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Stapo stellt Suche nach vermisster Frau am Uetliberg ein

3. Dezember 2018 | von | Kategorie: Unfälle & Verbrechen

Die Stadtpolizei Zürich stellt die intensive Suche nach der seit Donnerstag, 22. November 2018, Vermissten am Uetliberg ein. Sie prüft aber weiterhin alle eingehenden Meldungen in Bezug auf die vermisste Frau.

Am Donnerstagabend, 22. November 2018, 19.00 Uhr, wurde bei der Stadtpolizei Zürich eine 90-jährige Frau als vermisst gemeldet. Sie war um die Mittagszeit mit einer Wandergruppe vom Ausgangspunkt bei der Bergstation „Felsenegg“ in Richtung Uetliberg unterwegs. Rund zwei Kilometer vor dem Ziel beim „Uto-Kulm“ blieb sie alleine auf einer Parkbank zurück

Bereits eine Stunde nach der Vermisstanzeige bei der Stadtpolizei Zürich suchten rund ein Dutzend Polzisten mit Diensthunden im betroffenen Gebiet nach der vermissten Frau. Nach Mitternacht musste die Suche im unwegsamen Gelände aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden. Tags darauf wurde die Suche mit rund fünfzig Polizistinnen und Polzisten, mehreren spezialisierten Diensthunden und Mitarbeitenden der Feuerwehr Stallikon im dichten Nebel fortgesetzt.

Aufgrund der schlechten Witterung konnte der bereitstehende Helikopter mit einer Wärmebildkamera am Donnerstag und Freitag (22./23.11.2018) leider nicht eingesetzt werden. Nachdem sich die Wetterlage am Samstagmorgen (24.11.218) verbessert hatte, wurde ein Suchflug mit dem Polizei-Helikopter und Wärmebildkamera durchgeführt. Gleichzeitig waren wiederum dutzende Polizistinnen und Polizisten am Uetliberg an der Suchaktion beteiligt.

Aufgrund der Angaben aus der Wandergruppe wurde die betagte Frau links und rechts der Gratstrasse, die im Volksmund auch als „Planetenweg“ bekannt ist, gesucht. Im Gebiet der sogenannten „Fallätschen“ waren spezialisierte Grenadiere der „Seilgruppe“ im Einsatz. Zudem wurde eine Drohne des Unfalltechnischen Dienstes der Stadtpolizei eingesetzt, die zusätzliche Bilder aus der Vogelperspektive lieferte.

Am Montag und Dienstag (26./27.11.2018) waren wiederum Hundeführer mit ihren Diensthunden im Gebiet der Gratstrasse im Einsatz. Die Seilgruppe der Intervention suchte nochmals im felsigen Gelände nach der 90-jährigen Frau. Besonders intensiv wurde die topografisch schwierige und steil abfallende Strecke von der Gratstrasse durch die „Fallätschen“ bis zur sogenannten „Teehütte“ und weiter bis zur „Bristen Stäfeli-Hütte“ und „Felsenkammer-Hütte“ abgesucht.



Marco Lüthi wird neuer Direktor der SZU

3. Dezember 2018 | von | Kategorie: Mobilität

Der Verwaltungsrat der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU hat einen neuen Direktor gewählt. Per 1. Juli 2019 übernimmt Marco Lüthi die operative Leitung des Verkehrsbetriebes und wird damit Nachfolger von Armin Hehli, der dann in den Ruhestand tritt. Als heutiger Bereichsleiter Infrastruktur ist der neue Chef bei der SZU bereits gut eingeführt.

Armin Hehli leitete das Unternehmen während der vergangenen sechs Jahre. Er tritt Mitte 2019 in den Ruhestand. Zu seinem Nachfolger als Direktor der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU und zugleich auch Geschäftsführer der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF hat der Verwaltungsrat Marco Lüthi gewählt. Die Stabsübergabe erfolgt per 1. Juli 2019.

Marco_LuethiSeit gut einem Jahr ist der 41-jährige Lüthi Bereichsleiter Infrastruktur der SZU. Davor war er sechs Jahre Leiter Unternehmensentwicklung bei der Rhätischen Bahn (RhB) in Chur, zwei Jahre Senior System Engineer bei der Firma systransis in Zug und fünf Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ETH Zürich. Seine Ausbildung absolvierte er an der ETH Zürich in Elektrotechnik und Informationstechnologie. Er promovierte als Dr. sc. Verkehrsplanung und Transportsysteme und erlangte einen Executive MBA in General Management an der Universität St. Gallen (HSG).

Marco Lüthi freut sich auf seine zukünftige Tätigkeit, die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Anspruchsgruppen und die spannenden Herausforderungen der Zukunft. Zur Bewältigung der Fahrgastzunahme muss die SZU in die Weiterentwicklung des Unternehmens, die Infrastruktur, das Rollmaterial und den Fahrplan investieren.  «Mit Marco Lüthi haben wir die richtige Führungsperson gefunden, um die anstehenden Aufgaben anzugehen und die SZU gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft zu steuern. Nebst seinem Leistungsausweis, seiner langjährigen Erfahrung im Bahnumfeld und seinem breiten Netzwerk überzeugt er auch mit seiner Persönlichkeit», meint Harald Huber, der Verwaltungspräsident der SZU.



Mitwirkungsverfahren zur Schnittstelle zwischen Stadt und Quartieren

24. September 2018 | von | Kategorie: Politik

Die Stadtverwaltung will ihre Schnittstelle zu den Quartieren analysieren und gegebenenfalls Optimierungen vornehmen. In einem Mitwirkungsverfahren werden zusammen mit den Quartiervereinen und weiteren Quartierorganisationen Verbesserungsmöglichkeiten gesucht.

QuartiereDas gute Zusammenleben in den Quartieren zeichnet die Stadt Zürich aus. Es entsteht insbesondere durch Eigeninitiative und freiwilliges Engagement zahlreicher Zürcherinnen und Zürcher und vieler zivilgesellschaftlicher Organisationen. Die Stadtverwaltung begrüsst und unterstützt dieses Engagement und ist sich der Bedeutung einer gut funktionierenden Schnittstelle zwischen Stadt und Quartieren bewusst. Die Stadt will diese Schnittstelle nun gemeinsam mit der Bevölkerung und Organisationen aus den Quartieren, wie den Quartiervereinen und weiteren Quartierorganisationen, analysieren. Die Schnittstelle zwischen der Stadtverwaltung und den Quartieren soll auch künftig den Herausforderungen gewachsen sein, die sich durch den Wandel der Stadt und ihrer Quartiere ergeben.

Orientierung an zunehmender Diversität der Stadt

Die Quartiere der Stadt Zürich wachsen und verändern sich. Es sind neue Quartierteile entstanden, verschiedene Quartiere werden dichter und die Bevölkerung wird immer vielfältiger. Ausdruck dieses Wandels ist auch, dass in jüngerer Zeit mehrere quartiervereinsähnliche Organisationen neu entstanden sind. Angesichts dieser Veränderungen analysiert die Stadt gemeinsam mit den Beteiligten die Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung und Quartieren. Im Zentrum steht die Frage, wie ein zeitgemässes und zukunftsweisendes System, das die Diversität der Stadt abbildet, für den noch besseren Einbezug lokaler Anliegen und für die Förderung eines aktiven Quartierlebens aussehen muss.

Einbezug der Interessierten in einem transparenten Mitwirkungsverfahren

Die Stadt bezieht bei der Analyse die interessierten Quartierorganisationen und Personen mit ein. Das Mitwirkungsverfahren startet im Oktober 2018 und wird voraussichtlich im Herbst 2019 abgeschlossen sein. Es umfasst zwei Grossgruppenkonferenzen und eine ePartizipation. Das Mitwirkungsverfahren ist ein gemeinsames Projekt der Stadtentwicklung Zürich und der Sozialen Dienste im Auftrag von Stadtpräsidentin Corine Mauch und Stadtrat Raphael Golta. Alle Informationen zum aktuellen Stand des Mitwirkungsverfahrens werden laufend auf der Website www.stadt-zuerich.ch/schnittstelle-stadt-quartiere aufgeschaltet.

Auslegeordnung und Empfehlungen für die Politik

Die Auslegeordnung, die Diskussion und die im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens erarbeiteten Vorschläge und Empfehlungen fliessen in einen Schlussbericht ein. Darauf basierend können Stadtrat und Gemeinderat dann entscheiden, welche allfälligen Änderungen oder Anpassungen an der Schnittstelle zwischen Stadt und Quartieren umgesetzt werden sollen. Grundsätzlich geht es im gesamten Prozess weder um eine Ausweitung, noch um eine Reduktion der zur Verfügung stehenden städtischen Mittel.

(Medienmitteilung Stadt Zürich)



Gemeinsame Leitung für die Stadtspitäler Waid und Triemli

24. September 2018 | von | Kategorie: Aktuell, Gesundheit & Soziales

Die Stadtspitäler Waid und Triemli erhalten per sofort eine gemeinsame Führung. André Zemp, Direktor des Stadtspitals Triemli, übernimmt auch die Leitung des Stadtspitals Waid. Eine gemeinsame Leitung stärkt die medizinische Qualität, steigert die Effizienz und verbessert die Wirtschaftlichkeit nachhaltig. Der Stadtrat rüstet die Stadtspitäler so für die Zukunft und die Vergabe der kantonalen Leistungsaufträge 2022.

Die Stadtspitäler Waid und Triemli sind tragende Pfeiler der Gesundheitsversorgungskette der Stadt Zürich. Sie erbringen medizinische, pflegerische und therapeutische Leistungen für alle Bevölkerungsgruppen. Veränderte regulatorische Rahmenbedingungen, sinkende Fallzahlen, ungünstige Tarifentwicklungen und gleichzeitig steigende Kosten, stellen die Stadtspitäler Waid und Triemli vor grosse Herausforderungen. Der Stadtrat hat entschieden die Umsetzung des Programms «Stadtspital 2020» zu beschleunigen. Als Sofortmassnahme werden die beiden Spitäler aus einer Hand geführt.

Kooperation statt interne Konkurrenz

180920_stadtspitäler_Zemp_André«Nur wenn künftig konsequent alle strategischen und operativen Entscheide im Hinblick auf beide Spitäler gefällt werden, können die Potenziale der Stadtspitäler optimal genutzt werden», sagt Stadtrat Andreas Hauri. Bisher funktionieren die Stadtspitäler als autonome Einheiten, die an ihrem jeweiligen Ergebnis gemessen werden. Dies führt zu isolierten Entscheiden, einer unerwünschten internen Konkurrenz, Doppelspurigkeiten bei Angeboten und Strukturen sowie ungenutzten Potenzialen. Eine Situation, die in den heutigen Organisationsstrukturen kaum zu überwinden ist und bereits ein Hindernis im Rahmen des Programms «Stadtspital Zürich 2020» war. Ein Zustand, der in Anbetracht der ökonomischen Entwicklung, nicht mehr haltbar ist. Der Stadtrat hat deshalb entschieden die beiden Stadtspitäler per sofort einer gemeinsamen Leitung zu unterstellen. André Zemp, Direktor des Stadtspitals Triemli, wird gemeinsamer Direktor der Stadtspitäler Waid und Triemli. Er übernimmt damit die Aufgabe von Lukas S. Furler, der aus seiner Funktion zurücktritt und in Pension geht. André Zemp hat den Auftrag bis Ende Jahr eine Spitalleitung für beide Stadtspitäler zu bilden und eine Angebotsstrategie zu erarbeiten. «Beide Stadtspitäler geniessen in der Bevölkerung einen ausgezeichneten Ruf, das ist eine gute Ausgangslage. Ich bin überzeugt, dass wir mit einer gemeinsamen Leitung beide Spitäler medizinisch und wirtschaftlich attraktiver aufstellen können», erklärt André Zemp. Bei der Umsetzung wird der Stadtrat alles daran setzen, Entlassungen zu vermeiden. Der Stadtrat hält nach wie vor an zwei hochstehenden und sich ergänzende Stadtspitälern fest.

Verbesserte Ergebnisse durch spitalübergreifende Sofortmassnahmen

Die gemeinsame Spitalleitung wird konsequent sowohl im medizinischen/pflegerischen als auch im administrativen/logistischen Bereich Optimierungen suchen und umsetzen. Die Bündelung von Wissen und Kompetenzen schafft Spielraum für medizinische Spezialisierungen, stärkt die Qualität sowie die Attraktivität beider Spitäler als Arbeitgeber und Kooperationspartner. Erste Sofortmassnahmen sind bereits im 4. Quartal 2018 geplant. Ziel ist, die vorhandenen Infrastrukturen und personellen Ressourcen besser auszulasten. So wird die Konsiliarische Akutgeriatrie-Präsenz am Stadtspital Triemli durch Spezialistinnen und Spezialisten des Stadtspitals Waid unterstützt. Das Palliative Care-Angebot des Waid wird vermehrt durch Patientinnen und Patienten des Stadtspitals Triemli ausgelastet. Weiter wird das Stadtspital Waid eine gynäkologische und eine ophthalmologische Sprechstunde anbieten. Im administrativen und logistischen Bereich werden die Personalabteilungen zusammengeführt. So werden künftig gleiche Prozesse für die Gewinnung, Entwicklung und Entschädigung des Personals sichergestellt. Weiter sollen bis Ende Jahr die Kodierung, der Einkauf und die Öffentlichkeitsarbeit der beiden Stadtspitäler vereinheitlicht werden. Diese und weitere Sofortmassnahmen sind dringlich, da die positiven Auswirkungen auf die Fallkosten verzögert wirksam werden.

(Medienmitteilung Stadt Zürich)



Mit kommunaler Richtplanung das Wachstum steuern

21. September 2018 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Mit der erstmaligen Erarbeitung des kommunalen Richtplans Siedlung, Landschaft, öffentliche Bauten und Anlagen und der Revision des kommunalen Richtplans Verkehr stellt die Stadt wichtige Weichen für eine qualitätsvolle räumliche Entwicklung – auch in Zukunft. Vom 24. September bis am 22. November 2018 liegen die Planungswerkzeuge zur öffentlichen Mitwirkung auf.

Richtplan

Bis 2040 könnten Szenarien zufolge etwa 520 000 Personen in Zürich wohnen – rund 100 000 mehr als heute. Auch die Zahl der Arbeitsplätze wird zunehmen. Die Stadt Zürich versteht dieses Wachstum als Rahmenbedingung und Chance.

Obwohl in der Bau- und Zonenordnung (BZO) umfangreiche Reserven vorhanden sind, grosse Flächen, die neu überbaut oder umgenutzt werden können, gibt es kaum mehr. Die Herausforderung besteht darin, das Wachstum innerhalb der bestehenden Quartiere zu ermöglichen. Diese «Entwicklung nach innen» wird auch von Bund und Kanton gefordert. Mit der kommunalen Richtplanung werden entsprechende Festsetzungen aus dem kantonalen und dem regionalen Richtplan konkretisiert und die vielfältigen Ansprüche an das in der wachsenden Stadt knappe Gut «Fläche» koordiniert. (Medienmitteilung Stadt Zürich)

Am 24. September, 1. Oktober und 19. November 2018 finden drei öffentliche Podien zur kommunalen Richtplanung statt.

Richtplanung im Kreis 3

(Auszug aus dem Richtplantext)

 Siedlungsentwicklung

In der Richtplankarte werden diejenigen Gebiete festgelegt, für die eine bauliche Verdichtung über die BZO 2016 hinaus ermöglicht werden soll.

lucy

Entwicklungsziele Quartier Friesenberg:

  • Dichte-Kategorie: «hohe Dichte»
  • Stadtstruktur-Kategorie: «grüne Wohnstadt»
  • Nutzung: Im Bereich des Quartierzentrums Friesenberg sollen in den Erdgeschossen publikumsorientierte Nutzungen erhalten und gefördert werden

Quartierzentren und Stadtachsen

  • Giesshübelstrasse / Brunau / Sihlcity
  • Zentrum Friesenberg
  • Haldenstrasse / S-Bahn-Haltestelle Binz
  • Manesseplatz
  • Bahnhof Wiedikon
  • Birmensdorferstrasse / Goldbrunnenplatz

Entwicklungsziele:

  • Quartierbezogene Nutzungen (insbesondere Erdgeschossnutzungen) erhalten und fördern
  • Private Aussenräume und öffentlichen Raum abstimmen und funktionsfähig gestalten

Freiraumentwicklung

Ziele

  • Gute Freiraumversorgung gewährleisten
  • Multifunktionale öffentliche Freiräume bereitstellen
  • Zweckgebundene Freiräume für weitere Nutzungsgruppen öffnen
  • Freiräume am Siedlungsrand sichern und entwickeln
  • Vernetzen und Verbinden
  • Öffentliche Nutzbarkeit des privaten Freiraums fördern
  • Freiräume für die Erholung mit hohem Wert für die Stadtnatur und das
  • Stadtklima

Beispiele:

  • Sportanlage Allmend Brunau: Flächenerweiterung, Funktion/Entwicklungsziel: offene Sport-und Freizeitanlage
  • Überdeckung Gleiseinschnitt entlang Seebahnstrasse, Parkanlage 59‘000 m2

Volksschule

Ziel: Bestehende Anlagen ausbauen und erweitern, neue Anlagen schaffen

Beispiel: neue Schulanlage (Allmend)



Neuausrichtung der Quartierkoordination

21. Juli 2018 | von | Kategorie: Gesundheit & Soziales

Die Stadt Zürich organisiert die bisherige Quartierkoordination neu. Der Beauftragte für Quartieranliegen und das Büro für Sozialraum und Stadtleben starten am 1. Oktober 2018 mit neuer Positionierung und einem geschärften Aufgabenprofil.

Der neue Beauftragte für Quartieranliegen koordiniert Quartieranfragen zu übergreifenden Themen des Sozialdepartements wie beispielsweise rund um Problemliegenschaften, Nutzungskonflikte oder im Bereich «Nachtleben». Der Beauftragte für Quartieranliegen bringt ausserdem die Informationen und Anliegen des Sozialdepartements in Quartierfragen in gesamtstädtische Projekte und Gremien ein und stellt dabei eine departementale Sicht sicher.

Nachfrageorientierte und themenspezifische Arbeitsweise

Das Büro für Sozialraum und Stadtleben startet am 1. Oktober seinen Betrieb. Im Gegensatz zur bisherigen Quartierkoordination sind die Mitarbeitenden nicht mehr für bestimmte Stadtgebiete zuständig, sondern arbeiten neu nachfrageorientiert oder im Auftrag des Sozialdepartements themenspezifisch entlang der folgenden vier Arbeitsbereiche:

  • Sozialverträgliche Entwicklung für eine Stadt im Wandel
  • Unterstützung der Bevölkerung zu Selbstorganisation / Eigeninitiative
  • Mitwirkung der Bevölkerung in der sich verdichtenden Stadt
  • Zusammenleben und sozialer Zusammenhalt in der wachsenden Stadt

Mit dieser Neuausrichtung kommt das Sozialdepartement sowohl einer vom Gemeinderat geforderten Stellenkürzung in der bis anhin bestehenden Quartierkoordination als auch der im Postulat (GR Nr. 2016/430) geforderten kritischen Überprüfung der Aufgaben der Quartierkoordination nach.



Darlehen für Instandsetzung Restaurant Schützenhaus Albisgütli

21. Juli 2018 | von | Kategorie: Restaurants

Die Schützengesellschaft der Stadt Zürich (SGZ) plant eine Instandsetzung des Restaurants Schützenhaus Albisgütli. Die Kosten in der Höhe von rund 12,7 Millionen Franken werden vom Verein getragen. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat der SGZ für die Instandsetzung ein verzinsliches, rückzahlungspflichtiges Darlehen von höchstens 2 Millionen Franken zu gewähren.

Das Schützenhaus Albisgütli wurde 1897 nach den Plänen der Architekten Richard Kuder und Joseph Müller erbaut. Seit 1976 gilt das Schützenhaus Albisgütli als Schutzobjekt und ist im kommunalen Inventar der Denkmalpflege aufgeführt. 1980 erfolgte die letzte umfassende Sanierung. Nach einer Betriebszeit von knapp 40 Jahren entspricht der Restaurantbetrieb hinsichtlich Hygiene, Infrastruktur und Gästebereich nicht mehr den heutigen Anforderungen. Mit der Instandsetzung will die Schützengesellschaft der Stadt Zürich (SGZ) den Betrieb für die nächsten 20 Jahre sicherstellen. Die Infrastruktur wie Zentralküche, Sanitärinstallationen, Haustechnik sollen auf den aktuellen Stand gebracht werden. Ebenso soll im Erdgeschoss und in der Festhalle Barrierefreiheit gewährleistet werden. Die Sanierung der Festhalle, der Aussenhülle und der Umgebung des Schützenhauses Albisgütli sind hingegen zu einem späteren Zeitpunkt geplant und sollen voraussichtlich ohne städtische Mittel ausgeführt werden.

Restaurant als Quartiertreffpunkt

Der Baubeginn für die erste Umbauetappe soll gemäss SGZ Anfang April 2019 erfolgen. Die Wiedereröffnung des Restaurants ist auf Anfang 2020 vorgesehen. Die Kosten für die geplante Instandsetzung belaufen sich auf 12,7 Millionen Franken. Die SGZ muss als Bauherrin für die Kosten der Instandsetzung aufkommen. Der Stadtrat gewährt der SGZ für die Instandsetzung ein verzinsliches, rückzahlungspflichtiges Darlehen von höchstens 2 Millionen Franken. Der Stadtrat hat einen entsprechenden Antrag dem Gemeinderat überwiesen.

Das städtische Darlehen wird verwendet, um das Restaurant instand zu setzen und dient somit in erster Linie dem öffentlichen Zweck, etwa auch als Quartiertreffpunkt für den Friesenberg.



Eröffnung Lauschfeld auf dem Friedhof Sihlfeld A

21. Juli 2018 | von | Kategorie: Aktuell

Das Ausstellungsfeld mit erhaltenswerten Grabmälern auf dem Friedhof Sihlfeld A wird um ein Hörangebot ergänzt. Sitzgelegenheiten laden dazu ein, Geschichten zur Entstehung und Gestaltung von Grabmälern zu hören. Das neue Lauschfeld macht die Bedeutung und den Wert von Grabmälern als Teil der Friedhofskultur zum Thema und erschliesst diesen Aspekt der Zürcher Friedhöfe für ein breiteres Publikum.

Lauschfeld Friedhof SihlfeldGrabmäler von aufgehobenen Gräbern mit besonderer gestalterischer Ausstrahlung sammelt das Bestattungs- und Friedhofamt in einem speziellen Ausstellungsfeld auf dem Friedhof Sihlfeld A. Neu umfasst diese Ausstellung auch ein Hörangebot. Sitzgelegenheiten zwischen den Grabsteinen laden dazu ein, Geschichten zur Entstehung und Gestaltung der Grabmäler zu hören: Sachliches, Poetisches und Kurioses aus der Literatur, aus amtlichen Schriftwechseln und aus Texten von Markus Rottmann.

Die Erfahrung der städtischen Fachstelle für Grabmalkultur zeigt, dass sich nur noch wenige Personen aktiv mit dem Thema Grabmal beschäftigen, schon gar nicht mit dem eigenen Grabmal. Auch der Trend hin zu Bestattungen in Gemeinschaftsgräbern ohne individuelles Grabmal trägt dazu bei. Das Lauschfeld lädt ein, sich mit der Bedeutung und dem Wert von Grabmälern als Teil der Friedhofskultur auseinanderzusetzen. Es trägt auch dazu bei, die Zürcher Friedhöfe mit ihren verschiedenen Aspekten für ein breiteres Publikum zu erschliessen.

Das Lauschfeld und die Lauschhocker sind in Zusammenarbeit des Bestattungs- und Friedhofamts und Grün Stadt Zürich entstanden.



Vandalen beschädigen rund 160 Sitze in der SZU – Zeugenaufruf

21. Juli 2018 | von | Kategorie: Unfälle & Verbrechen

Auf der SZU-Strecke zwischen Zürich Hauptbahnhof und Uetliberg beschädigte eine unbekannte Täterschaft seit Mitte April rund 160 Sitze. Die Stadtpolizei sucht Zeuginnen und Zeugen.

Seit Mitte April bis anfangs Juli 2018 ist es auf der SZU-Strecke (Sihltal Zürich Uetliberg Bahn) der S10 zwischen Zürich Hauptbahnhof und Uetliberg zu rund 160 Sachbeschädigungen gekommen. Die Täterschaft schnitt jeweils mit einem unbekannten Gegenstand Sitzpolster oder Rückenlehnen auf. Die Beschädigungen waren immer so, dass die betroffenen Sitze ersetzt werden mussten. Der entstandene Sachschaden beläuft sich mittlerweile auf rund 40‘000 Franken. Detektive der Stadtpolizei Zürich haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Beschädigungen wurden immer nur in den neuen Fahrzeugen der SZU begangen. Die Stadtpolizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Zeugenaufruf:
Personen, die seit Mitte April auf der SZU-Strecke zwischen Zürich-Hauptbahnhof bis Uetliberg sachdienliche Beobachtungen gemacht haben oder sonstige Hinweise machen können, werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Zürich, unter der Telefonnummer 0 444 117 117, zu melden.



Drei neue Verwaltungsräte für die SZU

8. Juni 2018 | von | Kategorie: Mobilität

An der Generalversammlung der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG genehmigten die 109 anwesenden Aktionäre den Jahresbericht, die Jahresrechnung und die Verwendung des Bilanzgewinnes von 699‘691 Franken. Um angesichts grosser Investitionsvorhaben die Struktur des Verwaltungsrates zu verändern und noch mehr Fachkompetenz in das Gremium zu bringen, genehmigten sie zudem neue Statuten und wählten Andrea Felix, Christian Florin und Pascal Lippmann als freie Mitglieder in den Verwaltungsrat..

Uetlibergbahn1 Im Berichtsjahr beförderte die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU mit Bahn, Bus und Luftseilbahn insgesamt 25,4 Millionen Passagiere. Dies ist ein Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

 

Im November führte das Bundesamt für Verkehr ihr Audit in Bereichen mit sicherheitsrelevanten Tätigkeiten durch. Dabei erhielt die SZU ein gutes Zeugnis. Das BAV stellte fest, dass die operative Praxis gut funktioniere und die gelebte Sicherheitskultur spürbar sei.  In den Umfragen zur Servicequalität beurteilten die Kunden die Leistungen der SZU erneut positiv. Die Zuverlässigkeit und die Fahrgastinformation im Störungsfall haben aber noch Verbesserungsbedarf. Dazu hat die SZU zwei Task Forces ins Leben gerufen und mehrere Massnahmen aufgegleist.

 

Statutarischer Teil
Die 109 anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre vertraten 8,88 von insgesamt 9,72 Millionen Franken Aktienkapital. Sie genehmigten den Jahresbericht, die Jahresrechnung und die Verwendung des Bilanzgewinnes von 699‘691 Franken ohne Gegenstimme und erteilten dem Verwaltungsrat einstimmig Entlastung. Angesichts umfangreicher Projekte zur Bewältigung des zukünftigen Fahrgastaufkommens, steht die SZU vor grossen Herausforderungen. Mit der Trennung von Personenverkehr und Infrastruktur hat sie ihr Organisationsmodell bereits weiterentwickelt und zusätzliche Kapazitäten für die Unternehmensentwicklung geschaffen. Zudem hat sie sich zum Ziel gesetzt, den Verwaltungsrat zu professionalisieren und noch mehr Fachkompetenz in das Gremium zu bringen.

Die Generalversammlung hat der erforderlichen Statutenänderung vollumfänglich zugestimmt. Neu setzt sich der Verwaltungsrat aus dem Verwaltungsratspräsidenten und mindestens drei weiteren Mitgliedern, die frei von der Generalversammlung gewählt werden, zusammen. Dazu kommen ein Delegierter aus der Stadt Zürich und je ein Delegierter aus dem Einzugsgebiet der S4 und der S10.

Nach der Bestätigung des Verwaltungsratspräsidenten Harald Huber für vier weitere Jahre in seinem Amt, wählte die Generalversammlung Andrea Felix, MBA – hauptberuflich Leiterin Finanzen, IT und Risk Management der zb Zentralbahn AG, Christian Florin, dipl. Bauingenieur ETH – hauptberuflich Leiter Infrastruktur und Stellvertreter des Direktors der Rhätischen Bahn AG sowie Mitglied der Geschäftsleitung und Pascal Lippmann, lic. oec. publ. – hauptberuflich Geschäftsführer der PRYO Consult GmbH, für die Amtsdauer von jeweils vier Jahren in den Verwaltungsrat. Die abtretenden Delegierten der Gemeinden, Antonia Dorn aus Horgen, Richard Gautschi aus Thalwil, Patrick Stutz aus Adliswil und Peter Herzog aus Langnau a.A. wurden dankend verabschiedet