Die Online-Quartierzeitung für Zürich 3.

Politik

Alterszentrum Laubegg erstrahlt in neuem Glanz

10. September 2015 | von | Kategorie: Gesundheit & Soziales, Politik

Duschen in allen Appartements, einladende Begegnungsräume, ein Dachgarten, Räume für Fitness und Physiotherapie, mehr Licht und ansprechende Farben; diese und viele weitere Veränderungen erwarteten die Bewohnerinnen und Bewohner bei ihrer Rückkehr ins instand gestellte Alterszentrum Laubegg.

Laubegg_Alterszentrum_Blick_in_ein_Appartement_mit_NasszelleIn der ersten Septemberwoche sind die Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums Laubegg nach siebzehn Monaten in ihr ehemaliges und zugleich neues Daheim zurückgekehrt. Die Verwandlung, welche die vertrauten Gebäude am Hegianwandweg durch eine Teilinstandsetzung erfahren haben, ist verblüffend.

Schon im Eingangsbereich und in den Aufenthaltsräumen fällt auf, dass sorgfältig gestaltete Treffpunkte zum Verweilen einladen. In allen Appartements gibt es nun eine Dusche. Für zeitgemässe Funktionen eines Alterszentrums (AZ) wurden praktische und architektonisch ansprechende Lösungen gefunden: ein Behandlungsraum für Fitness und Physiotherapie, ein Pflegebad und vor allem Platz für eine vielfältige und individuelle Betreuung für die an Demenz erkrankten Bewohnerinnen und Bewohner. Ihnen steht nun ein geschützter Dachgarten für Spaziergänge im Freien zur Verfügung.

Medienmitteilung der Stadt Zürich



Thomas Marthaler neuer Präsident der Friedensrichter- und Friedenrichterinnen der Stadt Zürich

22. Mai 2015 | von | Kategorie: Politik

Nach den Erneuerungswahlen vom 8. März 2015 der Friedensrichter respektive der Friedensrichterinnen für die Amtsdauer 2015–2021 hat sich der Verband der Friedensrichter und Friedensrichterinnen des Bezirks Zürich, anlässlich der Generalversammlung vom 14. April 2015, neu konstituiert.

Nach 13 Jahren präsidialem Vorsitz ist Friedensrichter Robert Schönbächler als Präsident des Friedensrichter-Bezirksverbands Zürich zurückgetreten.Somit hat der Bezirksverband einstimmig als neuen Präsidenten Friedensrichter lic.iur. Thomas Marthaler, Rechtsanwalt, c/o Friedensrichteramt der Stadt Zürich Kreise 3 und 9, gewählt. Der 53-jährige Thomas Marthaler, seit 2009 Friedensrichter, früherer Stadtammann und Jurist und am 12. April 2015 erfolgreich wiedergewählter Kantonsrat bringt die Voraussetzungen mit, den Verband zu führen und sowohl gegen innen und aussen zu vertreten.



Resultate der Regierungsrat- und Kantonsratswahlen im Kreis 3

14. April 2015 | von | Kategorie: Abstimmungen & Wahlen, Politik

Regierungsrat: Martin Graf und Markus Bischoff schafften trotz sehr guten Resultaten im Kreis 3 die (Wieder-)Wahl nicht

  1. Mario Fehr, SP (5735 Stimmen)
  2. Jacquelin Fehr, SP (5248)
  3. Martin Graf, Grüne (4924)
  4. Markus Bischoff, AL (4282)
  5. Thomas Heiniger, FDP (3437)
  6. Silvia Steiner, CVP (2650)
  7. Carmen Walker Späh, FDP (2636)

Kantonsrat: Die SP bleibt die wählerstärkste Partei im Kreis 3

  1. SP (32.09% Stimmenanteil)
  2. SVP (15,60%)
  3. Grüne (12,70%)
  4. FDP (11,49%)
  5. AL (11,26%)
  6. glp (8,70%)
  7. CVP (3,73%)

(Quelle: Statistisches Amt des Kantons Zürich)



Neue Vorgaben bei Verlängerung von Baurechtsverträgen

11. Oktober 2014 | von | Kategorie: Politik

Will eine Baugenossenschaft ihren Baurechtsvertrag mit der Stadt verlängern, muss sie bei ihren Mietverhältnissen neu die gleichen Belegungsvorschriften einhalten, wie sie auch für städtische Wohnungen gelten. Der Stadtrat hat die ersten beiden Verlängerungen genehmigt, bei denen diese Bestimmung zum Tragen kommt.

Seit den fünfziger Jahren gibt die Stadt Zürich ihr Land in der Regel im Baurecht ab; zuvor waren Verkäufe an Baugenossenschaften und andere gemeinnützige Organisationen üblich. Ende 2013 bestanden insgesamt 207 Baurechtsverträge, 105 davon mit gemeinnützigen Bauträgern. Die Nutzungsdauer beträgt in den meisten Fällen 60 Jahre, seit 2007 räumt die Stadt den Bauträgern die Möglichkeit ein, den Vertrag um zweimal 15 Jahre zu verlängern. Im März dieses Jahres bestimmte der Gemeinderat, dass auch Baurechtsverträge um eine solche Option ergänzt werden sollen, die vor 2007 abgeschlossen wurden. Dahinter steht die Idee, den Bestand an gemeinnützigen Wohnungen für weitere Generationen zu sichern.

Mit der Verlängerungsoption verknüpfte der Gemeinderat eine Vorgabe an die Bauträger: Sie müssen künftig bei der Vermietung die Belegungsvorschrift für städtische Wohnungen beachten, die folgendermassen lautet: «In der Regel soll die Personenzahl die Anzahl Zimmer höchstens um 1 unterschreiten.» Ausserdem dürfen Wohnungen nicht als Zweitwohnsitz oder an Wochenaufenthalterinnen und -aufenthalter vermietet werden. Diese Regelungen gelten neu für Mietverhältnisse, die nach Abschluss der Baurechtsverlängerung eingegangen wurden, und zwar während der ganzen Mietdauer, also nicht nur beim Abschluss des Mietvertrags. Die Baurechtsnehmerin muss ihre Mietverträge entsprechend abfassen und dem städtischen Büro für Wohnbauförderung jährlich Bericht erstatten.

Nun hat der Stadtrat die ersten beiden Verlängerungen gemäss dem Gemeinderatsbeschluss vom März genehmigt. Baurechtsnehmerin ist die Gemeinnützige Baugenossenschaft Limmattal (GBL), die Verlängerung gilt für die Überbauungen Letzigraben 195/197/199 und Fellenbergstrasse 184/186/188, beide in Zürich-Albisrieden. Die GBL muss damit für künftige Mietverhältnisse die Belegungsvorschriften in diesen Liegenschaften verschärfen. Heute gilt gemäss ihrem Vermietungsreglement: «Zimmerzahl minus 2 = Anzahl Personen».



Neuer Kantonsrat aus der Stadt Zürich

3. Oktober 2012 | von | Kategorie: Politik

Die Direktion der Justiz und des Innern hat Andreas Hauri, eidg. dipl. Marketingleiter, Zürich, als Mitglied des Kantonsrates als gewählt erklärt. Er tritt die Nachfolge der zurückgetretenen Michèle Bättig, Zürich, an. Der 45-jährige Andreas Hauri war Ersatzmitglied auf der GLP-Liste des Wahlkreises II (Stadt Zürich, Kreise 3 und 9).



Grünes Licht für den Bikepark

18. Juli 2012 | von | Kategorie: Freizeit & Sport, Politik

Der Stadtrat hat für den Bau des Bikeparks Zürich-Allmend einen Objektkredit von 1,936 Millionen Franken bewilligt. Die Eröffnung ist auf Frühling 2013 vorgesehen.

Das noch rohe Areal der Bikepark-Anlage neben der AutobahnAuf dem zurzeit nicht genutzten Areal beim Sihlcity soll ein Bikepark erstellt werden. Dieser soll sowohl für Unerfahrene als auch für geübte Bikerinnen und Biker ein interessantes Sportgelände bieten. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde ein Übungsgelände konzipiert, das die drei «Welten» BMX, Dirtjumps und Pumptrack miteinander kombiniert.

Die Parcours-Elemente bestehen aus stabilisiertem Material, das eine intensive Nutzung bei jeder Witterung zulässt und den Unterhaltsaufwand minimiert. Die gesamte Fläche wird locker mit Bäumen bepflanzt. Die nicht befahrbaren Bereiche sind begrünt. Ein mit Feinkies chaussierter Aufenthaltsbereich mit Sitzbänken und Trinkbrunnen steht zur allgemeinen Benutzung zur Verfügung.

Baubeginn ist im Herbst 2012. Die Fertigstellung ist geplant auf Frühling 2013.

Weitere Informationen zum Projekt



Regierungsrat lehnt Abbruch der Sihlhochstrasse ab

12. März 2012 | von | Kategorie: Politik

SihlhochstrasseEine Petition mit 2253 Unterschriften fordert vom Regierungsrat, vom Zürcher Stadtrat und vom Bundesrat den Abbruch der Sihlhochstrasse und die Renaturierung der Sihl. Zudem soll zusätzlicher Verkehr in den angrenzenden Quartieren durch flankierende Massnahmen verhindert werden. Aus Sicht des Regierungsrates hätte der Wegfall der Sihlhochstrasse ohne Ersatz erhebliche Nachteile für den Zubringerverkehr in die Stadt. Langfristig schliesst der Regierungsrat jedoch einen Wegfall der Sihlhochstrasse nicht aus.

Der Regierungsrat unterstützt die Petition der «Grüne Stadt Zürich» zum Abbruch der Sihlhochstrasse nicht. Zwar kann er nachvollziehen, dass dieses Bauwerk aus den 70er-Jahren in städtebaulicher Hinsicht als nachteilig empfunden wird. Aus Sicht des Gewässerschutzes und der Renaturierung der Sihl würde ein Abbruch auch Vorteile bringen. Aufgrund der grossen verkehrlichen Bedeutung sieht der Regierungsrat aber keine Möglichkeit, die Strasse ohne Ersatz aufzuheben. Als Ersatz kommt allenfalls der im Richtplan eingetragene Stadttunnel in Frage, dessen Umsetzung aber in weiter Ferne steht.

Mit der Westumfahrung wurde der Durchgangsverkehr aus der Stadt Zürich auf das übergeordnete Hochleistungsstrassennetz gelenkt. Für den Ziel- und Quellverkehr in die und aus der Stadt hat die Sihlhochstrasse aber nach wie vor eine grosse Bedeutung, da diese Strasse den Verkehr kanalisiert. Bei einem Abbruch würde der Verkehr in die Quartiere verdrängt, von wo er heute dank flankierender Massnahmen ferngehalten wird. Die Belastung der Bevölkerung würde dadurch erheblich zunehmen. Zudem wurden in den letzten Jahren grosse Investitionen beim Lärmschutz getätigt.

Auch das Bundesamt für Strassen ASTRA und der Zürcher Stadtrat erachten in ihren Stellungnahmen einen Abbruch der Sihlhochstrasse als derzeit nicht realistisch und sinnvoll.



FDP will Sihl-Kraftwerk

20. Mai 2011 | von | Kategorie: Politik

Die FDP-Gemeinderäte Cäcilia Hänni und Joachim Hagger regen in einem Postulat den Bau eines Kleinkraftwerkes beim Sihlhölzli an. Dort stürze die Sihl mit Wucht über Schwellen, was heute nicht zur Stromerzeugung genutzt werde. Deshalb bitten die beiden Gemeinderäte den Stadtrat, den Bau eines Kleinkraftwerkes zu prüfen. Die Nutzung der Wasserkraft könne mit dem Bau einer Fischtreppe verbunden werden.

Die eingezwängte Sihl (Tages-Anzeiger)



Resultate Kantonsratswahlen Kreis 3+9

6. April 2011 | von | Kategorie: Abstimmungen & Wahlen, Politik

Im Wahlkreis 3+9 der Stadt Zürich bleibt die Verteilung der zwölf Kantonsratsmandate auf die Parteien gleich: SVP (3 Sitze), SP (3 Sitze); Grüne (2 Sitze), AL (1 Sitz), CVP (1 Sitz), FDP (1 Sitz), GLP (1 Sitz). Stärkste Partei im Kreis 3 bleibt gemäss den provisorischen Schlussresultaten die SP mit knapp 30% Stimmenanteil. Am meisten Wähler hinzu gewannen die Grünliberalen (+4,8%), am meisten verloren SVP (-4,3%) und CVP (-3,4%). Gewählt sind: Karl Zweifel, Lorenz Habicher, Roger Liebi (neu; alle SVP); Emy Lalli, Thea Mauchle, Thomas Marthaler (neu; alle SP); Leila Chaya Feit (FDP);  Claudia Gambacciani, Ralf Margreiter(neu; beide Grüne); Christoph Holenstein (CVP); Michèle Bättig (GLP); Kaspar Bütikofer (AL). Nicht mehr im Kantonsrat dabei sind Luzius Rüegg (SVP), Dominique Feuillet (SP) und Sandro Feuillet (Grüne).

Bild2Die neuen Vertreter des Wahlkreises 3+9 im Zürcher Kantonsrat: Roger Liebi (SVP), Thomas Marthaler (SP) und Ralf Margreiter (Grüne).



Grüne lancieren Petition zum Abbruch der Sihlhochstrasse

4. März 2011 | von | Kategorie: Politik

SihlhochstrasseAm 5. März 2011 lancieren die Grünen eine Petition, die den Abbruch der Sihlhochstrasse fordert. Der Autobahnstummel über der Sihl habe nach der Eröffnung der Westumfahrung und der damit angestrebten Verbesserung der Wohnqualität in Zürich keine Daseinsberechtigung mehr.

Die Sihlhochstrasse wurde 1974 eröffnet. Sie sollte den Südast des «Expressstrassen-Ypsilon» bilden, mit welchem die Planer von Bund und Kanton den Durchgangsverkehr durch die Stadt Zürich lenken wollten. Die Stadtbevölkerung verhinderte das Ypsilon. Der Autobahnstummel „verschandelt aber bis heute den Flussraum und die angrenzenden Wohnquartiere in den Kreisen 2 und 3″, schreiben die Grünen in einer Medienmitteilung. Vor anderthalb Jahren hat der Zürcher Gemeinderat ein Postulat zum Abbruch der Sihlhochstrasse überwiesen. Weil seither nichts passiert sei, wollen die Grünen der Kreise 2 und 3 jetzt mit einer Petition an den Regierungsrat Druck machen. Ihre Petition fordert:

  • Abbruch des Autobahnstummels «Sihlhochstrasse», beginnend bei der Allmend Brunau
  • Renaturierung des Flussbetts der Sihl zwischen Brunaubrücke und Sihlhölzli
  • Verhinderung von zusätzlichem Verkehr in den angrenzenden Quartieren durch flankierende Massnahmen

Die Petition der Grünen wird unterstützt durch die SP 2 und 3, AL, CSP, Pro Velo, Quartiernetz 3 und die Einwohnerinitiative Kreis 3