Die Online-Quartierzeitung für Zürich 3.

Mobilität

Neubau Bushaltestelle «Strassenverkehrsamt»

13. Juli 2016 | von | Kategorie: Mobilität

Der Stadtrat hat für die Sanierungs- und den Neubaumassnahmen an der Bushaltestelle «Strassenverkehrsamt» Objektkredite in der Höhe von 495 000 Franken und gebundene Ausgaben in der Höhe von 1,925 Millionen Franken bewilligt.

Die Bushaltestelle «Strassenverkehrsamt» bietet aufgrund des Passagieraufkommens nicht mehr genug Platz und muss vergrössert werden. Auf der Südseite wird eine zusätzliche Bushaltestelle gebaut, damit die Buslinien 89 und 32 gleichzeitig die Haltestellen bedienen können. Die neue Haltestelle wird behindertengerecht ausgebaut und mit einer Wendeschlaufe versehen.

Im Rahmen der Bauarbeiten ersetzt die Wasserversorgung verschiedene Wasserleitungen und installiert für eine Verbesserung des Brandschutzes Überflurhydranten anstelle der vorhandenen Unterflurhydranten. Zum Abschluss der Arbeiten erneuert das Tiefbauamt den Strassenbelag.

Der Baubeginn ist für Herbst 2016 geplant. Die Arbeiten sollen bis Ende Dezember 2016 abgeschlossen sein.



Fahrgastzunahme auf der S10

8. April 2016 | von | Kategorie: Mobilität

Auf der Linie S10 zwischen Zürich HB und dem Uetliberg wurden 2015 rund 5,5 Millionen Fahrgäste verzeichnet.
Auch auf dieser Linie ist eine konstante Steigerung festzustellen. In den letzten fünf Jahren nahmen die Fahrgastzahlen um
jährlich etwa 1,5 Prozent zu.



Versuchsweise keine Barriere mehr am Borrweg

16. September 2015 | von | Kategorie: Mobilität

Zur Durchsetzung der (Nacht-)Fahrverbote dienen in einigen Gebieten und Strassenzügen in der Stadt Zürich Barrieren oder ähnliche Absperrungen. Dazu gehört auch die Barriere am Borrweg. Um die Verhältnismässigkeit dieser Massnahme zu überprüfen, hat die Stadt entschieden, ab 24. August 2015 versuchsweise während rund einem halben Jahr die Einfahrten nicht mehr durch einen externen Bewachungsdienst bedienen und die Einfahrten kontrollieren zu lassen. Sollte der Versuch erfolgreich sein, könnte die Stadt Zürich jährlich Kosten in der Höhe von rund einer Million Franken einsparen.

In der Stadt Zürich dienen über siebzig Barrieren oder ähnliche Absperrungen wie Pfosten und Scherengitter im Strassenraum dazu, Verkehrsanordnungen durchzusetzen. Diese Barrieren wurden einst installiert, um Anwohnende vor Lärm und wildem Parkieren zu schützen. Mitarbeitende eines externen Sicherheitsdienstleisters schliessen die meisten dieser Barrieren täglich und öffnen diese am Folgetag wieder. Einige sind permanent bedient, damit Zufahrtsberechtigte Einlass erhalten.

Die jährlich anfallenden Kosten für den Betrieb und den Unterhalt der Barrieren belaufen sich auf über eine Million Franken. Aus finanziellen Überlegungen führt die Dienstabteilung Verkehr (DAV) nun einen Versuch durch, mit welchem die Notwendigkeit und Verhältnismässigkeit dieser Barrieren überprüft wird. Dem Versuch liegt die Annahme zugrunde, dass sich die Verkehrsteilnehmenden an die Fahrverbots- und Fussgängerzonen gewöhnt haben und diese – wie andere Signalisationen – auch ohne Barrieren beachten. Auch am Borrweg bleibt die Barriere während der rund sechsmonatigen Versuchsdauer offen:

Monitoring und Umfrage als Beurteilungsgrundlage

Um die Wirkung der Massnahme zu ermitteln, wird ein Monitoring durchgeführt. Die DAV hat vom 27. Juni bis 10. Juli 2015 bereits Vorher-Erhebungen über den Fahrzeugverkehr in den betroffenen Gebieten gemacht. Nach einer Angewöhnungsphase für die Verkehrsteilnehmenden finden dann während zweier Wochen die Nachher-Erhebungen statt. Damit die Zählungen möglichst aussagekräftig sind, passt die DAV wo nötig die Signalisationen an und demontiert die Barrieren. Zudem erfolgt eine Anwohnendenbefragung. Diese Erkenntnisse dienen als Basis für den Entscheid über den zukünftigen Betrieb der Barrieren.

Sollte sich während des Versuchs zeigen, dass an einzelnen Standorten unzumutbare Belästigungen die Fortführung des Versuchs verunmöglichen, können Massnahmen zur besseren Durchsetzung angeordnet werden. Ein Abbruch des Versuchs ist gegebenenfalls an einzelnen Standorten ebenfalls denkbar.

Die versuchsweise Ausserbetriebnahme der Barrieren ändert an den geltenden Verkehrsregimen nichts. Die Zufahrtsbeschränkungen haben nach wie vor Gültigkeit und deren Übertretung wird im üblichen Rahmen geahndet.



Umzüge innerhalb der Stadt ohne Gang zum Kreisbüro

20. März 2015 | von | Kategorie: Mobilität

Bereits 35 Prozent dieser Adressänderungen online gemeldet

Zürcherinnen und Zürcher, die innerhalb der Stadt umziehen, können ihre neue Adresse seit rund zwei Jahren bequem online melden. 2014 wurden bereits 35 Prozent der innerstädtischen Wohnungswechsel ohne Gang aufs Kreisbüro erfasst.

Mit dem 1. April steht einer der traditionell meistgenutzten Umzugstermine bevor. Wer innerhalb der Stadt zügelt, kann sich den Gang zum Kreisbüro sparen: Dank einem im Frühling 2013 eingeführten E-Government-Angebot ist es möglich, Adressänderungen online zu melden. Im vergangenen Jahr wurden bereits mehr als 35 Prozent der rund 43 000 innerstädtischen Wohnungswechsel online erfasst.

Umzüge müssen spätestens nach vierzehn Tagen gemeldet werden, und eine Online-Erfassung ist frühestens zwei Wochen vor Einzug an der neuen Adresse möglich. Beim Ausfüllen der Online-Umzugsmeldung besteht zudem die Möglichkeit, das Strassenverkehrsamt über den Adresswechsel zu informieren sowie eine provisorische Parkkarte zu beziehen.

Mit Services wie der Online-Umzugsmeldung, Online-Adressauskünften oder der 2014 eingeführten Möglichkeit, Heiratstermine im Internet zu reservieren, will das Bevölkerungsamt verwaltungsinterne Verfahren vereinfachen und noch kundenfreundlichere Dienstleistungen anbieten. Die Stadt Zürich ist zudem Pilotgemeinde des Projekts «eUmzugZH». Dieses verfolgt das Ziel einer flächendeckenden Einführung der elektronischen Umzugsmeldung im ganzen Kanton.



Perronerhöhung in der SZU-Station Friesenberg

14. November 2014 | von | Kategorie: Mobilität

Die Sihltal-Zürich-Uetlibergbahn hat das Perron in der Station Uetliberg erhöht. Bisher war nur eine provisorische Gitterblechkonstruktion vorhanden, um den teilweise beträchtlichen Höhenunterschied beim Ein- und Aussteigen zu überwinden.

 

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Ab Herbst in neuen Zügen auf den Uetliberg

10. Juni 2013 | von | Kategorie: Mobilität

Neuer_TriebzugDie Sihltal Zürich Uetliberg Bahn (SZU) hat ihren ersten neuen Triebzug präsentiert. Die Zweispannungs-Triebzüge sind klimatisiert und im Bereich der grosszügig ausgelegten Einstiegsplattformen niederflurig. Jeder Zug weist 123 Sitzplätze und eine Gesamtka pazität für 310 Personen auf. In Doppeltraktion können somit über 600 Fahrgäste befördert werden. Die Züge entsprechen den Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes. So sind die Türen weiss lackiert, was Fahrgästen mit einer Sehbehinderung das Auffinden erleichtert. Im Mittelwagen ist Platz für Rollstühle wie auch für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste reserviert.

Ab Herbst im Einsatz
Die ersten Zweispannungs-Triebzüge kommen ab Herbst
2013 auf der Uetliberglinie S10 in den fahrplanmässigen Einsatz. Die neuen Triebzüge können auch auf der Sihltallinie verkehren. Vorgesehen ist dort ein Einsatz als Nachtzüge. Auslöser der Fahrzeugbeschaffung war, dass die heute im Einsatz stehenden 3-Wagenzüge der Nachfrage häufig nicht mehr genügen und damit eine Kapazitätserweiterung der Flotte erforderlich wurde.



Sanierung und Neugestaltung der Birmensdorferstrasse

3. Oktober 2012 | von | Kategorie: Mobilität

Der Stadtrat hat für die Sanierung und Neugestaltung der Birmensdorferstrasse gebundene Ausgaben von 46 646 475 Franken und einen Objektkredit zur Umsetzung des Plan Lumière von 40 000 Franken bewilligt. Zusätzlich beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Objektkredit von 5 863 100 Franken.

Die Birmensdorferstrasse ist im Bereich zwischen Goldbrunnenplatz und Triemli sanierungsbedürftig. Auch die Werkleitungen, Tramgleise und Fahrleitungen sind teilweise in schlechtem Zustand und müssen saniert werden. Im Rahmen dieser Sanierungsarbeiten wird auch die Verkehrsführung angepasst.

ÖV und Rettungsfahrzeuge auf gemeinsamer Spur
Im oberen Bereich der Birmensdorferstrasse wird ein durchgehend separates ÖV-Trassee für Tram und Postauto in der Strassenmitte eingerichtet. Dort werden künftig auch die Rettungsfahrzeuge des Stadtspitals Triemli verkehren. Zudem wird die bereits bestehende Einspurigkeit der Bereiche Schmiede Wiedikon bis Talwiesenstrasse und Triemli bis Waldegg auf die gesamte Birmensdorferstrasse ausgedehnt. Dadurch gibt es zwischen Triemli und Gutstrasse künftig nur noch eine Fahrspur pro Richtung für den motorisierten Individualverkehr (MIV). Auf der so gewonnenen Fläche werden Radwege und Schutzinseln für Fussgängerinnen und Fussgänger erstellt sowie das Alleenkonzept umgesetzt. Durch diese baulichen Massnahmen wird die Verkehrsabnahme gesichert, die durch die Inbetriebnahme der Westumfahrung und die Umsetzung der flankierenden Massnahmen erreicht wurde.
Der Linksabbieger von der Birmensdorferstrasse in die Gutstrasse muss aus Platzgründen aufgehoben werden, weil die Tramhaltestelle Talwiesenstrasse aufgrund des Behindertengleichstellungsgesetzes verbreitert wird. Die Ersatzbeziehungen für den Linksabbieger Gutstrasse sind einerseits die Fahrbeziehung über die Schaufelbergerstrasse und andererseits über die Kalkbreite-/Aemtlerstrasse.

Entflechtung von MIV und Veloverkehr
Im unteren Bereich der Birmensdorferstrasse werden separate Radstreifen und Radwege eingebaut. Der Platz dazu wird gewonnen, indem die Tramgleise neu mittig in der Strasse angeordnet werden. An einzelnen Stellen ist Landerwerb erforderlich. Am Goldbrunnenplatz wird das Beleuchtungskonzept Plan Lumière umgesetzt.
Durch den Wegfall des Linksabbiegers an der Tramhaltestelle Talwiesenstrasse erhöht sich voraussichtlich das Verkehrsaufkommen in der Aemtler- und der Kalkbreitestrasse. Dadurch wird der Einbau von Schallschutzfenstern nötig. Auch im oberen Bereich der Birmensdorferstrasse, wo die Immissionsgrenzwerte bereits heute überschritten werden, sollen Schallschutzfenster eingebaut werden.

Aufteilung in gebundene Ausgaben und Objektkredit
Die Erneuerung bestehender Anlagen wird über gebundene Ausgaben finanziert und vom Stadtrat in eigener Kompetenz bewilligt. Darunter fallen auch die Lärmschutzmassnahmen im unteren Bereich der Birmensdorferstrasse, weil diese durch die gesetzlich bedingte Verbreiterung der Haltestelle Talwiesenstrasse und die damit verbundene Aufhebung des Linksabbiegers in die Gutstrasse ausgelöst werden.
Die Aufwertungsmassnahmen werden dem Gemeinderat als Objektkredit beantragt. Darunter fällt auch der Einbau von Schallschutzfenstern im oberen Bereich der Birmensdorferstrasse. Dies, weil die bestehenden Rasengittersteine durch einen weniger leisen Belag ersetzt werden, damit neben Trams auch Postautos und Rettungsfahrzeuge dort fahren können. Weil es für dieses Vorgehen zwar gute Gründe, aber keine zwingende Notwendigkeit gibt, werden sowohl der Belag als auch die nötig werdenden Lärmschutzfenster als neue Ausgaben betrachtet, die dem Gemeinderat vorzulegen sind.
Die Bauarbeiten beginnen im oberen Bereich Anfang 2014 und dauern rund ein Jahr. Anschliessend werden die Arbeiten im unteren Bereich ausgeführt. Es ist vorgesehen, dass sie Ende 2015 beendet sein werden.



Neues Verkehrsregime in der Haldenstrasse

2. September 2012 | von | Kategorie: Mobilität

Um den Durchgangsverkehr in der Haldenstrasse zu vermindern, hat der Stadtrat beschlossen, ein teilweises Fahrverbot einzuführen. Zubringerdienst ist gestattet.

Der Stadtrat plant an der Haldenstrasse die Einrichtung einer Fahrverbotszone für den motorisierten Verkehr (Schwerverkehr, Auto, Motorräder) im Bereich zwischen Bühl- und Wiedingstrasse. Die Anwohnenden und Zuliefernden im Bereich des Fahrverbots können zu jeder Zeit von beiden Seiten zu den Liegenschaften gelangen. Die übrigen Anwohnenden und Zuliefernden der Halden-, Bühl- und Talwiesenstrasse können mindestens von der einen Seite zufahren: westlich des Fahrverbotsbereichs über die Birmensdorferstrasse, östlich über die Uetlibergstrasse. Die öffentliche Ausschreibung mit rechtlichen Einsprachemöglichkeiten ist für den Herbst 2012 vorgesehen.

Die als Quartierstrasse klassierte und in einer Tempo-30-Zone gelegene Haldenstrasse weist seit Jahren einen zu hohen Anteil an quartierfremdem Durchgangsverkehr auf. Zwar nahm die Belastung nach der Eröffnung der Westumfahrung von 5900 auf 3900  Fahrzeuge pro Tag ab (Erhebung September 2011). Die Talwiesen-, Bühl- und Haldenstrasse werden jedoch von vielen Schulkindern und Eltern mit Kinderwagen genutzt. Zudem wird der Immissionsgrenzwert für Lärm in gewissen Bereichen regelmässig überschritten.

2012-02-24 16.23.30Versuch einer Teilsperrung mittels Barrieren
Aus diesen Gründen rechtfertigen sich verkehrsberuhigende Massnahmen, über deren Ausgestaltung sich Vertreterinnen und Vertreter von Handel und Gewerbe, Elternverein, Anwohnende und Mitgliedern des Gemeinderates an zwei Veranstaltungen austauschten. Die dort gefundene Kompromisslösung war ab Oktober 2011 ein auf fünf Monate befristeter Versuch mit zwei Barrieren in der Haldenstrasse. Sie befanden sich auf der Höhe des Berneggwegs und bei der Einmündung der Wiedingstrasse in den Berneggweg und waren von Montag bis Freitag jeweils von 6.00 bis 9.00 und von 15.00 bis 19.00 Uhr geschlossen.

Erfahrungen aus der Versuchsordnung
Mit der Sperrung der Haldenstrasse konnte gemäss Tiefbauamt erreicht werden, dass sich der quartierfremde Verkehr wie im kommunalen Richtplan vorgesehen auf die Achsen Schweighof-, Birmensdorfer-, Uetliberg- und Steinstrasse verlagerte. Noch rund 1900 Fahrzeuge pro Tag befuhren die Haldenstrasse. Die Versuchsanordnung hat aber auch gezeigt, dass eine temporäre Sperre verschiedene Probleme mit sich bringt. So lassen die Raumverhältnisse an der Haldenstrasse beispielsweise keine befriedigende Lösung für Wendemanöver zu.

Zwei Petitionen eingereicht
Im Quartier gab es Befürwortende und Gegner/innern der versuchweise installierten Barrieren. Beide Interessengruppen organisierten sich und reichten Stadträtin Ruth Genner Petitionen mit 792 Unterschriften (pro Barriere), beziehungsweise 925 Unterschriften (contra Barriere) ein. Nach Abwägung der verschiedenen Interessen hat der Stadtrat beschlossen, dass an der Haldenstrasse keine dauerhaften Barrieren, aber ein Fahrverbot mit Zubringerdienst eingerichtet wird. Der Stadtrat ist der Meinung, mit diesem Kompromiss einerseits die gewünschte Reduk-tion des quartierfremden Verkehrs zu erreichen und andererseits den Mobilitätsbedürfnissen von Anwohnenden und Gewerbe Rechnung zu tragen.



Ende der versuchsweisen Verkehrsberuhigung an der Haldenstrasse

20. Februar 2012 | von | Kategorie: Mobilität

Am Freitag, 24. Februar 2012, endet planmässig der Versuch einer temporären Sperrung der Haldenstrasse für den Durchgangsverkehr. Die Barrieren an der Haldenstrasse und dem Berneggweg werden im Rahmen dieses Versuchs letztmals von 15 bis 19 Uhr geschlossen sein und anschliessend demontiert.

2012-02-24 16.23.21Die versuchsweise, temporäre Sperrung der Haldenstrasse zwecks Reduktion des Schleichverkehrs startete am 3. Oktober 2011 und wird wie vorgesehen per 24. Februar eingestellt. Dieser Versuch wurde aufgrund wiederholter Forderungen nach Verkehrsberuhigungsmassnahmen seitens der Bevölkerung und der Politik vom Tiefbauamt der Stadt Zürich und der Dienstabteilung Verkehr des Polizeidepartements durchgeführt. Dies, nachdem eine frühere Massnahme mit Abbiegeverboten nicht den gewünschten Erfolg zeitigte.

Während der Zeit des Versuchs hat das städtische Tiefbauamt die Auswirkungen beobachtet und per Fragebögen eine Umfrage zur Massnahme im Quartier durchgeführt. Jetzt werden diese Beobachtungen sowie die Ergebnisse aus der Umfrage ausgewertet. Darauf gestützt wird die Stadt entscheiden, ob und falls ja welche Verkehrsberuhigungsmassnahmen zu welchem Zeitpunkt eingeführt werden sollen.

Über die Resultate des Versuchs sowie das weitere Vorgehen wird die Stadt voraussichtlich im Sommer 2012 informieren.



Haldenstrasse: Barrieren schützen Anwohnende Durchgangsverkehr

1. Oktober 2011 | von | Kategorie: Mobilität

Haldenstrasse: Barrieren schützen Anwohnende und Kinder vor Durchgangsverkehr

Die Haldenstrasse in Wiedikon wird von motorisierten Verkehrsteilnehmenden als Schleichweg zwischen der Birmensdorfer- und der Uetlibergstrasse genutzt, um den Manesseplatz sowie die Schmiede Wiedikon zu umfahren. Sehr zum Missfallen der Anwohnerschaft. Um diesen unerwünschten quartierfremden Verkehr zu verhindern, führen das Tiefbauamt und die Dienstabteilung Verkehr ab dem 3. Oktober 2011 einen auf fünf Monate befristeten Versuch durch. Zwei Barrieren, die von Montag bis Freitag jeweils von 6.00–9.00 Uhr und von 15.00–19.00 Uhr geschlossen sind, unterbinden den Transitverkehr.

Täglich rund 4500 Fahrzeuge befahren die als Quartierstrasse klassierte und in einer Tempo-30-Zone gelegene Haldenstrasse. Bei 40–50 Prozent davon handelt es sich um quartierfremden Durchgangsverkehr. Mit zwei Barrieren – einer an der Haldenstrasse auf Höhe des Berneggwegs und einer zweiten bei der Einmündung des Berneggwegs in die Wiedingstrasse – wird nun dieser Transitverkehr von Montag bis Freitag jeweils von 6.00–9.00 Uhr und von 15.00–1 9.00 Uhr temporär gestoppt. Dadurch soll erstens das Quartier in den verkehrsreichen Spitzenstunden vom Pendlerverkehr befreit werden, zweitens wird auch der Schulweg sicherer, befinden sich doch etliche Schulhäuser und Kindergärten innerhalb dieser Tempo-30-Zone. Das Ganze ist vorerst ein Versuch, der auf fünf Monate befristet ist. Während dieser Zeit werden die verkehrlichen Auswirkungen an verschiedenen Orten beobachtet und ausgewertet. Zudem erhalten die Anwohnenden die Möglichkeit, sich anhand eines im November verteilten Fragebogens zum Versuch zu äussern. Anschliessend wird die Stadt über die Resultate und das weitere Vorgehen informieren.
Erster Versuch brachte nicht den gewünschten Erfolg
Aus der Bevölkerung und von politischen Kreisen wurden in den letzten Jahren wiederholt Forderungen nach Verkehrsberuhigungsmassnahmen für die Haldenstrasse erhoben. Eine erste Versuchsanordnung im Jahre 2009 (Linksabbiegeverbot an der Halden- in die Uetlibergstrasse sowie Rechtsabbiegegebot von der Halden- in die Birmensdorferstrasse) brachte ebenfalls nicht die gewünschten Verbesserungen. Die Verbote wurden von den Verkehrsteilnehmenden mehrheitlich missachtet.

Die nun gewählte Versuchsanordnung ist das Ergebnis zweier Informationsveranstaltungen, an denen Vertreterinnen und Vertreter von Handel und Gewerbe, des Elternvereins, der Anwohnerschaft sowie Gemeinderäte teilnahmen. Die temporäre Sperrung der Haldenstrasse für den motorisierten Individualverkehr wurde als beste Kompromisslösung erachtet.