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Triemli-Bettenhochhaus: Erhöhung Projektierungskredit zur Instandhaltung

10. September 2015 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Turm des Stadtspitals Triemli wird mit den notwendigen Massnahmen für weitere fünfzehn Jahre instand gehalten. Das Amt für Hochbauten hat in einem ersten Schritt eine Zustandsanalyse durchführen lassen. Nun soll ein Instandhaltungsprojekt mit Kostenvoranschlag erarbeitet werden.

Der Turm soll so instand gehalten werden, dass er sicherheitstechnisch dem geforderten gesetzlichen Standard entspricht und für weitere fünfzehn Jahre für medizinische Ambulatorien und Büros genutzt werden kann. Für erste Projektierungsarbeiten am Instandhaltungsprojekt wurde vom Stadtrat am 21. Mai 2015 ein Kredit in der Höhe von 670 000 Franken genehmigt. Nach der durchgeführten Zustandsanalyse soll nun das Bauprojekt mit detailliertem Kostenvoranschlag ausgearbeitet werden. Dazu genehmigt der Stadtrat auf Basis der durchgeführten Zustandsanalyse eine Erhöhung des Kredits um 9,33 Millionen Franken auf 10 Millionen Franken. Dabei handelt es sich um rund 8,5 Millionen Franken gebundene Ausgaben für die Instandhaltung und rund 1,5 Millionen Franken neue Ausgaben für den Umbau und die Integration der Frauenklinik in den Turm. Die Krediterhöhung ist Teil der ursprünglichen Planung.

Instandhaltungsprojekt für Ambulatorien und Büros

Der Bedarf an baulichen Massnahmen betrifft in erster Linie Sicherheitsaspekte wie Brandschutz oder Fluchtwege. Auch eine teilweise Erneuerung der Gebäudetechnik ist notwendig. Nach Eröffnung des neuen für den stationären Bereich ausgerichteten Bettenhauses wird der Turm vor allem für die momentan auf dem Gelände des Stadtspitals Triemli verteilten Ambulatorien und für Büroräumlichkeiten genutzt. Eine besondere logistische Herausforderung bei diesem Projekt ist die Umsetzung bei laufendem Spitalbetrieb.

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