Die Online-Quartierzeitung für Zürich 3.

Bauen & Wohnen

Neubau auf dem Winterhalder-Areal

16. November 2015 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Am 22. Oktober 2015 erfolgte die Grundsteinlegung des Winterhalder-Areals an der
Werdstrasse 128. Die familienfreundlichen Wohnungen, Studios und
Kleinwohnungen werden Ende 2017 bezugsfertig sein.

Winterhalder Areal Zuerich Visualisierung StrassenansichtDort, wo früher ein Taxi- und Reiseunternehmen ansässig war, entstehen 137
verschiedenartige Mietwohnungen für Menschen jeden Alters, mit und ohne Kinder.
Die Bebauung schliesst auf der Nordost-Seite an die bestehende Hofrandbebauung
an und setzt diese fort, um sich dann Richtung Süden in Einzelbauten aufzulösen.
Somit wird nicht nur der Logik der unmittelbaren Umgebung Rechnung getragen,
sondern es werden auch die für Wiedikon typischen Bebauungsstrukturen
«Hofrandbebauung« und «Einzelbauten« in demselben Projekt sinnvoll
zusammengefasst. Mit einer Gruppe von 4 Baukörpern, die sowohl mit der
Umgebung, wie auch untereinander in einen spannungsvollen Dialog treten, wird die
unschöne Lücke im Geviert auf der Südwestseite geschlossen und verdichtet.

Die Überbauung wiWinterhalder Areal Zuerich Visualisierung Hofseiterd gegen die Strassenseiten jeweils mit den aus der
Jahrhundertwende bekannten und sorgfältig gestalteten Vorgärten abgeschlossen.
Somit entsteht zusätzliches Grün für die unmittelbare Umgebung – wie auch für die
geplante Überbauung. Demgegenüber werden die Aussenräume im Innenhof als
naturnaher Stadtgarten konzipiert, der für alle Bewohner eine ausgewogene
Aufenthaltsqualität und Ruhe bringt. Durch die beschriebenen Gebäudelücken ist der
differenziert gestaltete innere Garten auch von Aussen erlebbar.

In den 4 Gebäuden entstehen Mietwohnungen mit unterschiedlichen Charakteren,
Layouts und Grössen. Es werden Geschosswohnungen, kleine Stadthäuser und
zweigeschossige Wohnateliers angeboten.



Schwellen im Döltschibach müssen ersetzt werden

13. November 2015 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Insgesamt 95 Schwellen, die dem Schutz vor Hochwasser dienen, müssen im Döltschibach ersetzt werden. Während dieser Zeit bleibt das beliebte Ausflugsziel Friesenburg an Wochenenden begehbar.

Vor 60 Jahren wurden im Döltschibach an der steilen Nordostflanke des Uetlibergs insgesamt 120 Schwellen eingebaut. Sie reduzieren die Fliessgeschwindigkeit dieses Wildbachs und verhindern im Falle eines Hochwassers die Tiefenerosion, die grosse Schäden anrichten könnte. Gleichzeitig stabilisieren die Schwellen den Bach. 95 davon sind in einem schlechten Zustand und werden nun ersetzt. Die Arbeiten in diesem steilen, unter Naturschutz stehenden Gelände sind sehr anspruchsvoll: Amphibien müssen umgesiedelt und das Wasser stellenweise umgeleitet werden. Auch sind entlang des Baches einzelne Bäume zu fällen. Deshalb beginnen die Arbeiten in der Vegetationsruhezeit. Pro Tag lassen sich im Schnitt drei Schwellen ersetzen. Die Bauarbeiten beginnen am 9. November und dauern voraussichtlich bis Herbst 2016. Um Fauna und Flora so wenig wie möglich zu belasten, werden die Arbeiten in mehreren Etappen ausgeführt. Der Gesamtkredit für die Arbeiten beträgt 3,69 Millionen Franken.

Beliebtes Naherholungsgebiet kann weiter genutzt werden

Bei der Projektentwicklung hat das Tiefbauamt darauf geachtet, die Einschränkungen für Wandernde so gering wie möglich zu halten. So steht beispielsweise der beliebte Hohensteinweg während der gesamten Bauzeit uneingeschränkt zur Verfügung. Dasselbe gilt für alle Biketrails. Hingegen muss der Friesenburgweg im Abschnitt Hohensteinweg bis zum Friesenberg gesperrt werden, weil dort, teilweise mit Seilzügen, Baumaterialtransporte stattfinden. An den arbeitsfreien Wochenenden ist der Weg zur Ruine Friesenburg aber begehbar. Signalisationen vor Ort weisen auf die Situation hin.



Aussichtshübel beim Heuried

10. Oktober 2015 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Grün20151009_144129_Kanzel Stadt Zürich hat den Hügel beim Sportplatz Heuried neu gestaltet.

Von dort aus bietet sich eine gute Aussicht auf die Baustelle für den Neubau der Sport- und Freizeitanlage Heuried.



Triemli-Bettenhochhaus: Erhöhung Projektierungskredit zur Instandhaltung

10. September 2015 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Turm des Stadtspitals Triemli wird mit den notwendigen Massnahmen für weitere fünfzehn Jahre instand gehalten. Das Amt für Hochbauten hat in einem ersten Schritt eine Zustandsanalyse durchführen lassen. Nun soll ein Instandhaltungsprojekt mit Kostenvoranschlag erarbeitet werden.

Der Turm soll so instand gehalten werden, dass er sicherheitstechnisch dem geforderten gesetzlichen Standard entspricht und für weitere fünfzehn Jahre für medizinische Ambulatorien und Büros genutzt werden kann. Für erste Projektierungsarbeiten am Instandhaltungsprojekt wurde vom Stadtrat am 21. Mai 2015 ein Kredit in der Höhe von 670 000 Franken genehmigt. Nach der durchgeführten Zustandsanalyse soll nun das Bauprojekt mit detailliertem Kostenvoranschlag ausgearbeitet werden. Dazu genehmigt der Stadtrat auf Basis der durchgeführten Zustandsanalyse eine Erhöhung des Kredits um 9,33 Millionen Franken auf 10 Millionen Franken. Dabei handelt es sich um rund 8,5 Millionen Franken gebundene Ausgaben für die Instandhaltung und rund 1,5 Millionen Franken neue Ausgaben für den Umbau und die Integration der Frauenklinik in den Turm. Die Krediterhöhung ist Teil der ursprünglichen Planung.

Instandhaltungsprojekt für Ambulatorien und Büros

Der Bedarf an baulichen Massnahmen betrifft in erster Linie Sicherheitsaspekte wie Brandschutz oder Fluchtwege. Auch eine teilweise Erneuerung der Gebäudetechnik ist notwendig. Nach Eröffnung des neuen für den stationären Bereich ausgerichteten Bettenhauses wird der Turm vor allem für die momentan auf dem Gelände des Stadtspitals Triemli verteilten Ambulatorien und für Büroräumlichkeiten genutzt. Eine besondere logistische Herausforderung bei diesem Projekt ist die Umsetzung bei laufendem Spitalbetrieb.



Grossbaustelle von Gewerkschaftern besetzt

17. April 2015 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Am Donnerstagmorgen, 16. April 2015, versuchten rund ein Dutzend Gewerkschafter der UNIA auf einer Grossbaustelle im Kreis 3 etwa gleichviele Mitarbeitende einer Gipserfirma an der Arbeit zu hindern.

Nachdem die Gewerkschafter bereits am Mittwoch, 15. April 2015, versuchten, die Arbeitsaufnahme von Subunternehmen wegen Vorwürfen des Lohndumpings zu behindern, schritt die Stadtpolizei Zürich deeskalierend ein. Dadurch konnte ein Konflikt vor Ort verhindert werden. Es wurde aber ein Sachverhaltsrapport zu Handen der Staatsanwaltschaft erstellt. Am frühen Donnerstagmorgen erschienen die Gewerkschafter erneut auf der Baustelle in der Binz, um die Arbeiten einzustellen. Zu diesem Zeitpunkt waren auch mehrere Mitarbeitende der Stadtpolizei vor Ort, was dazu führte, dass die zur Arbeit erschienenen Gipser zwar unter Pfeifkonzert ihre Arbeit aufnehmen konnten. Rund zwei Stunden später, um ca. 09.00 Uhr drangen rund ein Dutzend Gewerkschafter ins Areal ein und versuchten durch „sanfte Behinderung“ die Handwerker von der Arbeit abzuhalten. Daraufhin stellten die Verantwortlichen der Baufirma bei der Stadtpolizei einen Strafantrag gegen die Gewerkschafter. Aufgrunddessen wurden fünf Personen in Transportfahrzeuge geladen, um sie auf einer Wache schriftlich zu befragen. Parallel dazu verhandelten UNIA-Vertreter mit den Verantwortlichen der Baufirma, was dazu führte, dass schliesslich ein Strafverzicht wegen Hausfriedensbruchs unterzeichnet wurde. Daraufhin konnten die Gewerkschafter die Transportfahrzeuge vor Ort wieder verlassen.



Gegen Lohndumping auf städtischen Baustellen

14. April 2015 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Vor zwei Wochen wurde gegen eine Firma auf der Triemli-Baustelle ein Baustellenverbot verhängt. Bereits letzten Herbst hat das Amt für Hochbauten das kantonale Arbeitsinspektorat zu vermehrten Kontrollen auf dieser Baustelle veranlasst. Die Massnahme erweist sich als zielführend: In einem aktuellen Fall sind Untersuchungen eingeleitet worden.

Die Untersuchungen wegen Lohndumping konzentrieren sich zurzeit auf einen Vertragspartner der Trigon Elektro AG. Letztere kam vor zwei Wochen wegen ausstehender Lohnzahlungen in die Schlagzeilen. Das Problem konnte inzwischen in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft Unia gelöst werden. Die Trigon ist ein Subunternehmer der AZ Elektro AG. Bei ihr konnte das Arbeitsinspektorat des Kantons Zürich keine Unregelmässigkeiten feststellen.

Wie in solchen Fällen üblich, hat das kantonale Arbeitsinspektorat nun Meldung an die Paritätische Kommission erstattet. Diese wird eine Prüfung der betreffenden Firma vornehmen. Das Resultat und die Dauer der Prüfung sind noch nicht bekannt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Das Amt für Hochbauten (AHB) akzeptiert kein Lohndumping auf seinen Baustellen. Bereits vor einem halben Jahr hat das Amt als vorbeugende Massnahme sämtliche Werk- und Planerverträge angepasst. Unter anderem werden die Bauleitungen vertraglich auch dazu verpflichtet, keine Schwarzarbeit zuzulassen und im Verdachtsfall das AHB sofort zu informieren. Bei Verstössen droht eine Konventionalstrafe. Dass nun ein neuer Verdachtsfall untersucht wird zeigt, dass der eingeschlagene Weg Früchte trägt.



Beginn der Bauarbeiten für das Quartierzentrum Friesenberg

20. März 2015 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

20150319_093934Die Arbeiten für den Rückbau der Gebäude, die dem ersten Teil des Ersatzneubaus Quartierzentrum Friesenberg Platz machen müssen, haben begonnen. Gleichzeitig wird das Provisorium für die Coop-Filiale Friesenberg realisiert. Das Provisorium wird während der Bauzeit bis zur Fertigstellung des ersten Teils des Neubaus ca. 2017 die Coop-Filiale beherbergen.

Bis Ende Aprll/Anfang Mai 2015 werden die Schweighofstrasse 210/212, 216, 220/222 sowie Arbentalstrasse 347/349 abgebrochen. Die Coop-Mitarbeitenden ziehen ins Provisorium an der Arbentalstrasse; die Regiebetriebe FGZ in verschiedene andere Provisorien. Danach werden bis Ende voraussichtlich Mai 2015 auch das Coop- und Restaurant-Gebäude abgebrochen.

Detaillierte Informationen und Baustelleninformationen: fgzzh.ch



Stadtspital Triemli: Projektanpassung Turm

16. März 2015 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat im Frühjahr 2014 entschieden, die baulichen Massnahmen am Turm (ehemals Hauptgebäude) des Stadtspitals Triemli auf Arbeiten zu beschränken, die für die Gebäudesicherheit und die Gebrauchstauglichkeit zwingend nötig sind. Er gibt nun die Planung dieser Arbeiten in Auftrag und bewilligt zwei Projektierungskredite.

Das Gesamtkonzept des Stadtspitals Triemli (STZ) aus dem Jahr 2003 sieht die Nutzung aller drei Gebäude – des Turms, des Bettenhauses und des Behandlungstrakts – vor. Beim Entscheid 2008 war geplant, den Turm nach der Eröffnung des neuen Bettenhauses für mindestens fünf Jahre ausser Betrieb zu nehmen und tiefgreifend instand zu setzen. Der Stadtrat hat aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen – insbesondere der neuen Spitalfinanzierung – und der sich daraus abzeichnenden ungenügenden Refinanzierungsmöglichkeiten entschieden, auf eine umfassende Instandsetzung zu verzichten ( Medienmitteilung vom 21. Mai 2014) und den Turm ohne Unterbruch weiter zu betreiben. Um diese weitere Nutzung zu gewährleisten, soll die Instandhaltung des Turms in zwei Etappen erfolgen. Die erste Etappe beschränkt sich auf zeitlich dringliche Massnahmen, die für die Aufrechterhaltung des Betriebs schnell umgesetzt werden müssen. Die zweite Etappe beinhaltet Massnahmen, die zwingend notwendig sind für den Erhalt der Gebäudesicherheit und die Gebrauchstauglichkeit des Turms für mindestens weitere fünfzehn Jahre.

Der Stadtrat bewilligt für die beiden Etappen Projektierungskredite in der Höhe von 3,37 Millionen Franken, nämlich für die dringliche 1. Etappe gebundene Projektierungsausgaben von 2,7 Millionen Franken und für die 2. Etappe einen Projektierungskredit von 670 000 Franken.



Fussverkehr Schweiz zeichnet Stadt Zürich aus

29. November 2014 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

6_weststrasseMit den Flankierenden Massnahmen zur Westumfahrung gewinnt die Stadt Zürich den mit 10 000 Franken dotierten Hauptpreis beim «Flâneur d’Or 2014 – Fussverkehrspreis Infrastruktur» von «Fussverkehr Schweiz». Während 40 Jahren brausten über die Westtangente täglich 20 000 Fahrzeuge durch Quartierstrassen wie die Weststrasse und ebenso viele in Gegenrichtung auf der Seebahnstrasse. Dank der Eröffnung der Westumfahrung im Jahr 2009 konnten rund 40% des Transitverkehrs  auf die Autobahn verlagert werden.Die Flankierenden Massnahmen zur Westumfahrung sorgten dafür, dass die Entlastungswirkung dauerhaft gesichert wird. Sie beinhalten im Wesentlichen die folgenden Punkte:

  • Umgestaltung der Seebahnstrasse zu einer innerstädtischen Hauptverkehrsstrasse
  • Umgestaltung der ehemaligen Transitachse West-/Sihlfeld-/Bullingerstrasse zu verkehrsberuhigten Quartierstrassen
  • Rückbau der Birmensdorferstrasse zwischen Waldegg und Triemli inklusive Umgestaltung Triemli

Die Strassen und Plätze entlang der ehemaligen Transitachse wurden verkehrsberuhigt, und es entstanden zwei neue Plätze, der Brupbacherplatz und der Anny-Klawa-Platz.

Preis kommt dem Quartier zugute

Die 10 000 Franken aus dem «Flâneur d’Or 2014 – Fussverkehrspreis Infrastruktur» spendet das Tiefbauamt für zwei Picknicktische auf dem Brupbacherplatz und einen Tischtennistisch auf dem Anny-Klawa-Platz. Mit diesen Elementen wird die Aufenthaltsqualität der beiden Plätze erhöht und den Bedürfnissen der Anwohnerinnen und Anwohner entsprochen.

Medienmitteilung der Stadt Zürich



Haldenstrasse für Durchgangsverkehr gesperrt

17. November 2014 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

20141113_101504Seit dem 13. Oktober erneuert das Tiefbauamt den Fahrbahnbelag in der Haldenstrasse, Abschnitt Binz bis Birmensdorferstrasse. Gleichzeitig werden die defekte Strassenentwässerung repariert und die Gasleitungen saniert. Das grosse Verkehrsaufkommen in der Haldenstrasse kombiniert mit der Baustelle führte zu grossen Verkehrsbehinderungen. Der Rückstau der Fahrzeuge verunmöglichte den fahrplanmässigen Busbetrieb. Zudem blockierten die stehenden Autos die Gleise der SZU. Die Verkehrssicherheit für die Schülerinnen und Schüler war nicht mehr gewährleistet. Dies bewog das Tiefbauamt, die Haldenstrasse Ende Oktober für den motorisierten Durchgangsverkehr zu sperren. Der Zubringerdienst bleibt gestattet. Diese Verkehrsanordnung gilt voraussichtlich bis Ende 2014.