Die Online-Quartierzeitung für Zürich 3.

Bauen & Wohnen

Quartierzentrum Friesenberg eröffnet

4. Dezember 2017 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der erste Teil des Quartierzentrums an der Schweighofstrasse ist fertig gestellt. Am 9. Dezember fand der Eröffnungstag statt.

«Wir erhalten mit dem Friesenbergplatz weit mehr als eine neue Adresse. Die FGZ schenkt diesen Platz dem ganzen Quartier», schreibt FGZ-Präsidentin Karin Schulte zur Eröffnung des Quartierzentrums Friesenberg. Es sei ein öffentlicher Platz, der mit seinen Zugängen von allen Seiten zum Treffpunkt werden. soll. Im November waren die ersten Wohnungsmieter eingezogen. Für Leben sorgen auch der Coop-Supermarkt, das Restaurant «La Piazza» und gemeinschaftlich nutzbare Räume. Im Gesundheitshaus des Quartierzentrums vereint sind zwei Pflegewohngruppen von Almacasa, die Ärztepraxisgruppe MediX und weitere Gesundheitsangebote.



Tiefbauarbeiten in der Binz

4. Oktober 2017 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat für Kanal-, Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten in der Binzstrasse, Abschnitt Gruben- bis Haldenstrasse, sowie die behindertengerechte Ausgestaltung und Anpassung der Infrastruktur der Bushaltestelle «Räffelstrasse» gebundene Ausgaben in der Höhe von 2,015 Millionen Franken bewilligt.

Die Binzstrasse ist im Abschnitt Gruben- bis Haldenstrasse in schlechtem Zustand und muss erneuert werden. Die dortige Bushaltestelle «Räffelstrasse» (Linie 76, stadteinwärts) wird im Rahmen des koordinierten Bauens behindertengerecht ausgestaltet. Die Verkehrsbetriebe ersetzen teilweise die Infrastruktur der Bushaltestelle und passen sie an die neuen Gegebenheiten an. Gleichzeitig ersetzt die Wasserversorgung die zunehmend bruchgefährdete Wasserverteilleitung in der Binzstrasse, Abschnitt Haus Nr. 35 bis Grubenstrasse. Zur Verbesserung des Brandschutzes werden die vorhandenen Unterflurhydranten durch zwei Überflurhydranten ersetzt.

Der Baubeginn ist für Herbst 2017 geplant. Die Arbeiten dauern bis Ende 2017. Der definitive Deckbelag wird je nach Witterungsverhältnissen im Verlauf des Jahres 2018 eingebaut.



Wohn- und Geschäftshaus in Zürich-Wiedikon wird instand gesetzt

4. Oktober 2017 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

An der Birmensdorferstrasse 299 wird eine Liegenschaft mit neun Wohnungen und einem Ladengeschäft instand gesetzt. Der Stadtrat hat Ausgaben von 3,44 Millionen Franken bewilligt, von denen 2,73 Millionen Franken gebunden sind. Zudem erhält jede Wohnung einen Balkon und es wird eine Zentralheizung eingebaut, was neue Ausgaben von 0,71 Millionen Franken nötig macht.

Der Ausbaustandard des fünfgeschossigen Gebäudes (Baujahr 1898) an der Birmensdorferstrasse 299 ist tief, der Zustand schlecht. Nun soll mit verschiedenen Massnahmen sichergestellt werden, dass dieses auch für die nächsten dreissig Jahre gebrauchstauglich ist. So wird etwa die Hoffassade neu gedämmt, es werden strassenseitig Schallschutzfenster eingebaut und Küchengeräte sowie Sanitärapparate erneuert. Dafür und für weitere Arbeiten hat der Stadtrat gebundene Ausgaben von 2,73 Millionen Franken bewilligt. Dazu kommen 0,71 Millionen Franken an neuen Ausgaben für den Anbau von Balkonen und für den Ersatz der Einzelöfen durch eine Zentralheizung. Die Wärme für Heizung und Wasser wird durch zwei Erdsonden und eine Wärmepumpe erzeugt. Ausserdem wird die Einliegerwohnung im Laden im Erdgeschoss aufgehoben und die Ladenfläche entsprechend vergrössert. Insgesamt betragen die vom Stadtrat bewilligten Aufwendungen 3,44 Millionen Franken.

Die Instandsetzung hat höhere Mieten für die neun Wohnungen (eine 1-Zimmer-, vier 2-Zimmer und vier 3-Zimmer-Wohnungen) zur Folge. Kostete zum Beispiel eine 3-Zimmer-Wohnung bisher netto 789 Franken, wird die neue Miete gemäss heutigen Berechnungen 1267 Franken betragen.

Der Baubeginn ist für den Winter 2017/2018 geplant, die Bauzeit dürfte rund ein Jahr betragen. Da die Liegenschaft unbewohnt sein muss, wenn die Arbeiten ausgeführt werden, hat die Liegenschaftenverwaltung die Wohnungen in den letzten Jahren nur noch befristet vermietet. Der einzigen verbliebenen Mietpartei mit einem unbefristeten Mietvertrag wird sie nach Möglichkeit eine Ersatzwohnung anbieten.



Neuer Veloweg entlang der SZU in der Binz

4. Oktober 2017 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat für die Einrichtung eines Radwegs im Agnes-Robmann-Weg – Abschnitt Binzstrasse bis Borrweg – sowie für Bäume, Sträucher, öffentliche Beleuchtung und eine Fussgängerinsel mit Velofurt einen Objektkredit in der Höhe von 1,728 Millionen Franken und für Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten, Amphibienschutzmassnahmen, Anpassungen von ERZ-Anlagen sowie Markierung und Signalisation gebundene Ausgaben in der Höhe von 336 000 Franken bewilligt.

Der Agnes-Robmann-Weg ist heute ein Fuss- und Wanderweg, der von der Binzstrasse entlang der SZU-Bahnlinie zur Friesenbergstrasse führt. Der Belag des Weges muss saniert werden. Im Sinne des koordinierten Bauens wird im Rahmen dieser Arbeiten der Weg verbreitert und die im Richtplan vorgesehene Veloroute umgesetzt.

Für die Verbreiterung muss Grün Stadt Zürich einen Grossteil der Bäume und Büsche entlang des Wegs roden. Auf den angrenzenden Privatgrundstücken erfolgen im Einvernehmen mit den Grundeigentümern Ersatzpflanzungen. Das ewz erneuert seine Leitungen und passt deren Kapazität an. Um den Amphibien die Wanderung zu erleichtern, werden die Randabschlüsse abgeschrägt.

Der Baubeginn ist für Herbst 2017 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Frühjahr 2018.



Stiftung Alterswohnungen baut erstmals in Zürich-Wiedikon

19. September 2017 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW) hat am 14. September mit der
Grundsteinlegung den Beginn der Hochbauarbeiten für die Siedlung Eri-
kastrasse gefeiert. Mit dem Bau von rund 60 preisgünstigen Wohnungen für
Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner ab 60 Jahren erstellt die SAW zum
ersten Mal eine Alterssiedlung im Quartier Zürich-Wiedikon.

lucyDer Bauplatz zwischen Erika-, Bremgartner- und Seebahnstrasse besteht aus mehreren Parzellen und wurde von der Allgemeinen Baugenossenschaft (ABZ) im Baurecht an die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW) abgegeben. Ab 2019 sollen hier rund 60 Anderthalb- bis Dreieinhalb-Zimmerwohnungen für ältere Stadtbewohner bereitstehen. 80 Prozent der Wohnungen sind durch die Wohnbauförderung subventioniert und für Mieterinnen und Mieter mit geringem Einkommen reserviert. Im Erdgeschoss sind Gemeinschafts- und Gewerberäume vorgesehen.

Auch im Alter im gewohnten Quartier leben können
Man sei stolz auf die erste Siedlung im Quartier Zürich-Wiedikon, sagte Ernst Tschannen, Direktor ad interim der Stiftung Alterswohnungen (SAW) an der Grundsteinlegung. Die Stiftung lege Wert darauf, in allen Quartieren der Stadt vertreten zu sein, damit Stadtbewohner im Alter weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung leben und ins soziale Netz ihres Quartiers eingebunden sein könnten. Ebenso wichtig sei der SAW die Förderung des Gemeinschaftslebens innerhalb der Siedlung. Deshalb sind in der Siedlung Erikastrasse Verweilräume für Begegnungen vorgesehen – sowohl im Gebäude selbst als auch im allen Mietern zugänglichen Innenhof.



Die FGZ wird erstmals von einer Präsidentin geführt

29. Juni 2017 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Karin-Schulte_FGZ-Praesidentin_Foto-FGZEine aussergewöhnlich gut besuchte Generalversammlung der Familienheim-Genossenschaft Zürich (FGZ) hat am Montagabend im Volkshaus-Saal Karin Schulte mit deutlichem Mehr zur neuen Präsidentin gewählt.

Das Resultat für die übrigen Vorstandsmitglieder stand erst lange nach Mitternacht fest. Gewählt wurden die sieben Wiederantretenden sowie Klaus Ammann,
der zuvor für das Präsidium kandidiert hatte.
Die 47jährige Karin Schulte ist die erste Frau an der Spitze der 1924 gegründeten Baugenossenschaft. Die Umweltwissenschafterin ETH war früher u.a. Vizedirektorin Stadtentwicklung und ist aktuell Bereichsleiterin in einer Unternehmung für nachhaltige Mobilität. Karin Schulte ist verheiratet und Mutter zweier fast erwachsener Kinder. Dem FGZ-Vorstand gehört sie seit 2013 an. Als Präsidentin löst sie Alfons Sonderegger ab, der die FGZ seit Oktober 1997 geleitet hat und mit überwältigendem Applaus für seine grossen Verdienste von seinen Genossenschafterinnen und Genossenschaftern verabschiedet wurde. (fgz)



Tiefbauarbeiten in der Friesenbergstrasse

16. Juni 2017 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat für den Bau eines Radstreifens mit Landerwerb an der Friesenbergstrasse, Abschnitt Schweighofstrasse bis Wasserschöpfi, einen Objektkredit von 432 000 Franken bewilligt. Weiter hat er für Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten, den Baumersatz, die Errichtung einer Wertstoffsammelstelle, den behindertengerechten Ausbau der Bushaltestellen sowie den Einbau von Schallschutzfenstern gebundene Ausgaben in der Höhe von 5,628 Millionen Franken bewilligt.

Die Friesenbergstrasse ist in schlechtem Zustand und muss saniert werden. Im Rahmen dieser Arbeiten werden im Sinne des koordinierten Bauens weitere Arbeiten umgesetzt. Im Abschnitt Schweighofstrasse bis Wasserschöpfi erwirbt das Tiefbauamt Land und errichtet bergwärts einen Radstreifen. Weiter werden die Werkleitungen erneuert, die bestehenden Baumgruben vergrössert und die Baumreihe ersetzt. ERZ Entsorgung + Recycling richtet eine Unterflur-Wertstoffsammelstelle ein. Die VBZ baut die Bushaltestellen Friesenbergstrasse behindertengerecht aus und passt die Fahrleitungen sowie die Infrastruktur der Haltestellen an. Aus Lärmschutzgründen werden in der Friesenbergstrasse – Abschnitt Schweighofstrasse bis Wasserschöpfi – Schallschutzfenster eingebaut. Der Baubeginn ist für Anfang 2018 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Herbst 2018.



Tiefbauarbeiten beim Aegerten-Schulhaus

16. Juni 2017 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat für Kanal-, Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten sowie den Ersatz der Wertstoffsammelstelle in der Aegerten-, Dietzinger- und Erlachstrasse gebundene Ausgaben in der Höhe von 2,996 Millionen Franken bewilligt.

Die Abwasser- und Regenabwasserkanäle in der Aegerten-, Dietzinger- und Erlachstrasse sind in einem schlechten Zustand und müssen erneuert werden. Dasselbe gilt für die Wasserverteilleitungen in der Aegerten- und Dietzingerstrasse, die schon über 110 Jahre alt sind. Die heutige Wertstoffsammelstelle in der Aegertenstrasse, die aus sechs Überflurcontainern besteht, wird durch eine unterirdische Sammelstelle ersetzt. Das Tiefbauamt erneuert im Anschluss an die Kanal- und Werkleitungsbauten im ganzen Projektperimeter den Strassenoberbau. Insgesamt werden 9 der bestehenden 88 Parkplätze in der Blauen Zone aufgehoben. Dafür entstehen ein Güterumschlagsplatz, 21 Zweirad-Parkplätze, ein Veloweg in der Dietzingerstrasse und es werden zwei neue Bäume gepflanzt.

Der Baubeginn ist für Ende 2017 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Herbst 2018.



Werkleitungssanierung in der Uetlibergstrasse

13. Juli 2016 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat für die Sanierung von Kanalisation und Werkleitungen in der Uetlibergstrasse, Abschnitt Giesshübel- bis Haldenstrasse und Agnes-Robmann-Weg, gebundene Ausgaben in der Höhe von 7,875 Millionen Franken bewilligt.

Die Kanalisations- und Frischwasserleitungen in der Uetlibergstrasse im Abschnitt Giesshübel- bis Haldenstrasse und Agnes-Robmann-Weg sind zum Teil in sehr schlechtem Zustand und müssen dringend saniert werden. Im Rahmen des koordinierten Bauens ersetzt das Elektrizitätswerk gleichzeitig seine alte 150-Kilovolt-Leitung in diesem Gebiet und verlegt sie wo nötig in den öffentlichen Grund.

Im Gebiet Uetlibergstrasse ist auch ein Oberflächenprojekt geplant, das aber durch Einsprachen blockiert ist. Aufgrund der Dringlichkeit werden die Werkleitungen unabhängig davon saniert. Der Baubeginn ist für das letzte Quartal 2016 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich ein Jahr.



Energiesparlotsen in der Wohnsiedlung Friesenberg

20. Mai 2016 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Die Stiftung Wohnungen für kinderreiche Familien und das ewz haben letzten Herbst in der Siedlung Friesenberg in Zürich-Wiedikon ein Pilotprojekt mit einer Laien-Energieberatung durchgeführt. Ausgewählte Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung wurden zu Energiesparlotsen ausgebildet – der durchschnittliche Stromverbrauch sank nach Projektende um 4,3 Prozent. Das Pilotprojekt wurde zusammen mit dem Forschungs- und Beratungsunternehmen econcept erarbeitet.

Ziel des Projekts war es, den Energieverbrauch in den Wohnungen der Stiftung Wohnungen für kinderreiche Familien nachhaltig zu senken. Zehn Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung Friesenberg wurden durch das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) geschult, damit sie Energieberatungen und -verbrauchsmessungen in der Nachbarschaft durchführen können. Neben Energiespartipps gaben sie ebenfalls stromsparende Hilfsmittel wie beispielsweise LED-Lampen, schaltbare Steckdosenleisten oder Wasserkocher ab oder installierten diese gleich vor Ort.

Erfolgreiches Pilotprojekt

Die zehn Energiesparlotsinnen und -lotsen haben von September bis Ende November 2015 in 198 von total 206 Wohnungen Beratungen durchgeführt. Die unterschiedlichen Migrationshintergründe der Lotsinnen und Lotsen wirkten sich positiv auf die Akzeptanz des Projekts aus und Sprachbarrieren konnten überwunden werden. Die Beratungen führten zu Lerneffekten und Verhaltensänderungen bei den Bewohnerinnen und -bewohnern und führte zu einem 4,3 Prozent tieferen Energieverbrauch nach Projektende.

Breite Trägerschaft

Das Pilotprojekt wurde vom Bundesamt für Energie, dem Bundesamt für Wohnungswesen, dem Stromsparfonds der Stadt Zürich, der Bank Raiffeisen und dem Amt für Hochbauten finanziell unterstützt. Die Durchführung des Pilotprojekts in der Wohnsiedlung Friesenberg ermöglicht es, erste Erfahrungen zur Umsetzbarkeit und Wirksamkeit von Laien-Energieberatungen zu sammeln. Das ewz prüft zurzeit, ob eine Weiterführung des Projekts als Angebot für weitere interessierte Genossenschaften oder auch Unternehmungen sinnvoll sein könnte.

Projektidee stammt aus Westschweiz

Hintergrund für die Projektidee bildet ein im Kanton Genf durchgeführtes Projekt «écosocial», das von den Services Industriels de Genève (SIG) gemeinsam mit der Stadt Vernier und später mit weiteren Gemeinden realisiert wurde. In der Sozialwohnsiedlung «Les Libulles» wurden Bewohnerinnen und Bewohner von eigens dafür ausgebildeten arbeitssuchenden Jugendlichen und Erwachsenen dabei unterstützt, ihren Stromverbrauch durch technische Ausrüstung (u. a. neue energieeffiziente Kühlgeräte) und Verhaltensänderungen zu reduzieren. Das Projekt hat zu Einsparungen von 13,5 Prozent des Stromverbrauchs in der Siedlung geführt.