Die Online-Quartierzeitung für Zürich 3.

Aktuell

Gmüetliberg hell

2. April 2021 | von | Kategorie: Aktuell

Uetliberg_Abfall

 



Bahnline Triemli – Uetliberg bis Sonntag gesperrt

15. Januar 2021 | von | Kategorie: Aktuell

210115_Uetlibergbahn-Schnee-Unterbruch

Der starke Schneefall der letzten Stunden hat bei der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn seine Spuren hinterlassen.  Aufgrund der grossen Schneelast sind bei der Uetlibergbahn S10 zwischen Zürich Triemli und Uetliberg mehrere Bäume auf die Fahrleitung gefallen und haben diese beschädigt.

Die Räumungs- und Reparaturarbeiten dauern noch bis mindestens Sonntag, 17. Januar 2021, um 12 Uhr mittags. Derweil leibt die Strecke der S10 zwischen Zürich Triemli und Uetliberg unterbrochen. Sofern möglich werden ab Samstag- morgen zwischen Zürich Schweighof und Ringlikon Bahnersatzbusse eingesetzt. Auf dem Abschnitt zwischen Ringlikon und Uetliberg ist leider kein Ersatzverkehr möglich.

(Quelle: SZU)



Ausstellung FGZ-Architekturwettbewerb Grossalbis

16. November 2020 | von | Kategorie: Aktuell, Bauen & Wohnen

Die Familienheim-Genossenschaft Zürich (FGZ) hat einen Architekturwettbewerb für den Ersatzneubau ihrer Siedlung Grossalbis (8. Etappe) durchgeführt. Die Resultate des Wettbewerbs auf Einladung mit zwölf Architekturbüros liegen nun vor. Diese werden vom 16. bis 26. November an einer öffentlichen Ausstellung gezeigt und vorgestellt.

FGZ_Grossalbis

Bild: MAAARS/Edelaar Mosayebi Inderbitzin

Gewonnen hat das Projekt «IM FRIESENBERG» von Edelaar Mosayebi Inderbitzin Architekten mit Hoffmann & Müller Landschaftsarchitekten.

Weitere Informationen und Öffnungszeiten der Ausstellung:  www.fgzzh.ch .



Freiwillige Senioren gesucht

13. November 2020 | von | Kategorie: Aktuell

Studenten und Studentinnen der Curaviva HFG suchen freiwillige Seniorinnen und Senioren, die sich gerne für Menschen im höheren Alter engagieren möchten.
Sie wollen damit etwas gegen Isolation und Vereinsamung in Zeiten des Social Distancing unternehmen. Geplant ist ein Mittagstisch im Quartier mit anschliessenden Aktivitäten oder gemeinsamen Unternehmungen.

  • Fühlen Sie sich angesprochen?
  • Möchten Sie sich aktiv beteiligen?
  • Sind Sie interessiert oder haben Sie Fragen?

Wenn ja, dann melden Sie sich bei Corina Gloor: corina.gloor@zuerich.ch oder beim Alterszentrum Laubegg: 044 414 05 05.



Corona-Testcenter Zürich

9. November 2020 | von | Kategorie: Aktuell, Gesundheit & Soziales
Am 9. November hat das Stadtspital Waid und Triemli ein weiteres Corona-Testcenter auf dem Kasernenareal in Zürich eröffnet. Das bisherige Testcenter am Standort Triemli ist seit vier Monaten in Betrieb und deckt eine grosse Test-Nachfrage ab. Das Stadtspital Waid und Triemli betreibt das neue Testcenter Kasernenareal im Auftrag der Zürcher Gesundheitsdirektion.

Testen ist eine der zentralen Strategien zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Das Stadtspital Waid und Triemli leistet mit dem neuen Testcenter an zentraler Lage auf dem Kasernenareal einen wichtigen Beitrag für die Stadt und den Kanton Zürich.

Testen mit Online-Anmeldung

Termine für die Corona-Testung können direkt unter triemli.ch/testcenter online gebucht werden. Damit werden kurze Wartezeiten sichergestellt. Das neue Testcenter auf dem Kasernenareal führt die vom BAG neu zugelassenen Antigen-Tests durch. Das Resultat wird den Patientinnen und Patienten nach kurzer Wartezeit im Testcenter mitgeteilt. Das BAG gibt vor, in welchen Situationen ein Antigen-Test oder ein PCR-Test durchgeführt werden muss. Dies wird bei der obligatorischen Online-Anmeldung mittels interaktivem Fragebogen abgeklärt und die Patientin oder der Patient wird automatisch im richtigen Testcenter angemeldet. PCR-Tests finden weiterhin im bestehenden und seit vier Monaten bewährten Testcenter am Triemli statt.

Zentrales Testcenter für Personen ab 12 Jahren

Sowohl das neue Testcenter auf dem Kasernenareal wie auch das bestehende Testcenter am Triemli stehen für Menschen ab 12 Jahren zur Verfügung und sind sieben Tage pro Woche geöffnet (Montag–Freitag 9–18.30 Uhr / Samstag, Sonntag und Feiertage 9–16.30 Uhr). Das Testcenter Kasernenareal ist zugänglich via Militärstrasse. Es umfasst fünf Teststrassen mit einer Kapazität von bis zu 500 Tests täglich. Das Testcenter in einem fix montierten Zelt ist mit Heizung und Luftreinigung ausgestattet. Durch die Luftreinigung sowie die Masken- und Abstandspflicht ist die Sicherheit vor einer Ansteckung im Testcenter gewährleistet.



Atlantis-Wiedereröffnung im Sommer 2021

30. August 2020 | von | Kategorie: Aktuell, Baubewilligungen, Bauen & Wohnen

Das Hotel Atlantis ist seit April geschlossen. Jetzt hat die Besitzerin Neue Hotel Atlantis AG mit der 5 Atlantis AG einen neuen Eigentümer gefunden. Gemäss htr.ch will «das  Tochterunternehmen der Luxushotelgruppe Five das «Atlantis» bereits im Sommer 2021 mit einem internationalen Gastronomie- und Lifestyle-Destinationskonzept wiederaufleben lassen. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.»

Ganzer Artikel auf htr.ch

Bauprojekt

Gemäss Ausschreibung im Tagblatt der Stadt Zürich ist Folgendes geplant:

  • Vergrösserung der Technikaufbauten auf dem Dach
  • Bar mit Veranstaltungsbereich und Restaurant anstelle Zimmer
  • Aussensitzplätze im Attikageschoss
  • innere Änderungen im Restaurant-Bereich mit Aussensitzplätzen
  • Umgestaltung des Eingangsbereichs

2020_Hotel Atlantis



FC Wiedikon will den Aufstieg nachholen

12. August 2020 | von | Kategorie: Aktuell

Der FC Wiedikon war letzte Saison nur durch die Coronavirus-Pandemie zu stoppen. Jetzt ist die 1. Mannschaft heiss auf die neue Spielzeit.

Die Zielvorgabe des Vorstands für die kommende Spielzeit ist definiert: Der Aufstieg in die 2. Liga. Dafür soll die 1. Mannschaft wieder den attraktiven und erfolgreichen Fussball der letzten Vorrunde zeigen und der Trainer das Maximum aus der jungen Mannschaft herausholen. So kann der FCW wieder ganz vorne mitmischen.

2019-20_Erste Mannschaft FCW

Früher Trainingsbeginn

Dino Sabato wird wieder als Trainer an der Seitenlinie stehen. Zum verpassten Aufstieg meint er: „Es war sehr hart für uns, als die Saison 2019/20 definitiv abgebrochen wurde. Vor allem deshalb, weil wir als Leader auf dem Aufstiegsplatz standen. Das haben wir in einigen Team-Sitzungen verarbeitet, und wir fokussieren uns auf den nächsten Anlauf. Die Grundlagen dafür haben wir mit einer frühen Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs geschaffen: zuerst in kleinen Gruppen, danach mit der ganzen Mannschaft. So können wir optimal vorbereitet in die neue Saison starten.“

Punktuelle Verstärkungen

Joel Jenni, ein langjähriger Leistungsträger, unterstützt  Dino Sabato neu als Co-Trainer. Dazu meint der Trainer: “ Joel ist auch in dieser Rolle Gold wert für unser Team!“ Die 1. Mannschaft konnte punktuell verstärkt werden:

  • Fabian Schmidts (zentrales Mittelfeld, Essendon Royals (Melbourne)
  • Luca Ventura (Innenverteidiger, FC Buchs)
  • Ferhat Kahveci (zentrales Mittelfeld, Ex-FC Wiedikon)
  • Kevin Huber (Aussenverteidiger, FC Wettswil Bonstetten)
  • Salvatore Giangreco (Torhüter, FC Adliswil)

Abgänge hat der FCW nur einen zu kompensieren: Der langjährige Kapitän Christian Ansorg hat seine aktive Karriere diesen Sommer aus gesundheitlichen Gründen beendet – nach 16 Jahren in der ersten Mannschaft.

Saison-Auftakt in Hinwil

Trainer Dino Sabato meint zum Saisonbeginn: „Es ist sehr wichtig, dass wir von Anfang an fokussiert und konzentriert in die Spiele gehen, nicht zu viel nachdenken und von Spiel zu Spiel unseren Fussball auf den Rasen, beziehungsweise den Kunstrasen bringen. Dann werden wir für jeden Gegner nur sehr schwer zu schlagen sein.“ Los geht es diesen Sonntag 16.08.2020 um 11:00 Uhr mit dem Cup 1. Rundenspiel auswärts gegen den FC Hinwil 1.



Mehrheitliche Rückkehr zum Normalfahrplan

4. Mai 2020 | von | Kategorie: Aktuell

Die Verkehrsmittel der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU kehren mehrheitlich ab dem 4. Mai 2020 wieder zum Normalfahrplan zurück.

Aufgrund der ausserordentlichen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus galt im öffentlichen Verkehr seit Ende März ein reduzierter Fahrplan. Im Rahmen der Lockerungen der Massnahmen durch den Bundesrat wird der Fahrplan im ZVV-Gebiet Schritt für Schritt wieder verdichtet. Dabei hat der Schutz der Gesundheit von Passagieren und Mitarbeitenden weiter-hin oberste Priorität.

Für die Verkehrsmittel der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU bzw. die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF bedeutet das:

  •  Die Sihltalbahn S4 verkehrt ab Montag, 4. Mai 2020 wieder nach normalem Fahrplan.
  • Die Uetlibergbahn S10 verkehrt ab Montag, 4. Mai 2020 wieder nach normalem Fahrplan, jedoch bis auf weiteres ohne Teilstrecke Ringlikon–Uetliberg).
  • Das Nachtangebot SN 4 bleibt bis auf weiteres eingestellt.
  • Der Betrieb der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF bleibt voraussichtlich bis mindestens 8. Juni 2020 eingestellt. Der Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Betriebes hängt von übergeordneten Entscheiden des Bundesrates ab.

 Vorerst nur öffentlicher Verkehr mit Erschliessungsfunktion

Auf Anordnung des Bundes sollen vorerst nur öffentliche Verkehrsmittel, die eine Erschliessungsfunktion erfüllen, den Betrieb wieder aufnehmen. Deshalb bleiben die Teilstrecke der Uetlibergbahn S10 zwischen Ringlikon und Uetliberg, die Nachtangebote SN4, N26 und N27, die Buslinien zur Hochschule (129) und zum Sihlwald (137) sowie die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF bis auf weiteres eingestellt.

Online-Fahrplan wird laufend aktualisiert

Sämtliche Änderungen des öV-Angebots werden laufend im ZVV-Online-Fahrplan abgebildet. Den Fahrgästen wird empfohlen, diesen vor jeder Reise zu konsultieren. Für die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel braucht es auch weiterhin ein gültiges Ticket. Die Kunden werden gebeten, ihre Tickets möglichst elektronisch zu lösen (ZVV-Online-Ticketshop oder ZVV-Ticket-App). Bei allen Änderungen gilt stets der Vorbehalt, dass aufgrund von Personalmangel der Fahrplan kurzfristig an-gepasst werden muss.

 

Infos und Fahrplan auf www.zvv.ch und www.szu.ch



Präsenzunterricht unter Einhaltung der Schutzmassnahmen

30. April 2020 | von | Kategorie: Aktuell, Bildung & Forschung
Ab 11. Mai 2020 nimmt die Stadtzürcher Volksschule den Präsenzunterricht wieder auf. Die Zürcher Schulpflege hat heute die Rahmenbedingungen gemäss Vorgaben von Bund und Kanton für die Umsetzung definiert. Oberste Priorität hat der Schutz der Schülerinnen und Schüler sowie des Schulpersonals und der Eltern.

Nach acht Wochen Fernunterricht können die Stadtzürcher Kinder ab 11. Mai 2020 wieder in die Schule gehen. Unterrichtet wird in Gruppen von höchstens 15 Kindern und einem um die Hälfte reduzierten Stundenplan in den obligatorischen Fächern gemäss Lehrplan 21. Die verkleinerte Klassengrösse bedeutet in der Regel, dass durchschnittlich nur die Hälfte der üblichen obligatorischen Lektionen erteilt werden können. Je nach Stufe erhalten die Schülerinnen und Schüler 10 (Kindergarten) bis 18 (Sekundarschule) Lektionen. Therapiestunden, Sport- und Musikunterricht werden ebenfalls wieder durchgeführt. Die Notfallbetreuung soll erweitert werden, da der Bedarf an Betreuung mit der Lockerung der Pandemiemassnahmen steigen wird. Es gilt weiterhin das Prinzip, Kinder möglichst zu Hause beziehungsweise privat zu betreuen.

Oberste Priorität hat der Schutz der Kinder, des Schulpersonals und der Eltern. Die Kindergruppen sollen daher möglichst stabil sein und sich nicht mit anderen mischen. Abstands- und Hygieneregeln in den Räumen müssen eingehalten werden können. Gehören Eltern, Kinder oder Mitarbeitende in den Schulen zu der Gruppe der vulnerablen Personen, werden individuelle Lösungen gesucht.

Die Vorbereitung auf den 11. Mai ist für die Schulen und Kreisschulbehörden eine grosse Herausforderung. Einerseits müssen sie den Personaleinsatz koordinieren und andererseits ein lokales Konzept zur sicheren Einhaltung der Schutzmassnahmen gemäss Vorgaben von Bund und Kanton erarbeiten. Dies erfordert ein hohes Mass an Flexibilität und Kreativität bei der Organisation des Schulbetriebs.



Zusätzliche Plätze in städtischen Gesundheitseinrichtungen

7. April 2020 | von | Kategorie: Aktuell, Gesundheit & Soziales

Das Stadtspital Waid und Triemli und die Pflegezentren haben ihre Kapazitäten erhöht und den Betrieb teilweise umgestellt. Zudem sind sie dabei, zusätzliches Personal zu rekrutieren. Damit haben sich die Gesundheitseinrichtungen der Stadt auf eine Zunahme der Covid-19-Fälle vorbereitet.

Die städtischen Gesundheitseinrichtungen, also die Stadtspital-Standorte Waid und Triemli, die acht Pflegezentren und zwölf Pflegewohngruppen sowie die 23 Alterszentren, haben bereits Anfang Februar begonnen, ihre bestehenden Notfallplanungen auf eine mögliche Sars-Cov2-Pandemie auszurichten. Mit der Zunahme der Verdachts- und später der bestätigten Covid-19-Fälle wurden betriebliche Anpassungen vorgenommen und die Kapazitäten in der Intensivbehandlung sowie der Covid-19-Isolationsstation erhöht.

Alle stationären Patientinnen und Patienten mit Covid-19 werden derzeit standardmässig im Triemli behandelt.

  • Die Zahl der Betten auf den Isolierstationen im Stadtspital Triemli konnte sukzessive auf 100 erhöht werden. Sie stehen grundsätzlich für Patientinnen und Patienten zur Verfügung, die wegen der Schwere ihrer Erkrankung auf Spitalpflege angewiesen sind, aber nicht künstlich beatmet werden müssen.
  • Die Intensivbehandlungs-Plätze konnten von ursprünglich 18 auf 34 aufgestockt werden, 22 davon sind für Covid-19-Fälle vorgesehen. Zusätzliche Betten mit Beatmungsgeräten können in einigen Tagen in Betrieb genommen werden, sofern dies nötig wird.
  • Der Aufbau des dafür nötigen Personal-Pools ist in Gang.
  • 17 Patientinnen und Patienten sind derzeit mit Covid-19 auf der IPS, 35 Personen mit bestätigter oder noch unbestätigter Corona-Infektion auf der Isolationsabteilung. 43 Covid-19-Patientinnen und -Patienten konnten wieder aus dem Spital entlassen werden (Stand 2. April 2020, 10.00 Uhr).

Das Notfallzentrum Waid testet seinerseits auf Sars-Cov2 und hat eine 24/7-Isolierzone für Verdachtsfälle eingerichtet, Patientinnen und Patienten können dort verbleiben, bis ein Testresultat vorliegt. Ausserdem wurden gewisse Behandlungen von Nicht-Covid-19-Fällen, etwa aufgrund von Unfällen und zur Intensivbehandlung, vom Triemli ins Waid verschoben.

Spitäler weiterhin für alle Patientinnen und Patienten in Betrieb

Beide Standorte, Triemli und Waid, führen aber weiterhin alle dringlichen Diagnosen und Behandlungen durch. Dies betrifft insbesondere Patientinnen und Patienten mit Tumor- sowie Herz- und Gefässerkrankungen, ausserdem Unfälle, Blutvergiftungen und Hirnschläge. Die Wege von Verdachtsfällen und bestätigten COVID-Fällen sind räumlich komplett von anderen Patientinnen und Patienten getrennt, so dass zu keiner Zeit ein Ansteckungsrisiko besteht.

Pflegezentren entlasten Krankenhäuser

Eine wichtige Funktion kommt derzeit den städtischen Pflegezentren zu – sie entlasten auch die Spitäler. Bewohnerinnen und Bewohner, die an Covid-19 erkranken, verbleiben in den Pflegezentren, sofern aufgrund ihres Zustandes keine Verlegung ins Spital angezeigt ist oder sie sich für eine palliative Behandlung entschieden haben.

Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegezentren sind in besonderem Ausmass gefährdet. Sie haben in aller Regel bereits mehrere Erkrankungen und befinden sich in hohem Alter. Sie gehören damit zur Gruppe mit dem höchsten Risiko.

Bereits vor Beginn der Pandemie erhöhten die Pflegezentren die Anzahl Betten um 60, davon werden bereits 50 betrieben. Weitere 100 Pflegeplätze können bei Bedarf eröffnet werden. In zwei der acht Pflegezentren wurden Covid-19-Abteilungen geschaffen, die den Anforderungen an die Isolation genügen. Hier werden nicht nur Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegezentren aufgenommen, auch Spitäler, Notfallstationen und Alterszentren weisen direkt Patientinnen und Patienten zu, die keine Intensivpflege nötig haben, sich palliativ betreuen lassen wollen oder deren Erkrankung bereits abklingt. Eine der beiden Abteilungen ist speziell auf die Pflege von Demenzkranken ausgerichtet. Für neu eintretende Bewohnerinnen und Bewohner wurde eine 14-tägige Quarantäne in spezifisch dafür vorgesehenen Abteilungen eingerichtet.

Um die Aufnahmefähigkeit sicherzustellen, wird Mitte April das stillgelegte Pflegezentrum Irchelpark schrittweise wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Isolations- und Quarantänemassnahmen bleiben immer wieder Pflegebetten kurzfristig frei und können nicht neu belegt werden. Derzeit befinden sich in den Pflegezentren 37 Personen mit Covid-19-Diagnose oder Verdacht auf eine Infektion in Isolation. Einzelne Bewohnerinnen und Bewohner konnten in ihre ursprüngliche Wohnsituation zurückkehren.

Entlastung auch via Alterszentren

Die städtischen Alterszentren nehmen derzeit nur dringende Fälle neu auf. Auf diese Weise sind sie vorbereitet, um bei Bedarf den Spitälern und Pflegezentren leichtere Nicht-Covid-Pflegefälle abzunehmen. Auch in den Alterszentren werden bereits Bewohnerinnen und Bewohner mit positivem Covid-19 Test in Isolation gepflegt oder Personen zur Beobachtung in 14-tägige Quarantäne genommen. Aufgrund der Einschränkungen, namentlich dem Besuchsverbot und dem Besuch von Läden, Poststellen usw., haben die Alterszentren die Betreuung ausgebaut.

Risikopatienten bei Spitex Zürich

Spitex Zürich betreut weiterhin jeden Monat rund 5000 Menschen, die alle der Risikogruppe angehören. Auf diese Weise unterstützt sie Pflegezentren und Spitäler, die dadurch nicht zusätzlich belastet werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spitex pflegen auch Personen, die nach Abklingen der Symptome von Sars-Cov2 aus dem Spital entlassen werden. Positiv getestete Personen werden von speziell ausgebildeten Coronateams betreut.