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Beiträge getaggt mit ‘ Stadtrat ’

Neues Friedhof Forum auf dem Friedhof Sihlfeld

26. Oktober 2011 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Stadtrat bewilligt 1,85 Millionen Franken Objektkredit für Restaurationsmassnahmen

Das linke Torgebäude im Friedhof Sihlfeld A wird instand gesetzt und für die Nutzung als Friedhof Forum angepasst. Der Stadtrat hat einen Objektkredit von 1,85 Millionen Franken bewilligt. Das Service- und Kulturzentrum des Bevölkerungsamtes befasst sich mit Fragen rund um den Tod. Es bündelt bereits bestehende Dienstleistungen und Veranstaltungen und dient als Netzwerkplattform. Die Eröffnung ist auf Herbst 2012 geplant.

Das Informationsbedürfnis der Bevölkerung zu Fragen rund um den Tod hat in den letzten Jahren zugenommen. Auskünfte und Beratungen sind im Raum Zürich zwar verfügbar, müssen derzeit aber bei verschiedenen Anbietenden zusammengesucht werden. Mit dem Friedhof Forum eröffnet das Bevölkerungsamt jetzt eine Beratungsstelle, die das lokale Angebot zusammenfasst. Damit erhält die Bevölkerung eine zentrale Anlaufstelle zum Thema Tod, bei der sie sich über die vorhandene Dienstleistungspalette informieren kann.

Wissensvermittlung zu Sterben, Tod, Bestatten und Trauern
Das Friedhof Forum Zürich und sein Dienstleistungsprofil sind in der Schweiz einzigartig. Mit Angeboten zu den Themen Sterben, Tod, Bestatten und Trauern kooperiert das Friedhof Forum mit verwaltungsinternen und -externen Partnerinnen und Partnern. Ziele sind Wissensvermittlung, Abbau von Ängsten und Unsicherheiten sowie der Dialog mit der Bevölkerung. Das Friedhof Forum richtet sich an Angehörige von Verstorbenen und an Personen, die sich mit dem eigenen Tod oder dem bevorstehenden Tod von Angehörigen auseinandersetzen wollen oder sich aus anderen Gründen für die Thematik interessieren. Mit Friedhofführungen, Ausstellungen, Lesungen und weiteren Veranstaltungen bereichert das Friedhof Forum auch das lokale Kulturangebot. Das Betriebskonzept und Programm des Friedhof Forums werden im Vorfeld der Eröffnung im Detail vorgestellt.

Umbauarbeiten im Friedhof Sihlfeld A
Das Torgebäude an der Aemtlerstrasse 149 ist Teil der Friedhofanlage Sihlfeld A, die von Arnold Geiser entworfen und 1877 eröffnet wurde. Der linke Teil der denkmalgeschützten Anlage wird nun instand gesetzt und massvoll der zukünftigen Nutzung durch das Bevölkerungsamt angepasst. Die bauliche Struktur bleibt im Wesentlichen unverändert. Die hauptsächliche Nutzung wird im Erdgeschoss stattfinden. Hier werden Beratungs-, Ausstellungs- und Arbeitszonen sowie ein kleiner Shop bereitgestellt. Auch die Durchführung von Veranstaltungen, wie zum Beispiel Lesungen, wird hier möglich sein. Der Baubeginn ist auf Dezember 2011, die Eröffnung des Friedhof Forums auf September 2012 geplant. Mit dem Umbau wurde das Architekturbüro Bosshard Vaquer Architekten, Zürich, beauftragt. Die Gesamtprojektleitung liegt beim Amt für Hochbauten der Stadt Zürich.



Erneuerung der Mischabwasserkanalisation in der Birmensdorferstrasse

26. Mai 2011 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat für die Erneuerung der Mischabwasserkanalisation mit Strassenentwässerungsanschlüssen in der Birmensdorferstrasse, Abschnitt Aemtlerstrasse bis Triemli, gebundene Ausgaben in der Höhe von 39,621 Millionen Franken bewilligt..

Die Kanäle in der Birmensdorferstrasse, zwischen Aemtlerstrasse und Triemli, sind mehrheitlich über hundert Jahre alt. Sie sind in schlechtem Zustand und müssen ersetzt werden. Diese Arbeiten haben zwingend vor einer allfälligen Gleiserneuerung durch die VBZ zu erfolgen. Dies, weil die Erschütterungen bei den Gleiserneuerungsarbeiten die Kanäle mit hoher Wahrscheinlichkeit stark beschädigen würden. Zwischen Gut- und Schaufelbergstrasse wird ein Speicherkanal errichtet, da die vorhandenen Abflusskapazitäten unterhalb des Goldbrunnenplatzes nicht genügen. Die Bauarbeiten sind für 2012–2 014 geplant.



Neuer Magnetresonanztomograph für Stadtspital Triemli

1. April 2011 | von | Kategorie: Gesundheit & Soziales

Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, 4 Millionen Franken für die Anschaffung eines modernen Magnetresonanztomographen für das Stadtspital Triemli zu bewilligen.

Am Institut für Radiologie des Stadtspitals Triemli hat der bestehende Magnetresonanztomograph mit über 5000 Untersuchungen pro Jahr die Kapazitätsgrenze überschritten. Inakzeptable Wartezeiten sind die Folge. Der Bedarf an MRT-Untersuchungen steigt weiter an, da sie präzise Bilder ohne gesundheitsschädigende Folgen liefern. Magnetresonanztomographie (MRT) erzeugt Schnittbilder des Körpers und erlaubt eine kontrastreiche Darstellung verschiedener Gewebe. MRT wird zur Abklärung von Gelenkserkrankungen, Wirbelsäulenveränderungen sowie verschiedener Erkrankungen des Kopfes bevorzugt. Ebenso wird sie in der Diagnostik von krankhaften Veränderungen des Darms, der Prostata oder der Gebärmutter eingesetzt.

Mit der Anschaffung eines zusätzlichen, modernen Magnetresonanztomographen mit der Magnetfeldstärke von 3 Tesla kann der Kapazitätsengpass am Stadtspital Triemli behoben und das Angebot für ambulante Patientinnen und Patienten verbessert werden. Zudem werden längerfristig die Attraktivität der Radiologie-Arbeitsplätze und der Anschluss an den medizinischen Fortschritt gesichert.

Die Investitionen von rund 4 Millionen Franken beinhalten das MRT-Gerät, Zubehör sowie die Planungs- und Umbaukosten. Der Kanton Zürich übernimmt gemäss geltender Staatsbeitragsverordnung 51 Prozent, womit der Stadt Zürich Kosten in der Höhe von knapp 2 Millionen Franken verbleiben.



Hotel Atlantis ab August wieder leer

21. April 2010 | von | Kategorie: Aktuell, Gesundheit & Soziales

P1020776Im August 2010 endet die Zwischennutzung des ehemaligen Zürcher Hotels Atlantis als Übergangszentrum für Asylsuchende, schreibt der Stadtrat in einer Medienmitteilung. Als Ersatz für diesen Wohnraum werden in den kommenden Monaten zwei temporäre Container-Siedlungen für insgesamt 250 Personen errichtet.

Gemäss der kantonalen Vorgabe zur Aufnahme von Asylsuchenden ist die Stadt Zürich aktuell verpflichtet, rund 1800 Personen unterzubringen. Die ehemalige Hotelanlage Atlantis im Quartier Friesenberg dient seit Januar 2009 als Unterkunft für rund 250 Asylsuchende. Eine entsprechende Nutzungsvereinbarung mit der Besitzerin der Liegenschaft, der Neuen Hotel Atlantis AG, läuft Ende August 2010 aus. Gemäss Tages-Anzeiger will die Besitzerin des Hotels, die Genfer Beteiligungsgesellschaft Rosebud Héritage, die Zimmer in 70 Eigentumswohnungen umwandeln. Die Baubewilligung soll im Frühling/Sommer 2011 vorliegen.

Neue Asylunterkünfte
Im Verlaufe der kommenden Monate errichtet die AOZ (Asyl-Organisation Zürich) zwei Container-Siedlungen mit einer Kapazität von 114 bzw. 142 Personen. Diese Unterkünfte sind als längerfristige Provisorien konzipiert: Die erste Container-Siedlung kommt für drei bis fünf Jahre auf dem Heineken Areal in Leutschenbach Mitte zu stehen, die zweite für fünf bis zehn Jahre auf der Industriebrache zwischen der Aargauerstrasse und dem Autobahnzubringer Bern / Basel. Die beiden städtischen Grundstücke werden nach den Zwischennutzungen wieder anderweitig verwendet. Auf dem Heineken Areal ist eine Wohnüberbauung vorgesehen.

Der Zürcher Stadtrat ist nach den positiven Erfahrungen mit der Asylunterkunft Atlantis überzeugt, mit den beiden neuen Container-Siedlungen in Zürich Nord und Zürich West geeignete Lösungen bei der Bewältigung der aktuellen Aufgaben im Asylbereich zu realisieren.



Tiefbauarbeiten in der Schweighofstrasse

14. April 2010 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat für die Erneuerung der Kanalisation, der Werkleitungen und Strassenbauten in der Schweighofstrasse gebundene Ausgaben von 2,93 Millionen Franken bewilligt. Betroffen ist der Abschnitt Döltschiweg bis Friesenbergstrasse.
Die Kanalisation und die Werkleitungen in der Schweighofstrasse, Abschnitt Döltschiweg bis Friesenbergstrasse, befinden sich in einem schlechten Zustand und müssen erneuert werden, schreibt der Stadtrat. Gleichzeitig wird die Bushaltestelle Schweighof mit Wartehallen ausgerüstet und behindertengerecht ausgebaut. Um die Verkehrssicherheit für die Radfahrerinnen und Radfahrer zu erhöhen, wird eine durchgehende Radroute gemäss Verkehrsrichtplan realisiert. Im Anschluss an diese Arbeiten wird der Strassenbelag in der Fahrbahn und im Gehwegbereich erneuert.
Die Bauarbeiten beginnen im Herbst 2010 und dauern voraussichtlich bis Sommer 2011.



Mehr Geld für Sanierung der Birmensdorferstrasse

19. März 2010 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen, Mobilität

Der Stadtrat hat beschlossen, die bewilligten gebundenen Ausgaben für die Realisierung von flankierenden Massnahmen für die Westtangente um 7,172 auf 62,639 Millionen Franken zu erhöhen. Mit den zusätzlichen finanziellen Mitteln sollen Strassenbeläge und -entwässerung in der Birmensdorferstrasse, Abschnitt Triemli bis Waldegg (Stadtgrenze), erneuert werden.

(Quelle: Stadt Zürich)



Grünliberale schaffen den Sprung in den Gemeinderat

7. März 2010 | von | Kategorie: Aktuell
(Bild: Gemeinderat Zürich)

(Bild: Gemeinderat Zürich)

Grosse Gewinnerin der Gemeinderatswahlen ist auch im Kreis 3 die Grünliberale Partei (glp): Sie schaffte auf Anhieb einen Wähleranteil von 10,4% und 2 Sitze im Gemeinderat. Zulegen konnte auch die Alternative Liste (+0,8%, 1 Sitz wie bisher). Alle anderen Parteien verloren Wähleranteile, am meisten die SP (-3,3%, -2 Sitze), deren Kandidaten aber am meisten Stimmen holten. Die Grünen mussten mit einem Rückgang von 0,8% des Wähleranteils einen Sitz abgeben, während die CVP (-2,0%) einen Sitz, die SVP (-1,2%) 3 Sitze und die FDP (-0,5%) einen Sitz verteidigen konnten.
Die SP bleibt mit 34,1% Wähleranteil die stärkste Partei im Kreis 3, gefolgt von SVP (16,9%), Grünen (13,5%) und Grünliberalen (10,4%).
(Quelle: Stadt Zürich)

Die Stimmbeteiligung im Kreis 3 betrug 36,1%. Gewählt sind: Thomas Marthaler (SP, bisher, 4’039 Stimmen); Claudia Nielsen (SP, bisher, 3’793); Rebekka Wyler (SP, bisher, 3’641); Mark Richli (SP, bisher, 3’467); Mirella Wipf (SP, bisher, 3’449); Marina Garzotto (SVP, bisher, 3’072); Roger Liebi (SVP, bisher, 1’989); Ueli Nagel (Grüne, bisher, 1’884); Martin Abele (Grüne, bisher, 1’755); Roland Scheck (SVP, neu, 1’736); Zora Ledergerber (glp, neu, 1’460); Walter Angst (AL, bisher, 1’387); Isabel Garcia (glp, neu, 1’166); Cäcilia Hänni-Etter (FDP, neu, 1’004); Josef Widler (CVP, bisher, 714).
Für die zur Stadträtin gewählte Claudia Nielsen (SP) dürfte der bisherige Gemeinderat Salvatore di Concilio nachrücken. Nicht gewählt wurden die Bisherigen Hans Urs von Matt (SP), Monika Bloch Süss (CSP) und Markus Schwyn (PfZ).
(Quelle: Stadt Zürich)



Wer wählt, bestimmt

10. Februar 2010 | von | Kategorie: Abstimmungen & Wahlen, Politik

SmartvoteIm Zürcher Wahlkreis 3 bewerben sich 144 Kandidatinnen und Kandidaten für 15 Sitze im Gemeinderat. Mit Hilfe von Smartvote können Wählerinnen und Wähler diejenigen Kandidatinnen und Kandidaten finden, die am besten ihrem eigenen politischen Profil entsprechen. Dazu ist die einmalige Beantwortung eines Fragebogens nötig. Smartvote Rapide, die 5-Minuten-Version für eilige Wählerinnen und Wähler, basiert auf maximal 36 Fragen; bei Smartvote Deluxe sind es 63 Fragen. Die Antworten vergleicht das Online-Tool mit denjenigen der Kandidatinnen und Kandidaten und erstellt eine Empfehlung – auch für die Wahlen in den Stadtrat, die ebenfalls am 7. März 2010 stattfinden.



FC Wiedikon spielt ab 2011 auf Kunstrasen

27. Januar 2010 | von | Kategorie: Aktuell, Freizeit & Sport

Für den Umbau des Rasenspielfeldes R1 der Sportanlage Heuried zu einem Kunstrasenspielfeld beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Objektkredit von 3,64 Millionen Franken. Für die Erneuerung der öffentlichen Beleuchtung auf der Sportanlage Heuried genehmigte der Stadtrat gebundene Ausgaben von 220 000 Franken.

Bild000Am 30. September 2009 überwies der Gemeinderat dem Stadtrat eine Motion von Gemeinderat Urs Egger und 13 Mitunterzeichnenden, die den Stadtrat verpflichtet, innert zweier Jahre zehn Kunstrasenplätze zu sanieren und fünf weitere neu zu bauen.

Die Fussballsportanlage Heuried mit dem Rasenspielfeld R1 ist Teil des Sportzentrums Heuried. Der FC Wiedikon nutzt das Feld für Ligaspiele und Trainings. Die Nutzung ist in den Abendstunden eingeschränkt, da eine Spielfeldbeleuchtung fehlt.

Der bestehende Naturrasen wird durch ein Kunstrasensystem ersetzt. Die Nutzung von Kunstrasenplätzen ist im Gegensatz zu Naturrasen weitgehend unabhängig von Jahreszeiten und Witterungen. Dank Kunstrasen gibt es daher auf derselben Fläche mehr Trainingsmöglichkeiten als auf einer Naturrasenfläche, mehr Leute können im Fussball aktiv werden.

Im Heuried werden die Masse des Feldes R1 auf die Normen für Meisterschaftsspiele bis und mit 1. Liga ausgerichtet. Dies bedingt eine leichte Verschiebung des Feldes, um die bestehenden Bäume nicht zu tangieren. Neu soll eine Spielfeldbeleuchtung in den Abendstunden zusätzliche Trainings ermöglichen. Als Bauzeit ist Ende 2010 bis Sommer 2011 vorgesehen.



Stadtratsbeschlüsse im Internet

13. Januar 2010 | von | Kategorie: Aktuell, Politik
Stadtrat

Bild: Stadt Zürich

Ab 13. Januar 2010 publiziert die Stadt Zürich die Beschlüsse des Stadtrates neu auf ihrer Webseite, schreibt die Stadtkanzlei im heutigen Tagblatt. Ausgenommen sind Beschlüsse, die einer rechtlichen Geheimhaltungspflicht unterliegen oder wenn ein überwiegendes privates oder öffentliches Interesse die Veröffentlichung untersagt (z.B. bei Personalgeschäften und Rechtsmittelentscheiden).
Die Publikation der Stadtratsbeschlüsse erfolgt in der Regel im Anschluss an die nächstfolgende Stadtratssitzung (also eine Woche später), wenn das Protokoll über die vorausgegangene Sitzung formell bereinigt und abgenommen ist. WiedikoNews wird jeweils die Stadtratsbeschlüsse veröffentlichen, die direkt das Leben im Kreis 3 betreffen.