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Arbeitsunfall im Kreis 3 fordert einen Schwerverletzten

17. September 2014 | von | Kategorie: Unfälle & Verbrechen

Am Dienstagmorgen, 16. September 2014, stürzte ein Arbeiter beim Albisgüetli bei Demontagearbeiten einer Schaustellanlage rund 20 Meter in die Tiefe und zog sich dabei schwerste Verletzungen zu.

Um 09.20 Uhr befand sich ein 37-jähriger polnischer Arbeiter in rund 20 Metern Höhe im Innern der turmähnlichen Stahlkonstruktion der „Around-The-World-Bahn“. Der Mann war mit Demontagearbeiten der rund 60 Meter hohen Schaustellanlage beschäftigt. Aus noch ungeklärten Gründen stürzte er dabei innerhalb der schmalen Stahlkonstruktion rund 20 Meter in die Tiefe und blieb schliesslich rund acht Meter oberhalb des Bodens auf der Plattform der Schaustellanlage liegen. Zur Bergung des bewusstlosen Verletzten musste Schutz & Rettung Zürich eine Drehleiter einsetzen. Der 37-Jährige wurde sofort in besorgniserregendem Zustand ins Spital gebracht.

Die Umstände, die zum Unfall geführt haben, werden nun im Auftrag der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl von Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich und dem Unfalltechnischen Dienst der Stadtpolizei Zürich abgeklärt. Insbesondere geht es darum abzuklären, ob der Verunfallte sämtliche Sicherheitsvorschriften eingehalten hatte, ob ein technischer Defekt, oder ob Fahrlässigkeit oder ein Drittverschulden vorliegt. Die Anlage wurde von der Staatsanwaltschaft vorläufig sichergestellt.

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