Die Online-Quartierzeitung für Zürich 3.

Aktuell

Der FCW will vorne dranbleiben

27. März 2017 | von | Kategorie: Aktuell, Freizeit & Sport

Die 1. Mannschaft des FC Wiedikon startet vom zweiten Zwischenrang aus in die Rückrunde der Fussballsaison 2016/17. Die ersten beiden Spiele gegen den Quartiernachbarn Altstetten und den Mitfavoriten Wettswil-Bonstetten 2 werden zeigen, wohin die Reise geht. Im besten Fall bleiben die Wiediker dem erstplatzierten Adliswil auf den Fersen.

Die Spieler des FCW steigen gut vorbereitet in die Rückrunde. Sie haben seit Anfang Februar viele Trainings und sechs Vorbereitungsspiele bestritten. Aus den Testpartien resultierten vier Siege und zwei Niederlagen. Im einwöchigen Trainingslager auf Gran Canaria waren bei idealen Bedingungen 18 Spieler dabei. Jetzt wird es darum gehen, die gute Vorbereitungsleistungen in der Meisterschaft zu bestätigen.

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Trainer Kurt Gehri und Sportchef Robert Stadelmann haben das Kader gezielt in der Offensive verstärkt. Drei Stürmer sind in der Rückrunde neu in der ersten Mannschaft dabei: Antonio Bellezza (von YF Juventus), Oliver Spalt (Ruggell/LI) und Marius Vuchinger (Wiedereinstieg nach fünf Jahren Pause, spielte früher bei den Amateuren von Düsseldorf/D). Diesen Zuzügen stehen zwei Abgänge gegenüber: Gunnar Andrea musste aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten und Laurenz Kaiser zieht berufshalber nach Hamburg.

Kurt Gehri ist überzeugt, dass die Mannschaft den Aufstieg in die 2. Liga schaffen kann. Dafür sind aber Leistungen wie zum Vorrundenabschluss gegen Leader Adliswil nötig. Der damalige souveräne 4:0-Sieg hat gezeigt, zu was die Mannschaft fähig ist. Allerdings wird der FCW in der Rückrunde nur vier Heimspiele auf dem gewohnten Kunstrasen bestreiten können. Auswärts werden viele Spiele auf Naturrasen stattfinden. Deshalb trainiert die Mannschaft vermehrt auf dem Rasenplatz beim Döltschi-Schulhaus. «Wenn wir aufsteigen wollen, müssen wir uns auch auswärts und auf holprigen Plätzen durchsetzen», meint Trainer Kurt Gehri. Die erste Auswärtsprüfung steht am 2. April gegen Altstetten an. Spielbeginn auf der Buchlern ist um 12 Uhr.

 



Standorte der öffentlichen Auto-Parkplätze sind online

11. November 2016 | von | Kategorie: Aktuell

Das Tiefbauamt der Stadt Zürich erhebt alle zwei Jahre die Anzahl der öffentlich zugänglichen Parkplätze in der Stadt Zürich. Diese Daten sind neu im Stadtplan verfügbar und stehen als Rohdaten allen zur Verfügung, die Apps entwickeln wollen.

parkplaetze_onlineSeit 2014 sind sämtliche öffentlich zugänglichen Abstellmöglichkeiten für Velos und Motorräder online abrufbar. Nun ist dies neu auch für Auto-Parkplätze möglich. Nebst der reinen Anzahl und deren genauer Lage in der Stadt gibt der Stadtplan ebenso über die maximal mögliche Parkierungsdauer Auskunft wie zur Gebührenpflicht. Ausserdem ist ersichtlich, ob es sich um einen Behindertenparkplatz, Taxistandplatz, Car-Parkplatz oder eine Fläche für den Güterumschlag handelt. Aufgeführt sind sämtliche öffentlichen Parkplätze und Parkhäuser. Eine gesamthafte Zählung erfolgt alle zwei Jahre, wobei allfällige Korrekturen regelmässig erfolgen. Die Daten sind demnach jederzeit aktuell und bilden die tatsächlich vorhandenen Parkplätze auf dem Stadtgebiet ab.

Open-Data-Politik

Nicht ersichtlich ist, ob die Parkplätze jeweils belegt oder frei sind. Ein solches Angebot könnten aber zum Beispiel private Anbieterinnen und Anbieter mittels einer zu entwickelnden App bereitstellen. Beim Tiefbauamt sind diverse Anfragen zur Nutzung der Parkplatz- und anderen Daten zu diesem Zweck eingegangen.



Verkehrsunfall im Kreis 3 fordert zwei Verletzte

20. September 2016 | von | Kategorie: Aktuell

Am Montagmorgen, 12. September 2016, touchierte im Kreis 3 ein Lastwagenchauffeur eine Bauabschrankung. Dabei wurden ein Mann und ein 4-jähriges Kind verletzt.

Gegen 08.15 Uhr bog ein 59-jähriger Chauffeur mit seinem Lastwagen von der Manessestrasse in die Eichstrasse ein, um dort zu einer Baustelle zu gelangen. Höhe Eichstrasse 23 touchierte er zunächst einen parkierten Lieferwagen und prallte danach in eine Bauabschrankung. Dadurch stürzte ein Kabelgerüst, das sich hinter der Abschrankung befand, auf die Strasse und das angrenzende Trottoir. Zu diesem Zeitpunkt waren dort ein 47-jähriger Fussgänger und sein 4-jähriges Kind zu Fuss unterwegs. Beide wurden von dem einstürzenden Gerüst erfasst und verletzt. Mit leichten bis mittelschweren Kopfverletzungen mussten sie ins Spital gebracht werden. Die Unfallursache ist noch unklar. Aufgrund von ersten polizeilichen Abklärungen dürfte ein medizinisches Problem im Vordergrund stehen. Nebst dem Unfalltechnischen Dienst der Stadtpolizei Zürich rückte auch das Forensische Institut Zürich zur Spurensicherung aus.



Ferienplausch: Spiel, Sport und Spass für Gross und Klein

13. Juli 2016 | von | Kategorie: Aktuell

Bereits zum 31. Mal lädt das Sportamt zum Ferienplausch ein. In der ersten und letzten Sommerferienwoche können Kinder und Jugendliche täglich von 10 bis 13 Uhr vom kostenlosen Spiel- und Sportangebot profitieren. Der Anlass findet auf den Sportanlagen Im Birch und Utogrund statt.

FerienplauschVom 18. bis 22. Juli und vom 15. bis 19. August 2016 findet auf den Sportanlagen Im Birch und Utogrund der Ferienplausch statt. Während den beiden Wochen können Kinder und Jugendliche täglich von 10 bis 13 Uhr auf dem Trampolin hüpfen, in die Pedalen von Spezialzweirädern treten oder die Kletterwand erklimmen – für jeden ist etwas dabei. Der Anlass ist kostenlos und findet bei jeder Witterung statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Kinder unter sieben Jahren sind in Begleitung eines Erwachsenen willkommen.

Das Programm wird täglich neu gestaltet und ist auf die anwesenden Kinder und Jugendlichen ausgerichtet. Unter fachkundiger Leitung können sie Sportgeräte ausprobieren oder an kleinen Turnieren mitspielen. Als Spezialgast ist dieses Jahr die Wasserballerin Monika Mlcoch auf der Sportanlage Utogrund zu Besuch und führt in der zweiten Ferienplauschwoche Aktivitäten im Freibad Letzigraben durch. In der ersten Durchführungswoche haben die Teilnehmenden hier zudem die Gelegenheit, die Blasio Spielgeräte des Freibads zu nutzen.

Der Ferienplausch wird von der Zürcher Kantonalbank unterstützt. Bei der Wochenverlosung können die Kinder und Jugendlichen Familientageskarten für den Zoo Zürich gewinnen.

Ferienplausch



Stadtspital Triemli eröffnet neues Bettenhaus

22. März 2016 | von | Kategorie: Aktuell, Gesundheit & Soziales

Nach über zehnjähriger Planungs- und Bauzeit haben Stadträtin Claudia Nielsen und Stadtrat André Odermatt das neue Bettenhaus am 8. März 2016 offiziell eröffnet. Dieses erfüllt baulich und betrieblich höchste Anforderungen an moderne Behandlungsmethoden und komplexe medizinische Abläufe. Bei keinem anderen Spitalgebäude in der Schweiz sind die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft so umfassend umgesetzt worden.

160308_STZ_2-Bett-Zimmer_Ralph_FeinerInnerhalb der Gesamterneuerung des Stadtspitals Triemli ist der Neubau des Bettenhauses ein Schlüsselprojekt und städtebaulich ein neues Markenzeichen. Der achtzehngeschossige Längsbau mit seiner gläsernen Fassade bietet Platz für über 500 Betten. Neu gibt es Zwei-Bett-Zimmer für alle, deren grossflächige Fenster den Blick zum Uetliberg und auf die Stadt freigeben. Die Ausstattung ist ebenso behaglich wie komfortabel. Mit dem «Patienten Universal Terminal (PUT)» kann man nicht nur das Essen bestellen, telefonieren und im Internet surfen. Die Ärztinnen und Ärzte können direkt am Bett auf Röntgenbilder und Laborwerte zugreifen und diese gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten besprechen. «Das Stadtspital Triemli ist ein Zukunftsmotor für den Gesundheitsstandort Zürich», so Stadträtin Claudia Nielsen. Beide Stadtspitäler sind gut eingebunden in ein effizientes Kooperationsnetz. Mit dem neuen Bettenhaus gewinnt die Stadt Zürich an Attraktivität als Kooperationspartnerin und nicht zuletzt auch an Anziehungskraft für Fachkräfte.

Pionierprojekt des nachhaltigen Bauens

160308_STZ_Neubau_Bettenhaus_Ralph_FeinerDas neue Bettenhaus hat auch im Bereich des nachhaltigen Bauens Vorbildcharakter. «Es ist ein geglücktes Pionierprojekt», sagte Hochbauvorsteher André Odermatt anlässlich der Eröffnung. «Es handelt sich um das erste Bauvorhaben in Zürich und sogar schweizweit, das die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft so umfassend erfüllt.» Einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Bauen leistet auch die seit 2015 von ewz betriebene Energiezentrale, die hauptsächlich aus erneuerbaren Quellen wie der Holzschnitzelheizung gespiesen wird und dafür sorgt, dass der künftige Betrieb des gesamten Stadtspitals Triemli weitgehend CO₂-neutral erfolgt. Das neue Bettenhaus gilt bezüglich Nachhaltigkeit auch deshalb als Pionierprojekt, weil es das erste Minergie-P-Eco zertifizierte Spitalgebäude in der Schweiz ist. Bei diesem Label spielen auch Aspekte wie Wohlbefinden und Gesundheit eine wichtige Rolle. Mit baulichen Massnahmen – unter anderem durch die Materialisierung, Farbwahl und einem Kunst-und-Bau-Konzept – soll überdies ein Beitrag an das Wohlbefinden geleistet werden. Das modernste Bettenhaus der Schweiz sei auch für das Quartier eine Bereicherung, so Stadtrat André Odermatt abschliessend. Der weitläufige Aussenraum wird momentan aufgefrischt und weiterentwickelt.

Anspruchsvoll, termingerecht und im Kostenrahmen

Das Grossprojekt konnte trotz seiner Komplexität sowie der langen Planungs- und Bauzeit termingerecht dem Spital als Eigentümerin übergeben werden und befindet sich im geplanten Kostenrahmen (290 Millionen Franken, ohne Teuerung). Der Neubau Bettenhaus geht ab 1. April 2016 in Betrieb.



Quartierspezifische Auswertung der Bevölkerungsbefragung 2015

25. Februar 2016 | von | Kategorie: Aktuell

Die Einschätzungen der Bevölkerung zu verschiedenen Aspekten des Stadtlebens in Zürich unterscheiden sich zwischen den Quartieren. Grosse Unterschiede zeigen sich etwa bei der Zufriedenheit mit der Ruhe im Quartier und mit der Zusammensetzung der Quartierbevölkerung. Auch die Einstellungen zur Entwicklung der Stadt und zu baulichen Veränderungen variieren. Dies zeigt die quartierspezifische Auswertung der Bevölkerungsbefragung 2015 der Stadtentwicklung Zürich.

2015_Bevölkerungsbefragung

Die Stadtentwicklung Zürich hat ausgewählte Ergebnisse der repräsentativen Bevölkerungsbefragung 2015 quartierweise aufbereitet. Der Bericht «Fokus Quartiere» ermöglicht einen Vergleich von subjektiven Einschätzungen sowohl zwischen den Quartieren als auch mit gesamtstädtischen Resultaten.

Unterschiedliche Beurteilung des Wandels

Ein Schwerpunkt der Bevölkerungsbefragung 2015 lag bei Fragen zur allgemeinen Entwicklung der Stadt und zu den baulichen Veränderungen. Die diesbezüglichen Aussagen der Befragten wurden zu zwei Indizes «Dynamik beibehalten» und «Bestehende Qualität erhalten» zusammengefasst. Der Index «Dynamik beibehalten» bildet eine Grundhaltung in Bezug auf die Entwicklung ab: Befragte mit einer eher positiven Grundhaltung sind überwiegend der Meinung, Zürich entwickle sich in eine gute Richtung und könnte sich auch noch dynamischer entwickeln. Zudem begrüssen sie die Schaffung von mehr Wohnraum und finden, die Stadt sei durch die Bautätigkeiten der letzten Jahre schöner und lebenswerter geworden. Der Anteil der Befragten mit einer solchen Grundhaltung ist am grössten in den Quartieren Kreis 1 / Enge und Fluntern. Am kleinsten ist er in den Quartieren Höngg und Hottingen / Hirslanden. Männer, 18- bis 39-Jährige und Personen mit eher hohem sozialen Status sind in dieser Gruppe überdurchschnittlich häufig vertreten.

Der Index «Bestehende Qualität erhalten» weist auf den Anspruch der Stadtzürcher Bevölkerung bezüglich Qualitätsanforderungen bei baulichen Veränderungen hin. Befragte, die sich dafür aussprechen, die bestehenden Qualitäten zu erhalten, befürworten mehrheitlich, dass Quartiere und Freiräume so bleiben sollen, wie sie sind. Ausserdem hat den meisten von ihnen Zürich früher besser gefallen, und sie finden viele Neubauten und Renovationen zu luxuriös. Die höchsten Anteile dieser Befragten finden sich in den Quartieren Hard, Saatlen / Schwamendingen und Hirzenbach, die tiefsten Anteile in den Quartieren Oberstrass, Alt-Wiedikon, Unterstrass, Fluntern und Kreis 1 / Enge. Unter den Befragten in dieser Gruppe sind überdurchschnittlich viele Frauen, Befragte über sechzig Jahren und Personen mit einem eher tiefen sozialen Status.

Zufriedenheit mit der Ruhe ist in zentrumsnahen Quartieren geringer

Mit der Ruhe in ihrem Quartier ist eine Mehrheit der Befragten (gesamtstädtischer Schnitt 72 %) zufrieden. Schlüsselt man die Zufriedenheit aber nach Quartieren auf, zeigen sich Unterschiede von Anteilen zwischen 46 und 87 Prozent. Am grössten sind die Anteile von Personen, die mit der Ruhe im Quartier zufrieden sind, in den Quartieren Fluntern, Witikon und Hottingen / Hirslanden. Die drei Quartiere mit der geringsten Zufriedenheit sind Werd / Langstrasse, Kreis 5, Kreis 1 / Enge.

Zusammensetzung der Quartierbevölkerung wird unterschiedlich bewertet

Im gesamtstädtischen Schnitt sind 73 Prozent der Befragten zufrieden mit der Zusammensetzung der Quartierbevölkerung. Im Quartiervergleich schwankt dieser Anteil allerdings zwischen 52 und 88 Prozent. Am meisten zufriedene Personen gibt es in den Quartieren Oberstrass, Albisrieden und Höngg. Hingegen sind in den Quartieren Seebach, Hirzenbach und Affoltern vergleichsweise wenige Personen glücklich mit der Zusammensetzung der Quartierbevölkerung.

Resultate für den Kreis 3



Hotel Atlantis wiedereröffnet

16. Dezember 2015 | von | Kategorie: Aktuell

Nach einer umfassenden Renovierung empfängt das Zürcher Hotel Atlantis by Giardino seit dem 1. Dezember 2015 erstmals wieder Gäste. Das Gebäude aus den späten 60er Jahren gleicht mit seinen drei Flügeln der Form eines Ypsilons, Teile stehen unter Denkmalschutz. Sein transparenter Sockel mit dem fliehenden Zimmergeschoss und der schwebenden Attika verleihen dem Haus Eleganz. Dunkles Parkett, gepolsterte Wände und Oberflächen aus Stein in den Bädern schmücken die 95 Zimmer und Suiten. Zum Hotel gehören zwei Restaurants, ein Aussenpool (25 Meter) und ein 1500 Quadratmeter grosses dipiù Spa. Gäste werden von 140 Mitarbeitern umsorgt.

ABG_Double_Room_Generous+Kopie+2„Als Bühne für internationale Gäste und Treffpunkt für die Zürcher möchten wir an die glamourösen Zeiten des Hotels in den 70er und 80er Jahren anknüpfen,“ erklärt Martin Vossen, General Manager des Hauses. Popstars und Schauspieler machten das Haus legendär – von Frank Zappa über Shirley MacLaine bis Freddie Mercury.  „Das Atlantis by Giardino zielt auf Gäste ab, die in Zürich zu tun haben, die Stadt erleben und sich entspannen wollen“, erklären Philippe und Daniela Frutiger, CEOs der Giardino Group.



Uto Kulm: Überarbeiteter Gestaltungsplan liegt öffentlich auf

23. November 2015 | von | Kategorie: Aktuell

Die Baudirektion hat den kantonalen Gestaltungsplan «Uto Kulm» überarbeitet, nachdem dieser im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens zurückgewiesen worden war. Der angepasste Gestaltungsplan liegt nun vom 20. November 2015 bis 18. Januar 2016 öffentlich auf.

20150422_164345Der Uetliberg mit dem Uto Kulm ist für die Zürcher Bevölkerung ein wichtiges Naherholungsgebiet. Als Bestandteil der Albiskette-Reppischtal ist er zudem ein Objekt im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN). Der Gastgewerbebetrieb Uto Kulm und das dazugehörige Grundstück sind im Privat­eigentum, die Bevölkerung ist jedoch an der Nutzbarkeit des Aussenraums interessiert. Für die Öffentlichkeit ist die Zugänglichkeit grundsätzlich gewährleistet, rechtlich ist der Anspruch durch Einträge im regionalen und im kantonalen Richtplan gesichert. Der Kantonsrat hat 2010 den für die Öffentlichkeit wichtigen Teil des Uto Kulm im kantonalen Richtplan einem Erholungsgebiet zugeteilt und der Verwaltung den Auftrag erteilt, dafür einen kantonalen Gestaltungsplan festzusetzen.

Die Baudirektion hat den Gestaltungsplan «Uto Kulm» erarbeitet und diesen am 6. Februar 2012 festgesetzt. Im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens wurde dieser jedoch in zweiter Instanz durch das Verwaltungsgericht an die Baudirektion zurückgewiesen. Bemängelt wurde, dass der Gestaltungsplan einen zu weit gehenden und daher unzulässigen Eingriff in die Schutzziele und in den Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet bewirke. Während der anschliessenden Überarbeitung, die auf den Erkenntnissen aus den Rechtsmittelverfahren basierte, konnte sich die Grundeigentümerin Hotel Uto Kulm AG zu den Änderungen äussern. Zudem wurden die betroffenen Gemeinden (Stallikon, Uitikon und Zürich) sowie die an den Rechtsmittelverfahren beteiligten Umweltorganisationen über die geplanten Anpassungen informiert.

Interessenabwägung vorgenommen
Der nun vorliegende Entwurf definiert die öffentlich zugänglichen Flächen, die zulässigen Bauten des Gastgewerbebetriebes und die Art der Nutzungen der einzelnen Bereiche. Zudem wird die Anzahl der Fahrten auf den Uto Kulm begrenzt und kontrolliert. Parallel zum Gestaltungsplan sind im sogenannten Nutzungsvertrag die Rechte und Pflichten aller Beteiligten (Grundeigentümerin und Gemeinwesen) zu regeln. Dort werden unter anderem die öffentlichen Nutzungen, die Erschliessung, die Kostenbeteiligung sowie der Betrieb und Vollzug festgelegt. Inhaltlich ist der Gestaltungsplan auf die zurzeit ebenfalls aufliegende Schutzverordnung für den Uetliberg abgestimmt.Bei der Überarbeitung musste eine Interessenabwägung vorgenommen werden: Die Auswirkungen auf das BLN-Objekt sollten minimiert, die Interessen der Erholungs­suchenden angemessen umgesetzt und die Eigentumsrechte der Grundeigentümerin gewahrt werden. Gegenüber der ursprünglichen Gestaltungsplanversion konnte eine Verbesserung hinsichtlich des BLN-Objekts erreicht werden: Auf der Terrasse besteht kein Baubereich mehr, Helikopterflüge sind nicht mehr zulässig, die Beleuchtungsmöglichkeiten wurden eingeschränkt. Die Beleuchtungsvorschriften sind jedoch noch nicht auf die vorsorglichen Massnahmen gemäss Entscheid des Baurekursgerichts vom 10. November 2015 abgestimmt. Diesbezüglich gilt es, das ausstehende Gutachten der Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) abzuwarten. Im Weiteren wurde das Fahrtenkontingent beibehalten. Die öffentlich zugängliche Fläche ist nach wie vor gesichert.Hingegen kann die Eigentümerin künftig bei der Benutzung des Aussichtsturms und der WC-Anlage eine Gebühr erheben. Zudem sind auf den Aussenflächen künftig zusätzliche temporäre Nutzungen möglich. Die Rahmenbedingungen für die zulässigen Veranstaltun­gen wurden jedoch eng gesetzt. Durch diese konkreten Vorgaben erhalten sowohl der Gastgewerbebetrieb als auch die Öffentlichkeit bei den Veranstaltungen Rechtssicherheit. Somit muss nicht mehr bei jedem Anlass über grundlegende Regelungen verhandelt werden und die maximalen Veranstaltungstage sind abschliessend definiert.Der Gestaltungsplan liegt vom 20. November 2015 bis 18. Januar 2016 öffentlich auf und kann zu den üblichen Öffnungszeiten bei der Verwaltung eingesehen werden. Während der Auflagefrist kann sich jedermann zu den Entwürfen äussern. Voraussichtlich im Frühling 2016 sollen die Ergebnisse der öffentlichen Auflage ausgewertet und die Überarbeitung der Planvorlagen abgeschlossen sein. Letztlich wird der Gestaltungsplan durch die Baudirektion festgesetzt. Vorbehältlich allfälliger Rechtsmittel tritt er voraussichtlich Mitte 2016 in Kraft.

Die besagten Unterlagen sind unter www.are.zh.ch abrufbar.



Grundstein für das neue Sportzentrum Heuried ist gelegt

2. November 2015 | von | Kategorie: Aktuell

Nach fast 50 Betriebsjahren wird die älteste Freizeitanlage der Stadt Zürich erweitert und umfassend saniert. Am 30. Oktober 2015 haben die Stadträte André Odermatt und Gerold Lauber den Grundstein für das neue Sportzentrum gelegt. Die Eissporthalle soll im Herbst 2017, das Freibad im Frühling 2018 eröffnet werden.

151030_mm_heuried_2_visualisierung_eingangsbereichMit einem feierlichen Akt haben die beiden Stadträte, der Betriebsleiter der Sport- und Freizeitanlage Heuried sowie Vertreterinnen und Vertreter der Quartier- und Sportvereine den Grundstein für die neue Anlage gelegt. «Mit dem kompakten Neubau von EM2N Architekten machen wir das Sportzentrum fit für die nächsten 50 Jahre», sagte André Odermatt in seiner Ansprache. Und Gerold Lauber betonte: «Das Heuried unterstreicht Zürichs Bedeutung als europäische Sportstadt».

 Idealer Treffpunkt für Spiel, Sport und Spass

Die in die Jahre gekommene Sportanlage war in einem schlechten baulichen Zustand, im September 2014 haben die Zürcherinnen und Zürcher der Sanierung deutlich zugestimmt. Dank der Instandsetzung wird das Heuried auch in Zukunft ein idealer Treffpunkt für Spiel, Sport und Spass sein. Neu verfügt das Sportzentrum über eine gedeckte Eishalle, die ganzjährig von den Eisportvereinen genutzt werden kann. In der Wintersaison können die Zürcherinnen und Zürcher weiterhin auf dem bestehenden Eisfeld im Freien ihre Runden drehen. Das Freibad wird instandgesetzt und wartet künftig mit einem neuen Wasserspielbecken und mehr Liegeflächen auf. Die Eissporthalle und das Ausseneisfeld werden voraussichtlich im Herbst 2017 eröffnet, das Freibad soll für die Sommersaison 2018 bereit sein.

Tiefere Kosten und 2000-Watt-Gesellschaft im Blick

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Die neue Eissporthalle und die Instandsetzungen kosten rund 81 Millionen Franken – dank Einsparungen beim Raumprogramm rund 20 Millionen weniger als ursprünglich geplant. Auch bei der Nachhaltigkeit kann die neue Anlage punkten, so werden das neue Sportzentrum und das benachbarte Gemeinschaftszentrum beispielsweise mit der Abwärme der Kältemaschinen geheizt. Auf dem Dach der Eishalle ist zudem eine Photovoltaikanlage geplant, die rund einen Viertel des Stromverbrauches deckt.



Schulbeginn 2015/16: «Rad steht, Kind geht»

12. August 2015 | von | Kategorie: Aktuell

Rund 25 000 Kinder im Kanton Zürich begeben sich am 17. August 2015 zum ersten Mal auf den Weg in den Kindergarten oder in die Schule. Die Polizei macht mit einer neuen Kampagne darauf aufmerksam, gegenüber den jüngsten und schwächsten Verkehrsteilnehmenden besondere Vorsicht walten zu lassen.

Rad steht_Kind gehtWenn Kinder die Strasse überqueren möchten, kommt es oft zu Missverständnissen und gefährlichen Situationen zwischen ihnen und den Fahrzeuglenkenden. Ziel der nationalen Kampagne ist es, solche gefährlichen Situationen zu vermeiden. Mit Plakaten, Radio- und Fernsehspots werden die Verkehrsteilnehmenden landesweit auf den Schulbeginn hingewiesen. Die Polizeikorps im Kanton Zürich unterstützen diese Kampagne mit verschiedenen Aktionen. Zusätzlich kommt auch die erfolgreiche Facebookseite «Schulbeginn – Achtung Kinder» mit über 11 000 Fans wieder zum Einsatz, um auf die wichtigen Themen zum Schulbeginn aufmerksam zu machen. Es besteht auf der Seite auch die Möglichkeit, täglich das Glücksrad zu drehen und etwas zu gewinnen.

www.fb.com/SchulbeginnAchtungKinder