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Das Brunaupark-Areal wird neu gestaltet

22. April 2019 | von | Kategorie: Aktuell

Die Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) plant eine Neugestaltung des Brunaupark-Areals in Zürich Wiedikon. Auf dem heterogen bebauten Areal entsteht gemäss CS „ein wohnlicher Stadtteil mit markant mehr Wohnraum, grosszügigen Grünflächen und zeitgemässen Einkaufsmöglichkeiten.“ Gebaut wird nach neusten ökologischen Standards. Das Gebäude an der Wannerstrasse 31–49 mit 166 Wohnungen bleibt bestehen, während die anderen Gebäude ersetzt werden. Die heutigen Mietverträge wurden Ende März 2019 mit möglichst viel Vorlaufzeit gekündigt. Die Mieterinnen und Mieter werden bei der Wohnungssuche unterstützt, für ältere Personen wurde ein spezielles Beratungsangebot eingerichtet.

Brunaupark_Ansicht_Giesshuebelstrasse_1500Im Brunaupark in Zürich Wiedikon entstehen bis 2026 knapp 500 helle, moderne Wohnungen – knapp 260 mehr als heute. Bis zu 35 Meter breite Grün- und Gartenräume mit Plätzen und Wegen schaffen neue Verbindungen zum geschützten Naherholungsraum der Allmend Brunau und machen die Landschaft bis ins Quartier hinein erlebbar. Das beliebte Ladenzentrum wird komplett erneuert, das weite Dach des Ladenzentrums wird begrünt und für die Bewohnerinnen und Bewohner zugänglich sein. Die Migros bleibt mit ihrem Angebot mit Supermarkt, Restaurant und Fachmärkten vor Ort. Auf Nachhaltigkeit wird beim Neubau grossen Wert gelegt. So ersetzt zum Beispiel erneuerbare Energie – Erdwärme und Sonnenenergie aus Photovoltaik-Anlagen – weitgehend die heutigen fossilen Brennstoffe. Die Wohnungen und öffentlichen Plätze sind alle barrierefrei. Die künftigen Mietzinse bewegen sich im mittleren Preissegment.

Besonders gute Gesamtgestaltung und Verdichtung gefordert

Auf dem Brunaupark-Areal besteht heute ein grosses Ausnutzungspotenzial, das den Bau von zusätzlichen Wohnungen erlaubt. Die Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) beabsichtigte ursprünglich, zusätzliche Bauten im Areal zu erstellen. Das Stadtzürcher Baukollegium regte aufgrund der sehr heterogenen Arealbebauung eine gesamtheitliche Betrachtung an, um längerfristig eine hohe Lebensqualität und eine besonders gute städtebauliche Gestaltung sicherzustellen. Die Resultate aus dem darauffolgenden Studienwettbewerb von 2017 zeigten, dass für eine besonders gute städtebauliche Gestaltung mit zusätzlichem Wohnraum ein etappenweiser Ersatz der bestehenden Gebäude notwendig ist. Ausnahme bildet das Gebäude an der Wannerstrasse 31–49, das bestehen bleibt. Adrian Streich Architekten AG konnte die Wettbewerbsjury mit ihrem Projekt überzeugen und wurde von der Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) mit der Weiterbearbeitung beauftragt.

 Baubeginn ab 2021 geplant

Brunaupark_Ansicht_Giesshuebelstrasse_Ladenzentrum_1500

Visualisierungen: bildbau GmbH

Der neue Brunaupark entsteht in zwei Bauphasen. In der ersten Phase wird auch das Ladenzentrum erneuert. Dank einem grosszügigen Verkaufsprovisorium stehen aber jederzeit ein breites Einkaufssortiment und ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Für die Mieterinnen und Mieter der ersten Bauphase wurde die Kündigung per Ende Juni 2020 ausgesprochen. Für die übrigen 164 Wohnungen per Ende Juni 2023. Sie alle werden bei der Wohnungssuche bestmöglich unterstützt. Für Mietende über 65 Jahre wurde zusätzlich ein unabhängiges, persönliches Beratungsangebot eingerichtet.

www.brunaupark.ch



Eröffnung Uetlihof-2-Bürogebäude der Credit Suisse

16. März 2012 | von | Kategorie: Aktuell

Nach rund drei Jahren Bauzeit ist das neue Uetlihof-2-Bürogebäude der Credit Suisse in Zürich fertiggestellt. Mit dem Neubau bildet der Uetlihof-Komplex eines der grössten Bürogebäude der Schweiz mit 8’000 Arbeitsplätzen, einer neuen Energiezentrale sowie Personalrestaurant und Sportzone für Mitarbeitende.

pic_fassade_largeDer Erweiterungsbau des Uetlihof-Bürogebäudes ist Teil der Raumplanungsstrategie der Credit Suisse in der Schweiz. Diese hat zum Ziel, Arbeitsplätze von kleineren Liegenschaften im Stadtzentrum in grossflächigen Gebäuden wie dem Uetlihof in Zürich zu konzentrieren. Dadurch sinken Kosten und Umweltbelastung pro Arbeitsplatz markant. Ausserdem kann den Ansprüchen an ein modernes und nachhaltiges Arbeitsumfeld besser entsprochen werden. Teamorientierte Arbeitsformen, die Kommunikation und Austausch fördern und gleichzeitig die verfügbare Bürofläche effizienter nutzen, stehen dabei im Vordergrund.

Optimierte Haustechnik und äusserst effiziente Wärmedämmung
Der neue Uetlihof 2 bietet ein hochwertiges Arbeitsumfeld. Das Gebäude ist Minergie-P-Eco zertifiziert und erfüllt alle Anforderungen dieses Qualitätslabels hinsichtlich umwelt- und gesundheitsschonender Bauweise. Die Zertifizierung Minergie-P-Eco erhalten ausschliesslich Gebäude, die einen sehr tiefen Energieverbrauch haben. Der Uetlihof 2 ist das grösste Gebäude der Schweiz, das diesem Baustandard entspricht. Neben modernster Haustechnik gilt ein besonderes Augenmerk der Wärmedämmung, damit möglichst wenig Energie zur Wärmeerzeugung benötigt wird. Dadurch wird der Uetlihof 2 künftig nur noch rund einen Zehntel der Heizenergie eines üblichen Baus aus den 1970er-Jahren, der Entstehungszeit des Uetlihof 1, verbrauchen. Die Heizenergie wird von einer Wärmepumpe bereitgestellt, die im Winter die Abwärme der IT-Infrastruktur nutzt. Im Sommer führen überlagernde Decken-Panels die Wärme aus den Büroräumen ab. Mit den Panels können nicht nur Kühlung und Lüftung gesteuert, sondern auch die Akustik der Räume abgestimmt werden.

Ökologische Baumaterialien, gutes Innenraumklima
pic_lichthof_stockwerk_largeDer Zertifizierungs-Zusatz «Eco» stellt sicher, dass beim Uetlihof 2 ökologische Materialien verwendet wurden, die die Umwelt möglichst wenig belasten und optimal für das Innenraumklima sind. Im Uetlihof 2 wurde auf einen optimalen Luftaustausch Wert gelegt, das heisst die Frischluft wird bei Vollbetrieb alle 30 Minuten vollständig erneuert. Der Minergie-P-Eco-Standard beinhaltet auch Vorgaben zu einer hohen Effizienz bei der Beleuchtung und Nutzung von Tageslicht, die im Uetlihof 2 durch drei Lichthöfe und die spezielle Anordnung der Arbeitsplätze erfüllt werden. Die Arbeitsplatzbeleuchtung erfolgt über neu entwickelte LED-Stehleuchten, die ein effizientes und stromsparendes Flächenlicht-Management mit tiefen Betriebskosten ermöglichen. Das Gebäude setzt neue Massstäbe in puncto Energieeffizienz und entspricht zudem den Zielen der angestrebten 2000-Watt-Gesellschaft der Stadt Zürich.

Neue Arbeitsumgebung
Im neuen Uetlihof 2 kommt erstmals das sogenannte Smart-Working-Konzept der Credit Suisse flächendeckend zur Anwendung. Smart Working ist aus einer Befragung der Mitarbeitenden und in Zusammenarbeit mit Hochschulen entwickelt und in einem Pilotprojekt in Zürich-Oerlikon getestet worden. pic_smart_working_largeSmart Working bietet vier unterschiedliche Arbeitsplatzbereiche, die massgeschneidert sind auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden: ruhige Bereiche für konzentriertes Arbeiten, geschlossene Räume für vertrauliche Gespräche, Bereiche für die Zusammenarbeit in Projektgruppen sowie konventionelle Schreibtischbereiche. Zonen zum Treffen und Austauschen ergänzen die Arbeitsplatzbereiche. Ausserdem wird mit Smart Working die vorhandene Bürofläche effizient genutzt, da es keine fixen Arbeitsplätze mehr gibt. Im Uetlihof 2 werden für rund 2’500 Mitarbeitende – vorwiegend aus dem IT-Bereich – 2’000 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Messungen und Erfahrungen aus dem Pilotprojekt zeigen, dass dies absolut ausreichend ist.

Nachhaltige Mobilität
Die Erschliessung des Uetlihof 2 erfolgt wie bis anhin vor allem mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dank enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ) und den Behörden der Stadt Zürich können die Verkehrssituation in Zürich-Süd laufend analysiert und optimiert sowie die Kapazitäten erweitert werden. Die Sihltalbahn (S4) bedient ab Zürich-HB die Haltestelle Saalsporthalle, von wo aus der Uetlihof-Gebäudekomplex via Fussweg erschlossen ist und bis Ende 2013 eine Zugangsoptimierung umgesetzt wird. Ferner fahren die Trams der Linie 13 direkt bis Uetlihof und die der Linie 5 bis Laubegg unterhalb des Uetlihofs. Die Kapazität der Linie 13 wird ab Ende 2013 in den Morgenspitzen um rund zehn Prozent erhöht. Bis Saalsporthalle bedient zudem die Buslinie 89 die Strecke. Es werden keine zusätzlichen Parkplätze geschaffen, die bestehende Anzahl von rund 960 Parkplätzen für Mitarbeitende und Besucher bleibt bestehen, die Nutzung wird durch die Einführung eines Parkleitsystems optimiert. Für Fahrten zwischen den Standorten der Credit Suisse in Zürich stehen seit Sommer 2011 im Rahmen eines Testprojekts 20 E-Bikes zur Verfügung. Die Credit Suisse ist ferner im Forum «Zukunft urbane Mobilität» vertreten, das im Rahmen eines zweijährigen Pilotprojekts Lösungsansätze für eine nachhaltige Mobilität im Raum Zürich testet und erarbeitet (www.zukunft-urbane-mobilitaet.ch).

Kunst im Uetlihof
Im Eingangsfoyer und in den drei Lichthöfen des Uetlihofs 2 hat der Lausanner Künstler Philippe Decrauzat auf 692 Glasplatten eine Siebdruckarbeit mit einer Gesamtfläche von 2600m2 realisiert. Mit seiner Eingabe «Ohne Titel» gewann er im Dezember 2009 den Kunst-und-Bau-Wettbewerb der Fachstelle Kunst der Credit Suisse.