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Mit kommunaler Richtplanung das Wachstum steuern

21. September 2018 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Mit der erstmaligen Erarbeitung des kommunalen Richtplans Siedlung, Landschaft, öffentliche Bauten und Anlagen und der Revision des kommunalen Richtplans Verkehr stellt die Stadt wichtige Weichen für eine qualitätsvolle räumliche Entwicklung – auch in Zukunft. Vom 24. September bis am 22. November 2018 liegen die Planungswerkzeuge zur öffentlichen Mitwirkung auf.

Richtplan

Bis 2040 könnten Szenarien zufolge etwa 520 000 Personen in Zürich wohnen – rund 100 000 mehr als heute. Auch die Zahl der Arbeitsplätze wird zunehmen. Die Stadt Zürich versteht dieses Wachstum als Rahmenbedingung und Chance.

Obwohl in der Bau- und Zonenordnung (BZO) umfangreiche Reserven vorhanden sind, grosse Flächen, die neu überbaut oder umgenutzt werden können, gibt es kaum mehr. Die Herausforderung besteht darin, das Wachstum innerhalb der bestehenden Quartiere zu ermöglichen. Diese «Entwicklung nach innen» wird auch von Bund und Kanton gefordert. Mit der kommunalen Richtplanung werden entsprechende Festsetzungen aus dem kantonalen und dem regionalen Richtplan konkretisiert und die vielfältigen Ansprüche an das in der wachsenden Stadt knappe Gut «Fläche» koordiniert. (Medienmitteilung Stadt Zürich)

Am 24. September, 1. Oktober und 19. November 2018 finden drei öffentliche Podien zur kommunalen Richtplanung statt.

Richtplanung im Kreis 3

(Auszug aus dem Richtplantext)

 Siedlungsentwicklung

In der Richtplankarte werden diejenigen Gebiete festgelegt, für die eine bauliche Verdichtung über die BZO 2016 hinaus ermöglicht werden soll.

lucy

Entwicklungsziele Quartier Friesenberg:

  • Dichte-Kategorie: «hohe Dichte»
  • Stadtstruktur-Kategorie: «grüne Wohnstadt»
  • Nutzung: Im Bereich des Quartierzentrums Friesenberg sollen in den Erdgeschossen publikumsorientierte Nutzungen erhalten und gefördert werden

Quartierzentren und Stadtachsen

  • Giesshübelstrasse / Brunau / Sihlcity
  • Zentrum Friesenberg
  • Haldenstrasse / S-Bahn-Haltestelle Binz
  • Manesseplatz
  • Bahnhof Wiedikon
  • Birmensdorferstrasse / Goldbrunnenplatz

Entwicklungsziele:

  • Quartierbezogene Nutzungen (insbesondere Erdgeschossnutzungen) erhalten und fördern
  • Private Aussenräume und öffentlichen Raum abstimmen und funktionsfähig gestalten

Freiraumentwicklung

Ziele

  • Gute Freiraumversorgung gewährleisten
  • Multifunktionale öffentliche Freiräume bereitstellen
  • Zweckgebundene Freiräume für weitere Nutzungsgruppen öffnen
  • Freiräume am Siedlungsrand sichern und entwickeln
  • Vernetzen und Verbinden
  • Öffentliche Nutzbarkeit des privaten Freiraums fördern
  • Freiräume für die Erholung mit hohem Wert für die Stadtnatur und das
  • Stadtklima

Beispiele:

  • Sportanlage Allmend Brunau: Flächenerweiterung, Funktion/Entwicklungsziel: offene Sport-und Freizeitanlage
  • Überdeckung Gleiseinschnitt entlang Seebahnstrasse, Parkanlage 59‘000 m2

Volksschule

Ziel: Bestehende Anlagen ausbauen und erweitern, neue Anlagen schaffen

Beispiel: neue Schulanlage (Allmend)



Programm «Stadtspital Zürich 2020»

4. Dezember 2017 | von | Kategorie: Gesundheit & Soziales

160308_STZ_Neubau_Bettenhaus_Ralph_FeinerDer Stadtrat hat sich an seiner Klausur eingehend mit den Stadtspitälern befasst. Als Sofortmassnahme hat er dem kostensenkenden Verdichtungskonzept für das Stadtspital Triemli zugestimmt. Eine «öffentlich-rechtliche Anstalt» im Eigentum der Stadt Zürich als Dach der beiden Spitäler steht nun im Fokus. Zur Unterstützung des komplexen Strategieprozesses hat der Stadtrat einen Ausschuss bestimmt.

Der Stadtrat hat sich intensiv mit der Zukunft der beiden Stadtspitäler Waid und Triemli auseinandergesetzt und die durch die Gesundheitsvorsteherin und den Direktor des Stadtspitals Triemli (STZ) erarbeiteten Grundlagen zur kurz- und mittelfristigen Ergebnisverbesserung des STZ analysiert. Der Stadtrat unterstützt diese Massnahmen und hat erste Entscheidungen dazu gefällt. Zudem hat der Stadtrat auch die nächsten Schritte im Rahmen der Spitälerstrategie diskutiert.

Sofortmassnahmen zur kurz- und mittelfristigen Ergebnisverbesserung

Im Oktober hat das STZ seine Kosten- und Ertragsentwicklung einer erneuten gründlichen Überprüfung unterzogen. Neben den bereits initiierten Ergebnisverbesserungsmassnahmen wurden weitere Sofortmassnahmen identifiziert. Dazu gehört ein konkretes Verdichtungskonzept, das die Gesundheitsvorsteherin dem Stadtrat vorgelegt hat. Dieses sieht vor, dass Gebäude, die nicht zum Kernspital – Bettenhaus, Behandlungstrakt, «Turm» – gehören, nicht mehr durch das Spital betrieben werden. Dadurch können die Investitions- und Anlagenutzungskosten gesenkt und der Umsatz pro Fläche gesteigert werden. Folgerichtig wird auf die geplanten und dem Gemeinderat bereits beantragten neuen Ausgaben zur Erweiterung der Augenklinik und der Frauenklinik verzichtet (Medienmitteilung vom 27. September 2017). Die Augenklinik bleibt am jetzigen Standort. Die Frauenklinik wird ins Kernspital integriert.

Nächste Schritte im Rahmen der Spitälerstrategie

Der Stadtrat hat sich über die nächsten Schritte der Spitälerstrategie ins Bild setzen lassen. Die Steuerung des Programms unter Führung der Gesundheitsvorsteherin wird durch einen stadträtlichen Ausschuss unterstützt, dem Stadtpräsidentin Corine Mauch, Stadtrat Filippo Leutenegger, Stadtrat Raphael Golta und Stadtrat Andres Türler angehören.

Weiter hat sich der Stadtrat auch mit der Frage der künftigen Rechtsform des Stadtspitals befasst und die Entwicklungen auf kantonaler Ebene gewürdigt. Die Stimmberechtigten haben – auch in der Stadt Zürich – im Mai die Umwandlung des Kantonspitals Winterthur KSW und der Integrierten Psychiatrie Winterthur IPW in Aktiengesellschaften abgelehnt. In der Folge hat der Regierungsrat dem Kantonsrat eine Gesetzesvorlage unterbreitet, um KSW und IPW als öffentlich-rechtliche Anstalten zu führen, sie mit Kapital auszustatten und ihnen die Immobilien im Baurecht zu übertragen. Der Stadtrat hat entschieden, sich an diese Vorlage für ein gemeinsames Dach der Stadtspitäler Waid und Triemli zu orientieren. Dieses Modell behält die Stadtspitäler im öffentlichen Eigentum, bringt aber mehr Flexibilität und Agilität, um künftige Kooperationen mit anderen Spitälern zu vereinfachen und das Reaktionstempo auf regulatorische Entwicklungen, Veränderungen im Umfeld und den medizinischen Fortschritt erhöhen zu können.

Zeitplan für die Umsetzung

Die notwendigen Entscheidungsgrundlagen für die strategischen Schritte von Eignerstrategie über Rechtsform bis zu Kapitalisierung, Kooperationskonzept und Unternehmensstrategie sollen bis Ende 2018 erarbeitet sein und als Anträge an den Gemeinderat konkretisiert werden, so dass 2019 die politischen Entscheide getroffen und 2020 umgesetzt werden können. Ziel sei es, eine qualitativ hochstehende und effiziente Spitalversorgung für alle städtischen Bevölkerungsgruppen.



Neuer Veloweg entlang der SZU in der Binz

4. Oktober 2017 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat für die Einrichtung eines Radwegs im Agnes-Robmann-Weg – Abschnitt Binzstrasse bis Borrweg – sowie für Bäume, Sträucher, öffentliche Beleuchtung und eine Fussgängerinsel mit Velofurt einen Objektkredit in der Höhe von 1,728 Millionen Franken und für Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten, Amphibienschutzmassnahmen, Anpassungen von ERZ-Anlagen sowie Markierung und Signalisation gebundene Ausgaben in der Höhe von 336 000 Franken bewilligt.

Der Agnes-Robmann-Weg ist heute ein Fuss- und Wanderweg, der von der Binzstrasse entlang der SZU-Bahnlinie zur Friesenbergstrasse führt. Der Belag des Weges muss saniert werden. Im Sinne des koordinierten Bauens wird im Rahmen dieser Arbeiten der Weg verbreitert und die im Richtplan vorgesehene Veloroute umgesetzt.

Für die Verbreiterung muss Grün Stadt Zürich einen Grossteil der Bäume und Büsche entlang des Wegs roden. Auf den angrenzenden Privatgrundstücken erfolgen im Einvernehmen mit den Grundeigentümern Ersatzpflanzungen. Das ewz erneuert seine Leitungen und passt deren Kapazität an. Um den Amphibien die Wanderung zu erleichtern, werden die Randabschlüsse abgeschrägt.

Der Baubeginn ist für Herbst 2017 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Frühjahr 2018.



Tiefbauarbeiten beim Aegerten-Schulhaus

16. Juni 2017 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat für Kanal-, Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten sowie den Ersatz der Wertstoffsammelstelle in der Aegerten-, Dietzinger- und Erlachstrasse gebundene Ausgaben in der Höhe von 2,996 Millionen Franken bewilligt.

Die Abwasser- und Regenabwasserkanäle in der Aegerten-, Dietzinger- und Erlachstrasse sind in einem schlechten Zustand und müssen erneuert werden. Dasselbe gilt für die Wasserverteilleitungen in der Aegerten- und Dietzingerstrasse, die schon über 110 Jahre alt sind. Die heutige Wertstoffsammelstelle in der Aegertenstrasse, die aus sechs Überflurcontainern besteht, wird durch eine unterirdische Sammelstelle ersetzt. Das Tiefbauamt erneuert im Anschluss an die Kanal- und Werkleitungsbauten im ganzen Projektperimeter den Strassenoberbau. Insgesamt werden 9 der bestehenden 88 Parkplätze in der Blauen Zone aufgehoben. Dafür entstehen ein Güterumschlagsplatz, 21 Zweirad-Parkplätze, ein Veloweg in der Dietzingerstrasse und es werden zwei neue Bäume gepflanzt.

Der Baubeginn ist für Ende 2017 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Herbst 2018.



Stadtspital Triemli: Erste Etappe Instandhaltung «Turm» bewilligt

16. Dezember 2015 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Die Massnahmen zur Instandhaltung «Turm» des Stadtspitals Triemli werden ab Januar 2016 in Angriff genommen. Für die erste Etappe hat der Stadtrat gebundene Ausgaben von 24,7 Millionen Franken bewilligt.

Der Turm soll so instand gehalten werden, dass er sicherheitstechnisch dem geforderten gesetzlichen Standard entspricht und für weitere fünfzehn Jahre für medizinische Ambulatorien und Büros genutzt werden kann. Die erste Etappe beinhaltet Massnahmen, die für die Aufrechterhaltung des Betriebs schnell umgesetzt werden müssen, wie die Instandhaltungsmassnahmen im Eingangsbereich, die Zusammenlegung der Alarmzentrale und Brandschutzmassnahmen.

Die erste Etappe dauert von Januar 2016 bis Dezember 2017. In einer zweiten Etappe sind Massnahmen geplant, die für den Erhalt der Gebäudesicherheit und die Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit des Turms für mindestens weitere fünfzehn Jahre zwingend notwendig sind. Sie beginnt voraussichtlich Mitte 2018.

Instandhaltungsprojekt für Ambulatorien und Büros

Der Bedarf an baulichen Massnahmen betrifft in erster Linie Sicherheitsaspekte wie Brandschutz oder Fluchtwege. Auch eine teilweise Erneuerung der Gebäudetechnik ist notwendig. Nach Eröffnung des neuen, für den stationären Bereich ausgerichteten Bettenhauses wird der Turm vor allem für die momentan auf dem Gelände des Stadtspitals Triemli verteilten Ambulatorien und für Büroräumlichkeiten genutzt. Eine besondere logistische Herausforderung bei diesem Projekt ist die Umsetzung bei laufendem Spitalbetrieb.



Stadtspital Triemli: Projektanpassung Turm

16. März 2015 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat im Frühjahr 2014 entschieden, die baulichen Massnahmen am Turm (ehemals Hauptgebäude) des Stadtspitals Triemli auf Arbeiten zu beschränken, die für die Gebäudesicherheit und die Gebrauchstauglichkeit zwingend nötig sind. Er gibt nun die Planung dieser Arbeiten in Auftrag und bewilligt zwei Projektierungskredite.

Das Gesamtkonzept des Stadtspitals Triemli (STZ) aus dem Jahr 2003 sieht die Nutzung aller drei Gebäude – des Turms, des Bettenhauses und des Behandlungstrakts – vor. Beim Entscheid 2008 war geplant, den Turm nach der Eröffnung des neuen Bettenhauses für mindestens fünf Jahre ausser Betrieb zu nehmen und tiefgreifend instand zu setzen. Der Stadtrat hat aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen – insbesondere der neuen Spitalfinanzierung – und der sich daraus abzeichnenden ungenügenden Refinanzierungsmöglichkeiten entschieden, auf eine umfassende Instandsetzung zu verzichten ( Medienmitteilung vom 21. Mai 2014) und den Turm ohne Unterbruch weiter zu betreiben. Um diese weitere Nutzung zu gewährleisten, soll die Instandhaltung des Turms in zwei Etappen erfolgen. Die erste Etappe beschränkt sich auf zeitlich dringliche Massnahmen, die für die Aufrechterhaltung des Betriebs schnell umgesetzt werden müssen. Die zweite Etappe beinhaltet Massnahmen, die zwingend notwendig sind für den Erhalt der Gebäudesicherheit und die Gebrauchstauglichkeit des Turms für mindestens weitere fünfzehn Jahre.

Der Stadtrat bewilligt für die beiden Etappen Projektierungskredite in der Höhe von 3,37 Millionen Franken, nämlich für die dringliche 1. Etappe gebundene Projektierungsausgaben von 2,7 Millionen Franken und für die 2. Etappe einen Projektierungskredit von 670 000 Franken.



Stadtrat genehmigt Tiefbauarbeiten

24. Juli 2014 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat für Veloparkplätze, eine Unterflursammelstelle und Alleebäume in der Berta-, Saum- und Nussbaumstrasse einen Objektkredit von 327 000 Franken bewilligt. Für die Erneuerung des Strassenoberbaus und von Werkleitungen hat er zudem gebundene Ausgaben in der Höhe von 6,838 Millionen Franken bewilligt.

Der Strassenoberbau und die Kanalisation im Geviert Berta-, Saum- und Nussbaumstrasse sind in einem schlechten Zustand und müssen erneuert werden. Dasselbe gilt für die zu klein dimensionierte Wasserleitung.

Gleichzeitig mit den Erneuerungsarbeiten werden an der Bertastrasse Veloparkplätze angebracht und das Alleenkonzept umgesetzt. Der Kreuzungsbereich Berta- / Rotachstrasse wird neu mit Tempo 20 markiert, um den Zugang zum Schulhaus Aemtler A sicherer zu gestalten. Die bestehende Oberflursammelstelle dort wird durch eine Unterflursammelstelle ersetzt.

In der Bertastrasse wird eine Veloroute signalisiert. Auf die Einrichtung einer Komfortroute für den Veloverkehr gemäss dem Masterplan Velo wird verzichtet, weil dafür gesunde Bäume gefällt und Parkfelder entfernt werden müssten, die im Quartier benötigt werden.

Der Baubeginn ist für Frühling 2015 geplant, der Abschluss ist für Herbst 2016 vorgesehen.

 



Triemli-Bettenhochhaus: Auffrischung anstelle umfassender Instandsetzung

1. Juni 2014 | von | Kategorie: Gesundheit & Soziales

Das Stadtspital Triemli hat aufgrund veränderter Rahmenbedingungen vorgeschlagen, auf eine umfassende Instandsetzung des heutigen Bettenhochhauses zu verzichten. Das Amt für Hochbauten prüft die notwendigen Massnahmen mit dem Ziel, die Gebrauchstauglichkeit für weitere fünfzehn Jahre zu erhalten. Ein optimaler Spitalbetrieb ist jederzeit gewährleistet – auch dank dem modernen Behandlungstrakt und dem 2016 in Betrieb gehenden Bettenhaus.

Das heutige Bettenhochhaus, in der Bevölkerung auch als «Turm» bekannt, wird kostengünstig aufgefrischt. Damit stellt die Spitalleitung ihren Handlungsspielraum für die Zukunft sicher. Ein optimaler Spitalbetrieb sowie qualitativ hochstehende medizinische Leistungen werden jederzeit gewährleistet – auch dank dem neuen Bettenhaus. Der Stadtrat hatte 2008 für die Instandsetzung des bestehenden Bettenhochhauses gebundene Ausgaben von 220 Millionen Franken bewilligt und 2013 einer Erhöhung der Ausgaben für die Projektierung um 15 auf 235 Millionen Franken zugestimmt. Seit März 2014 liegt das auf Basis der veränderten Rahmenbedingungen erarbeitete Vorprojekt vor. Dieses zeigt auf, dass der beabsichtigte Kostenrahmen gesprengt würde.

Nutzung für Ambulatorien und Büros

Der Turm soll ab 2016 soweit aufgefrischt werden, dass er sicherheitstechnisch dem geforderten gesetzlichen Standard entspricht. So kann der Turm während der nächsten fünfzehn Jahre für Ambulatorien und Büros genutzt werden. Der Verzicht auf die kostspielige Instandsetzung kommt der modernen Medizin entgegen: es entstehen weniger Provisorien und der Spitalbetrieb ist schneller für den ambulanten Bereich bereit. Die medizinischen Leistungen sind weiterhin auf höchstem Niveau garantiert. Insbesondere auch dank dem neuen Bettenhaus, das ab 2016 den stationären Bereich abdeckt und in Ergänzung zur guten Infrastruktur des Behandlungstrakts modernste Behandlungsmöglichkeiten sowie effiziente Abläufe ermöglichen wird.

Ökonomischer Spielraum für bis zu fünfzehn Jahre

Der Stadtrat begrüsst den Vorschlag der Spitalleitung, dort zu verzichten, wo es nicht die Patientinnen und die Patienten oder die Qualität der medizinischen Dienstleistungen betrifft. Damit kann das Stadtspital Triemli einen Beitrag an die Zielsetzung eines ausgeglichenen Finanzhaushalts der Stadt Zürich bis zum Jahr 2017 leisten. «Eine Entscheidung über eine umfassende Instandsetzung oder einen allfälligen Umbau kann zu einem späteren Zeitpunkt in Kenntnis des dann herrschenden, voraussichtlich konsolidierten Marktumfeldes gefällt werden», so Triemli-Direktor Dr. Erwin Carigiet. Das Stadtspital Triemli und die Stadt Zürich gewinnen Zeit, um die künftigen Bedürfnisse eingehend abzuklären sowie entsprechende Möglichkeiten auf dem Areal zu prüfen.

Das Stadtspital Triemli ist als öffentliches Zentrumsspital ein wichtiger Eckpfeiler für die Gesundheitsversorgung von Stadt und Kanton Zürich und deckt das gesamte Spektrum der Akutmedizin für Grundversicherte und Zusatzversicherte ab. Die Notfallstation ist eine der drei grössten im Kanton und versorgt jährlich über 46 000 Patientinnen und Patienten. Der stationäre Bereich verfügt über bis zu 550 Betten und wird ab 2016 im neuen Bettenhaus untergebracht sein. Das Triemli beschäftigt knapp 2400 Mitarbeitende und ist ein wichtiges Ausbildungsspital.



Benennung «Friesenbergplatz», 8055 Zürich

26. Dezember 2013 | von | Kategorie: Aktuell

Der Stadtrat hat dem Antrag der Strassenbenennungskommission zugestimmt und den geplanten Zentrumsplatz zwischen Arbentalstrasse, Borrweg und Schweighofstrasse mit «Friesenbergplatz» benannt.

Am 26. September 2013 gelangte die Familienheim-Genossenschaft Zürich an die Strassenbenennungskommission mit dem Antrag zur Benennung des Platzes im Zentrumsneubau Friesenberg. Die geplante Zentrumsbebauung entsteht als Ersatzneubau auf einem Teil des Areals der 19. Bauetappe der Familienheim-Genossenschaft Zürich. Die Arealüberbauung kommt auf einer Fläche von 12 379 m2 zu stehen und liegt zwischen der Arbentalstrasse, dem Borrweg und der Schweighofstrasse an der Grenze zwischen den Quartieren Alt-Wiedikon und Friesenberg. Der geplante Zentrumsplatz soll der Mittelpunkt für das öffentliche Quartierleben im Friesenbergquartier werden. Um den knapp 2400 m2 grossen Platz gruppieren sich neben Wohnungen in den Obergeschossen verschiedene öffentliche Nutzungen im Erdgeschoss: Läden, gemeinschaftlich nutzbare Räume, ein Quartierrestaurant usw. Die Familienheim-Genossenschaft Zürich hat unter den Genossenschaftsmitgliedern einen Namenswettbewerb durchgeführt und der Vorstand hat an seiner Sitzung vom 25. September 2013 beschlossen, der Strassenbenennungskommission den favorisierten Namen «Friesenbergplatz» zu beantragen. Der Stadtrat hat sich heute für den Namen ausgesprochen.



Neues Hortgebäude für die Schulanlage Aemtler geplant

25. Juni 2013 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen, Bildung & Forschung

Die beiden Hortpavillons auf der Schulanlage Aemtler in Zürich-Wiedikon sollen einem grösseren Neubau weichen. Der Stadtrat hat einen Projektierungskredit von 1,73 Millionen Franken zur Ausarbeitung eines Bauprojekts mit detailliertem Kostenvoranschlag bewilligt.

Auf der Schulanlage Aemtler dienen heute unter anderem zwei Pavillons der Betreuung. Sie sind baufällig. Eine Instandsetzung ist angesichts ihres Zustands nicht lohnenswert. Zudem stellen sie auch betrieblich keine befriedigende Lösung dar.

Die beiden Pavillons sollen deshalb durch einen Neubau im Minergie-P-Eco-Standard ersetzt werden. Dieser würde zusätzliche Betreuungsplätze bieten, die es aufgrund der in den nächsten Jahren weiter steigenden Nachfrage zu schaffen gilt.

Im Neubau sind rund 250 Betreuungsplätze, die entsprechende Kücheninfrastruktur und Räume für das Betreuungspersonal vorgesehen. Ebenfalls im Neubau Platz finden soll der heute noch im Aemtler A untergebrachte Kindergarten. Das ergäbe freie Kapazitäten für den Unterricht.

Das Siegerprojekt wird 2014 aus dem Wettbewerb hervorgehen. Vorbehältlich der Zustimmung durch den Gemeinderat wäre der Bezug des Neubaus 2018 möglich.