Die Online-Quartierzeitung für Zürich 3.

Beiträge getaggt mit ‘ Triemli ’

Ab 1. Oktober neue Postagentur im Triemli

10. September 2015 | von | Kategorie: Einkaufen

Post_Triemli

Am Donnerstag, 1. Oktober 2015, wird die neue Postagentur 8047 Zürich Triemli in der Triemli-Apotheke & Drogerie eröffnet. Sie ersetzt die Postagentur Zürich 55 in der Heuried-Apotheke, die infolge Geschäftsaufgabe per Ende September 2015 geschlossen wird. Gleichzeitig ändert aufgrund des neuen Agenturstandorts auch die Gebietsaufteilung für die Abholungen von Briefen und Paketen. Sämtliche Haushaltungen, die avisierte Briefe und Pakete künftig in der Postagentur Zürich Triemli abholen können, hat die Post mit einem Flugblatt informiert. Die Postagentur an der Triemlistrasse 181 (Tram-/Bushaltestelle «Triemli») ist Montag bis Freitag, 8–19 Uhr, und am Samstag, 9.– 17 Uhr, geöffnet.



Zwei Verletzte nach Messerstecherei beim Triemli

23. August 2015 | von | Kategorie: Unfälle & Verbrechen

Am Donnerstagabend, 20. August 2015, kam es in Zürich-Wiedikon zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurden zwei junge Männer verletzt und mussten mit Stich- und Schnittverletzungen ins Spital gebracht werden.

Kurz nach 20.00 Uhr kam es an der Tramhaltestelle „Triemli“ zu einem Streit zwischen einem 19-jährigen Schweizer und einem 18-jährigen Spanier. Der Streit eskalierte und der Ältere der beiden zückte ein Messer, verletzte seinen Kontrahenten damit und flüchtete. Kollegen des Verletzten nahmen darauf die Verfolgung des Täters auf, stellten ihn am Wydäckerring und setzten ihrerseits eine Stichwaffe gegen ihn ein. Dadurch wurde auch der Schweizer verletzt und musste ebenfalls ins Spital gebracht werden. Die weiteren an der Auseinandersetzung beteiligten Personen flüchteten noch vor Eintreffen der ersten Polizeipatrouillen. Kurz vor 02.00 Uhr konnte im Rahmen der Fahndung ein weiterer Tatverdächtiger, ein 18-jähriger Sudaner, am Mythenquai festgenommen werden.

Die beiden Verletzten sind ausser Lebensgefahr. Die polizeilichen Fahndungen und Ermittlungen in diesem Fall dauern an und werden durch die Kantonspolizei Zürich geführt.



Sanierung und Neugestaltung der Birmensdorferstrasse

3. Oktober 2012 | von | Kategorie: Mobilität

Der Stadtrat hat für die Sanierung und Neugestaltung der Birmensdorferstrasse gebundene Ausgaben von 46 646 475 Franken und einen Objektkredit zur Umsetzung des Plan Lumière von 40 000 Franken bewilligt. Zusätzlich beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Objektkredit von 5 863 100 Franken.

Die Birmensdorferstrasse ist im Bereich zwischen Goldbrunnenplatz und Triemli sanierungsbedürftig. Auch die Werkleitungen, Tramgleise und Fahrleitungen sind teilweise in schlechtem Zustand und müssen saniert werden. Im Rahmen dieser Sanierungsarbeiten wird auch die Verkehrsführung angepasst.

ÖV und Rettungsfahrzeuge auf gemeinsamer Spur
Im oberen Bereich der Birmensdorferstrasse wird ein durchgehend separates ÖV-Trassee für Tram und Postauto in der Strassenmitte eingerichtet. Dort werden künftig auch die Rettungsfahrzeuge des Stadtspitals Triemli verkehren. Zudem wird die bereits bestehende Einspurigkeit der Bereiche Schmiede Wiedikon bis Talwiesenstrasse und Triemli bis Waldegg auf die gesamte Birmensdorferstrasse ausgedehnt. Dadurch gibt es zwischen Triemli und Gutstrasse künftig nur noch eine Fahrspur pro Richtung für den motorisierten Individualverkehr (MIV). Auf der so gewonnenen Fläche werden Radwege und Schutzinseln für Fussgängerinnen und Fussgänger erstellt sowie das Alleenkonzept umgesetzt. Durch diese baulichen Massnahmen wird die Verkehrsabnahme gesichert, die durch die Inbetriebnahme der Westumfahrung und die Umsetzung der flankierenden Massnahmen erreicht wurde.
Der Linksabbieger von der Birmensdorferstrasse in die Gutstrasse muss aus Platzgründen aufgehoben werden, weil die Tramhaltestelle Talwiesenstrasse aufgrund des Behindertengleichstellungsgesetzes verbreitert wird. Die Ersatzbeziehungen für den Linksabbieger Gutstrasse sind einerseits die Fahrbeziehung über die Schaufelbergerstrasse und andererseits über die Kalkbreite-/Aemtlerstrasse.

Entflechtung von MIV und Veloverkehr
Im unteren Bereich der Birmensdorferstrasse werden separate Radstreifen und Radwege eingebaut. Der Platz dazu wird gewonnen, indem die Tramgleise neu mittig in der Strasse angeordnet werden. An einzelnen Stellen ist Landerwerb erforderlich. Am Goldbrunnenplatz wird das Beleuchtungskonzept Plan Lumière umgesetzt.
Durch den Wegfall des Linksabbiegers an der Tramhaltestelle Talwiesenstrasse erhöht sich voraussichtlich das Verkehrsaufkommen in der Aemtler- und der Kalkbreitestrasse. Dadurch wird der Einbau von Schallschutzfenstern nötig. Auch im oberen Bereich der Birmensdorferstrasse, wo die Immissionsgrenzwerte bereits heute überschritten werden, sollen Schallschutzfenster eingebaut werden.

Aufteilung in gebundene Ausgaben und Objektkredit
Die Erneuerung bestehender Anlagen wird über gebundene Ausgaben finanziert und vom Stadtrat in eigener Kompetenz bewilligt. Darunter fallen auch die Lärmschutzmassnahmen im unteren Bereich der Birmensdorferstrasse, weil diese durch die gesetzlich bedingte Verbreiterung der Haltestelle Talwiesenstrasse und die damit verbundene Aufhebung des Linksabbiegers in die Gutstrasse ausgelöst werden.
Die Aufwertungsmassnahmen werden dem Gemeinderat als Objektkredit beantragt. Darunter fällt auch der Einbau von Schallschutzfenstern im oberen Bereich der Birmensdorferstrasse. Dies, weil die bestehenden Rasengittersteine durch einen weniger leisen Belag ersetzt werden, damit neben Trams auch Postautos und Rettungsfahrzeuge dort fahren können. Weil es für dieses Vorgehen zwar gute Gründe, aber keine zwingende Notwendigkeit gibt, werden sowohl der Belag als auch die nötig werdenden Lärmschutzfenster als neue Ausgaben betrachtet, die dem Gemeinderat vorzulegen sind.
Die Bauarbeiten beginnen im oberen Bereich Anfang 2014 und dauern rund ein Jahr. Anschliessend werden die Arbeiten im unteren Bereich ausgeführt. Es ist vorgesehen, dass sie Ende 2015 beendet sein werden.



Wirren um Atlantis

12. November 2010 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

P1020777Das ehemalige Hotel Atlantis bleibt in den Schlagzeilen, auch nach dem friedlichen Abzug der Besetzer. Sie hatten das Gebäude am Döltschiweg in der Nacht vom 21./22.Oktober 2010 besetzt. Trotz diversen Gesprächen zwischen dem Mieter Werner Hofmann und den Besetzern konnte keine Einigung erzielt werden. Die Hausbesetzer haben die Liegenschaft gemäss Medienmitteilung der Stadtpolizei in einem ordentlichen Zustand zurückgelassen. Als Übergangslösung will Unternehmer Werner Hofmann rund 160 Zimmer für Studenten einrichten. Gemäss Tages-Anzeiger sollen die ersten 20 Studenten am 13. Oktober einziehen.

Unterdessen hat der Tages-Anzeiger recherchiert, dass die Besitzerin des ehemaligen Hotels, die Rosebud Hotels Holding aus Luxemburg, auf den geplanten Umbau zu Eigentumswohnungen verzichten muss. Grund dafür sei die Lex Koller, die gemäss Bundesamt für Justiz verhindert, „dass ein bewilligungsfrei erworbenes, betrieblich genutztes Grundstück wie ein Hotel zu Eigentumswohnungen umgebaut werden kann.“ Affaire à suivre.



Hotel Atlantis: Verhandlungen mit Besetzern

30. Oktober 2010 | von | Kategorie: Aktuell

Das ehemalige Fünfsternehotel «Atlantis» soll an die Immobilienfirma Tescon in Buchs vermietet werden. Tescon will das Gebäude innert Monatsfrist in eine Art Studentenwohnheim umwandeln und die Zimmer für 350 bis 400 Franken pro Monat vermieten.

P1020778Das besetzte, ehemalige Luxushotel Atlantis soll möglichst bald umgebaut werden. Auf einer Gesamtfläche von 10’000 Quadratmetern sollen 70 Eigentumswohnungen entstehen. Bis für den Umbau eine Baubewilligung vorliegt, will die Besitzerin «Neue Hotel Atlantis AG» das Gebäude an die Immobilienfirma Tescon vermieten. Deren Chef, Werner Hofmann, hat gemäss Tages-Anzeiger bereits mit den Besetzern des alten Hotel Atlantis Kontakt aufgenommen. Diese wollen ein Künstlerhotel mit öffentlichem Café einrichten. Laut Hofmann wollen sich die Besetzer überlegen, ob sie das Projekt selber durchziehen wollen. Er hat ihnen eine Frist bis am Mittwoch, 3. November 2010, gegeben.

Zwischennutzung bis zum Baubeginn
Die Neue Hotel Atlantis AG hatte das Gebäude der Stadt Zürich während zwei Jahren für die Unterbringung von Asylsuchenden zur Verfügung gestellt. Pierre Buyssens, Geschäftsführer der Neuen Hotel Atlantis AG, ist daran interessiert, eine legale Zwischennutzung zu ermöglichen: «Es wäre schade, wenn dieses Gebäude bis zur erteilten Baubewilligung nicht sinnvoll zwischengenutzt würde.» Es sei allerdings nicht einfach gewesen, Interessenten zu finden, da die Neue Hotel Atlantis AG Anforderungen an die Mieter stellt, die grosse Flexibilität erfordern. «Einerseits sind wir darauf angewiesen, dass wir nach Erhalt der Baubewilligung sofort mit dem Umbau beginnen können», sagt Buyssens. «Andererseits müssen wir auch während der Zwischenmiete die Möglichkeit haben, die weiteren Projektschritte vor Ort vorzubereiten. Das heisst, wir werden beispielsweise Bausitzungen abhalten und Musterwohnungen einrichten.»



Hotel Atlantis besetzt

22. Oktober 2010 | von | Kategorie: Aktuell, Kunst & Kultur

P1020776Aktivisten haben am Freitagmorgen das seit August leerstehende ehemalige Hotel Atlantis in Zürich besetzt. Man wolle den Ort für öffentliche Veranstaltungen, Ausstellungen und Präsentationen nutzen, schreiben die Besetzer auf ihrer Website.
Gemäss Depeschenagentur bestätigte eine Sprecherin der Stadtpolizei auf Anfrage eine Meldung von «Radio 1». Wie viele Personen sich an der Besetzungsaktion beteiligten, konnte die Sprecherin nicht sagen.
«Die Stadt wächst, doch Freiräume für Experimente schwinden», schreiben die Aktivisten. Im Atlantis wollen sie offene Werkstätten und Labors einrichten, in Workshops Wissen weitergeben und Erfahrungen austauschen. Ziel sei es, eine «möglichst vielseitige Infrastruktur» aufzubauen und «ein neues Atlantis rund um nicht kommerzielle Projekte» zu realisieren.



Geothermie-Bohranlage wird demontiert

9. April 2010 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Die Abschlussarbeiten an der Geothermie-Erkundungsbohrung im Triemli-Quartier konnten Ende März beendet werden. Es wurden letzte Messungen vorgenommen, das Bohrloch durchgehend verrohrt und mit einem Wellhead (Bohrlochkopf) verschlossen. In den nächsten Wochen wird die gesamte Bohranlage demontiert und sukzessive nach Waldkraiburg (D) zu ihrem nächsten Einsatzort transportiert. Der mobile, 100 Tonnen schwere Bohrmast wird seine Reise voraussichtlich am 26. April antreten.

Es wird geprüft, die Erdwärme aus dem Bohrloch auf dem Areal der Baugenossenschaft Sonnengarten mittels einer tiefen Erdwärmesonde zu nutzen. Mitte Jahr soll der Entscheid zur definitiven Nutzung und die Art der Technologie gefällt werden.

Am 10. November 2009 begann ewz im Triemli-Quartier mit der Erkundungsbohrung. Die Bohrung sollte Aufschluss darüber geben, ob sich der Zürcher Untergrund für die Nutzung von Erdwärme eignen könnte. Am 24. Januar 2010 wurde das Grundgebirge (Kristallin) nach 75 Bohrtagen und am 14. Februar die Endtiefe von 2’708 Meter ohne unangenehme Nebenerscheinungen wie Erschütterungen, Lärm oder Unfälle erreicht. Die gewonnen Erkenntnisse aus der Erkundungsbohrung werden nun detailliert ausgewertet und der Abschlussbericht wird voraussichtlich Ende Jahr vorliegen.



Geothermie-Bohrung: Zu wenig Erdwärme vorhanden

26. Januar 2010 | von | Kategorie: Aktuell, Bauen & Wohnen

Bild: EWZ

Bild: EWZ

Seit dem 10. November 2009 erforscht das EWZ im Triemli-Quartier mit einer Erkundungsbohrung den Untergrund von Zürich. Die Bohrung soll Aufschluss darüber geben, ob sich der Zürcher Untergrund für die Nutzung von Erdwärme eignen könnte. Am 24. Januar wurde das Grundgebirge (Kristallin) nach 75 Bohrtagen und ohne Erschütterungen, Lärm oder Unfälle in einer Tiefe von 2’434 Meter erreicht. Zur Zeit bestehen wenig Hinweise, dass Wasser in genügender Temperatur und Menge für eine Wärmenutzung vorhanden ist. Die definitiven Ergebnisse für eine geothermische Nutzung werden nach der Auswertung der noch nicht abgeschlossenen Messungen und Tests erwartet. Der Stadtrat wird in den nächsten Wochen entscheiden, ob eine zweite Bohrung ausgeführt werden soll.

Mit dem Abteufen der Erkundungsbohrung bis ins Kristallin wurde das Hauptziel der Erkundungsbohrung, den Untergrund der Stadt Zürich zu erforschen, erfolgreich erfüllt. Das EWZ konnte diese Bohrung in einem stark besiedelten Gebiet ohne nennenswerte Probleme durchführen. Es dankt allen Anwohnerinnen und Anwohnern für die Offenheit und das Verständnis gegenüber diesem Projekt.



Start der Geothermie-Erkundungsbohrung

12. November 2009 | von | Kategorie: Aktuell, Bauen & Wohnen

Geothermie_BohrturmDie Bohranlage im Triemli-Quartier ist nach dem positiven Entscheid des Verwaltungsgerichts bereits in Betrieb. Die Erkundungsbohrung soll zeigen, ob sich der Zürcher Untergrund für die Nutzung von Erdwärme eignet. Den dafür nötigen Kredit hat der Gemeinderat vor knapp einem Jahr bewilligt.

Am 10. November 2009 haben Stadtrat Andres Türler, Vorsteher des Departements der Industriellen Betriebe, und Josef Daldrup, Vorstandsvorsitzender der Daldrup & Söhne AG, die Geothermie-Erkundungsbohrung im Triemli-Quartier gestartet. Nach dem positiven Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich stand diesem Ereignis nichts mehr im Wege. In der ersten Phase wird auf eine Tiefe von 70 Metern vorgestossen, danach braucht es weitere Vorbereitungsarbeiten bis zum Beginn des 24-Stunden-Betriebs. Die Bohrung soll Aufschluss darüber geben, ob sich der Zürcher Untergrund für die Nutzung von Erdwärme eignet. Geplant ist, die Liegenschaften der Baugenossenschaft Sonnengarten, das Stadtspital Triemli und weitere Liegenschaften in der Umgebung des Spitals mit Wärme aus dem Erdreich zu versorgen. Die Erkundungsbohrung wird voraussichtlich etwa 80 Tagen dauern.

Die High-Tech-Bohranlage im Triemli entspricht dem neuesten technischen Stand. Im April 2009 hat sie sich bereits in Bayern bewährt. Die deutsche Besitzerin Daldrup & Söhne AG ist auf Bohr- und Umweltdienstleistungen spezialisiert und führt in ganz Europa Geothermie-Bohrungen durch. Auf der Anlage wird im Schichtbetrieb gearbeitet. Während einer Schicht sind acht bis zwölf Personen im Einsatz; davon gehören vier bis fünf zur Bohrmannschaft.

Für diese erste Bohrung hat der Gemeinderat im Dezember 2008 einen Objektkredit von 19.89 Mio. Franken bewilligt. Sofern sich aus der Erkundungsbohrung positive Signale für die Nutzung der gefundenen Erdwärme ergeben, soll danach eine zweite Bohrung und schliesslich der Bau einer Energiezentrale erfolgen. Für diese nachfolgenden Schritte braucht es eine Erhöhung des Objektkredites um 18.81 Mio. Franken auf 38.7 Mio. Franken. Darüber entscheiden die Stimmberechtigten am 29. November 2009.

Informations-Möglichkeiten
ewz hat für die Information der Bevölkerung eine Internet-Seite mit Webcam-Bildern eingerichtet. Von der Zuschauerplattform an der Ecke Kellerweg/Rossackerstrasse haben Besucherinnen und Besucher eine gute Übersicht über die Bohranlage. Für Gruppen sind auf Anmeldung Führungen im Info-Pavillon und zur Besucherplattform möglich. Während der Bohrung ist ein Infotelefon während 24 Stunden am Tag bedient.

(Quelle: ewz)



Grünes Licht für Erkundungsbohrung Geothermie

4. November 2009 | von | Kategorie: Baubewilligungen, Bauen & Wohnen
(Bild: Webcam ewz.ch)

(Bild: Webcam ewz.ch)

Das Verwaltungs-gericht des Kantons Zürich ist auf die beiden Beschwerden gegen die Bohrung im Triemli-Quartier nicht eingetreten. Der Bohrung, die Aufschluss über eine mögliche Nutzung der Erdwärme im Zürcher Untergrund geben soll, steht somit nichts mehr im Weg. Der Regierungsrat hatte am 8. Juli 2009 sein Einverständnis zur Erkundungsbohrung und zur geothermischen Grundwassernutzung gegeben und damit seine Unterstützung der Geothermie als zukunftsweisende Energiequelle bekräftigt. Der Bohrturm steht schon bereit. Nun kann ewz mit den letzten Vorarbeiten beginnen, welche voraussichtlich rund zwei bis drei Wochen dauern werden.

Im Zürcher Triemli-Quartier wird auf dem Areal der Baugenossenschaft Sonnengarten eine Erkundungsbohrung bis auf eine Tiefe von etwa 3’200 Metern abgesenkt. Mit dieser Bohrung werden umfangreiche geologische und hydrologische Untersuchungen des Gesteins bis auf die Tiefe der kristallinen Formationen ermöglicht, die erste Anhaltspunkte über den Untergrund von Zürich geben. Mit dem Geothermie-Projekt will ewz herausfinden, ob die Erdwärme als erneuerbare Energie für die künftige Versorgung der Stadt Zürich eine bedeutende Rolle übernehmen kann.

Der Gemeinderat hatte am 17. Dezember 2008 einem Objektkredit von 19.89 Mio. Franken für eine Erkundungsbohrung zugestimmt. Ist die Erkundungsbohrung erfolgreich, soll in einer zweiten Phase eine zweite Bohrung und in einer dritten Phase der Bau einer Energiezentrale erfolgen. Die Erhöhung des Objektkredites um 18.81 Mio. Franken auf 38.7 Mio. Franken für die zweite Bohrung und den Bau einer Energiezentrale gelangt am 29. November 2009 zur Abstimmung.

(Quelle: Medienmitteilung ewz)