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Ersatz der Poststelle Giesshübel

25. Juli 2017 | von | Kategorie: Einkaufen

Die Post möchte die Poststelle Giesshübel durch zwei Postagenturen ersetzen, eine in der Apotheke im Brunaupark und eine im Coop im neuen Quartierzentrum Friesenberg. Die Stadt Zürich ist mit dieser Lösung einverstanden und verzichtet auf eine Überprüfung der Entscheide durch die Eidgenössische Kommission PostCom.

Der Stadt Zürich ist eine gute Nahversorgung, zu der auch Postdienstleistungen gehören, in allen Quartieren wichtig. Grundsätzlich erachtet die Stadt Zürich das Anbieten von Postdienstleistungen in sogenannten Postagenturen (z. B. Apotheken oder Lebensmittelgeschäften) aus verschiedenen Gründen als sinnvoll (Vorteile für die Kundschaft durch längere Öffnungszeiten und für das Partnergeschäft durch höhere Frequenzen, Unterstützung von gefährdeten Branchen und weitere). Die Unterschiede im Dienstleistungsangebot zwischen einer traditionellen Postfiliale und einer Postagentur sind gering: Postagenturen bieten alle im Postgesetz vorgeschriebenen Dienstleistungen der postalischen Grundversorgung an und decken somit eine breite Palette der täglich nachgefragten Dienstleistungen ab.

Verbesserte Postversorgung im Gebiet Giesshübel-Friesenberg

Die heutige Poststelle Giesshübel an der Uetlibergstrasse 130 wird immer weniger genutzt und ihre Lage im Quartier ist nicht besonders gut. Der Ersatz dieser Poststelle durch zwei Postagenturen, eine in der Apotheke im Brunaupark und eine im Coop im neuen Quartierzentrum Friesenberg, bedeutet eine Verbesserung der Postversorgung im Gebiet Giesshübel-Friesenberg. Sowohl der Quartierverein Wiedikon als auch der Gewerbeverein Zürich 3 sehen dies genauso und sind sehr erfreut über die Ausbaupläne der Post.



Auf 5 Strassen gilt neu die Höchstgeschwindigkeit 30 km/h

25. Juli 2017 | von | Kategorie: Aktuell

Im RahTempo 30men der laufenden Strassenlärmsanierung nimmt die Dienstabteilung Verkehr Temporeduktionen von 50 auf 30 km/h vor. Die Umsetzung erfolgt schrittweise ab 24. Juli 2017 und ist Teil des Programms «Stadtverkehr 2025».

Auf diesen Strassen im Kreis 3 erfolgt ab 24. Juli 2017 die Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit auf neu 30 km/h:

  • Binzstrasse
  • Grubenstrasse
  • Haldenstrasse, zwischen Uetlibergstrasse und Binzstrasse
  • Räffelstrasse
  • Zypressenstrasse, zwischen Badener- und Aemtlerstrasse

In einer zweiten Etappe wird ab etwa Mitte September 2017 die Höchstgeschwindigkeit auf weiteren neun Strecken reduziert. Zudem werden die Tempo-30-Zonen «Studacker» und «Kalchbühl» zusammengelegt und um die Kalchbühlstrasse und die Widmerstrasse (Teilstück Albis- bis Kalchbühlstrasse) ergänzt.

Die Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 km/h ist ein Schritt zur Lärmsanierung gemäss Lärmschutzverordnung. Die Umsignalisation ist möglich, weil das Bundesgericht in einem Zwischenentscheid den noch hängigen Rechtsmitteln gegen die Herabsetzung der Geschwindigkeit keine aufschiebende Wirkung gewährt hat. Die endgültigen Entscheide des Bundesgerichts sind noch ausstehend.

Der Verkehr verursacht auf 230 Strassenkilometern auf dem Gebiet der Stadt Zürich Lärm, der über dem Immissionsgrenzwert liegt. Betroffen ist mehr als ein Drittel der Wohnbevölkerung. Die Lärmschutzverordnung verlangt, dass diese Strassen lärmmässig zu sanieren sind. Dafür ist die Stadt Zürich verantwortlich. Die Lärmschutzverordnung gibt vor, dass in erster Priorität Massnahmen an der Quelle – zum Beispiel Tempo- oder Verkehrsreduktionen – umzusetzen sind.



Zukunft des Kreisbüros 3 offen

25. Juli 2017 | von | Kategorie: Politik

Das Bevölkerungsamt führt die zwölf Kreisbüros im Verlauf der nächsten fünf bis sieben Jahre an drei zentralen Standorten zusammen. Die Dienstleistungen für die Bevölkerung bleiben gleich. Kündigungen wird es nicht geben.

Die Ansprüche und Erwartungen der Zürcherinnen und Zürcher an eine kundenfreundliche und dienstleistungsorientierte Verwaltung verändern sich. Die städtischen Kreisbüros spüren diesen Wandel unmittelbar: E-Government-Angebote werden häufiger genutzt, die Schalterbesuche «auf dem Amt» nehmen trotz Bevölkerungswachstum ab.

Drei statt zwölf Standorte

Das Bevölkerungsamt plant, die zwölf Kreisbüros mittelfristig im Stadthaus, im bestehenden Kreisbüro 11 beim Bahnhof Oerlikon und an einem noch zu bestimmenden zentralen Standort in Zürich-West zusammenzuführen. Die drei Standorte sind verkehrstechnisch gut erschlossen und für 90 Prozent der Bevölkerung im jeweiligen Einzugsgebiet in maximal 20 Minuten zu erreichen. Die Dienstleistungen der Kreisbüros bleiben auch in den drei neuen Regionalzentren gleich. Neu sollen die Zürcherinnen und Zürcher unabhängig von ihrem Wohnort an allen drei Standorten alle Leistungen beziehen können. Die Palette an E-Government-Angeboten, die online über das Internet bezogen werden können, wird ausgebaut und ein professionelles Callcenter für telefonische Auskünfte und Aufträge wird eingerichtet.

Keine Kündigungen

Es wird keine Kündigungen geben. Durch effizientere Abläufe und eine schlankere Organisation ist mit einer mittelfristigen Einsparung von einigen Stellen zu rechnen. So werden zum Beispiel rund ein Drittel der heutigen Kaderstellen wegfallen. Die Stellenreduktion wird über die natürliche Fluktuation erfolgen. Durch die neue Organisation werden die Teams grösser, die einzelnen Stellenprofile vielfältiger und die Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Mitarbeitenden zahlreicher. Das Bevölkerungsamt erwartet nach Abschluss des Prozesses eine Kosteneinsparung von jährlich rund 1,9 Millionen Franken.



Metzgerei Keller regelt Nachfolge: «Wiedikerli» in neuen Händen

1. Juli 2017 | von | Kategorie: Einkaufen

Neue  Eigentümerin der traditionellen Metzgerei Keller AG am Manesseplatz ist per  1.  Juli 2017 die Heba Food  Holding  AG, Lenzburg. Der  Schritt erfolgt gemäss Medienmitteilung im Sinne einer frühzeitigen Nachfolgeregelung. Die Marke «Metzgerei  Keller» bleibt erhalten, und die 60 Mitarbeitenden werden von der neuen Eigentümerin übernommen. 

«Ich  bin  froh, mit  der  Heba Food Holding  AG die Nachfolge geregelt zu  haben.  Damit findet die Tradition unserer seit 1934 bestehenden Metzgerei eine Fortsetzung»,  betont  Urs  Keller  (56 ),  der das  Unternehmen  in  dritter  Generation  führt.  «Der  Schritt  erfolgt  im  Zuge  einer   vorausschauenden  und  klar  konzipierten   Nachfolgeregelung.»  Das, nachdem klar geworden war,  dass die vierte Generation,  Sohn  Yves  (24)  und  Tochter  Laurence  (22),  beruflich   andere  Wege  gehen  will.

Für Heba -­Food-­Holding-Besitzer Hermann Bader ist das Zusammengehen mit der Metzgerei Keller AG ein Glücksfall:  «Kern  der  Heba  Food  Holding  ist  die  Firma  Traitafina  AG  in  Lenzburg.  Wie  die  Metzgerei  Keller  AG  ist  die  Traitafina  AG  seit  Jahren  für  Qualität,  Innovation  und   enge  Kundennähe  bekannt.  Die  beiden  starken  Marken  passen  gut  zusammen  und  werden  den  Markt  bele ben.»

Mitarbeitende und Geschäftsführung bleiben  erhalten

Für die 60 Mitarbeitenden der Metzgerei Keller AG ändert sich nichts:  Das Personal wird von der Heba Food Holding AG übernommen. Damit bleibt auch das Know -­how  erhalten. Ein  deutliches Zeichen dafür ist auch das weitere Engagement von Urs Keller, der Geschäftsführer des Unternehmens. Bestehen bleiben auch Name und der Standort am Manesseplatz.

Urs  Keller war seit  längerem klar,  dass er sich nach über 25 Jahren als Besitzer und Geschäftsführer neu orientieren will: «Ich habe das Familienunternehmen laufend  ausgebaut und den  sich schnell wandelnden Marktbedürfnissen angepasst»,  betont er.  Es sei nun aber der Moment,  im Hinblick auf die Zukunft die Weichen zu  stellen. Über  den  Kaufpreis  wurde  Stillschweigen vereinbart.  Die HEBA Food Holding beschäftigt derzeit mehr als 500 Mitarbeitende, die einen Umsatz von über 200 Millionen Franken erwirtschaften.



Die FGZ wird erstmals von einer Präsidentin geführt

29. Juni 2017 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Karin-Schulte_FGZ-Praesidentin_Foto-FGZEine aussergewöhnlich gut besuchte Generalversammlung der Familienheim-Genossenschaft Zürich (FGZ) hat am Montagabend im Volkshaus-Saal Karin Schulte mit deutlichem Mehr zur neuen Präsidentin gewählt.

Das Resultat für die übrigen Vorstandsmitglieder stand erst lange nach Mitternacht fest. Gewählt wurden die sieben Wiederantretenden sowie Klaus Ammann,
der zuvor für das Präsidium kandidiert hatte.
Die 47jährige Karin Schulte ist die erste Frau an der Spitze der 1924 gegründeten Baugenossenschaft. Die Umweltwissenschafterin ETH war früher u.a. Vizedirektorin Stadtentwicklung und ist aktuell Bereichsleiterin in einer Unternehmung für nachhaltige Mobilität. Karin Schulte ist verheiratet und Mutter zweier fast erwachsener Kinder. Dem FGZ-Vorstand gehört sie seit 2013 an. Als Präsidentin löst sie Alfons Sonderegger ab, der die FGZ seit Oktober 1997 geleitet hat und mit überwältigendem Applaus für seine grossen Verdienste von seinen Genossenschafterinnen und Genossenschaftern verabschiedet wurde. (fgz)



Zeugenaufruf nach mutmasslicher Brandstiftung im Kreis 3

21. Juni 2017 | von | Kategorie: Unfälle & Verbrechen

In der Nacht auf Dienstag, 20. Juni 2017, brannte im Kreis 3 ein abgestellter Lieferwagen. Zwei weitere Autos wurden durch den Brand ebenfalls beschädigt. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.

Kurz vor 04.15 Uhr meldete ein Passant der Notrufnummer 117, dass auf einem Parkplatz vor der Liegenschaft Zypressenstrasse 9 ein Fahrzeug brenne. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand ein Lieferwagen in Vollbrand. Obwohl das Feuer rasch gelöscht werden konnte, wurde das Fahrzeug vollständig zerstört. Zwei daneben parkierte Autos wurden durch den Brand ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken. Nach ersten Erkenntnissen der Stadtpolizei Zürich und von Brandermittlern der Kantonspolizei Zürich kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.

Zeugenaufruf:

Personen, die in der Nacht auf Dienstag, 20. Juni 2017, im Zeitraum zwischen 03.45 Uhr und 04.15 Uhr bei der Liegenschaft Zypressenstrasse 9 (gegenüber der Fritschiwiese) verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Zürich, Tel. 0 444 117 117, zu melden.



Tiefbauarbeiten in der Friesenbergstrasse

16. Juni 2017 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat für den Bau eines Radstreifens mit Landerwerb an der Friesenbergstrasse, Abschnitt Schweighofstrasse bis Wasserschöpfi, einen Objektkredit von 432 000 Franken bewilligt. Weiter hat er für Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten, den Baumersatz, die Errichtung einer Wertstoffsammelstelle, den behindertengerechten Ausbau der Bushaltestellen sowie den Einbau von Schallschutzfenstern gebundene Ausgaben in der Höhe von 5,628 Millionen Franken bewilligt.

Die Friesenbergstrasse ist in schlechtem Zustand und muss saniert werden. Im Rahmen dieser Arbeiten werden im Sinne des koordinierten Bauens weitere Arbeiten umgesetzt. Im Abschnitt Schweighofstrasse bis Wasserschöpfi erwirbt das Tiefbauamt Land und errichtet bergwärts einen Radstreifen. Weiter werden die Werkleitungen erneuert, die bestehenden Baumgruben vergrössert und die Baumreihe ersetzt. ERZ Entsorgung + Recycling richtet eine Unterflur-Wertstoffsammelstelle ein. Die VBZ baut die Bushaltestellen Friesenbergstrasse behindertengerecht aus und passt die Fahrleitungen sowie die Infrastruktur der Haltestellen an. Aus Lärmschutzgründen werden in der Friesenbergstrasse – Abschnitt Schweighofstrasse bis Wasserschöpfi – Schallschutzfenster eingebaut. Der Baubeginn ist für Anfang 2018 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Herbst 2018.



Stadtspital Triemli: Mehr Patienten und Defizit

16. Juni 2017 | von | Kategorie: Aktuell

Die Inbetriebnahme des neuen Bettenhauses im April 2016 war ein wichtiger Meilenstein für das Stadtspital Triemli. In der Folge nahmen die Patientenzahlen in allen Bereichen weiter zu – sowohl stationär wie auch ambulant.Die Zahl der stationär versorgten Patientinnen und Patienten am Stadtspital Triemli konnte 2016 um 4,2 Prozent erhöht werden. Die durchschnittliche Verweildauer verringerte sich leicht auf 5,6 Tage (2015: 5,7 Tage). Im ambulanten Bereich wurden 10 Prozent Mehrerträge erwirtschaftet beziehungsweise 5,7 Prozent mehr Leistungen erbracht.

Aufwandüberschuss von über 27 Millionen Franken

Trotz der erfreulichen Zunahme der Patientenzahlen zeichnete sich im zweiten Quartal 2016 ein zunehmender Aufwandüberschuss ab. Mitte 2016 lancierte die Spitalleitung deshalb ein Stabilisierungsprogramm und führte eine restriktive Ausgabenbremse ein. So wurden beispielsweise bis Ende 2016 keine neuen Stellen mehr zur Besetzung und Temporärstellen nur nach eingehender Prüfung nachweislicher Notwendigkeit freigegeben. Investitionen, Projekte und Beschaffungen erfolgten ausschliesslich bei dringender medizinischer Notwendigkeit. So wurde 2016 auf rund 30 Millionen Franken Investitionen verzichtet und entsprechend konnte der Kostenanstieg gebremst werden.

Trotzdem schliesst das Stadtspital Triemli das Jahr 2016 mit einem Aufwandüberschuss von 27,43 Millionen Franken ab. Dazu geführt hat nicht zuletzt die Inbetriebnahme des neuen Bettenhauses, welche neben den zusätzlichen Ausgaben für das Grossprojekt «Neues Bettenhaus» zu einem Anstieg der Anlagenutzungskosten (Abschreibungen und Zinsen) um 8,5 Millionen auf 47,8 Millionen Franken führte. Gleichzeitig sank der Case Mix Index um 2,9 Prozent, was Mindererträge von 7,5 Millionen Franken zur Folge hatte.

Mit der Veröffentlichung der Eckwerte der städtischen Spitälerstrategie im März 2017 ist auch die übergeordnete Strategie für die kommenden Jahre klar. Die Stadtspitäler Waid und Triemli werden zu einem Spital an zwei Standorten zusammengeführt. Die Angebote können so gemeinsam weiterentwickelt, Synergien besser genutzt und noch mehr Patientinnen und Patienten innerhalb des städtischen Versorgungsnetzes betreut werden.

Das Triemlispital liegt auf der Intensivstation (NZZ, 1. Juli 2017)



Tiefbauarbeiten beim Aegerten-Schulhaus

16. Juni 2017 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der Stadtrat hat für Kanal-, Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten sowie den Ersatz der Wertstoffsammelstelle in der Aegerten-, Dietzinger- und Erlachstrasse gebundene Ausgaben in der Höhe von 2,996 Millionen Franken bewilligt.

Die Abwasser- und Regenabwasserkanäle in der Aegerten-, Dietzinger- und Erlachstrasse sind in einem schlechten Zustand und müssen erneuert werden. Dasselbe gilt für die Wasserverteilleitungen in der Aegerten- und Dietzingerstrasse, die schon über 110 Jahre alt sind. Die heutige Wertstoffsammelstelle in der Aegertenstrasse, die aus sechs Überflurcontainern besteht, wird durch eine unterirdische Sammelstelle ersetzt. Das Tiefbauamt erneuert im Anschluss an die Kanal- und Werkleitungsbauten im ganzen Projektperimeter den Strassenoberbau. Insgesamt werden 9 der bestehenden 88 Parkplätze in der Blauen Zone aufgehoben. Dafür entstehen ein Güterumschlagsplatz, 21 Zweirad-Parkplätze, ein Veloweg in der Dietzingerstrasse und es werden zwei neue Bäume gepflanzt.

Der Baubeginn ist für Ende 2017 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Herbst 2018.



Niederlage im Spitzenspiel

15. Mai 2017 | von | Kategorie: Freizeit & Sport

Der FC Wiedikon verliert den Spitzenkampf gegen Adliswil mit 1 zu 3 Toren.

Mit einem Sieg in Adliswil hätte der FCW erstmals in dieser Saison die Tabellenspitze erobern können. Das Spiel fing für die Wiediker verheissungsvoll an: Bereits in der 2. Minute flankte Manrau zur Mitte. Der Ball wurde immer länger und endete schliesslich im Adliswiler Tor. Und nur kurze Zeit später bot sich einem Wiediker Mittelfeldspieler die Chance, das Skore zu erhöhen, was jedoch misslang. Die Adliswiler liessen sich vom frühen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen und skorten bereits in der 7. Minute zum Ausgleich. Das Spiel war lanciert.  Die taktisch gut eingestellten Adliswiler liessen die Wiediker nicht das gewohnte Spiel aufziehen, und sie machten die Räume im Mittelfeld eng. Auch über die Seiten hatten die Wiediker Mühe, Druck zu machen. Pausenstand 1 zu 1.

In der zweiten Halbzeit konnten sich die Wiediker aus der Umklammerung lösen – das Spiel war mehr oder weniger ausgeglichen, auch wenn die Adliswiler mehr Ballbesitz hatten. Die Vorentscheidung fiel nach einem stehenden Ball: Mit einem schön getretenen Freistosstor  ging das Heimteam in der 78. Minute in Führung und baute diese in der 83. Minute zum Endresultat von 3 zu 1 Toren aus.

Es war kein schönes Spiel, geprägt von wenig zusammenhängenden Spielzügen und vielen Fouls. Schlussendlich war der Sieg der Adliswiler verdient, weil sie mehr dafür getan haben. Den jungen Spielern des FCW ist kein Vorwurf zu machen, doch fehlte es gegenüber dem Gegner an Kraft, Spitzigkeit und dem letzten Biss.

Matchtelegramm

Der Abstand zum Leader ist fünf Runden vor Schluss wiederum auf fünf Punkte gewachsen. Zudem wurde der FCW von Wettswil-Bonstetten II vom zweiten Tabellenplatz verdrängt. Punkto Aufstieg ist noch nichts verloren. Aber die Ausgangslage hat sich mit den beiden vergangenen Niederlagen wieder verschlechtert.

Es gibt für den FCW jedoch keinen Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Es gilt, die beiden verlorenen Spiele gegen Wollishofen und Adliswil mental abzuhaken, die Lehren daraus zu ziehen und wieder auf die Siegerstrasse zurückzukehren.

An dieser Stelle wünschen wir zudem Captain Christian Ansorg, der sich gestern schwer am Knie verletzt hat, gute Genesung!

Roberto de Tommasi