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Drei neue Verwaltungsräte für die SZU

8. Juni 2018 | von | Kategorie: Mobilität

An der Generalversammlung der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG genehmigten die 109 anwesenden Aktionäre den Jahresbericht, die Jahresrechnung und die Verwendung des Bilanzgewinnes von 699‘691 Franken. Um angesichts grosser Investitionsvorhaben die Struktur des Verwaltungsrates zu verändern und noch mehr Fachkompetenz in das Gremium zu bringen, genehmigten sie zudem neue Statuten und wählten Andrea Felix, Christian Florin und Pascal Lippmann als freie Mitglieder in den Verwaltungsrat..

Uetlibergbahn1 Im Berichtsjahr beförderte die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU mit Bahn, Bus und Luftseilbahn insgesamt 25,4 Millionen Passagiere. Dies ist ein Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

 

Im November führte das Bundesamt für Verkehr ihr Audit in Bereichen mit sicherheitsrelevanten Tätigkeiten durch. Dabei erhielt die SZU ein gutes Zeugnis. Das BAV stellte fest, dass die operative Praxis gut funktioniere und die gelebte Sicherheitskultur spürbar sei.  In den Umfragen zur Servicequalität beurteilten die Kunden die Leistungen der SZU erneut positiv. Die Zuverlässigkeit und die Fahrgastinformation im Störungsfall haben aber noch Verbesserungsbedarf. Dazu hat die SZU zwei Task Forces ins Leben gerufen und mehrere Massnahmen aufgegleist.

 

Statutarischer Teil
Die 109 anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre vertraten 8,88 von insgesamt 9,72 Millionen Franken Aktienkapital. Sie genehmigten den Jahresbericht, die Jahresrechnung und die Verwendung des Bilanzgewinnes von 699‘691 Franken ohne Gegenstimme und erteilten dem Verwaltungsrat einstimmig Entlastung. Angesichts umfangreicher Projekte zur Bewältigung des zukünftigen Fahrgastaufkommens, steht die SZU vor grossen Herausforderungen. Mit der Trennung von Personenverkehr und Infrastruktur hat sie ihr Organisationsmodell bereits weiterentwickelt und zusätzliche Kapazitäten für die Unternehmensentwicklung geschaffen. Zudem hat sie sich zum Ziel gesetzt, den Verwaltungsrat zu professionalisieren und noch mehr Fachkompetenz in das Gremium zu bringen.

Die Generalversammlung hat der erforderlichen Statutenänderung vollumfänglich zugestimmt. Neu setzt sich der Verwaltungsrat aus dem Verwaltungsratspräsidenten und mindestens drei weiteren Mitgliedern, die frei von der Generalversammlung gewählt werden, zusammen. Dazu kommen ein Delegierter aus der Stadt Zürich und je ein Delegierter aus dem Einzugsgebiet der S4 und der S10.

Nach der Bestätigung des Verwaltungsratspräsidenten Harald Huber für vier weitere Jahre in seinem Amt, wählte die Generalversammlung Andrea Felix, MBA – hauptberuflich Leiterin Finanzen, IT und Risk Management der zb Zentralbahn AG, Christian Florin, dipl. Bauingenieur ETH – hauptberuflich Leiter Infrastruktur und Stellvertreter des Direktors der Rhätischen Bahn AG sowie Mitglied der Geschäftsleitung und Pascal Lippmann, lic. oec. publ. – hauptberuflich Geschäftsführer der PRYO Consult GmbH, für die Amtsdauer von jeweils vier Jahren in den Verwaltungsrat. Die abtretenden Delegierten der Gemeinden, Antonia Dorn aus Horgen, Richard Gautschi aus Thalwil, Patrick Stutz aus Adliswil und Peter Herzog aus Langnau a.A. wurden dankend verabschiedet

 



SZU erneuert Bahnhof Zürich Triemli

22. Mai 2018 | von | Kategorie: Aktuell

180517_SZU-Visualisierung Bahnhof TriemliVon Juni bis Dezember 2018 erneuert die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU den Bahnhof Zürich Triemli. Mit dem Projekt wird der Bahnhof an die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) und an die steigende Nachfrage angepasst. Während der Erneuerung werden der bestehende Perron und der Marie-Heim-Vögtlin-Weg im Baustellenbereich gesperrt. Dem Ein- und Ausstieg der Bahnreisenden dient ein vorübergehend eingerichteter Perron am Ausweichgleis.

Das Behindertengleichstellungsgesetz (BeHiG) verlangt, dass Publikumsanlagen bis Ende 2023 die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Personen erfüllen. Dazu werden die Perronzugänge an der West- und Ostseite mit rollstuhlgängigen Rampen ausgestattet und der Einstieg in die Züge ebenerdig ausgebildet. Zur Bewältigung der wachsenden Passagiermenge wird die Perronfläche auf mindestens drei Meter verbreitert. Dies erfordert den Rückbau des Zwischenperrons und des Ausweichgleises, welche bereits heute nicht mehr betrieblich genutzt werden. Als Witterungsschutz wird der Perron 54 Meter lang überdacht.

Sperrung Marie-Heim-Vögtlin-Weg im Baustellenbereich

Für die Erneuerung, welche von Juni bis Dezember 2018 dauert, werden der bestehende Perron und der Marie-Heim-Vögtlin-Weg im Baustellenbereich gesperrt. Eine Umleitung wird zwischen den Bahnübergängen Hohensteinweg und Döltschihalde eingerichtet. Dem Ein- und Ausstieg der Bahnreisenden dient ein vorübergehend eingerichteter Perron am Ausweichgleis.

180517_SZU-Stationsplan TriemliAus Rücksichtnahme auf die Anwohnenden und das nahe liegende Triemlispital finden die Bauarbeiten überwiegend tagsüber statt. Etwaige Nachtarbeiten werden auf das absolute Minimum beschränkt und frühzeitig bekanntgegeben.

 



Herausforderndes Jahr 2017 für das Stadtspital Triemli

22. Mai 2018 | von | Kategorie: Gesundheit & Soziales

Bei Erträgen knapp auf dem Vorjahresniveau konnten die Personal- und Sachkosten reduziert und das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahr verbessert werden. Die in der Spitalbranche wichtige Kennzahl der EBITDA-Marge erhöhte sich damit von 5,5 auf 7,2 Prozent und liegt über dem Branchendurchschnitt. Ein weiterer Anstieg von Abschreibungen und Zinsen sowie Sonderkosten führten zu einem Defizit von 32,1 Millionen Franken.

2017 behandelte das Stadtspital Triemli 24 162 Patienten stationär. Das sind 352 weniger als im Vorjahr. Hingegen setzte sich der Trend, Behandlungen vermehrt ambulant durchzuführen, auch im 2017 fort (plus 4% Mehrertrag). Unter dem Strich konnten die Erträge knapp gehalten werden. Das Betriebsergebnis von 20,9 Millionen Franken wurde zusätzlich mit Planungs- und Projektierungskosten sowie Sonderabschreibungen von 11,2 Millionen Franken belastet. Daraus resultierte ein negatives Gesamtergebnis von 32,1 Millionen Franken.

Deutliche Verbesserung der EBITDA-Marge

Das Triemli konnte die EBITDA-Marge (Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen) von 5,5 Prozent in 2016 auf 7,2 Prozent in 2017 steigern. Dieser Anstieg ist umso erfreulicher, da die Marge bei den Akutspitälern insgesamt fallend ist. Mittelfristig strebt das Triemli für eine nachhaltige Finanzierung eine Steigerung dieser Kennzahl auf 10 Prozent an.

Die laufende Verbesserung von Behandlungsprozessen führte zu einer weiteren Reduktion der Verweildauer der stationären Patientinnen und Patienten um 0,2 Tage auf durchschnittlich 5,3 Tage. 30 Zertifizierungen und Auszeichnungen dokumentieren die hohe medizinische Qualität im Triemli.

Insgesamt suchten 54 486 Notfallpatientinnen und -patienten den Erwachsenen-, Kinder-    oder Frauennotfall auf, ein Plus von 1310 gegenüber dem Vorjahr. Mit dem 2017 neu eröffneten Notfallzentrum mit integrierter Notfallpraxis konnten die Wartezeiten deutlich gesenkt werden. Auch die Geburtsabteilung verzeichnete 2017 einen neuen Rekord. 2209 Babys erblickten das Licht der Welt, was einem Zuwachs von 109 Säuglingen entspricht.

Anlagenutzungskosten und ausserordentliche Aufwände belasten das Ergebnis

Die Anlagenutzungskosten (Abschreibungen und Zinsen) sind 2017 weiter stark gestiegen und betragen neu 53 Millionen Franken (plus 5,2 Million Franken). Mit 13,7 Prozent Anteil am Umsatz liegen sie schweizweit auf einem sehr hohen Niveau.

Ausserordentliche Aufwände belasteten das Jahresergebnis 2017 zusätzlich: Sowohl Planungs- und Projektierungskosten für die «Instandhaltung Turm II» von 6,3 Millionen Franken als auch Sonderabschreibungen von 7,8 Millionen Franken, wovon 3 Millionen Franken gegen Aufwertungsreserven der Stadt Zürich verbucht wurden. Dies führte zu einer Verschlechterung des Ergebnisses von 11,2 Millionen Franken.

Ergebnisverbesserungsprogramm wird fortgeführt und ergänzt

Das 2016 lancierte Ergebnisverbesserungsprogramm «Programm Zukunft Triemli II» (PZT II) zeigt Wirkung: 2017 konnten sowohl beim Personalaufwand (minus 6,7 Millionen Franken) als auch beim Sachaufwand (minus 2,9 Millionen Franken) wesentliche Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden. Dennoch resultierte 2017 insgesamt kein zufriedenstellendes Gesamtergebnis. Das PZT II wird deshalb weitergeführt, um zusätzliche Massnahmen intensiviert und in eine «Roadmap Stadtspital Triemli 2020» eingebettet.

All diese Bestrebungen sollen dazu beitragen, zusätzlichen Patientennutzen zu generieren und die finanzielle Situation des Spitals weiter zu verbessern. Sie erfolgen in Abstimmung mit der städtischen Spitälerstrategie, welche in Zukunft eine noch engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Spitälern Triemli und Waid vorsieht.



Bahnersatz auf der S10 vom 3. April bis 11. Mai 2018

2. April 2018 | von | Kategorie: Mobilität

Wegen Bauarbeiten ist die Strecke der Uetlibergbahn S10 zwischen Ringlikon und Uetliberg vom Dienstag, 3. April bis Freitag, 11. Mai 2018 unterbrochen, wobei Ersatzbusse zum Einsatz kommen. An den Wochenenden und Feiertagen herrscht Normalbetrieb.

Uetlibergbahn1Die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU führt Erneuerungsarbeiten in der «Ringlikerkurve» durch. Die dortige Fahrbahn hat ihre Nutzungsdauer erreicht und muss erneuert werden. Aufgrund des über 100-jährigen Unterbaus weist der Streckenabschnitt zudem starke Lehmaufstösse auf, was zu Gleislagefehlern mit hohem Instandhaltungsaufwand führt. Bei der Erneuerung ist auch der Einbau einer Trasse-Entwässerung vorgesehen.

Die Arbeiten erfordern eine Totalsperre der Bahnlinie zwischen Ringlikon und Uetliberg von:

  • Di 3. bis Fr 6. April
  • Mo 9. bis Fr 13. April
  • Mo 16. bis Fr 20. April
  • Mo 23. bis Fr 27. April
  • Mo 30. April bis Fr 4. Mai (ohne Tag der Arbeit 1.5.18)
  • Mo 7. bis Fr 11. Mai (ohne Auffahrt 10.5.18)

Reisende von Ringlikon nach Uetliberg bzw. von Uetliberg nach Ringlikon müssen den Ersatzbus nutzen. Dieser verkehrt jeweils ab der Ersatzhaltestelle bei der jeweiligen Station. Der Fahrplan ist auf www.sbb.ch und www.zvv.ch abrufbar. Den Fahrgästen wird empfohlen, etwas mehr Reisezeit einzuplanen.



Zürich HB–Zürich Wollishofen: Tram statt S-Bahnen wegen Bauarbeiten in Zürich Enge und Wiedikon

20. März 2018 | von | Kategorie: Mobilität

FahrleitungsarbeitenDie SBB erneuern am Wochenende vom Samstag/Sonntag, 24./25. März 2018 die Fahrleitungsanlage an den Bahnhöfen Zürich Enge und Zürich Wiedikon. Während der Bauarbeiten verkehren zwischen Zürich HB und Zürich Wollishofen zusätzliche Tramverbindungen anstelle der S8- und S24-Züge. Die S2 verkehrt zwischen Zürich HB und Thalwil ohne Halt. Je nach Verbindung verlängert sich die Reisezeit um bis zu 30 Minuten. Fernverkehrszüge verkehren wie gewohnt. Reisenden empfehlen die SBB, vor ihrer Reise die entsprechende Verbindung in der SBB Mobile App oder im Online-Fahrplan unter sbb.ch zu prüfen.

 



Welcome to Velvet statt Hofküche

20. März 2018 | von | Kategorie: Restaurants

Restaurant Welcome to Velvet ZürichNach einer kurzen Umbauphase zeigt sich das ehemalige Restaurant Hofküche in plüschigem Kleid. Das Restaurant «Welcome to Velvet» im Innenhof an der Manessestrasse 170 ist seit dem 19. März geöffnet. In der Medienmitteilung werden «gutes, ehrliches Essen und leidenschaftliches Handwerk versprochen.» Das Restaurant in der ehemaligen Schreinerei besteche  durch ein besonderes Ambiente: Fabriklampen aus dem Osten, etwas Gold an den Säulen, historische Bilder von Zürich an den Wänden und ein Hauch von Plüsch im ganzen Lokal. Auf den Teller kommen beispielsweise am Knochen gereiftes Dry-Age-Fleisch aus dem hauseigenen Reifeschrank, aber auch Klassiker wie Wienerschnitzel, hausgemachte Pasta sowie Fisch und vegetarische Gerichte.

Öffnungszeiten: Mo – Fr 11.30-14.00   Uhr; Mi- Do 18.00- 23.00 Uhr; Fr-Sa 18.00-24.00 Uhr .

www. welcometovelvet.ch



Wahlergebnisse im Kreis 3

16. März 2018 | von | Kategorie: Abstimmungen & Wahlen, Politik

Resultate nach Parteien, Wahlkreis 3

Listennummer Listenbezeichnung Kandidaten-
stimmen
Zusatz-
stimmen
Partei-
stimmen
Stimmen-
anteil in %
01 SP – Sozialdemokratische Partei 66 580 549 67 129 35,79
02 Schweizerische Volkspartei – SVP 19 141 199 19 340 10,31
03 FDP.Die Liberalen 20 258 271 20 529 10,94
04 Grüne 26 363 108 26 471 14,11
05 glp – Grünliberale Partei 19 315 258 19 573 10,43
06 AL – Alternative Liste 22 567 125 22 692 12,10
07 CVP – Christlichdemokratische Volkspartei 5 972 90 6 062 3,23
09 Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) 427 327 754 0,40
11 Partei der Arbeit (PdA) 1 978 108 2 086 1,11
12 EVP/BDP, Evangelische Volkspartei und Bürgerlich-Demokratische Partei 2 907 32 2 939 1,57
Total 185 508 2 067 187 575 100,00

 Gewählte Gemeinderäte im Wahlkreis 3

Liste Nachname Vorname Stimmen
Liste 1 – SP Richli Mark 5020
Liste 1 – SP Wiesmann Barbara 5334
Liste 1 – SP Beer Duri 4947
Liste 1 – SP Ziswiler Vera 5142
Liste 1 – SP Erdem Niyazi 4794
Liste 1 – SP Sagi-Kiss Matyas 4478
Liste 2 –SVP Liebi Elisabeth 1408
Liste 3 – FDP Tschanz Raphaël 1642
Liste 3 – FDP Kobler Raphael 1569
Liste 4 – Grüne Kurtulmus Muammer 2522
Liste 4 – Grüne Kunz Markus 2484
Liste 5 – glp Garcia Isabel 1744
Liste 5 – glp Meyer Pirmin 1593
Liste 6 – AL Angst Walter 2529
Liste 6 – AL Eberle Natalie 1774

alle Angaben ohne Gewähr, Quelle: Stadt Zürich



SZU: Mit Task-Force zurück zur Pünktlichkeit

5. Dezember 2017 | von | Kategorie: Aktuell

Die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn (SZU) will mit einem Massnahmenkatalog die Pünktlichkeit verbessern. Ein Mittel dazu ist die Einführung des «Pendlermans», der die Passagiere zur Mithilfe auffordert. Zudem sind technische Investitionen und eine Fahrplananpassung geplant.

Die «Task-Force Pünktlichkeit» hat die möglichen Verspätungsursachen analysiert und Lösungsansätze geprüft. Die Spezialisten haben festgestellt, dass die erfreuliche Zunahme an Passagieren auch starke Auswirkungen auf den Fahrplan hat. Dies zeigt sich insbesondere bei den Zügen der Uetlibergbahn S10. Die Zunahme an Passagieren von mehr als 70 % seit der Jahrtausendwende führt zu längeren Aus- und Einsteigezeiten. Vor allem zur Hauptverkehrszeit führt dies zu Verzögerungen, welche sich ansammeln und auf andere Züge übertragen, da sich diese vor einspurigen Streckenabschnitten gegenseitig abwarten müssen. Der eng getaktete Fahrplan kann gemäss SZU zum Teil nicht mehr eingehalten werden.

Tipps für Passagiere

Um für schnSZU-Pendlermanelle Aus- und Einsteigezeiten zu sensibilisieren, startet die SZU per sofort die Aufklärungskampagne «Pendlerman». Der Pendlerman soll auf amüsante Art und Weise zeigen und Tipps geben, wie die Passagiere mithelfen können, Verzögerungen möglichst zu vermeiden. Der Pendlerman wird auf Plakaten an stark frequentierten Halteorten sowie in den Zügen eingesetzt und sichtbar sein.

Stromwechsel und neues Rollmaterial

Deutlich flexibler und damit zuverlässiger wird die SZU ab dem Jahr 2022 sein. Dann wird die Stromspannung der Uetlibergbahn S10 von Gleich- auf Wechselstrom geändert. Zusammen mit der Schaffung eines zusätzlichen Spurwechsels und dem Kauf neuen Rollmaterials ermöglicht dies eine flexiblere Nutzung und somit weniger Abhängigkeiten auf der Strecke zwischen Zürich HB und Giesshübel. Die SZU hat die Finanzierung der Investitionen beim Zürcher Verkehrsverbund und beim Bundesamt für Verkehr angemeldet.

Fahrplananpassungen für mehr Pünktlichkeit

Auch am Fahrplan werden kleine Anpassungen vorgenommen. Ab dem Fahrplanwechsel vom kommenden Sonntag, 10. Dezember 2017, wird die Uetlibergbahn S10 in Richtung Zürich HB an den beiden Stationen Uetliberg und Triemli jeweils eine Minute früher abfahren, was dem Fahrplan zusätzliche Stabilität verleihen soll. Ein Hauptaugenmerk liegt ausserdem auf der Verbesserung der Fahrgastinformation im Störungsfall, wo die SZU zwar weiter fortgeschritten, aber noch nicht ganz am Ziel ist.

Mehr Infos auf www.szu.ch/pendlerman



Quartierzentrum Friesenberg eröffnet

4. Dezember 2017 | von | Kategorie: Bauen & Wohnen

Der erste Teil des Quartierzentrums an der Schweighofstrasse ist fertig gestellt. Am 9. Dezember fand der Eröffnungstag statt.

«Wir erhalten mit dem Friesenbergplatz weit mehr als eine neue Adresse. Die FGZ schenkt diesen Platz dem ganzen Quartier», schreibt FGZ-Präsidentin Karin Schulte zur Eröffnung des Quartierzentrums Friesenberg. Es sei ein öffentlicher Platz, der mit seinen Zugängen von allen Seiten zum Treffpunkt werden. soll. Im November waren die ersten Wohnungsmieter eingezogen. Für Leben sorgen auch der Coop-Supermarkt, das Restaurant «La Piazza» und gemeinschaftlich nutzbare Räume. Im Gesundheitshaus des Quartierzentrums vereint sind zwei Pflegewohngruppen von Almacasa, die Ärztepraxisgruppe MediX und weitere Gesundheitsangebote.



Programm «Stadtspital Zürich 2020»

4. Dezember 2017 | von | Kategorie: Gesundheit & Soziales

160308_STZ_Neubau_Bettenhaus_Ralph_FeinerDer Stadtrat hat sich an seiner Klausur eingehend mit den Stadtspitälern befasst. Als Sofortmassnahme hat er dem kostensenkenden Verdichtungskonzept für das Stadtspital Triemli zugestimmt. Eine «öffentlich-rechtliche Anstalt» im Eigentum der Stadt Zürich als Dach der beiden Spitäler steht nun im Fokus. Zur Unterstützung des komplexen Strategieprozesses hat der Stadtrat einen Ausschuss bestimmt.

Der Stadtrat hat sich intensiv mit der Zukunft der beiden Stadtspitäler Waid und Triemli auseinandergesetzt und die durch die Gesundheitsvorsteherin und den Direktor des Stadtspitals Triemli (STZ) erarbeiteten Grundlagen zur kurz- und mittelfristigen Ergebnisverbesserung des STZ analysiert. Der Stadtrat unterstützt diese Massnahmen und hat erste Entscheidungen dazu gefällt. Zudem hat der Stadtrat auch die nächsten Schritte im Rahmen der Spitälerstrategie diskutiert.

Sofortmassnahmen zur kurz- und mittelfristigen Ergebnisverbesserung

Im Oktober hat das STZ seine Kosten- und Ertragsentwicklung einer erneuten gründlichen Überprüfung unterzogen. Neben den bereits initiierten Ergebnisverbesserungsmassnahmen wurden weitere Sofortmassnahmen identifiziert. Dazu gehört ein konkretes Verdichtungskonzept, das die Gesundheitsvorsteherin dem Stadtrat vorgelegt hat. Dieses sieht vor, dass Gebäude, die nicht zum Kernspital – Bettenhaus, Behandlungstrakt, «Turm» – gehören, nicht mehr durch das Spital betrieben werden. Dadurch können die Investitions- und Anlagenutzungskosten gesenkt und der Umsatz pro Fläche gesteigert werden. Folgerichtig wird auf die geplanten und dem Gemeinderat bereits beantragten neuen Ausgaben zur Erweiterung der Augenklinik und der Frauenklinik verzichtet (Medienmitteilung vom 27. September 2017). Die Augenklinik bleibt am jetzigen Standort. Die Frauenklinik wird ins Kernspital integriert.

Nächste Schritte im Rahmen der Spitälerstrategie

Der Stadtrat hat sich über die nächsten Schritte der Spitälerstrategie ins Bild setzen lassen. Die Steuerung des Programms unter Führung der Gesundheitsvorsteherin wird durch einen stadträtlichen Ausschuss unterstützt, dem Stadtpräsidentin Corine Mauch, Stadtrat Filippo Leutenegger, Stadtrat Raphael Golta und Stadtrat Andres Türler angehören.

Weiter hat sich der Stadtrat auch mit der Frage der künftigen Rechtsform des Stadtspitals befasst und die Entwicklungen auf kantonaler Ebene gewürdigt. Die Stimmberechtigten haben – auch in der Stadt Zürich – im Mai die Umwandlung des Kantonspitals Winterthur KSW und der Integrierten Psychiatrie Winterthur IPW in Aktiengesellschaften abgelehnt. In der Folge hat der Regierungsrat dem Kantonsrat eine Gesetzesvorlage unterbreitet, um KSW und IPW als öffentlich-rechtliche Anstalten zu führen, sie mit Kapital auszustatten und ihnen die Immobilien im Baurecht zu übertragen. Der Stadtrat hat entschieden, sich an diese Vorlage für ein gemeinsames Dach der Stadtspitäler Waid und Triemli zu orientieren. Dieses Modell behält die Stadtspitäler im öffentlichen Eigentum, bringt aber mehr Flexibilität und Agilität, um künftige Kooperationen mit anderen Spitälern zu vereinfachen und das Reaktionstempo auf regulatorische Entwicklungen, Veränderungen im Umfeld und den medizinischen Fortschritt erhöhen zu können.

Zeitplan für die Umsetzung

Die notwendigen Entscheidungsgrundlagen für die strategischen Schritte von Eignerstrategie über Rechtsform bis zu Kapitalisierung, Kooperationskonzept und Unternehmensstrategie sollen bis Ende 2018 erarbeitet sein und als Anträge an den Gemeinderat konkretisiert werden, so dass 2019 die politischen Entscheide getroffen und 2020 umgesetzt werden können. Ziel sei es, eine qualitativ hochstehende und effiziente Spitalversorgung für alle städtischen Bevölkerungsgruppen.