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Stadtspital Triemli: Erste Etappe Instandhaltung «Turm» bewilligt

16. Dezember 2015 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Die Massnahmen zur Instandhaltung «Turm» des Stadtspitals Triemli werden ab Januar 2016 in Angriff genommen. Für die erste Etappe hat der Stadtrat gebundene Ausgaben von 24,7 Millionen Franken bewilligt.

Der Turm soll so instand gehalten werden, dass er sicherheitstechnisch dem geforderten gesetzlichen Standard entspricht und für weitere fünfzehn Jahre für medizinische Ambulatorien und Büros genutzt werden kann. Die erste Etappe beinhaltet Massnahmen, die für die Aufrechterhaltung des Betriebs schnell umgesetzt werden müssen, wie die Instandhaltungsmassnahmen im Eingangsbereich, die Zusammenlegung der Alarmzentrale und Brandschutzmassnahmen.

Die erste Etappe dauert von Januar 2016 bis Dezember 2017. In einer zweiten Etappe sind Massnahmen geplant, die für den Erhalt der Gebäudesicherheit und die Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit des Turms für mindestens weitere fünfzehn Jahre zwingend notwendig sind. Sie beginnt voraussichtlich Mitte 2018.

Instandhaltungsprojekt für Ambulatorien und Büros

Der Bedarf an baulichen Massnahmen betrifft in erster Linie Sicherheitsaspekte wie Brandschutz oder Fluchtwege. Auch eine teilweise Erneuerung der Gebäudetechnik ist notwendig. Nach Eröffnung des neuen, für den stationären Bereich ausgerichteten Bettenhauses wird der Turm vor allem für die momentan auf dem Gelände des Stadtspitals Triemli verteilten Ambulatorien und für Büroräumlichkeiten genutzt. Eine besondere logistische Herausforderung bei diesem Projekt ist die Umsetzung bei laufendem Spitalbetrieb.



Stadtspital Triemli: Projektanpassung Turm

16. März 2015 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat im Frühjahr 2014 entschieden, die baulichen Massnahmen am Turm (ehemals Hauptgebäude) des Stadtspitals Triemli auf Arbeiten zu beschränken, die für die Gebäudesicherheit und die Gebrauchstauglichkeit zwingend nötig sind. Er gibt nun die Planung dieser Arbeiten in Auftrag und bewilligt zwei Projektierungskredite.

Das Gesamtkonzept des Stadtspitals Triemli (STZ) aus dem Jahr 2003 sieht die Nutzung aller drei Gebäude – des Turms, des Bettenhauses und des Behandlungstrakts – vor. Beim Entscheid 2008 war geplant, den Turm nach der Eröffnung des neuen Bettenhauses für mindestens fünf Jahre ausser Betrieb zu nehmen und tiefgreifend instand zu setzen. Der Stadtrat hat aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen – insbesondere der neuen Spitalfinanzierung – und der sich daraus abzeichnenden ungenügenden Refinanzierungsmöglichkeiten entschieden, auf eine umfassende Instandsetzung zu verzichten ( Medienmitteilung vom 21. Mai 2014) und den Turm ohne Unterbruch weiter zu betreiben. Um diese weitere Nutzung zu gewährleisten, soll die Instandhaltung des Turms in zwei Etappen erfolgen. Die erste Etappe beschränkt sich auf zeitlich dringliche Massnahmen, die für die Aufrechterhaltung des Betriebs schnell umgesetzt werden müssen. Die zweite Etappe beinhaltet Massnahmen, die zwingend notwendig sind für den Erhalt der Gebäudesicherheit und die Gebrauchstauglichkeit des Turms für mindestens weitere fünfzehn Jahre.

Der Stadtrat bewilligt für die beiden Etappen Projektierungskredite in der Höhe von 3,37 Millionen Franken, nämlich für die dringliche 1. Etappe gebundene Projektierungsausgaben von 2,7 Millionen Franken und für die 2. Etappe einen Projektierungskredit von 670 000 Franken.



Stadtrat genehmigt Tiefbauarbeiten

24. Juli 2014 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat für Veloparkplätze, eine Unterflursammelstelle und Alleebäume in der Berta-, Saum- und Nussbaumstrasse einen Objektkredit von 327 000 Franken bewilligt. Für die Erneuerung des Strassenoberbaus und von Werkleitungen hat er zudem gebundene Ausgaben in der Höhe von 6,838 Millionen Franken bewilligt.

Der Strassenoberbau und die Kanalisation im Geviert Berta-, Saum- und Nussbaumstrasse sind in einem schlechten Zustand und müssen erneuert werden. Dasselbe gilt für die zu klein dimensionierte Wasserleitung.

Gleichzeitig mit den Erneuerungsarbeiten werden an der Bertastrasse Veloparkplätze angebracht und das Alleenkonzept umgesetzt. Der Kreuzungsbereich Berta- / Rotachstrasse wird neu mit Tempo 20 markiert, um den Zugang zum Schulhaus Aemtler A sicherer zu gestalten. Die bestehende Oberflursammelstelle dort wird durch eine Unterflursammelstelle ersetzt.

In der Bertastrasse wird eine Veloroute signalisiert. Auf die Einrichtung einer Komfortroute für den Veloverkehr gemäss dem Masterplan Velo wird verzichtet, weil dafür gesunde Bäume gefällt und Parkfelder entfernt werden müssten, die im Quartier benötigt werden.

Der Baubeginn ist für Frühling 2015 geplant, der Abschluss ist für Herbst 2016 vorgesehen.

 



Triemli-Bettenhochhaus: Auffrischung anstelle umfassender Instandsetzung

1. Juni 2014 | von | Kategorie: Gesundheit & Soziales

Das Stadtspital Triemli hat aufgrund veränderter Rahmenbedingungen vorgeschlagen, auf eine umfassende Instandsetzung des heutigen Bettenhochhauses zu verzichten. Das Amt für Hochbauten prüft die notwendigen Massnahmen mit dem Ziel, die Gebrauchstauglichkeit für weitere fünfzehn Jahre zu erhalten. Ein optimaler Spitalbetrieb ist jederzeit gewährleistet – auch dank dem modernen Behandlungstrakt und dem 2016 in Betrieb gehenden Bettenhaus.

Das heutige Bettenhochhaus, in der Bevölkerung auch als «Turm» bekannt, wird kostengünstig aufgefrischt. Damit stellt die Spitalleitung ihren Handlungsspielraum für die Zukunft sicher. Ein optimaler Spitalbetrieb sowie qualitativ hochstehende medizinische Leistungen werden jederzeit gewährleistet – auch dank dem neuen Bettenhaus. Der Stadtrat hatte 2008 für die Instandsetzung des bestehenden Bettenhochhauses gebundene Ausgaben von 220 Millionen Franken bewilligt und 2013 einer Erhöhung der Ausgaben für die Projektierung um 15 auf 235 Millionen Franken zugestimmt. Seit März 2014 liegt das auf Basis der veränderten Rahmenbedingungen erarbeitete Vorprojekt vor. Dieses zeigt auf, dass der beabsichtigte Kostenrahmen gesprengt würde.

Nutzung für Ambulatorien und Büros

Der Turm soll ab 2016 soweit aufgefrischt werden, dass er sicherheitstechnisch dem geforderten gesetzlichen Standard entspricht. So kann der Turm während der nächsten fünfzehn Jahre für Ambulatorien und Büros genutzt werden. Der Verzicht auf die kostspielige Instandsetzung kommt der modernen Medizin entgegen: es entstehen weniger Provisorien und der Spitalbetrieb ist schneller für den ambulanten Bereich bereit. Die medizinischen Leistungen sind weiterhin auf höchstem Niveau garantiert. Insbesondere auch dank dem neuen Bettenhaus, das ab 2016 den stationären Bereich abdeckt und in Ergänzung zur guten Infrastruktur des Behandlungstrakts modernste Behandlungsmöglichkeiten sowie effiziente Abläufe ermöglichen wird.

Ökonomischer Spielraum für bis zu fünfzehn Jahre

Der Stadtrat begrüsst den Vorschlag der Spitalleitung, dort zu verzichten, wo es nicht die Patientinnen und die Patienten oder die Qualität der medizinischen Dienstleistungen betrifft. Damit kann das Stadtspital Triemli einen Beitrag an die Zielsetzung eines ausgeglichenen Finanzhaushalts der Stadt Zürich bis zum Jahr 2017 leisten. «Eine Entscheidung über eine umfassende Instandsetzung oder einen allfälligen Umbau kann zu einem späteren Zeitpunkt in Kenntnis des dann herrschenden, voraussichtlich konsolidierten Marktumfeldes gefällt werden», so Triemli-Direktor Dr. Erwin Carigiet. Das Stadtspital Triemli und die Stadt Zürich gewinnen Zeit, um die künftigen Bedürfnisse eingehend abzuklären sowie entsprechende Möglichkeiten auf dem Areal zu prüfen.

Das Stadtspital Triemli ist als öffentliches Zentrumsspital ein wichtiger Eckpfeiler für die Gesundheitsversorgung von Stadt und Kanton Zürich und deckt das gesamte Spektrum der Akutmedizin für Grundversicherte und Zusatzversicherte ab. Die Notfallstation ist eine der drei grössten im Kanton und versorgt jährlich über 46 000 Patientinnen und Patienten. Der stationäre Bereich verfügt über bis zu 550 Betten und wird ab 2016 im neuen Bettenhaus untergebracht sein. Das Triemli beschäftigt knapp 2400 Mitarbeitende und ist ein wichtiges Ausbildungsspital.



Benennung «Friesenbergplatz», 8055 Zürich

26. Dezember 2013 | von | Kategorie: Aktuell

Der Stadtrat hat dem Antrag der Strassenbenennungskommission zugestimmt und den geplanten Zentrumsplatz zwischen Arbentalstrasse, Borrweg und Schweighofstrasse mit «Friesenbergplatz» benannt.

Am 26. September 2013 gelangte die Familienheim-Genossenschaft Zürich an die Strassenbenennungskommission mit dem Antrag zur Benennung des Platzes im Zentrumsneubau Friesenberg. Die geplante Zentrumsbebauung entsteht als Ersatzneubau auf einem Teil des Areals der 19. Bauetappe der Familienheim-Genossenschaft Zürich. Die Arealüberbauung kommt auf einer Fläche von 12 379 m2 zu stehen und liegt zwischen der Arbentalstrasse, dem Borrweg und der Schweighofstrasse an der Grenze zwischen den Quartieren Alt-Wiedikon und Friesenberg. Der geplante Zentrumsplatz soll der Mittelpunkt für das öffentliche Quartierleben im Friesenbergquartier werden. Um den knapp 2400 m2 grossen Platz gruppieren sich neben Wohnungen in den Obergeschossen verschiedene öffentliche Nutzungen im Erdgeschoss: Läden, gemeinschaftlich nutzbare Räume, ein Quartierrestaurant usw. Die Familienheim-Genossenschaft Zürich hat unter den Genossenschaftsmitgliedern einen Namenswettbewerb durchgeführt und der Vorstand hat an seiner Sitzung vom 25. September 2013 beschlossen, der Strassenbenennungskommission den favorisierten Namen «Friesenbergplatz» zu beantragen. Der Stadtrat hat sich heute für den Namen ausgesprochen.



Neues Hortgebäude für die Schulanlage Aemtler geplant

25. Juni 2013 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen, Bildung & Forschung

Die beiden Hortpavillons auf der Schulanlage Aemtler in Zürich-Wiedikon sollen einem grösseren Neubau weichen. Der Stadtrat hat einen Projektierungskredit von 1,73 Millionen Franken zur Ausarbeitung eines Bauprojekts mit detailliertem Kostenvoranschlag bewilligt.

Auf der Schulanlage Aemtler dienen heute unter anderem zwei Pavillons der Betreuung. Sie sind baufällig. Eine Instandsetzung ist angesichts ihres Zustands nicht lohnenswert. Zudem stellen sie auch betrieblich keine befriedigende Lösung dar.

Die beiden Pavillons sollen deshalb durch einen Neubau im Minergie-P-Eco-Standard ersetzt werden. Dieser würde zusätzliche Betreuungsplätze bieten, die es aufgrund der in den nächsten Jahren weiter steigenden Nachfrage zu schaffen gilt.

Im Neubau sind rund 250 Betreuungsplätze, die entsprechende Kücheninfrastruktur und Räume für das Betreuungspersonal vorgesehen. Ebenfalls im Neubau Platz finden soll der heute noch im Aemtler A untergebrachte Kindergarten. Das ergäbe freie Kapazitäten für den Unterricht.

Das Siegerprojekt wird 2014 aus dem Wettbewerb hervorgehen. Vorbehältlich der Zustimmung durch den Gemeinderat wäre der Bezug des Neubaus 2018 möglich.



Sanierung und Neugestaltung der Birmensdorferstrasse

3. Oktober 2012 | von | Kategorie: Mobilität

Der Stadtrat hat für die Sanierung und Neugestaltung der Birmensdorferstrasse gebundene Ausgaben von 46 646 475 Franken und einen Objektkredit zur Umsetzung des Plan Lumière von 40 000 Franken bewilligt. Zusätzlich beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Objektkredit von 5 863 100 Franken.

Die Birmensdorferstrasse ist im Bereich zwischen Goldbrunnenplatz und Triemli sanierungsbedürftig. Auch die Werkleitungen, Tramgleise und Fahrleitungen sind teilweise in schlechtem Zustand und müssen saniert werden. Im Rahmen dieser Sanierungsarbeiten wird auch die Verkehrsführung angepasst.

ÖV und Rettungsfahrzeuge auf gemeinsamer Spur
Im oberen Bereich der Birmensdorferstrasse wird ein durchgehend separates ÖV-Trassee für Tram und Postauto in der Strassenmitte eingerichtet. Dort werden künftig auch die Rettungsfahrzeuge des Stadtspitals Triemli verkehren. Zudem wird die bereits bestehende Einspurigkeit der Bereiche Schmiede Wiedikon bis Talwiesenstrasse und Triemli bis Waldegg auf die gesamte Birmensdorferstrasse ausgedehnt. Dadurch gibt es zwischen Triemli und Gutstrasse künftig nur noch eine Fahrspur pro Richtung für den motorisierten Individualverkehr (MIV). Auf der so gewonnenen Fläche werden Radwege und Schutzinseln für Fussgängerinnen und Fussgänger erstellt sowie das Alleenkonzept umgesetzt. Durch diese baulichen Massnahmen wird die Verkehrsabnahme gesichert, die durch die Inbetriebnahme der Westumfahrung und die Umsetzung der flankierenden Massnahmen erreicht wurde.
Der Linksabbieger von der Birmensdorferstrasse in die Gutstrasse muss aus Platzgründen aufgehoben werden, weil die Tramhaltestelle Talwiesenstrasse aufgrund des Behindertengleichstellungsgesetzes verbreitert wird. Die Ersatzbeziehungen für den Linksabbieger Gutstrasse sind einerseits die Fahrbeziehung über die Schaufelbergerstrasse und andererseits über die Kalkbreite-/Aemtlerstrasse.

Entflechtung von MIV und Veloverkehr
Im unteren Bereich der Birmensdorferstrasse werden separate Radstreifen und Radwege eingebaut. Der Platz dazu wird gewonnen, indem die Tramgleise neu mittig in der Strasse angeordnet werden. An einzelnen Stellen ist Landerwerb erforderlich. Am Goldbrunnenplatz wird das Beleuchtungskonzept Plan Lumière umgesetzt.
Durch den Wegfall des Linksabbiegers an der Tramhaltestelle Talwiesenstrasse erhöht sich voraussichtlich das Verkehrsaufkommen in der Aemtler- und der Kalkbreitestrasse. Dadurch wird der Einbau von Schallschutzfenstern nötig. Auch im oberen Bereich der Birmensdorferstrasse, wo die Immissionsgrenzwerte bereits heute überschritten werden, sollen Schallschutzfenster eingebaut werden.

Aufteilung in gebundene Ausgaben und Objektkredit
Die Erneuerung bestehender Anlagen wird über gebundene Ausgaben finanziert und vom Stadtrat in eigener Kompetenz bewilligt. Darunter fallen auch die Lärmschutzmassnahmen im unteren Bereich der Birmensdorferstrasse, weil diese durch die gesetzlich bedingte Verbreiterung der Haltestelle Talwiesenstrasse und die damit verbundene Aufhebung des Linksabbiegers in die Gutstrasse ausgelöst werden.
Die Aufwertungsmassnahmen werden dem Gemeinderat als Objektkredit beantragt. Darunter fällt auch der Einbau von Schallschutzfenstern im oberen Bereich der Birmensdorferstrasse. Dies, weil die bestehenden Rasengittersteine durch einen weniger leisen Belag ersetzt werden, damit neben Trams auch Postautos und Rettungsfahrzeuge dort fahren können. Weil es für dieses Vorgehen zwar gute Gründe, aber keine zwingende Notwendigkeit gibt, werden sowohl der Belag als auch die nötig werdenden Lärmschutzfenster als neue Ausgaben betrachtet, die dem Gemeinderat vorzulegen sind.
Die Bauarbeiten beginnen im oberen Bereich Anfang 2014 und dauern rund ein Jahr. Anschliessend werden die Arbeiten im unteren Bereich ausgeführt. Es ist vorgesehen, dass sie Ende 2015 beendet sein werden.



Teilsanierung der Schulanlage Aemtler

23. September 2012 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Die Schulschwimmanlage und die Turnhalle der Schulanlage Aemtler in Zürich-Wiedikon werden instand gesetzt. Der Stadtrat hat gebundene Ausgaben von 2,37 Millionen Franken und neue Ausgaben von 150 000 Franken bewilligt.

Das Gebäude C auf der Schulanlage Aemtler wurde 1972 als Ergänzungsbau erstellt. Es umfasst eine Schulschwimmanlage und eine Turnhalle mit Garderoben und Technikräumen. Abgesehen von einigen provisorischen Massnahmen wurden in den vergangenen 40 Jahren keine baulichen Eingriffe vorgenommen. Die Sanierung und energetische Optimierung der Gebäudehülle sowie Erneuerungen im Gebäudeinnern sind entsprechend dringend notwendig.

Im Weiteren kann das Bedürfnis der Schule nach einem Saal für grössere Veranstaltungen mit verhältnismässigem Aufwand erfüllt werden: Die Turnhalle erhält einen zusätzlichen Notausgang und ist damit für bis zu 200 Personen zugelassen. Der Baubeginn ist für April 2013 geplant, die Wiederinbetriebnahme wäre so auf Beginn des Schuljahrs 2013/14 möglich.



Grünes Licht für den Bikepark

18. Juli 2012 | von | Kategorie: Freizeit & Sport, Politik

Der Stadtrat hat für den Bau des Bikeparks Zürich-Allmend einen Objektkredit von 1,936 Millionen Franken bewilligt. Die Eröffnung ist auf Frühling 2013 vorgesehen.

Das noch rohe Areal der Bikepark-Anlage neben der AutobahnAuf dem zurzeit nicht genutzten Areal beim Sihlcity soll ein Bikepark erstellt werden. Dieser soll sowohl für Unerfahrene als auch für geübte Bikerinnen und Biker ein interessantes Sportgelände bieten. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde ein Übungsgelände konzipiert, das die drei «Welten» BMX, Dirtjumps und Pumptrack miteinander kombiniert.

Die Parcours-Elemente bestehen aus stabilisiertem Material, das eine intensive Nutzung bei jeder Witterung zulässt und den Unterhaltsaufwand minimiert. Die gesamte Fläche wird locker mit Bäumen bepflanzt. Die nicht befahrbaren Bereiche sind begrünt. Ein mit Feinkies chaussierter Aufenthaltsbereich mit Sitzbänken und Trinkbrunnen steht zur allgemeinen Benutzung zur Verfügung.

Baubeginn ist im Herbst 2012. Die Fertigstellung ist geplant auf Frühling 2013.

Weitere Informationen zum Projekt



Neues Friedhof Forum auf dem Friedhof Sihlfeld

26. Oktober 2011 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Stadtrat bewilligt 1,85 Millionen Franken Objektkredit für Restaurationsmassnahmen

Das linke Torgebäude im Friedhof Sihlfeld A wird instand gesetzt und für die Nutzung als Friedhof Forum angepasst. Der Stadtrat hat einen Objektkredit von 1,85 Millionen Franken bewilligt. Das Service- und Kulturzentrum des Bevölkerungsamtes befasst sich mit Fragen rund um den Tod. Es bündelt bereits bestehende Dienstleistungen und Veranstaltungen und dient als Netzwerkplattform. Die Eröffnung ist auf Herbst 2012 geplant.

Das Informationsbedürfnis der Bevölkerung zu Fragen rund um den Tod hat in den letzten Jahren zugenommen. Auskünfte und Beratungen sind im Raum Zürich zwar verfügbar, müssen derzeit aber bei verschiedenen Anbietenden zusammengesucht werden. Mit dem Friedhof Forum eröffnet das Bevölkerungsamt jetzt eine Beratungsstelle, die das lokale Angebot zusammenfasst. Damit erhält die Bevölkerung eine zentrale Anlaufstelle zum Thema Tod, bei der sie sich über die vorhandene Dienstleistungspalette informieren kann.

Wissensvermittlung zu Sterben, Tod, Bestatten und Trauern
Das Friedhof Forum Zürich und sein Dienstleistungsprofil sind in der Schweiz einzigartig. Mit Angeboten zu den Themen Sterben, Tod, Bestatten und Trauern kooperiert das Friedhof Forum mit verwaltungsinternen und -externen Partnerinnen und Partnern. Ziele sind Wissensvermittlung, Abbau von Ängsten und Unsicherheiten sowie der Dialog mit der Bevölkerung. Das Friedhof Forum richtet sich an Angehörige von Verstorbenen und an Personen, die sich mit dem eigenen Tod oder dem bevorstehenden Tod von Angehörigen auseinandersetzen wollen oder sich aus anderen Gründen für die Thematik interessieren. Mit Friedhofführungen, Ausstellungen, Lesungen und weiteren Veranstaltungen bereichert das Friedhof Forum auch das lokale Kulturangebot. Das Betriebskonzept und Programm des Friedhof Forums werden im Vorfeld der Eröffnung im Detail vorgestellt.

Umbauarbeiten im Friedhof Sihlfeld A
Das Torgebäude an der Aemtlerstrasse 149 ist Teil der Friedhofanlage Sihlfeld A, die von Arnold Geiser entworfen und 1877 eröffnet wurde. Der linke Teil der denkmalgeschützten Anlage wird nun instand gesetzt und massvoll der zukünftigen Nutzung durch das Bevölkerungsamt angepasst. Die bauliche Struktur bleibt im Wesentlichen unverändert. Die hauptsächliche Nutzung wird im Erdgeschoss stattfinden. Hier werden Beratungs-, Ausstellungs- und Arbeitszonen sowie ein kleiner Shop bereitgestellt. Auch die Durchführung von Veranstaltungen, wie zum Beispiel Lesungen, wird hier möglich sein. Der Baubeginn ist auf Dezember 2011, die Eröffnung des Friedhof Forums auf September 2012 geplant. Mit dem Umbau wurde das Architekturbüro Bosshard Vaquer Architekten, Zürich, beauftragt. Die Gesamtprojektleitung liegt beim Amt für Hochbauten der Stadt Zürich.