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Beiträge getaggt mit ‘ Schutz & Rettung ’

Dachstockbrand im Kreis 3

3. Oktober 2012 | von | Kategorie: Unfälle & Verbrechen

Bei einem Dachstockbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Erlachstrasse 25 mussten in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 29./30. September 2012 , rund 50 Personen evakuiert werden. Es entstand ein grosser Sachschaden. Verletzt wurde niemand.

Kurz vor 00:45 Uhr meldeten mehrere Personen der Einsatzzentrale, dass sie aus dem Dachstock der Liegenschaft Erlachstrasse 25 explosionsartige Geräusche gehört hätten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Stadtpolizei Zürich und von Schutz&Rettung stand der Dackstock bereits in Vollbrand. Durch das Feuer fielen Teile des Dachs auf die Strasse und beschädigten mehrere parkierte Autos. Die zahlreichen Bewohnerinnen und Bewohner des betroffenen Hauses sowie der beiden angrenzenden Liegenschaften wurden unverzüglich evakuiert. Der Brand wurde durch die Berufsfeuerwehr mit Unterstützung von Elementen der Milizfeuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht. Dadurch konnte auch ein Übergreifen auf weitere angebaute Liegenschaften verhindert werden. Die Mieterinnen und Mieter der Häuser Erlachstrasse 27 und 29 konnten in der gleichen Nacht wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die 15 Evakuierten der betroffenen Liegenschaft wurden vorübergehend bei Bekannten sowie in der Nohilfe-Unterkunft Zürich (NUK)  untergebracht. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beträgt mehrere 100‘000 Franken. Die Brandursache ist zurzeit noch unklar. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kantonspolizei Zürich geführt.



Gleisbauzug und Strassenwalze in Brand gesteckt – Zeugenaufruf

2. Mai 2012 | von | Kategorie: Unfälle & Verbrechen

In der Nacht auf Dienstag, 1. Mai 2012, brannten die Führerstände eines Gleisbauzuges und einer Strassenwalze vollständig aus. Es entstand ein Sachschaden in Millionenhöhe. Aufgrund der ersten Ermittlungen muss von Brandstiftung ausgegangen werden.

Kurz vor 02:30 Uhr erhielt die Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung, dass bei den Geleisen Höhe Manessestrasse 103 ein Bahnwagen brenne. Sofort rückten Patrouillen der Stadtpolizei und ein Grossaufgebot von Schutz & Rettung aus. Bei ihrem Eintreffen stand der Führerstand einer Einschotter-/Planiermaschine sowie der Führerstand einer in der Nähe abgestellten Strassenwalze in Vollbrand. Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Trotzdem brannten beide Führerstände vollständig aus. Der Sachschaden dürfte eine Million Franken übersteigen. Aufgrund von ersten Abklärungen der Brandermittler der Kantonspolizei Zürich steht Brandstiftung im Vordergrund.

Zeugenaufruf: Personen, welche in der Nacht von Montag, 30. April 2012 auf Dienstag, 1. Mai 2012, gegen 02:30 Uhr im Bereich der Geleise Höhe Manessestrasse 103 zwischen der Sportanlage Sihlhölzli und dem Bahnhof Giesshübel aussergewöhnliche Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich bei der Stadtpolizei Zürich unter 0 444 117 117 zu melden.



Gasunfall im Kreis 3

27. Dezember 2011 | von | Kategorie: Unfälle & Verbrechen

Am Stephanstag, 26. Dezember 2011, mussten die Bewohnerinnen und Bewohner eines Einfamilienhauses im Kreis 3 wegen des Verdachts auf eine Gasvergiftung im Spital behandelt werden. Nach ersten Ermittlungen könnte eine Fehlfunktion eines Durchlauferhitzers zum Austritt von Verbrennungsgasen geführt haben.

Kurz nach 8.30 Uhr verlor eine Frau in einem Einfamilienhaus in der Laubegg im Kreis 3 aus unbekannten Gründen das Bewusstsein. Die 21-Jährige wurde daher von Familienangehörigen ins Spital gebracht. Die medizinische Untersuchung ergab, dass die Frau eine Gasvergiftung erlitten haben könnte. Kurz nach 11.00 Uhr wurden aus diesem Grund Schutz & Rettung und die Stadtpolizei Zürich alarmiert. Gleichzeitig wurden die weiteren Personen, die sich im Haus aufhielten, angewiesen, sich ebenfalls im Spital untersuchen zu lassen.

Sofort rückten neben der Stadtpolizei, Spezialisten der Feuerwehr, der Gasversorgung und des Forensischen Institutes in das Einfamilienhaus aus. Aus Sicherheitsgründen wurde ein angebautes Haus vorübergehend evakuiert, diese Bewohner konnten jedoch wenig später nach einer Kontrolle in ihre Haus zurückkehren. Ein weiteres angebautes Haus musste geöffnet und kontrolliert werden, auch hier waren jedoch keine aussergewöhnlichen Gaswerte messbar.
Nach ersten polizeilichen Ermittlungen könnte die Fehlfunktion eines Durchlauferhitzers zum Austritt von Verbrennungsgasen geführt haben. Die genaue Unfallursache wird nun durch die Stadtpolizei und das Forensische Institut Zürich abgeklärt.

Sechs der acht hospitalisierten Personen, darunter die drei Kinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren konnten das Spital nach einer Kontrolle wieder verlassen. Zwei erwachsene Frauen müssen weiterhin medizinisch betreut werden.



Mann beim Schlitteln verunfallt und schwer verletzt

27. Dezember 2011 | von | Kategorie: Unfälle & Verbrechen

Am Sonntagabend, 18. Dezember 2011, zog sich ein Mann im Kreis 3 anlässlich eines Schlittelunfalles schwere Verletzungen zu.

Gegen 19:30 Uhr begaben sich zwei Männer mit ihren Schlitten auf den gesperrten Schlittelweg am Uetliberg und fuhren einzeln und mit Abstand in die Tiefe. Während der Fahrt prallte offenbar der Hintere der beiden, ein 27-jähriger Deutscher, in einen Findling und blieb verletzt liegen. Der vor ihm gestartete Kollege alarmierte unmittelbar nach dem Unfall die Rettungskräfte. Mit der Sanität von Schutz & Rettung Zürich musste der Verunfallte ins Spital gebracht werden. Dort stellte sich heraus, dass der Mann nebst Knochenbrüchen auch innere Verletzungen erlitten hat. Er befindet sich im Moment auf der Intensivstation.



Grossaufgebot nach CO2-Austritt in Ladengebäude im Kreis 3

23. Oktober 2010 | von | Kategorie: Unfälle & Verbrechen

Am Samstagmorgen, 23.10.2010, wurde Schutz & Rettung Zürich wegen austretendem CO2 (Kohlenstoffdioxid) alarmiert. Rund 90 Personen wurden evakuiert und mehrere Personen medizinisch betreut.Kurz nach halb 9 Uhr ging in der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung ein automatischer Brandmelde-Alarm von der Migros Wiedikon ein. Die ausrückende Berufsfeuerwehr stellte rasch fest, dass austretendes CO2 aus einer Kühlanlage Ursache für den Alarm war. Daraufhin wurden rund 90 Personen aus dem Gebäude evakuiert.
Da mehrere Personen leichte Atembeschwerden äusserten, wurden weitere Mittel vom Ret-ungsdienst nachalarmiert. Nach der Sichtung aller mutmasslichen Patienten, versorge man vor Ort rund 20 Personen mit leichten Beschwerden. Die meisten konnten jedoch nach einem medizinischen Check und ambulanter Sauerstoff-Gabe wieder entlassen werden. Eine Person wurde für weitere Abklärungen durch den Rettungsdienst hospitalisiert.Die Berufsfeuerwehr stellte fest, dass sich der Gasgehalt in der Luft nicht dramatisch verändert hat und belüftete die betroffenen Räumlichkeiten, so dass um 11 Uhr die Ladenlokalität wieder freigegeben werden konnte. Weitere Abklärungen über die Ursache der defekten Kühlanlage werden durch die Polizei geführt.