde vergrössert und die Gebäude werden mit einer Fassadenbegrünung versehen.

Die äussere Erscheinung und die Anordnung der geplanten Bauten bleiben unverändert. Beides
wurde vom Stadtzürcher Baukollegium ausdrücklich für sehr gut befunden. Das neue Baugesuch wird
nach der Prüfung durch die städtischen Stellen öffentlich einsehbar sein.

Start der Bauarbeiten frühestens 2025

Wie im April 2021 mitgeteilt, wurde der Bauablauf neu etappiert. Die Bauarbeiten der ersten Etappe
starten frühestens im Jahr 2025. Das Ladenzentrum wird in der zweiten Etappe erneuert. Bereits
vorher sind aber Sanierungsarbeiten in den Verkaufsräumen und an der Betriebstechnik notwendig,
insbesondere bezüglich Lüftung und Klimatisierung sowie Brandschutz. Die Baubewilligung für diese
Arbeiten liegt vor, die Umsetzung ist für das Jahr 2022 geplant.

Medienmitteilung Credit Suisse