Die Online-Quartierzeitung für Zürich 3.

Beiträge getaggt mit ‘ EWZ ’

Verlegung der VBZ-Haltestelle Laubegg und Tiefbauarbeiten zwischen Brunaupark und Uetlihof

1. Juni 2011 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat für die Verlegung der VBZ-Haltestelle «Laubegg» sowie für die Erneuerung der Gleise, Werkleitungen und des Strassenoberbaus zwischen Brunaupark und Uetlihof einen Objektkredit in der Höhe von 345 000 Franken und gebundene Ausgaben in der Höhe von 12,279 Millionen Franken bewilligt.

Die Verkehrsbetriebe Zürich ersetzen die Tramgleise im gesamten Projektperimeter und verlegen die Haltestelle «Laubegg» auf Höhe des Brunauparks. Die Haltestelle wird behindertengerecht ausgestaltet. Die Wasserversorgung ersetzt in der Uetlibergstrasse alte Leitungen. Das Elektrizitätswerk ersetzt seine Rohranlage von der Giesshübelstrasse 64 bis zur Uetlibergstrasse 139 durch einen Hochspannungsrohrblock. Ebenso erneuert die Dienstabteilung Verkehr diverse Rohranlagen und passt die Verkehrsregelungsanlage am Knoten Giesshübel-/Wanner-/Bubenbergstrasse der neuen Situation an. Wegen der provisorischen Verkehrsführung während der Gleisbauarbeiten müssen drei Bäume an der Uetlibergstrasse gefällt werden. Sie werden nach den Bauarbeiten von Grün Stadt Zürich ersetzt.
Die Bauarbeiten beginnen im Sommer 2011 und dauern voraussichtlich bis Ende 2013.



Geothermie-Bohranlage wird demontiert

9. April 2010 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Die Abschlussarbeiten an der Geothermie-Erkundungsbohrung im Triemli-Quartier konnten Ende März beendet werden. Es wurden letzte Messungen vorgenommen, das Bohrloch durchgehend verrohrt und mit einem Wellhead (Bohrlochkopf) verschlossen. In den nächsten Wochen wird die gesamte Bohranlage demontiert und sukzessive nach Waldkraiburg (D) zu ihrem nächsten Einsatzort transportiert. Der mobile, 100 Tonnen schwere Bohrmast wird seine Reise voraussichtlich am 26. April antreten.

Es wird geprüft, die Erdwärme aus dem Bohrloch auf dem Areal der Baugenossenschaft Sonnengarten mittels einer tiefen Erdwärmesonde zu nutzen. Mitte Jahr soll der Entscheid zur definitiven Nutzung und die Art der Technologie gefällt werden.

Am 10. November 2009 begann ewz im Triemli-Quartier mit der Erkundungsbohrung. Die Bohrung sollte Aufschluss darüber geben, ob sich der Zürcher Untergrund für die Nutzung von Erdwärme eignen könnte. Am 24. Januar 2010 wurde das Grundgebirge (Kristallin) nach 75 Bohrtagen und am 14. Februar die Endtiefe von 2’708 Meter ohne unangenehme Nebenerscheinungen wie Erschütterungen, Lärm oder Unfälle erreicht. Die gewonnen Erkenntnisse aus der Erkundungsbohrung werden nun detailliert ausgewertet und der Abschlussbericht wird voraussichtlich Ende Jahr vorliegen.



Bauverzögerungen am Margaretenweg

17. Februar 2010 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Friesenberg_EWZDas EWZ wechselt am Margaretenweg, zwischen den SZU-Haltestellen Schweighof und Friesenberg, drei Mittelspannungskabel aus (siehe Wiedikonews vom 18. Januar 2010). Die Arbeiten hätten am 19. Februar beendet werden sollen. Gemäss EWZ kommt es aber zu weiteren zeitlichen Verzögerungen, weil beim Einzug des zweiten Mittelspannungskabels Probleme aufgetreten sind. Deshalb rechnet das EWZ mit dem Abschluss der Kabelarbeiten am 26. Februar. Die Baugruben, die den Margaretenweg und die SZU-Haltestelle Friesenberg seit Ende 2009 blockieren, werden voraussichtlich bis am 3. März aufgefüllt sein.



Geothermie-Bohrung: Zu wenig Erdwärme vorhanden

26. Januar 2010 | von | Kategorie: Aktuell, Bauen & Wohnen

Bild: EWZ

Bild: EWZ

Seit dem 10. November 2009 erforscht das EWZ im Triemli-Quartier mit einer Erkundungsbohrung den Untergrund von Zürich. Die Bohrung soll Aufschluss darüber geben, ob sich der Zürcher Untergrund für die Nutzung von Erdwärme eignen könnte. Am 24. Januar wurde das Grundgebirge (Kristallin) nach 75 Bohrtagen und ohne Erschütterungen, Lärm oder Unfälle in einer Tiefe von 2’434 Meter erreicht. Zur Zeit bestehen wenig Hinweise, dass Wasser in genügender Temperatur und Menge für eine Wärmenutzung vorhanden ist. Die definitiven Ergebnisse für eine geothermische Nutzung werden nach der Auswertung der noch nicht abgeschlossenen Messungen und Tests erwartet. Der Stadtrat wird in den nächsten Wochen entscheiden, ob eine zweite Bohrung ausgeführt werden soll.

Mit dem Abteufen der Erkundungsbohrung bis ins Kristallin wurde das Hauptziel der Erkundungsbohrung, den Untergrund der Stadt Zürich zu erforschen, erfolgreich erfüllt. Das EWZ konnte diese Bohrung in einem stark besiedelten Gebiet ohne nennenswerte Probleme durchführen. Es dankt allen Anwohnerinnen und Anwohnern für die Offenheit und das Verständnis gegenüber diesem Projekt.



EWZ-Bauarbeiten im Friesenberg

18. Januar 2010 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

EWZ MargaretenwegDas EWZ wechselt zwischen den SZU-Haltestellen Schweighof und Friesenberg drei Mittelspannungskabel aus, weil diese den neuen Anforderungen nicht mehr genügen. Denn die Stadt Zürich wird bis 2018 die Mittelspannung von 11 auf 22 Kilovolt umstellen. Gemäss EWZ gab es bei den Kabel- und Montagearbeiten Verzögerungen. Deshalb wurde der geplante Wiedereinschalttermin per 18. Dezember 2009 verpasst.
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis am 19. Februar 2010. Die Fussgänger- und Verkehrsführung wurde vorgängig mit dem Tiefbauamt und der SZU abgesprochen, schreibt das EWZ weiter. Aus Sicherheitsgründen wurde auf ein Abdecken der Baugrube verzichtet, da diese bei den Montagearbeiten immer wieder demontiert werden müsste und bei Schneefall eine nicht zu unterschätzende Rutschgefahr sei.



Bauarbeiten bei der SZU-Haltestelle Friesenberg

12. Januar 2010 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Friesenberg_EWZSeit einigen Wochen klafft ein Loch bei der SZU-Haltestelle Friesenberg. Und die Fahrgäste der Uetlibergbahn fragten sich langsam,  ob die nicht besetzte Baustelle ein Providurium bleiben würde. Bald mussten Warntafeln aufgestellt werden, weil immer mehr Leute die gefährliche Abkürzung via Perronkante durch die Baustelle wählten. Gemäss Infotafel sollen die Arbeiten nächste Woche gestartet werden: Vom 18. Januar bis am 19. Februar will das EWZ das Mittelspannungskabel erneuern.



Start der Geothermie-Erkundungsbohrung

12. November 2009 | von | Kategorie: Aktuell, Bauen & Wohnen

Geothermie_BohrturmDie Bohranlage im Triemli-Quartier ist nach dem positiven Entscheid des Verwaltungsgerichts bereits in Betrieb. Die Erkundungsbohrung soll zeigen, ob sich der Zürcher Untergrund für die Nutzung von Erdwärme eignet. Den dafür nötigen Kredit hat der Gemeinderat vor knapp einem Jahr bewilligt.

Am 10. November 2009 haben Stadtrat Andres Türler, Vorsteher des Departements der Industriellen Betriebe, und Josef Daldrup, Vorstandsvorsitzender der Daldrup & Söhne AG, die Geothermie-Erkundungsbohrung im Triemli-Quartier gestartet. Nach dem positiven Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich stand diesem Ereignis nichts mehr im Wege. In der ersten Phase wird auf eine Tiefe von 70 Metern vorgestossen, danach braucht es weitere Vorbereitungsarbeiten bis zum Beginn des 24-Stunden-Betriebs. Die Bohrung soll Aufschluss darüber geben, ob sich der Zürcher Untergrund für die Nutzung von Erdwärme eignet. Geplant ist, die Liegenschaften der Baugenossenschaft Sonnengarten, das Stadtspital Triemli und weitere Liegenschaften in der Umgebung des Spitals mit Wärme aus dem Erdreich zu versorgen. Die Erkundungsbohrung wird voraussichtlich etwa 80 Tagen dauern.

Die High-Tech-Bohranlage im Triemli entspricht dem neuesten technischen Stand. Im April 2009 hat sie sich bereits in Bayern bewährt. Die deutsche Besitzerin Daldrup & Söhne AG ist auf Bohr- und Umweltdienstleistungen spezialisiert und führt in ganz Europa Geothermie-Bohrungen durch. Auf der Anlage wird im Schichtbetrieb gearbeitet. Während einer Schicht sind acht bis zwölf Personen im Einsatz; davon gehören vier bis fünf zur Bohrmannschaft.

Für diese erste Bohrung hat der Gemeinderat im Dezember 2008 einen Objektkredit von 19.89 Mio. Franken bewilligt. Sofern sich aus der Erkundungsbohrung positive Signale für die Nutzung der gefundenen Erdwärme ergeben, soll danach eine zweite Bohrung und schliesslich der Bau einer Energiezentrale erfolgen. Für diese nachfolgenden Schritte braucht es eine Erhöhung des Objektkredites um 18.81 Mio. Franken auf 38.7 Mio. Franken. Darüber entscheiden die Stimmberechtigten am 29. November 2009.

Informations-Möglichkeiten
ewz hat für die Information der Bevölkerung eine Internet-Seite mit Webcam-Bildern eingerichtet. Von der Zuschauerplattform an der Ecke Kellerweg/Rossackerstrasse haben Besucherinnen und Besucher eine gute Übersicht über die Bohranlage. Für Gruppen sind auf Anmeldung Führungen im Info-Pavillon und zur Besucherplattform möglich. Während der Bohrung ist ein Infotelefon während 24 Stunden am Tag bedient.

(Quelle: ewz)



Grünes Licht für Erkundungsbohrung Geothermie

4. November 2009 | von | Kategorie: Baubewilligungen, Bauen & Wohnen
(Bild: Webcam ewz.ch)

(Bild: Webcam ewz.ch)

Das Verwaltungs-gericht des Kantons Zürich ist auf die beiden Beschwerden gegen die Bohrung im Triemli-Quartier nicht eingetreten. Der Bohrung, die Aufschluss über eine mögliche Nutzung der Erdwärme im Zürcher Untergrund geben soll, steht somit nichts mehr im Weg. Der Regierungsrat hatte am 8. Juli 2009 sein Einverständnis zur Erkundungsbohrung und zur geothermischen Grundwassernutzung gegeben und damit seine Unterstützung der Geothermie als zukunftsweisende Energiequelle bekräftigt. Der Bohrturm steht schon bereit. Nun kann ewz mit den letzten Vorarbeiten beginnen, welche voraussichtlich rund zwei bis drei Wochen dauern werden.

Im Zürcher Triemli-Quartier wird auf dem Areal der Baugenossenschaft Sonnengarten eine Erkundungsbohrung bis auf eine Tiefe von etwa 3’200 Metern abgesenkt. Mit dieser Bohrung werden umfangreiche geologische und hydrologische Untersuchungen des Gesteins bis auf die Tiefe der kristallinen Formationen ermöglicht, die erste Anhaltspunkte über den Untergrund von Zürich geben. Mit dem Geothermie-Projekt will ewz herausfinden, ob die Erdwärme als erneuerbare Energie für die künftige Versorgung der Stadt Zürich eine bedeutende Rolle übernehmen kann.

Der Gemeinderat hatte am 17. Dezember 2008 einem Objektkredit von 19.89 Mio. Franken für eine Erkundungsbohrung zugestimmt. Ist die Erkundungsbohrung erfolgreich, soll in einer zweiten Phase eine zweite Bohrung und in einer dritten Phase der Bau einer Energiezentrale erfolgen. Die Erhöhung des Objektkredites um 18.81 Mio. Franken auf 38.7 Mio. Franken für die zweite Bohrung und den Bau einer Energiezentrale gelangt am 29. November 2009 zur Abstimmung.

(Quelle: Medienmitteilung ewz)



Abstimmung über Geothermie-Bohrung im Triemli

25. Oktober 2009 | von | Kategorie: Abstimmungen & Wahlen, Aktuell

Die Verankerung der Nachhaltigkeit und der 2000-Watt-Gesellschaft in der Zürcher Gemeindeverfassung verpflichtet die Behörden, die Energieversorgung langfristig umwelt- und klimaverträglich zu gestalten. Die Stadt Zürich setzt für ihre Stromzukunft auf Energie aus erneuerbaren Quellen: Wasser, Wind, Sonne, Biomasse und Geothermie. Die Geothermie ist eine junge, noch wenig ausgereifte Technologie, die auf der Nutzung von Wärme aus dem Erdinnern basiert.

Zum Ermitteln des Geothermiepotenzials auf dem Gebiet der Stadt Zürich sind vertiefte Abklärungen nötig. Der Gemeinderat hat im Dezember 2008 einen Objektkredit von 19,89 Mio. Franken beschlossen, mit dem das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) eine Bohrung im Triemli-Quartier absenken kann. Diese soll erste Erkenntnisse für eine künftige Stromproduktion und Wärmenutzung aus Geothermie auf dem Gebiet der Stadt Zürich bringen. Beim damaligen Projektstand waren präzise Aussagen über die Kosten der Bohrung schwierig. Kommt hinzu, dass das Zeitfenster für das Projekt von Anfang an eng begrenzt war. Mit fortschreitender Bearbeitung des Projektes zeigte sich, dass der bewilligte Betrag für eine Erkundungsbohrung reichen würde, nicht aber für die Nutzung der allenfalls gefundenen Wärme.

Als Reaktion auf die neuen Gegebenheiten reichten elf Mitglieder der gemeinderätlichen Spezialkommission eine Motion ein, die den Stadtrat zu einer vorsorglichen Erhöhung des Objektkredits verpflichtet. Der Stadtrat erfüllte die Motion mit dem Antrag an den Gemeinderat, den bewilligten Kredit von 19,89 Mio. Franken auf 38,7 Mio. Franken aufzustocken.
Den endgültigen Entscheid über diese Krediterhöhung treffen die Stimmberechtigten. Erweist sich der Untergrund beim Triemli für eine Wärmenutzung als geeignet, kann das ewz mit den zusätzlichen Mitteln unmittelbar nach der ersten Bohrung eine zweite absenken. Diese soll zusätzliche Erkenntnisse zum Potenzial der vorgefundenen Wärme sowie über allfällige Möglichkeiten der Förderung bringen. Als dritter Schritt wäre der Bau einer Energiezentrale nötig, die die gefundene Wärme fördern und verteilen würde. Sie würde – je nach Ausmass des Fundes – die Liegenschaften der Baugenossenschaft Sonnengarten, das Triemlispital und allenfalls weitere Gebäude mit Wärme versorgen.

Die Stadt Zürich steht mit diesem Projekt unter erheblichem Zeitdruck, weil das geräuscharme Bohrgerät nur beschränkt verfügbar ist, eine Verzögerung erhebliche Mehrkosten verursacht und weil der Bohrplatz im Frühjahr 2011 geräumt sein muss. Dannzumal ist der Neubau der Genossenschaft Sonnengarten bezugsbereit.
Die von Stadt- und Gemeinderat beantragte Krediterhöhung um 18,81 Mio. Franken auf 38,7 Mio. Franken umfasst die zweite Bohrung sowie den Bau der Energiezentrale. Das ewz setzt dafür keine Steuergelder ein, sondern selber erwirtschaftete Mittel.

(Quelle: Abstimmungszeitung der Stadt Zürich)