Die Online-Quartierzeitung für Zürich 3.

Beiträge getaggt mit ‘ Grün Stadt Zürich ’

Neuer Veloweg entlang der SZU in der Binz

4. Oktober 2017 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat für die Einrichtung eines Radwegs im Agnes-Robmann-Weg – Abschnitt Binzstrasse bis Borrweg – sowie für Bäume, Sträucher, öffentliche Beleuchtung und eine Fussgängerinsel mit Velofurt einen Objektkredit in der Höhe von 1,728 Millionen Franken und für Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten, Amphibienschutzmassnahmen, Anpassungen von ERZ-Anlagen sowie Markierung und Signalisation gebundene Ausgaben in der Höhe von 336 000 Franken bewilligt.

Der Agnes-Robmann-Weg ist heute ein Fuss- und Wanderweg, der von der Binzstrasse entlang der SZU-Bahnlinie zur Friesenbergstrasse führt. Der Belag des Weges muss saniert werden. Im Sinne des koordinierten Bauens wird im Rahmen dieser Arbeiten der Weg verbreitert und die im Richtplan vorgesehene Veloroute umgesetzt.

Für die Verbreiterung muss Grün Stadt Zürich einen Grossteil der Bäume und Büsche entlang des Wegs roden. Auf den angrenzenden Privatgrundstücken erfolgen im Einvernehmen mit den Grundeigentümern Ersatzpflanzungen. Das ewz erneuert seine Leitungen und passt deren Kapazität an. Um den Amphibien die Wanderung zu erleichtern, werden die Randabschlüsse abgeschrägt.

Der Baubeginn ist für Herbst 2017 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Frühjahr 2018.



Aussichtshübel beim Heuried

10. Oktober 2015 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Grün20151009_144129_Kanzel Stadt Zürich hat den Hügel beim Sportplatz Heuried neu gestaltet.

Von dort aus bietet sich eine gute Aussicht auf die Baustelle für den Neubau der Sport- und Freizeitanlage Heuried.



Parkanlage Fritschiwiese wird saniert und mit Spielgeräten ergänzt

29. Januar 2015 | von | Kategorie: Aktuell, Freizeit & Sport

Für die Sanierung der Parkanlage Fritschiwiese hat der Stadtrat gebundene Ausgaben von 1,67 Millionen Franken bewilligt. Für die Ergänzung der Spielgeräte und öffentlichen Beleuchtung in der Parkanlage genehmigte er einen Objektkredit von 170 000 Franken.

Fritschiwiese

Bild: Stadt Zürich

Die Fritschiwiese ist ein beliebter und intensiv genutzter Park im Quartier Sihlfeld mit zentralen Spiel- und Liegewiesen, grüner Hügellandschaft, Wasserbecken und altem Baumbestand. Die meisten Spieleinrichtungen mussten in den letzten Jahren wegen Abnutzung oder aufgrund mangelnder Sicherheit entfernt werden. Im Hinblick auf die Sanierung der Anlage fand vor drei Jahren ein Mitwirkungsverfahren statt. Ausserdem wurden die Anliegen und Bedürfnisse von Jugendlichen untersucht. Die Erkenntnisse flossen soweit möglich in die weitere Planung ein.

Grün Stadt Zürich saniert die Anlage ab Ende Februar 2015. Gezielte Eingriffe an den Randabschlüssen und Kiesbelägen stärken die markante Grundform der Parkanlage mit zentraler Wiese und umlaufendem baumbestandenem Weg. Die Schattendächer und der Gussasphaltbelag bei den Abluftkaminen der unterirdischen ewz-Bauten werden saniert. Neue Abschlüsse als Sitzränder und ein Basketballkorb verbessern die Nutzungsmöglichkeit an diesem Ort erheblich.

Anstelle des bestehenden Kombispielgerätes werden einzelne Spielstationen beim Hügel und auf der Spielpromenade angeordnet. So lassen sich die Spielgeräte, die alle Arten von Bewegungsspielen unterstützen, den unterschiedlichen Fertigkeiten der Kinder und Jugendlichen angepassen. Weitere Elemente sind eine Hängematte und zwei Tischtennistische. Eine neue Feuerstelle entlastet die stark genutzten Grillstellen, zusätzliche Abfallbehälter erhöhen die Sauberkeit der Anlage.

Die Arbeiten dauern bis Winter 2015/16 und erfolgen in Etappen, damit immer ein Teil der Anlage zur Verfügung steht.



«Tamboureneiche» im Albisgüetli wegen Umsturzgefahr gefällt

26. Juli 2012 | von | Kategorie: Aktuell, Natur und Landschaft

Die 20 Meter hohe Stieleiche über der Allmend Brunau war gestern auseinandergebrochen. Eine Expertise hatte heute ergeben, dass die sogenannte «Tamboureneiche» so instabil war, dass sie umzustürzen drohte. Zur Sicherheit von Passantinnen und Passanten wurde der Baum heute um 13 Uhr gefällt.

120724_mm_tamboureneiche1Am vergangenen Montag war die «Tamboureneiche» auseinandergebrochen. Dabei wurde niemand verletzt. Eine Expertise der Baumpflegerin hatte ergeben, dass die Stammansätze durch Ermüdungsrisse schon so stark beeinträchtigt waren, dass die Eiche nicht mehr stabil stand. Auch ein starker Rückschnitt hätte die Eiche nicht ausreichend stabilisiert, was ein zu grosses Restrisiko bedeutet hätte. Darum wurde sie heute gefällt.

An der gleichen Stelle wird im kommenden Jahr eine neue Eiche gepflanzt.

Um die «Tamboureneiche» genannte Stieleiche (Quercus robur) ranken sich verschiedene Gerüchte und Geschichten. Die eine besagt, dass unter dem Baum früher Gericht gesprochen worden sei. Einer anderen zufolge haben die Tambouren hoch über dem Exerzierplatz Allmend Brunau früher hier geübt, woher die Eiche ihren Namen haben soll. Das Alter des Baums ist nicht genau bekannt, es liegt irgendwo zwischen zwei- und vierhundert Jahren. Fest steht aber, dass es sich mit einem Umfang von über sechs Metern und einer Höhe von etwa zwanzig Metern um die mächtigste Eiche weit und breit handelte.



Sanierter Spielplatz Hohenstein und Biketrail Triemli

26. Juni 2012 | von | Kategorie: Aktuell

Grün Stadt Zürich hat den Spielplatz Hohenstein komplett saniert und den Biketrail Triemli in Zusammenarbeit mit dem Verein Züritrails wieder in Schuss gebracht.

120621_mm_spielplatz_hohenstein_biketrail_triemli_sanierter_spielplatz_hohenstein_uetlibergDer Spielplatz Hohenstein wies in letzter Zeit deutliche Spuren der Abnützung auf. Die Spielgeräte aus Holz waren zum Teil morsch und mussten abgebaut werden. Deshalb hat das Waldrevier Uetliberg von Grün Stadt Zürich den Spielplatz komplett saniert und mit neuen Spielmöglichkeiten ausgestattet. Wahrzeichen des sanierten Spielplatzes ist ein Eisenbahnzug mit einer Lokomotive aus Baumstämmen, der von den Forstmitarbeitenden in Eigenregie entworfen und gebaut wurde.
Der Biketrail Triemli seinerseits wurde dieses Jahr von Grün Stadt Zürich in Zusammenarbeit mit Freiwilligen des Vereins Züritrails für die Sommersaison wieder hergerichtet und ausgebessert.

Uetbliberg-Charta

Am diesjährigen Internationalen Tag des Waldes, am 21. März 2012, haben sich die unterzeichneten Vereine und Organisationen erneut auf die gemeinsam ausgehandelten Grundsätze der Übereinkunft verpflichtet. Damit soll das friedliche Neben- und Miteinander der verschiedensten Anspruchsgruppen erreicht und die Funktion des Uetlibergs als wichtiger Erholungs-, Natur-, Bildungs- und Wirtschaftsraum in Erinnerung gerufen werden.Passantinnen und Passanten, die ihr Einverständnis mit den Grundsätzen der Uetliberg-Charta zum Ausdruck bringen möchten, sind eingeladen, neben der Tafel einen Stein oder sonst einen Gegenstand aus der Natur zu deponieren. Das stetige Wachsen des Steinhaufens verdeutlicht die breite Unterstützung der Ziele der Uetliberg-Charta.



Wiedereröffnung der Allmend I

7. Mai 2010 | von | Kategorie: Aktuell, Natur und Landschaft

Mit der Allmend Brunau verfügt die Stadt Zürich über einen einmaligen Naherholungsraum vor den Toren der Stadt, der nach 15 Jahren wieder zugänglich ist.

Bild: Grün Stadt Zürich

Im Jahr 2009 gingen Nutzung und Unterhalt der Allmend I wieder an die Stadt Zürich über. Im Winterhalbjahr hat Grün Stadt Zürich nach den Plänen der Landschaftsarchitekten raderschallpartner ag die Allmend I neu gestaltet.

Die Neugestaltung der Allmend I
Das Konzept der Neugestaltung der Allmend I bis III trägt der traditionell intensiven Nutzung Rechnung, die sich von der Flussaue und Weideland über einen militärischen Exerzierplatz zum Erholungsort entwickelte. Der Wandel der von der Sihl geformten Landschaft und die veränderten Bedürfnisse der Nutzer haben die Gestaltung beeinflusst.
Da wegen der Hochwasser-Gefahrenkartierung des Kantons und wegen des Rekurses des Heimatschutzes die Teilprojekte Sihlrenaturierung und Gestaltung Allmend I bis III derzeit blockiert sind, hat Grün Stadt Zürich jene Massnahmen umgesetzt, die losgelöst vom Gesamtprojekt Allmend I bis III realisiert werden konnten.

Bild: Grün Stadt Zürich

Bild: Grün Stadt Zürich

Hundefreie Zone, Picknickplätze und Aufsichtsdienst
Ein Parkwald, der Fluss, die leere Ebene und die Tiefe des Raumes bilden die Landschaftselemente der Allmend I. Baumgruppen, sogenannte Clumps, mit auentypischen Baumarten wie Silberpappeln, Zitterpappeln, Silberweiden, Eschen, Ulmen und Erlen sowie einzeln stehende Eichen gliedern die Wiesen und betonen die Weite der Landschaft. Dazwischen platzierten Forstmitarbeitende des Waldreviers Uetliberg sechs Picknickplätze mit je einem Tisch und zwei Sitzbänken aus massivem Eichenholz, einer davon ist mit einem Grill ausgerüstet. Der «Haupteingang» zur Allmend I beim Restaurant Casa Bonita (ehemals Kantine) an der Allmendstrasse wird markiert durch einen kleinen Platz mit Kopfweiden, einem Trinkbrunnen und einer Sitzbank.
Die Allmend I ist als Spiel- und Naturwiese gestaltet und speziell auf die Bedürfnisse von Familien und Kindern ausgerichtet. Von Beginn an soll deshalb die im Nutzungskonzept festgelegte Entflechtung der Nutzungen stattfinden, indem Hunde von den Spiel- und Naturwiesen nach Möglichkeit ferngehalten werden. Aus diesem Grund wurde diese Fläche mit einem 1,3 Meter hohen Zaun umfasst. Auf der übrigen Allmend können sich Hunde weiterhin frei bewegen, die Auslaufmöglichkeiten bleiben im bisherigen Umfang erhalten. Das Rangerteam des von Grün Stadt Zürich initiierten «Aufsichts- und Informationsdiensts Allmend» (AIDA) wird darauf achten, dass die Naturschutzgebiete und das Hundeverbot in der Allmend I respektiert werden und Auskunft erteilen zur Naturförderung und Geschichte der Allmend Brunau.

Übrige Teilprojekte immer noch blockiert
Das Gesamtprojekt zur Neugestaltung der Allmend I bis III sieht neben der Neugestaltung der Sihl vor, die Hochwassersicherheit auf der ganzen Strecke zwischen Eiswehr und SZU-Brücke zu verbessern. Die Wehre sollen abgebrochen und das Gefälle reduziert werden. Die Sihl erhielte damit ein etwa ein doppelt so breites Bett wie heute sowie naturnah gestaltete Uferpartien. Gleichzeitig würden die Allmendflächen aufgewertet.
Diese Massnahmen sind seit 2006 durch einen Rekurs des städtischen Heimatschutzes
blockiert. Der Rekurs richtet sich gegen den Abbruch der Wehre, die Entfernung der Militärbrücke und der Militärküche beim Restaurant Kantine sowie gegen die Fällung der Kastanienreihe an der Gfellstrasse. Das Projekt Sihlrenaturierung ist vom Regierungsrat noch nicht festgesetzt. Weil der Kanton gleichzeitig die Gefahrenkartierung Hochwasser überarbeitete, wurde das Projekt durch das AWEL vorläufig zurückgestellt. Wann das Projekt wieder aufgenommen wird, ist noch unklar.
Der hängige Rekurs des städtischen Heimatschutzes betrifft auch den Bau des geplanten neuen Stegs über die Allmend I und die neue Brücke über die Sihl. Dieses Projekt sowie der Neubau des Kiosks in der Allmend II kann nur gemeinsam mit dem Projekt der Renaturierung der Sihl realisiert werden.

Grün Stadt Zürich




Sanierung Parkanlage Wasserschöpfi

30. Oktober 2009 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

P1020737Der kleine öffentliche Quartierpark «Wasserschöpfi» mit einer Fläche von ca. 2’000 m2 wird bis Ende November 2009 saniert. Um der zentralen Lage im Quartier und den vielen Bewohnern der neuen Wohnsiedlung gerecht zu werden, wird die öffentlich nutzbare Anlage als offener und übersichtlicher Freiraum gestaltet.

Das Projekt
Nebst neuen Spielmöglichkeiten werden die Wegverbindungen durch die Anlage und zu den Haltestellen von VBZ und SZU verbessert. Das bestehende ZüriWC bleibt erhalten und soll in eine übersichtlichere Umgebung integriert werden. Die Wiese wird als offene Quartierspielwiese gestaltet. Die bestehende Bepflanzung zur SZU wird ausgelichtet, sodass die Anlage vom Weg her einsehbar wird. Der schöne Baumbestand entlang der Wiese wird durch einige Neupflanzungen ergänzt.
Ein neuer, grosszügiger Kiesplatz bildet den Aufenthaltsschwerpunkt und bietet vielseitig nutzbare Aufenthaltsfläche. Im Kiesbelag ermöglichen Sitzbänke den Aufenthalt unter Bäumen, der Tischtennistisch bleibt an einem neuen Ort erhalten. Eine Spiellandschaft aus verschiedenen Fels-, Stein- und Geröllflächen erinnert zusammen mit einer Wasserstelle an die Nagelfluhfelsen des Uetliberghangs und an den Ursprung der Namensgebung «Wasserschöpfi».