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Versuchsweise keine Barriere mehr am Borrweg

16. September 2015 | von | Kategorie: Mobilität

Zur Durchsetzung der (Nacht-)Fahrverbote dienen in einigen Gebieten und Strassenzügen in der Stadt Zürich Barrieren oder ähnliche Absperrungen. Dazu gehört auch die Barriere am Borrweg. Um die Verhältnismässigkeit dieser Massnahme zu überprüfen, hat die Stadt entschieden, ab 24. August 2015 versuchsweise während rund einem halben Jahr die Einfahrten nicht mehr durch einen externen Bewachungsdienst bedienen und die Einfahrten kontrollieren zu lassen. Sollte der Versuch erfolgreich sein, könnte die Stadt Zürich jährlich Kosten in der Höhe von rund einer Million Franken einsparen.

In der Stadt Zürich dienen über siebzig Barrieren oder ähnliche Absperrungen wie Pfosten und Scherengitter im Strassenraum dazu, Verkehrsanordnungen durchzusetzen. Diese Barrieren wurden einst installiert, um Anwohnende vor Lärm und wildem Parkieren zu schützen. Mitarbeitende eines externen Sicherheitsdienstleisters schliessen die meisten dieser Barrieren täglich und öffnen diese am Folgetag wieder. Einige sind permanent bedient, damit Zufahrtsberechtigte Einlass erhalten.

Die jährlich anfallenden Kosten für den Betrieb und den Unterhalt der Barrieren belaufen sich auf über eine Million Franken. Aus finanziellen Überlegungen führt die Dienstabteilung Verkehr (DAV) nun einen Versuch durch, mit welchem die Notwendigkeit und Verhältnismässigkeit dieser Barrieren überprüft wird. Dem Versuch liegt die Annahme zugrunde, dass sich die Verkehrsteilnehmenden an die Fahrverbots- und Fussgängerzonen gewöhnt haben und diese – wie andere Signalisationen – auch ohne Barrieren beachten. Auch am Borrweg bleibt die Barriere während der rund sechsmonatigen Versuchsdauer offen:

Monitoring und Umfrage als Beurteilungsgrundlage

Um die Wirkung der Massnahme zu ermitteln, wird ein Monitoring durchgeführt. Die DAV hat vom 27. Juni bis 10. Juli 2015 bereits Vorher-Erhebungen über den Fahrzeugverkehr in den betroffenen Gebieten gemacht. Nach einer Angewöhnungsphase für die Verkehrsteilnehmenden finden dann während zweier Wochen die Nachher-Erhebungen statt. Damit die Zählungen möglichst aussagekräftig sind, passt die DAV wo nötig die Signalisationen an und demontiert die Barrieren. Zudem erfolgt eine Anwohnendenbefragung. Diese Erkenntnisse dienen als Basis für den Entscheid über den zukünftigen Betrieb der Barrieren.

Sollte sich während des Versuchs zeigen, dass an einzelnen Standorten unzumutbare Belästigungen die Fortführung des Versuchs verunmöglichen, können Massnahmen zur besseren Durchsetzung angeordnet werden. Ein Abbruch des Versuchs ist gegebenenfalls an einzelnen Standorten ebenfalls denkbar.

Die versuchsweise Ausserbetriebnahme der Barrieren ändert an den geltenden Verkehrsregimen nichts. Die Zufahrtsbeschränkungen haben nach wie vor Gültigkeit und deren Übertretung wird im üblichen Rahmen geahndet.



Bauprojekte; Planauflage: 13.01.-02.02.2012

11. Januar 2012 | von | Kategorie: Baubewilligungen, Bauen & Wohnen

Schweighofstrasse 190 bis 232, Arbentalstrasse 304 bis 354, Borrweg 59 bis 65, Aufteilung einer altrechtlichen Gesamtüberbauung in 2 Einheiten, W3, Familienheim-Genossenschaft Zürich,
Schweighofstrasse 193
Weststrasse 177, Dachgeschossausbau mit hofseitiger Erhöhung des Daches mit begehbarer Zinne, Umbau und Nutzungsänderung im Erdgeschoss (Wohnung statt Laden), Aussenwärmedämmung, Sonnenkollektoren, Balkonanbauten hofseitig, QI5b, Liselotte Kümin, Forchstrasse 86, 8132 Egg



Bauprojekte; Planauflage: 10.-24.12.2010 und 03.01.-10.01.2011

13. Dezember 2010 | von | Kategorie: Baubewilligungen, Bauen & Wohnen

Birmensdorferstrasse bei 497, Neubau: Provisorium für Spitalnutzung, F, Bewirtschaftung, Vertreter: Stadt Zürich, Amt für Hochbauten, Amtshaus III, Lindenhofstrasse21, Projektverfasser: Aeschlimann
Prêtre Hasler, Architekten AG, Räffelstrasse 11
Borrweg 85, Nutzungsänderung im Erdgeschoss (zusätzliche Schulnutzung statt Hauswartswohnung), Oe3F, Stadt Zürich, Immobilien-Bewirtschaftung, Vertreter: Stadt Zürich, Amt für Hochbauten,  Amtshaus III, Lindenhofstrasse 21
Bremgartnerstrasse 59, Küchenbalkone hofseitig, nachträgliches Gesuch, Q I, Geschwister Bolliger, c/o Mike Gut-Bolliger, Birmensdorferstrasse 172
Bremgartnerstrasse 7, Aussenisolation und Fenstersanierung hofseitig, Q I, Pensionskasse der Gübelin-Gesellschaften, c/o Gübelin AG, Maihofstrasse 102, 6006 Luzern
Friesenbergstrasse 9, Mobilfunk-Antennenanlage für UMTS (2100 MHz; 3 x 180 W ERP) an neuem Mast auf Dach des Wohnhauses, QI5b, Swisscom (Schweiz) AG, Aargauerstrasse 10
Gratweg 8, Ersatzneubau eines Einfamilienhauses, Ausserhalb der Bauzone, Bernhard Kaduk c/o Swenja Thies, Voltastrasse 81
Hanfrose 19, Innerer Umbau, Sanierung Küchen und Bäder (im Inventar Denkmalpflege), W3, Osias Awner Stiftung, c/o UBS AG, Projektverfasser: EMBI Liegenschaft AG, Zurlindenstrasse 45



Bauprojekte; Planauflage: 16.04. – 06.05.2010

14. April 2010 | von | Kategorie: Baubewilligungen, Bauen & Wohnen

Aemtlerstrasse 94, Velounterstand, Q I, Q5c, Willy und Esther Klopfer, Projektverfasser: Espart Liegenschaften Verwaltung AG, St. Gallerstrasse 54, 8645 Jona
Borrweg 76, Ersatz bzw. Vergrösserung des Vordachs an der Ostfassade (Glas- statt Betondach), W2, Krankenstation Friesenberg, Vertreter: Markus Sauter, Hegianwandweg 34
Sihlfeldstrasse 63, Umbau im Erdgeschoss rechts (Einbau von Fenstertüren hofseitig und Abbruch des Vordaches strassenseitig), Q I, Q5d, Projekte + Verwaltung, Bettina Bräm, Projektverfasser: Daniel Grüninger, Kalkbreitestrasse 33