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Gasunfall im Kreis 3

27. Dezember 2011 | von | Kategorie: Unfälle & Verbrechen

Am Stephanstag, 26. Dezember 2011, mussten die Bewohnerinnen und Bewohner eines Einfamilienhauses im Kreis 3 wegen des Verdachts auf eine Gasvergiftung im Spital behandelt werden. Nach ersten Ermittlungen könnte eine Fehlfunktion eines Durchlauferhitzers zum Austritt von Verbrennungsgasen geführt haben.

Kurz nach 8.30 Uhr verlor eine Frau in einem Einfamilienhaus in der Laubegg im Kreis 3 aus unbekannten Gründen das Bewusstsein. Die 21-Jährige wurde daher von Familienangehörigen ins Spital gebracht. Die medizinische Untersuchung ergab, dass die Frau eine Gasvergiftung erlitten haben könnte. Kurz nach 11.00 Uhr wurden aus diesem Grund Schutz & Rettung und die Stadtpolizei Zürich alarmiert. Gleichzeitig wurden die weiteren Personen, die sich im Haus aufhielten, angewiesen, sich ebenfalls im Spital untersuchen zu lassen.

Sofort rückten neben der Stadtpolizei, Spezialisten der Feuerwehr, der Gasversorgung und des Forensischen Institutes in das Einfamilienhaus aus. Aus Sicherheitsgründen wurde ein angebautes Haus vorübergehend evakuiert, diese Bewohner konnten jedoch wenig später nach einer Kontrolle in ihre Haus zurückkehren. Ein weiteres angebautes Haus musste geöffnet und kontrolliert werden, auch hier waren jedoch keine aussergewöhnlichen Gaswerte messbar.
Nach ersten polizeilichen Ermittlungen könnte die Fehlfunktion eines Durchlauferhitzers zum Austritt von Verbrennungsgasen geführt haben. Die genaue Unfallursache wird nun durch die Stadtpolizei und das Forensische Institut Zürich abgeklärt.

Sechs der acht hospitalisierten Personen, darunter die drei Kinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren konnten das Spital nach einer Kontrolle wieder verlassen. Zwei erwachsene Frauen müssen weiterhin medizinisch betreut werden.

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